James White - Jenseits des Todes
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- Название:Jenseits des Todes
- Автор:
- Издательство:Erich Pabel
- Жанр:
- Год:1963
- Город:Rastatt
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Er freute sich über sein Glück, denn die Aufgabe der ersten Expedition war die Suche nach Metallen, aus denen neue Roboter konstruiert werden sollten. Ross hatte plötzlich das Gefühl, daß das Glück auf seiner Seite war. Nach diesem wunderbaren Fund hielt er nichts mehr für unmöglich.
Ross zwang sich gewaltsam zur Ruhe. „Bohrt einen tiefen Tunnel und durchforscht die tieferen Schichten!“ befahl er mit rauher Stimme. „Legt die Schächte aber nicht zu nahe ans Wasser, damit kein Einbruch erfolgen kann.“
Auf seinem Bildschirm konnte er die nun folgenden Vorgänge beobachten. Die Bohreinheit löste sich vom Hauptroboter und fraß sich in den Boden. Für einen kurzen Augenblick wurden Asche und Schlamm aufgewirbelt, aber dann klärte sich das Bild wieder. Die Bohreinheit wühlte sich überraschend schnell in die Tiefe. Ab und zu stieß sie auf Metall und machte Umwege, um nicht zuviel Zeit zu verlieren. Ross schaute gebannt zu. Er sah alles und bekam regelmäßig Bodenanalysen durchgegeben. Schon nach fünf Stunden konnte er sich ein ungefähres Bild von den unterirdischen Anlagen machen.
Es handelte sich offenbar um eine ausgedehnte, aber nicht sehr tiefe Raketenabschußanlage. Eine Atombombe war in dem engen Tal explodiert und hatte die unterirdischen Befestigungsanlagen eingedrückt und den Boden zu einer glasartigen Masse verschmolzen Die Vernichtung der Anlage regte Ross nicht sehr auf, denn allem Anschein nach handelte es sich um eine unbemannt gewesene automatisch arbeitende Abschußanlage.
„Das bringt mich auf eine Idee“, sagte er nachdenklich. Er hatte sich längst daran gewöhnt, den Roboter als einen dauernd anwesenden Gesprächspartner zu betrachten. „Wir sollten unsere Konstruktionsabteilung dort einrichten, wo Metall zur Verfügung steht. Der Transport über eine so weite Strecke würde nur Verzögerungen verursachen. Die Konstruktionsroboter sollen sich sofort an die Arbeit machen. Die Metalle befinden sich überwiegend in einer Tiefe von zehn Metern; wir können also eine Art Tagebau einrichten. Die Oberfläche muß abgetragen. und die vorhandenen Metalle müssen vollständig geborgen werden.“
„Schwester“ riß ihn mit erschreckender Nüchternheit aus seinen Träumen und sagte: „Sie müssen ins Bett, Mr. Ross, Die Anstrengungen der letzten Tage haben Ihre Gesundheit ernstlich gefährdet.“
Ross protestierte, aber er wußte nun schon, daß all seine Proteste gar nichts fruchteten. Diesmal leistete er keinen ernsthaften Widerstand und ließ sich nach unten führen. Er hatte sein Ziel noch nicht erreicht, doch es stand ihm nun schon deutlich vor Augen. Die Metallfunde gaben ihm die Möglichkeit, sein Roboterheer bedeutend zu vergrößern. Schon in einer Woche würde er mehr als ein Dutzend der außerordentlich vielseitigen Großroboter haben. Er sah schon in die Zukunft. Die Zahl seiner Roboter würde sich mit einer Schnelligkeit vergrößern, die selbst die Vermehrung der Kaninchen in Australien in den Schatten stellen würde.
Er brauchte sich gar nicht mehr darum zu kümmern, denn die Großroboter waren so programmiert, daß sie sich ständig selber nachbauten und alle Funde dazu ausnutzten.
Ross gab sich zufrieden der stärkenden Ruhe hin und träumte von der Zukunft — von seiner Zukunft. Er war fast ein unumschränkter Herrscher, denn all diese komplizierten technischen Monster gehorchten ihm allein. Mit Hilfe dieser Roboter würde er bald herausfinden, ob und wo sich eventuell noch Überlebende befanden.
Die Arbeiten gingen schnell voran.
Ross schickte ein Heer von Robotern in die zerbombten Städte der näheren Umgebung. Die Erfolge machten ihn merkwürdigerweise nicht froh. Er hatte immer noch das Gefühl, etwas zu versäumen. Er mußte sich beeilen, mußte Überlebende finden, solange es noch sinnvoll war.
Er schickte aber nicht alle seine Roboter auf die Suche nach Menschen, sondern spezialisierte einige auf die Erforschung anderer Lebensformen. Er schickte sie selbst in die Polarregionen, wo sie sich unter das Eis wühlten. um dort nach eingefrorenen Resten des Lebens zu suchen. Das Leben kann intensive Kälte vertragen, das hatte Ross am eigenen Leib erfahren. Er hatte die Möglichkeit, dieses Leben wieder zu erwecken, und er wollte es tun.
Eines Tages ging ihm mit schmerzlicher Klarheit auf, warum er sich so sehr beeilte. Sein eigenes Leben war in Gefahr, er würde bald sterben — er, der letzte Mensch, vielleicht sogar das letzte Leben auf der Erde.
„Schwester“ weckte ihn eines Morgens ungewöhnlich früh mit einem Bericht über die Lebensmittelvorräte. Die Konserven aus den oberen Etagen waren infolge der Einwirkung radioaktiver Strahlen nicht mehr genießbar. Alles in allem würden die Büchsen noch für achtzehn Tage reichen.
„Wir müssen eine Lösung dieses Problems finden“, schloß „Schwester“ eindringlich. „Was ordnen Sie an, Sir?“
Ross war zutiefst betroffen. „Das kann doch nicht stimmen“, murmelte er fassungslos. „Ich werde selbst nachsehen.“
Er tat dies und stellte fest, daß die Angaben stimmten. Er war aus dem Lager in der untersten Sektion versorgt worden. Dort hatte es verhältnismäßig wenige verdorbene Büchsen gegeben. Die Lebensmittel in den anderen Sektionen waren aber nicht mehr genießbar. Ross überlegte. Selbst wenn er diese Tatsache vorher festgestellt hätte, wäre keine Änderung möglich gewesen.
„Achtzehn Tage!“ murmelte er immer wieder. Alle Anstrengungen waren vergeblich gewesen. „Schwester“ folgte ihm und fragte unablässig nach Befehlen.
Er blieb plötzlich stehen. „Ja, ich habe einen Befehl“, sagte er und riß sich zusammen. Er hatte sich gehenlassen und seinen Gefühlen gehorcht. Es war höchste Zeit, nun einmal zu denken. „Gib sofort den Befehl durch, daß alle Roboter nach unterirdischen Lebensmittellagern suchen sollen! Nur der am weitesten entfernte Roboter soll seine Arbeit fortsetzen. Er würde ohnehin nicht rechtzeitig zurückkommen.“
Ross reagierte kalt und entschlossen. Die erkennbare Begrenzung seiner Lebensdauer war ein Schock. In drei Wochen konnte aber allerhand geschehen. Er konnte nur nicht begreifen, warum er gerade in dieser Frage so nachlässig gehandelt hatte. Die Vorräte in seiner Sektion hatte ihm ein falsches Sicherheitsgefühl gegeben.
Er stürzte sich wieder in rastlose Arbeit, diesmal, um seine prekäre Lage zu vergessen und gleichzeitig den rettenden Strohhalm zu suchen. Ein Projekt hatte er bis dahin zurückgestellt: den Bau eines Hubschraubers. Nun konnte aber der Besitz einer solchen Flugmaschine über Leben oder Tod entscheiden. Wenn die Roboter irgendwo Lebensmittelvorräte finden sollten, war ein schneller Transport notwendig.
Bücher über Flugmaschinen waren genug vorhanden, Ross machte sich Notizen und skizzierte seine ersten Modelle. Ein Konstruktionsroboter baute sie, so schnell es ging.
Ross stand enttäuscht im Freien und sah seine erste Flugmaschine den ersten vergeblichen Startversuch machen.
Dann, nur ein paar Tage später, stieg ein verbessertes Modell auf. Ross war begeistert. Er hatte nur dreizehn Tage von der Idee bis zur Vollendung benötigt. Es blieben ihm noch fünf Tage. Er konnte noch immer nicht begreifen, warum er gerade in einer so wichtigen Frage so fahrlässig gehandelt hatte. Nun bekam er die Quittung dafür.
Er beobachtete den Hubschrauber, dessen großer Rotor die Luft peitschte. Aus seinem Kontrolldom kam ein Signal. Ross stürzte hinein und hörte sich den Bericht eines Suchroboters an. Es war wie üblich ein negativer Bericht.
Nach den Angaben der Roboter waren die Suchapparate nicht gut genug, um zwischen normalen Metallfunden und Konservendosen unterscheiden zu können. Es gab nur die Möglichkeit, Schächte in den Tunnel zu bohren, um so direkt an die georteten Metalle heranzukommen. Das war aber ein langwieriger Prozeß, der nur wenig Erfolgsaussichten hatte. Außerdem war keine andere Anlage so tief wie das Hospital ins Erdinnere verlegt worden. Wenn also tatsächlich Lebensmittelbehälter gefunden werden sollten, würde deren Inhalt ohnehin nicht mehr genießbar sein.
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