James White - Jenseits des Todes

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Jenseits des Todes: краткое содержание, описание и аннотация

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„Vorbei!“ murmelte Ross und schaltete die Verbindung ab. Ein anderes Signal blinkte, doch er kümmerte sich nicht darum, so groß war seine Hoffnungslosigkeit. Dann legte er aber doch den Schalter um und sah das Bild auf dem Schirm erscheinen. Einer seiner Großroboter war in einen Schneesturm geraten, so daß kaum etwas zu sehen war.

„Bericht über siebenundvierzig Versuchsbohrungen“,’ gab der Roboter monoton durch. „Während des Krieges sind viele Atomraketen hier in den Polregionen vernichtet worden. Einige der Verteidigungseinrichtungen befanden sich tief unter dem Eis. Der Krieg muß hier außerordentlich stark gewütet haben, denn selbst der Boden unter dem dicken Eis ist steril.“

Was sollte das noch? — Ross hörte kaum hin. Er war das letzte Lebewesen auf einer verwüsteten Erde, und auch seine Tage waren gezählt. Zwei Jahre lang hatte er gearbeitet, um seine Lage zu vergessen und vielleicht doch noch einen Ausweg zu finden. Alles war vergeblich gewesen. Er war kein Selbstmördertyp, aber in diesem Augenblick hätte er seinem Leben am liebsten ein schnelles Ende bereitet, um den Qualen zu entgehen, die unausweichlich kommen mußten. Er brauchte ja nur in einen der Fahrstuhlschächte zu springen oder weit hinauszuschwimmen.

Gleichzeitig wußte er aber, daß „Schwester“ alle Versuche vereiteln würde. Er mußte also verhungern. „Schwester“ würde bei ihm stehen und unablässig Befehle von ihm fordern. Ross begann unwillkürlich zu zittern. Die Gedanken an das unvermeidliche Ende machten ihn schwach und elend.

„Haben Sie irgendwelche Befehle, Sir?“

„Nein, verdammt noch mal!“

Die Stimme von „Schwester“, eigentlich immer gleichbleibend, schien nun doch eine andere Tonlage anzunehmen.

„Wollen Sie über die Zukunft reden, Sir?“

Auch „Schwester“ fürchtete sich — zwar nicht so wie er, denn ein Roboter kannte keine Emotionen, aber er fürchtete sich doch. Ross ahnte, warum sich der Roboter vor der Zukunft ängstigte. Er selbst war der einzige Grund für die Existenz von Schwester. Wenn er starb, waren Schwester und das Riesenheer der Roboter umsonst aufgestanden. Ross empfand fast so etwas wie Mitleid mit den Robotern, die von ihm ebenso abhängig waren wie er von ihnen.

„Ihr müßt mit eurer Arbeit fortfahren“, sagte er mild. „Vielleicht gibt es doch irgendwo Überlebende, die eurem Dasein wieder einen Sinn geben werden. Es gibt noch ein Gebiet, das noch nicht durchsucht wird, nämlich der Weltraum. Schon lange vor dem letzten Krieg gab es bemannte Raumschiffe und Basen auf dem Mond. Ohne Hilfe von der Erde kann dort oben kein Mensch lange am Leben bleiben, aber seit es die Technik des Tiefkühlens gibt…“

Ross sprach nicht weiter. Möglichkeiten gab es genug, das wußte er. Doch er würde diese Möglichkeiten nicht mehr ausschöpfen können. Er faßte sich wieder und fuhr fort: „Ich gebe euch den direkten Befehl, weiter nach Menschen zu suchen. Ihr dürft niemals aufgeben, denn eure Probleme werden erst gelöst sein, wenn ihr einen neuen Meister findet.“

„Wir werden diesen Befehl befolgen, Sir.“

„Gut! Wenn es dort draußen im Weltraum Überlebende gibt, dann mit großer Wahrscheinlichkeit auf dem Mond und auf dem Mars. Ich habe nicht viel Ahnung von der Raumfahrttechnik, aber in den Archiven stehen genug Bücher darüber. Ihr müßt besonders auf die Druckregulierung in den Kabinen achten. Ihr könnt ohne Luftdruck und bei unterschiedlichen Temperaturen funktionieren, Menschen nicht. Und solltet ihr irgendwo einen Menschen finden, dann sagte ihm — sagt ihm…“

Ross suchte nach Worten. Die Botschaft sollte großartig klingen und dem oder den anderen Menschen Auftrieb geben. Er konnte aber nicht mehr denken, ohne dabei immer sein eigenes Schicksal vor Augen zu haben. Er schüttelte heftig den Kopf und wandte sich ab.

Dr. Pellews Worte fielen ihm ein.

„Sagt diesen Menschen, das Leben sei nun ihr Problem. Und wünscht ihnen viel Glück. Mehr habe ich ihnen nicht zu sagen.“

Ross raste los, lief durch die hallenden Gänge und fuhr mit dem Fahrstuhl in die Tiefe. Er hätte vor Wut fast geweint. Er dachte an die anderen großartigen Männer, an Dr. Pellew, an Hanson und Courtney, die ebenfalls ohne Hoffnung gestorben waren. Diese Männer hatten viel erreicht, um das Leben zu erhalten. Andere hatten ihnen das Konzept verdorben und das Leben vernichtet. Wie furchtbar mußte diesen Männern zumute gewesen sein, wenn sie, allein wachend, das Leben hinauszögerten und dabei immer die Bilder des Unterganges vor Augen hatten. All das war vergeblich gewesen, denn von den in den Tiefschlaf Geretteten hatte nur einer das Erwachen überlebt. Aber nun wartete dieser eine auf das unausweichliche Ende und konnte sich nicht helfen.

4. Kapitel

Ross erinnerte sich nicht mehr, wie er in sein Zimmer gekommen war. Der Raum sah wüst aus, denn das Bett wurde nicht gemacht und die herumliegenden Papiere und Bücher wurden nicht geordnet. Er selbst hatte ja dem Reinigungsroboter untersagt, noch einmal in den Raum zu kommen. Er machte also sein Bett selbst und warf dabei einen Stapel Bücher um.

Sein Blick wurde vom Spiegel angezogen. Er setzte sich auf den Stuhl davor und starrte sich an. Er war der letzte Mensch auf der Erde, das letzte Leben. Bei diesem Gedanken mußte er grimmig auflachen. Was sah er denn schon? Er sah einen hageren, einseitig ernährten Burschen, bekleidet mit einer Toga aus weißem Kunststoff, die an ein Faschingskostüm erinnerte. Das Gesicht war noch nicht alt, doch die Augen lagen tief in den Höhlen. Er sah einen Mann, der zu feige war, sich zu töten, und doch keine Hoffnung mehr sah.

Nach langem Starren drehte er sich um und warf sich auf sein Bett. Zwei Jahre lang hatte er es nach Möglichkeit vermieden, sich mit der Vergangenheit zu befassen. Die Einsamkeit, die absolute Verlassenheit, schlug wieder über ihm zusammen Er hatte von der Illusion gelebt, doch noch einen Menschen zu finden und vielleicht der Stammvater einer neuen Menschheit zu werden. Nun mußte er sich eingestehen, daß seine Träume sinnlose und nicht realisierbare Wünsche gewesen waren. Er, der letzte Mensch auf der Erde, mußte sterben. Es gab keine Zukunft mehr. Was noch einen Wert für ihn hatte, war allein die Vergangenheit Er wollte nun endlich wieder an die Vergangenheit denken und die elende, hoffnungslose Gegenwart vergessen. Er gab sich den Erinnerungen mit Leidenschaft hin und glaubte, die Orte und Gesichter tatsächlich zu sehen.

Seine Furcht wich allmählich und machte einem tiefen Ernst Platz. Er fühlte sich wieder großartig und überlegen, obwohl er es im Grunde nicht war. Es war ebenfalls nur eine Illusion, ein Pflaster, das die heilende Natur auf seine wunde Seele legte, um ihm die letzten Tage leichter zu machen. Jetzt wußte er, was er mit dem Rest seines Lebens machen wollte: Er wollte sich an die Vergangenheit erinnern, wollte die alten Bilder vor seinem geistigen Auge wiederauferstehen lassen. Nur so konnte er dem Wahnsinn und der Verzweiflung entgehen und sich die letzten Tage einigermaßen angenehm gestalten.

Für die kommenden Tage setzte er einen großzügigen Zeitplan an. Er teilte seine Zeit so ein, daß er den Plan jederzeit ändern konnte. Es kam ja nicht mehr so genau darauf an. Wenn morgens das Licht anging, blieb er liegen und las ein belangloses Buch. Er las viele Bücher, deren Lektüre er vorher als Zeitverschwendung betrachtet hatte, ja sogar Gedichte, für die er sich vorher nie interessiert hatte.

Ab und zu betrachtete er die Gesichter berühmter Leute und lächelte grimmig. Sie waren alle dahin, ihre Werke waren vergessen und würden bald zu Staub zerfallen. Nach ihm würde kein Mensch mehr diese Bücher von den Regalen nehmen und lesen.

Wenn er Bewegung brauchte, spazierte er durch die aufgeräumten Sektionen des tief in die Erde eingelassenen Hospitals oder hörte sich Musikaufnahmen an. Abends unterhielt er sich dann mit „Schwester“, die seinen Gedankengängen erstaunlich gut folgen konnte, wenn sie mitunter auch einen erschreckenden Mangel an Menschlichkeit zeigte. In solchen Augenblicken erkannte Ross, wie sehr er „Schwester“ und die anderen Roboter als vollgültige Wesen betrachtete.

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