Robert Silverberg - Kinder der Retorte

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Am Anfang war Krug
und er sprach: »Es seien Retorten«, und da waren Retorten.
Und Krug betrachtete die Retorten und fand sie gut.
Und Krug sprach: »Es seien Nukleotiden in den Retorten.« Und die Nukleotiden wurden in die Retorten gegossen, und Krug mischte sie, bis sie sich miteinander verbanden.
Und die Nukleotiden bildeten die großen Moleküle, und Krug sprach: »Es werde der Vater und werde die Mutter in den Retorten, und es teilen sich die Zellen, und Leben entsteht in den Retorten.«
Und es ward Leben, denn da war Reproduktion.
Und hierfür sei Krug gepriesen.

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Das Schneetreiben ließ nach, als Watchman die Kapelle verließ. Die Nacht war hereingebrochen, mondlos, mit unerträglich hell funkelnden Sternen. Ein scharfer Wind fegte über die flache, baumlose Ebene, auf der das Baugelände lag. Siegfried Fileclerk war gegangen; auch die Leiche von Kassandra Nucleus war verschwunden. Lange Reihen von Arbeitern standen vor den Transmatkabinen, denn es war Schichtwechsel. Watchman kehrte in das Kontrollzentrum zurück. Euklid Planner, seine Ablösung, war schon da.

»Ich bin dran«, sagte Planner. »Du bist lang geblieben heute abend.«

»Ein komplizierter Tag. Hast du von dem Mord gehört?«

»Natürlich. Labrador-Transmat hat die Herausgabe des Leichnams gefordert. Es wimmelt hier nur so von Anwälten.« Planner setzte sich in den Sessel vor dem Kontrollpunkt. »Ich habe gehört, die Kapelle ist verlegt worden.«

»Wir mußten es tun. Damit hat alles angefangen… Spaulding interessierte sich zu sehr für die Kapelle. Es ist eine lange Geschichte.«

»Ich habe davon gehört«, sagte Euklid Planner. Er begann, sich an den Computer anzuschließen. »Daraus werden sich Probleme ergeben. Als ob wir noch nicht genug Probleme hätten. Geh mit Krug, Thor.«

»Geh mit Krug«, murmelte Watchman und ging hinaus.

Die wartenden Arbeiter von der Transmatanlage machten ihm Platz. Er betrat die Kabine, ließ sich von dem grünen Energiefeld aufnehmen und in seine Dreizimmerwohnung in Stockholm tragen, in dem von Alphas bevorzugten Teil des Androidenviertels. Die private Transmatkabine war ein seltenes Privileg, ein Kennzeichen dafür, wie sehr Krug ihn schätzte. Er kannte keinen anderen Androiden, der einen Privatanschluß besaß. Doch Krug hatte darauf bestanden, daß Watchman einen erhielt, damit er in der Lage war, seine Wohnung jederzeit auf Abruf in Sekundenschnelle verlassen zu können, und hatte die Kabine installieren lassen.

Er fühlte sich erschöpft und leer. Er programmierte sich für zwei Stunden Schlaf, zog sich aus und legte sich nieder.

Als er aufwachte, war er ebenso müde wie zuvor. Das war ungewöhnlich. Er entschloß sich, sich eine weitere Stunde Ruhe zu gönnen und schloß die Augen. Als er sich dem Schirm zuwandte, sah er Lilith Meson. Schläfrig machte er das Krug-sei-gelobt-Zeichen.

Ihr Blick war düster. Sie sagte: »Kannst du in die Valhallavägen-Kapelle kommen, Thor?«

»Jetzt?«

»Jetzt, wenn du kannst. Es herrscht große Verwirrung hier. Die Sache mit Kassandra Nucleus… wir wissen nicht, was wir davon halten sollen, Thor.«

»Warte«, sagte er, »ich bin gleich da.« Er zog sich an, stellte die Transmatkoordinaten der Valhallavägen-Kapelle ein und sprang. Es waren fünfzig Meter zu gehen von der Kabine bis zur Kapelle. Transmatkabinen wurden nie innerhalb einer Kapelle installiert. Ein grauer Morgen begann zu dämmern. Auch hier hatte es in der Nacht geschneit. Schnee lag auf den tiefen Fensterbrüstungen der alten Gebäude.

Die Kapelle befand sich in einer Erdgeschoßwohnung an der Ecke. Etwa fünfzehn Androiden waren anwesend, alle Alphas; die unteren Klassen benutzten selten die Valhallavägen-Kapelle, obwohl es ihnen erlaubt war. Betas fühlten sich unbehaglich in ihr, und Gammas zogen es vor, ihre Andachten im Gammaviertel abzuhalten, am anderen Ende der Stadt.

Watchman erkannte einige der berühmtesten Mitglieder seiner Klasse in der Gruppe. Er erwiderte die Grüße der Dichterin Andromeda Quark, des Historikers Mazda Constructor, des Theologen Pontifex Dispatcher, des Philosophen Krishna Guardsman und mehrerer anderer, die zur Elite der Alphas gehörten. Alle schienen bedrückt zu sein. Als Watchman das Krug-sei-gepriesen-Zeichen machte, erwiderten die meisten von ihnen die Geste halbherzig und flüchtig.

Lilith Meson sagte: »Verzeih uns, daß wir deine Ruhe unterbrochen haben, Thor. Doch wie du siehst, ist eine wichtige Konferenz im Gange.«

»Wie kann ich helfen?«

»Du warst Zeuge bei der Ermordung der Alpha Kassandra Nucleus«, sagte der Pontifex Dispatcher. Er war schwer, behäbig, ein Androide von würdiger und imponierender Haltung, der aus einer der frühesten Serien der Androidenfabrikation kam. Er hatte eine wichtige Rolle gespielt bei der Begründung ihrer Religion. »Wir haben eine theologische Krise«, fuhr Dispatcher fort. »Angesichts der von Siegfried Fileclerk erhobenen Anklage…«

»Anklage? Ich habe nichts davon gehört.«

»Willst du es ihm sagen?« wandte Pontifex Dispatcher sich an Andromeda Quark.

Die Dichterin, schlank und aufrecht, sprach mit hoher, wohlklingender Stimme: »Fileclerk hat gestern abend im AGP-Hauptquartier eine Pressekonferenz abgehalten. Er behauptet, die Tötung von Alpha Nucleus sei ein politisch motivierter Akt gewesen, durchgeführt auf Anstiftung von…«, sie zögerte, es auszusprechen, »… Krug.«

»Abschaum der Retorte«, murmelte Watchman. »Ich bat ihn, das nicht zu tun! Fileclerk und ich standen eine halbe Stunde im Schnee, und ich sagte ihm… beschwor ihn…« Er ballte die Fäuste. »Ist eine Erklärung von Krug erfolgt?«

»Ein Dementi«, sagte Mazda Constructor, der mit Watchmans Hilfe über die gestorbenen Androiden Buch geführt hatte. »Ein klares Dementi. Es sei ein Unfall gewesen.«

»Wer sprach für Krug?« fragte Watchman.

»Ein Anwalt. Fearon, der Bruder des Senators.«

»Nicht Spaulding? Er steht wohl noch immer unter der Wirkung des Schocks. Fileclerk hat also seine Drohung doch wahrgemacht. Wie steht die Angelegenheit jetzt?«

Mit ruhiger Stimme erklärte Pontifex Dispatcher: »In diesem Augenblick versammeln sich überall in den Kapellen unsere Brüder und Schwestern, um die Konsequenzen dieses Todes zu besprechen, Thor. Die theologische Seite der Sache ist höchst kompliziert. Wenn Krug wirklich den Befehl gegeben hat, Kassandra Nucleus zu toten, tat er es dann, um seinen Abscheu vor den Umtrieben der Androiden-Gleichheits-Partei auszudrücken? Das heißt, zieht er unsere Sache der ihren vor? Oder hat er ihrem Leben ein Ende gemacht, um seine Mißbilligung der Ziele der AGP zu bezeugen… die längst nicht so radikal sind wie die unsrigen? Wenn das Erstere der Fall ist, bleibt unser Glaube gerechtfertigt. Trifft jedoch das Letztere zu, dann ist uns vielleicht ein Zeichen gegeben worden, daß Krug den Gedanken der Androidengleichheit vollkommen ablehnt. Und dann gibt es keine Hoffnung für uns.«

»Trübe Aussichten«, sagte Krishna Guardsman, dessen Anschauungen über das Verhältnis von Krug zu den Androiden von allen geschätzt wurden. »Doch ich schöpfe Trost aus dem Gedanken, daß Krug, wenn er Alpha Nucleus töten ließ, um sein Mißfallen an unserer Gleichheitsbewegung zu bezeugen, es nur tat, weil er gegen politische Agitation für Gleichheit in diesem Augenblick ist und uns in Wirklichkeit daran erinnern wollte, geduldiger zu sein und seine Gnade abzuwarten. Aber…«

»Wir sollten auch eine weniger optimistische Möglichkeit in Erwägung ziehen«, warf Mazda Constructor ein. »Ist Krug des Bösen fähig? War seine Rolle bei diesem Tod verbrecherisch? Wenn ja, dann muß vielleicht das gesamte Fundament unseres Glaubens überprüft und erneuert werden, denn wenn Krug willkürlich oder sogar unmoralisch handeln kann, dann folgert daraus…«

»Halt! Halt!« rief eine Stimme aus dem Hintergrund der Gruppe. »Keine solchen Reden in einer Kapelle!«

»Ich spreche nur Vermutungen aus«, erwiderte Mazda Constructor. »Ich lästere nicht. Wir versuchen nur, Alpha Watchman die in diesem Augenblick auf der ganzen Welt herrschende Besorgnis unter den Gläubigen klarzumachen. Sicherlich befürchten viele von uns, daß Fileclerks Anschuldigungen zutreffen… daß Alpha Nucleus wegen ihrer politischen Ansichten getötet wurde… und das hat zu der Überlegung geführt, daß Krug möglicherweise unlauter gehandelt hat. Diese Möglichkeit wird in diesem Augenblick in vielen Kapellen diskutiert.«

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