Robert Silverberg - Kinder der Retorte

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Am Anfang war Krug
und er sprach: »Es seien Retorten«, und da waren Retorten.
Und Krug betrachtete die Retorten und fand sie gut.
Und Krug sprach: »Es seien Nukleotiden in den Retorten.« Und die Nukleotiden wurden in die Retorten gegossen, und Krug mischte sie, bis sie sich miteinander verbanden.
Und die Nukleotiden bildeten die großen Moleküle, und Krug sprach: »Es werde der Vater und werde die Mutter in den Retorten, und es teilen sich die Zellen, und Leben entsteht in den Retorten.«
Und es ward Leben, denn da war Reproduktion.
Und hierfür sei Krug gepriesen.

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»Das Universum trügt nicht«, sagte Krug. »Das Universum spielt ein faires Spiel!«

Vargas lächelte. »Das tut es zweifellos. Doch wir brauchen mehr Daten, bevor wir NGC 7293 erklären können. Inzwischen behelfen wir uns mit ›Märchen‹, wie Sie es ausdrücken.«

Krug nickte. Er schloß die Augen und streichelte Hebel und Knöpfe, während in ihm wütende Ungeduld kochte und brodelte.

Hallo, Ihr Sternenmenschen! Hallo, Ihr, die Ihr Impulse sendet! Wer seid Ihr? Was seid Ihr? Wo seid Ihr? Verdammt, ich will es wissen!

Was wollt Ihr uns sagen, Ihr?

Wen sucht Ihr?

Was bedeutet das alles? Angenommen, ich sterbe, bevor ich es herausfinde!

»Wissen Sie, was ich tun möchte?« fragte Krug plötzlich. »Hinausgehen zum Radioteleskop, in die große Scheibe hinaufklettern, meine Hände wie einen Trichter vor den Mund halten und denen da oben ihre Zahlen zurufen. Wie ist das Signal jetzt? 2-5-1,2-3-1,2-1? Es macht mich verrückt. Wir sollten ihnen jetzt sofort antworten. Funken Sie irgendwelche Zahlen: 10-2,4-6-2,4-2. Nur um ihnen zu zeigen, daß wir hier sind. Nur um sie wissen zu lassen, daß wir sie hören.«

»Mit Radiowellen!« sagte Vargas. »Das würde dreihundert Jahre dauern. Der Turm ist bald fertig.«

»Bald, sicher. Bald. Sie sollten ihn sehen. Kommen Sie, nächste Woche. Sie bauen jetzt die Apparate ein. Bald werden wir denen da oben antworten können.«

»Würden Sie gerne das Audiosignal ankommen hören, das neue?«

»Natürlich.«

Vargas legte einen Hebel um. Aus Lautsprechern in der Laboratoriumswand kam ein trockenes, kaltes Zischen, das Geräusch des Raums, die Stimme des dunklen Abgrunds. Es war ein Geräusch wie das einer Schlange, die ihre Haut abstreift. Dieses knisternde Geräusch übertönend, erklangen einige Sekunden später zarte Hochfrequenztöne. Piep, piep. Pause. Piep-piep-piep-piep-piep . Pause. Piep. Pause. Pause. Pieppiep. Pause. Piep-piep-piep. Pause. Piep. Pause. Pause. Piep-piep… Der neue Zyklus begann.

»Wunderbar«, flüsterte Krug. »Sphärenklänge. Die Stimme der geheimnisvollen Fremden! Hören Sie, Doktor, kommen Sie nächste Woche den Turm besichtigen… am Dienstag? Ich werde Sie durch Spaulding anrufen lassen. Sie werden überrascht sein. Und hören Sie, wenn sich wieder etwas ändert im Signal, möchte ich es sofort erfahren.«

Piep-piep-piep.

Er ging zur Transmatkabine.

Piep.

Krug sprang nordwärts entlang des Meridians, der Linie des 90. Grades östlicher Breite folgend, überquerte den Nordpol und rematerialisierte sich neben seinem Turm. Er war von Eisplateau zu Eisplateau gerast, vom Grund der Welt bis zu ihrer Spitze, aus dem späten Frühling in den frühen Winter, aus dem Tag in die Nacht. Überall waren emsig Androiden tätig. Der Turm schien um fünfzig Meter gewachsen zu sein seit seinem gestrigen Besuch. Der Himmel loderte im Licht der Reflektorplatten. Die Botschaft von NGC 7293 erklang immer noch in seinem Kopf. Piep-piep-piep . Bald würde er ihnen antworten.

Er fand Thor Watchman im Kontrollzentrum, an das Computersystem angeschlossen. Der Alpha bemerkte die Anwesenheit Krugs nicht; er schien wie auf einem Trip zu sein, die Hänge einer fernen Zwischenwelt zu erklettern. Ein diensteifriger Beta erbot sich, sich in den Stromkreis einzuschalten, um Watchman über den Computer zu melden, daß Krug angekommen war.

»Nein«, sagte Krug. »Er ist beschäftigt. Störe ihn nicht.« Er verweilte einige Augenblicke, beobachtete den wechselnden Ausdruck auf Watchmans ruhigem Gesicht. Was ging dem Alpha durch den Kopf? Frachtrechnungen, Transmatbewegungen, Schweißvorgänge, Wetterberichte, Kostenschätzungen, Druckfaktoren, persönliche Daten? Krug fühlte Stolz in seiner Seele aufsteigen. Warum nicht? Er hatte genug Gründe, stolz zu sein. Er hatte die Androiden geschaffen, und die Androiden bauten den Turm, und bald würde die Stimme des Menschen zu den Sternen dringen…

Piep-piep-piep. Piep.

Mit einer Zärtlichkeit, die ihn selbst überraschte, legte er seine Hände auf Thor Watchmans breite Schultern. Dann ging er hinaus. Er stand eine Weile in der kalten Dunkelheit, sah die emsige Arbeit auf jeder Etage des Turms. Auf der Spitze wurden ununterbrochen neue Blöcke verlegt. Im Inneren verkleideten die winzigen Gestalten die Wände mit einer Neutrinobeschichtung, verbanden Kupferkabel miteinander, zogen Decken ein, installierten Klimaanlagen, Anschlüsse für Wasser und Strom, höher und höher. Durch die Nacht drang ein stetig pulsierender Ton, in dem alle Geräusche der Bautätigkeit in einem einzigen kosmischen Rhythmus zusammenklangen, ein tiefes dröhnendes Summen, unterbrochen durch ein regelmäßig an- und abschwellendes metallisches Kreischen. Das Lied der Arbeit, dachte er. Das Finale würde seine Botschaft sein, eine Botschaft zu den Sternen.

Er ging zu den Transmatkabinen. Die messerscharfe Kälte des arktischen Winds schien er nicht zu spüren.

Nicht schlecht für einen armen Mann ohne besondere Ausbildung, sagte er zu sich selbst. Dieser Turm. Diese Androiden. Alles. Er dachte an den Krug vor fünfundvierzig Jahren, den Krug, elend und arm, aufgewachsen in einer Stadt in Illinois, auf deren Straßen Gras wuchs. Nichts in der Tasche. Aber schon damals hatte er davon geträumt, Botschaften zu den Sternen zu funken. Er wollte nur etwas aus sich machen. Er war nichts! Irgendein Mensch namens Krug. Unwissend, mager, hungrig, das Gesicht voller Pickel. Manchmal hörte er die Leute sagen, die Menschheit sei in ein neues goldenes Zeitalter eingetreten, die Bevölkerungszahl sei gesunken, soziale und rassische Spannungen seien vergessen, der Lebensstandard stiege immer mehr, die Menschheit werde glücklicher, eine Vielzahl von Servomechanismen verrichte alle niedere Arbeit. Ja. Ja. Gut. Aber selbst in einem goldenen Zeitalter mußte jemand unten sein. Krug war es. Sein Vater starb, als er fünf Jahre alt war. Seine Mutter ergab sich dem Alkohol und allen Arten von Drogen und Betäubungsmitteln. Sie bekam ein wenig Geld, nicht viel, von einer Fürsorgeorganisation. Roboter? Roboter waren für reiche Leute da. Meistens war sogar die Datenausgabe gesperrt wegen unbezahlter Rechnungen. Er reiste nie in einer Transmatkabine, bevor er neunzehn Jahre alt war. Nie hatte er Illinois verlassen. Er erinnerte sich daran, wie er damals war: mürrisch, in sich verschlossen, erfüllt von scheelem Mißtrauen, manchmal eine Woche lang oder zwei, ohne mit jemand zu sprechen. Er las nicht. Er spielte nicht, doch er träumte sehr viel. In einem Nebel von Wut und Enttäuschung stand er die Schule durch, lernte nichts. Langsam entwuchs er diesem Zustand, als er fünfzehn war. Es war dieselbe Wut und Enttäuschung, die ihn trieb, nur schwelte sie nicht mehr in ihm, er richtete sie nach außen. Schreien hätte er können: Ich werde euch zeigen, was ich kann. Ich werde es euch allen zeigen! Er programmierte seine Ausbildung selbst. Servotechnologie. Chemie. Er lernte nicht die Grundwissenschaft; er lernte es, die Dinge zusammenzusetzen. Schlaf? Er brauchte keinen Schlaf. Studieren. Tag und Nacht Studieren. Schweiß. Man sagte, er besäße eine bemerkenswerte intuitive Auffassungsgabe für strukturelle Zusammenhänge. Er fand einen Gönner in Chicago. Das Zeitalter des Privatkapitalismus war angeblich tot, ebenso das Zeitalter des individuellen Erfinders in seinem Kämmerlein. Doch er baute einen besseren Roboter. Krug erinnerte sich lächelnd an den Transmatsprung nach New York, die Verhandlungen, die Anwälte. Und Geld auf der Bank. Geld! Der neue Thomas Edison. Er war neunzehn. Er pfropfte sein Laboratorium voll mit Apparaten und hielt Ausschau nach großartigeren Projekten. Mit zweiundzwanzig begann er, an den ersten Androiden zu basteln. Es dauerte lange. Zellen unter dem Mikroskop, Sperma, Blut. In diesen Jahren begannen die Sonden von den nächsten Sternen zurückzukehren, Fehlanzeige. Keine fortgeschrittenen Formen des Lebens zu finden dort draußen. Er war jetzt finanziell genügend sichergestellt, um sich weniger dem Geschäft zu widmen, sich den Luxus der Frage nach dem Platz des Menschen im Kosmos zu stellen. Er grübelte. Er setzte sich mit den landläufigen Theorien von der Einzigartigkeit des Menschen auseinander. Doch er arbeitete weiter, experimentierte mit Nukleinsäuren, überanstrengte seine Augen, tauchte seine Hände tief in mit Schleim, Sperma und Blut gefüllte Gefäße, verband die Porteinketten miteinander, kam dem Erfolg meßbar näher. Wie kann der Mensch allein sein im Universum, wenn ein Mann Leben schaffen kann? Schaut, wie leicht es ist! Ich tue es: bin ich Gott? Kessel voll Purpur, Grün, Gold, Rot, Blau. Und schließlich entstand Leben in den Bottichen. Androiden taumelten aus den schäumenden Chemikalien der Brutkammern. Ruhm. Geld. Macht. Eine Frau, ein Sohn, ein Imperium. Grundbesitz auf drei Welten, auf fünf Monden. Frauen, so viel er wollte. Er war groß geworden, um die Phantasien seiner eigenen Jugend zu verwirklichen. Krug lächelte. Der junge, magere, picklige Krug war noch immer hier in diesem untersetzten Mann, zornig, mißtrauisch, ehrgeizig. Hast du es ihnen gezeigt? Du hast es Ihnen gezeigt! Und jetzt wirst du zu den Menschen auf den Sternen vordringen. Die Stimme Krugs würde die Lichtjahre überbrücken. »Hallo? Hallo? Hallo! Hört Ihr! Hier ist Simeon Krug!« Rückblickend sah er sein ganzes Leben als einen einzigen gradlinigen Weg, der ohne Umweg oder Unterbrechung zu diesem einen Ziel führte. Hätte er sich nicht in brennendem Ehrgeiz verzehrt, dann gäbe es heute keine Androiden. Ohne seine Androiden gäbe es nicht genügend geschickte Arbeitskräfte, den Turm zu bauen. Ohne seinen Turm…

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