Robert Silverberg - Kinder der Retorte

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Am Anfang war Krug
und er sprach: »Es seien Retorten«, und da waren Retorten.
Und Krug betrachtete die Retorten und fand sie gut.
Und Krug sprach: »Es seien Nukleotiden in den Retorten.« Und die Nukleotiden wurden in die Retorten gegossen, und Krug mischte sie, bis sie sich miteinander verbanden.
Und die Nukleotiden bildeten die großen Moleküle, und Krug sprach: »Es werde der Vater und werde die Mutter in den Retorten, und es teilen sich die Zellen, und Leben entsteht in den Retorten.«
Und es ward Leben, denn da war Reproduktion.
Und hierfür sei Krug gepriesen.

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Der Turm ist von beispiellosem Glanz geschmeidig im Wind, kühn in den Himmel ragend. Besucher fahren kilometerweit in die Tundra hinaus, um die beste Aussicht auf ihn zu haben, denn aus der Nähe kommt seine Großartigkeit nicht voll zur Geltung. Krug liebt es, seine Gäste daran zu erinnern, daß das, was sie jetzt sehen, nur das untere Drittel des endgültigen Bauwerks ist. Um sich den Turm in seiner endgültigen Größe vorzustellen, muß man einen zweiten Turm der gleichen Größe auf diesen setzen und einen dritten darauf. Der Verstand rebelliert. Die Vision will nicht erscheinen. Statt dessen sieht man nur das Bild einer schlanken, spitz zulaufenden, erschreckend zerbrechlichen Nadel aus Glas, die im Himmel hängt, Wurzeln zu fassen sucht und, wenn es ihr nicht gelingt, stürzen muß, fallen muß, wie Luzifer, einen ganzen Tag lang fallen und auf dem gefrorenen Grund zerschellen.

20

»Ein neues Signal«, sagte Vargas. »Leicht abweichend. Letzte Nacht haben wir angefangen, es zu empfangen.«

»Warten Sie auf mich«, sagte Krug. »Ich komme.« Er war in New York. Fast unmittelbar darauf war er in dem antarktischen Observatorium von Vargas, hoch auf dem Polarplateau gelegen, an einem Punkt, der gleich weit entfernt war vom Nordpol und vom Kap Knox. Es gab Leute, die sagten, das Transmatzeitalter habe das Leben einerseits ärmer gemacht und es andererseits bereichert. Die Thetaenergie erlaubte es, gedankenschnell und unbekümmert von Afrika nach Australien, nach Mexiko, nach Sibirien zu springen, doch sie beraubte einem jedes echte Gefühl für Ort und Bewegung, für Entfernungen und Geographie. Sie verwandelte die Erde in eine einzige, unendlich ausgedehnte Transmatkabine. Krug hatte sich oft vorgenommen, einen gemütlichen Flug um die Erde zu machen, die Wüste in Prärie, den Wald in kahle Tundra, Berge in Ebenen übergehen zu sehen. Doch er hatte nie die Zeit dafür gefunden.

Das Observatorium war ein Komplex von glänzenden Kuppelbauten, die auf einer zweieinhalb Kilometer dicken Eisschicht standen. Tunnels im Eis verbanden die Gebäude miteinander, und durch sie erreichte man auch die außerhalb befindlichen Einrichtungen: die große Scheibe der Parabolantenne eines Radioteleskops, das Metallgitter eines Röntgenstrahlenempfängers, der Sendungen über das hoch über dem Südpol stehende Orbit-Observatorium auffing, das kurze, breite Vielfach-Brechungsteleskop, die drei goldenen Spitzen der Wasserstoffantenne, das flatternde, in der Luft hängende Netzwerk eines Polyradarsystems und die übrigen Geräte, mit denen die Astronomen hier ins Universum lauschten. Anstatt Gefrierstreifen zu verwenden, damit das Eis unter den Fundamenten nicht schmolz, hatte man für jedes einzelne Gebäude Wärmeaustauschplatten installiert, so daß jedes von ihnen eine kleine Insel auf einem großen Gletscher war.

Im Hauptgebäude summten, klickten und flackerten Apparate. Krug verstand nicht viel von dieser Anlage, doch sie erschien ihm angemessen wissenschaftlich. Techniker liefen eifrig umher. Ein Alpha hoch oben auf einem Laufsteg rief drei Betas tief unten Zahlen zu. Regelmäßig durchzuckte ein scharlachrotes Lichtzeichen eine zwanzig Meter lange Glasspirale, und bei jeder Entladung leuchteten auf einer Zählmaschine grüne und rote Zahlen auf.

»Beobachten Sie die Radonspule. Sie registriert die Impulse, die wir jetzt empfangen«, sagte Vargas. »Da… ein neuer Zyklus beginnt… sehen Sie?« Krug betrachtete das Muster des Signals.

Das ist es sagte Vargas Jetzt eine Pause von sechs Sekunden und dann - фото 2

»Das ist es«, sagte Vargas. »Jetzt eine Pause von sechs Sekunden, und dann beginnt es von neuem.«

»2-5-1, 2-3-1, 2-1«, sagte Krug. »Vorher war es 2-4-1, 2-5-1, 3-1. Sie haben also die Vierergruppe vollkommen fallengelassen. Sie haben die Fünfergruppe an den Anfang des Zyklus gestellt, sie haben die Dreiergruppe vervollständigt, sie haben in der letzten Gruppe einen Impuls hinzugefügt. Verdammt, Vargas, was hat das für einen Sinn? Was bedeutet das?«

»Wir entdecken in dieser Botschaft nicht mehr Inhalt als in der vorangegangenen. Sie haben beide die gleiche Grundstruktur. Nur eine kleine Veränderung…«

»Es muß aber etwas bedeuten!«

»Vielleicht.«

»Wie können wir es herausfinden?«

»Wir werden sie fragen«, sägte Vargas. »Bald. Mit Hilfe Ihres Turms.«

Krug ließ die Schultern sinken. Er beugte sich vor, berührte die glatten, kühlen, grünen Griffe einiger ihm unverständlicher, aus der Wand herausragender Geräte. »Diese Botschaften sind dreihundert Jahre alt«, sagte er düster. »Wenn ihr Planet so schnelllebig ist, wie Sie sagen, dann sind das praktisch dreihundert Jahrhunderte. Mehr! Sie würden nicht einmal etwas wissen von den Botschaften, die ihre Vorfahren gesendet haben. Sie werden bis zur Unkenntlichkeit verändert sein.«

»Nein. Es muß eine Kontinuität geben. Wie sollen sie so ein technologisches Niveau erreicht haben, das ihnen erlaubt, transgalaktische Botschaften auszusenden, wenn sie nicht fähig wären, die Leistungen früherer Generationen zu bewahren?«

Krug fuhr herum. »Soll ich Ihnen etwas sagen? Ich glaube immer noch nicht, daß es auf diesem planetarischen Nebel, dieser blauen Sonne intelligente Wesen gibt. Überhaupt kein Leben… nein! Hören Sie, blaue Sonnen leben nicht lange, Vargas. Es braucht Millionen von Jahren, bis die Oberfläche eines Planeten genügend abkühlt, um fest zu werden. Eine blaue Sonne ist noch nicht so alt. Alle Planeten, die sie haben mag, sind noch immer in flüssigem oder gasförmigem Zustand. Wollen Sie mich glauben machen, diese Signale kommen von Wesen, die auf einem Feuerball existieren?«

Vargas erwiderte ruhig: »Diese Signale kommen von NGC 7293, dem planetarischen Nebel im Wassermann.«

»Mit Sicherheit?«

»Mit Sicherheit! Ich kann Ihnen alle Daten zeigen.«

»Schön, aber wie, von einem Feuerball?«

»Es ist nicht notwendigerweise ein Feuerball. Vielleicht kühlen manche Planeten schneller ab als andere. Wir können nicht genau sagen, wie lange es dauert, bis sie abkühlen. Wir wissen nicht, wie weit die Heimatwelt dieser Botschaften aussendenden Rasse von ihrer Sonne entfernt ist. Wir haben Modelle für die theoretische Möglichkeit, daß ein Planet schnell genug abkühlen kann, selbst bei einer blauen Sonne, um es zu ermöglichen…«

»Er ist ein Feuerball, dieser Planet«, sagte Krug starrsinnig.

»Vielleicht«, sagte Vargas achselzuckend. »Vielleicht auch nicht. Aber selbst wenn dem so ist, können Lebensformen nur auf einem Planeten mit fester Oberfläche leben? Können Sie sich nicht eine Zivilisation von Wesen vorstellen, die unter extrem hohen Temperaturen existieren, die sich in einer noch nicht abgekühlten Welt entwickelt haben? Wenn…«

Krug knurrte verächtlich: »Signale funken mit Geräten, die sie aus geschmolzenem Stahl gebaut haben?«

»Die Signale müssen nicht mechanischen Ursprungs sein. Nehmen Sie an, sie können die Molekularstruktur manipulieren…«

»Sie erzählen mir Märchen, Doktor. Ich gehe zu einem Wissenschaftler und muß mir Märchen anhören!«

»In diesem Augenblick sind Märchen die einzige Möglichkeit, die Daten zu rechtfertigen«, sagte Vargas.

»Sie wissen, es muß eine bessere Möglichkeit geben!«

»Alles, was ich weiß, ist, daß wir Signale empfangen und daß sie unzweifelhaft von diesem planetarischen Nebel kommen. Ich weiß, es klingt nicht plausibel. Das Universum braucht uns nicht immer plausibel zu erscheinen. Seine Phänomene brauchen nicht leicht erklärbar zu sein. Transmat wäre unverständlich für einen Wissenschaftler des achtzehnten Jahrhunderts. Wir sehen die Phänomene, so gut wir können, und wir versuchen sie zu erklären, und manchmal ergehen wir uns in wilden Vermutungen, weil die Daten keinen Sinn zu haben scheinen, aber…«

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