James White - Jenseits des Todes
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- Название:Jenseits des Todes
- Автор:
- Издательство:Erich Pabel
- Жанр:
- Год:1963
- Город:Rastatt
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Aber wenn die Lichter verlöschten, dann kam die Angst in sein Zimmer, dann fragte er sich, ob er die Kraft haben würde, bis zum bitteren Ende durchzustehen. Was würde er kurz vor dem Ende tun? Er war sich darüber im klaren, daß er bald kein Buch mehr würde halten können. Würde er dann schwach und hilflos auf seinem Bett liegen und die Roboter anjammern? Er war erst vierundzwanzig Jahre alt und schon zum Tode verurteilt. Er war noch jung genug, um den Tod als etwas Schreckliches zu empfinden.
Dann kam der letzte Tag, an dem er seine volle Ration verzehren durfte. An diesem Tag stieg er wieder nach oben. Es hatte während der Nacht stark geregnet, so daß die Sicht außergewöhnlich gut war. Ross setzte sich auf einen Steinbrocken und starrte auf das Meer hinaus, dessen schwarze Wogen sich am flachen Ufer rauschend verliefen.
Und wieder kamen die Erinnerungen. Er wollte sie plötzlich nicht mehr und sprang auf. Die Nähe des Todes machte die Erinnerungen an seine beschützte Kindheit besonders schrecklich. Ungeduldig eilte er den Hügel hinauf, stürmte an seinem Beobachtungsdom vorbei über den Hügel hinweg und starrte auf die dunkle Fläche, die einstmals der Park des Hospitals gewesen war.
Er sah nur eine riesige kahle Fläche, aber er erinnerte sich an jeden Baum, jeden Busch. An dem Tag, an dem er in Tiefschlaf versetzt worden war, hatte er sich dort unten mit Alice getroffen. Sie hatten beide über belanglose Dinge gesprochen und sich nichts anmerken lassen. Er erinnerte sich merkwürdigerweise an jedes Wort der flachen, gekünstelten Konversation. Der Gedanke, für lange Zeit alles zu vergessen, war ihm damals schrecklich erschienen, aber lange nicht so entsetzlich wie nun die Gewißheit des Todes.
„Schwester“ mühte sich ab, seine Körpertemperatur zu messen. Ross lachte laut auf, denn er empfand dieses sinnlose Bemühen als sehr komisch. „Schwester“ strengte sich um so mehr an, denn der Pflegeroboter fühlte sich für den Menschen verantwortlich und erfüllte nur die ihm gestellte Aufgabe.
Ross beruhigte sich bald wieder und wurde ernst. Er gab „Schwester“ den Auftrag, sämtliche Roboter zurückzurufen, und dann genaue Instruktionen, die der Pflegeroboter mehrmals wiederholen mußte. Das war erforderlich, denn er würde nicht mehr dasein, um die Ausführung seines Auftrages zu überwachen. Zum Schluß gab er den Befehl, alles für seine sofortige Einschläferung vorzubereiten.
Vier Stunden später lag Ross in einem ausgepolsterten sargähnlichen Behälter. Über sich sah er das merkwürdig starre Linsensystem von „Schwester“. Die Kälte hatte das unangenehme Stadium bereits überschritten, so daß er sich ziemlich wohl fühlte.
„Ich wiederhole es noch einmal, damit wirklich alles klappt!“ sagte er eindringlich. „Wenn die Sache schiefgeht, möchte ich auf keinen Fall wiederbelebt werden. Ist das klar? Wenn ihr mich weckt, werde ich doch nur verhungern.“
„Ich verstehe Sie sehr gut, Sir“, antwortete Schwester. „Haben Sie sonst noch Wünsche?“
„Ja…“
Ross wollte noch etwas sagen, doch die Kälte lähmte ihn so sehr, daß das Wort im Mund erstarb. Es war eine Starre, in der er zwar noch etwas wahrnehmen, sich selbst aber nicht mehr mitteilen konnte. Bald würde jede Zelle seines Körpers von der konservierenden Starre erfaßt sein, aber auch der Raum, denn dieser mußte zur Sicherheit ebenfalls tiefgekühlt werden.
Dann übermannten ihn wieder die Erinnerungen. Er war wieder in dem alten Park, schwamm wieder mit Alice im Meer. Alice…!
„Es tut mir leid, Sir.“ „Schwester“ klappte den Deckel zu.
Dunkelheit und Kälte nahmen Ross gefangen. Aber irgendwo in ihm war noch eine warme Stelle, die rasch größer wurde. Ein Fehler im System, dachte er niedergeschlagen. Die verdammten Roboter haben natürlich alles verdorben. Er war so enttäuscht und so wütend, daß er erst kein Wort über die Lippen brachte.
„Rühren Sie sich nicht, Mr. Ross!“ befahl „Schwester“ scharf. „Sie müssen erst massiert werden. Danach werden Sie wieder allein gehen können.“
Ross biß die Zähne zusammen. Was „Schwester“ als Massage bezeichnet hatte, war eine Höllenpein; man schien ihm sämtliche Knochen im Leibe brechen zu wollen.
Aber nach der längsten halben Stunde seines Lebens konnte er wieder aufrecht sitzen und mühsam atmen.
„Was ist passiert? Warum habt ihr mich wieder geweckt?“ herrschte er den Roboter an.
„Können Sie stehen und sich bewegen, Mr. Ross?“ „Schwester“ nannte ihn wieder Mr. Ross und ignorierte vorerst seine Fragen.
Ross machte ein paar vorsichtige Schritte und stellte fest, daß er sich recht gut bewegen konnte.
„Ich schlage vor, wir gehen jetzt nach oben, Sir“, sagte „Schwester“.
Ross; bemerkte den Unterschied in der Anrede. „Ich bin also kein Patient mehr? Wenn ich jetzt der Boß bin, könnt ihr etwas erleben! Ihr habt mir fast die Knochen gebrochen, verdammt noch mal! Warum habt ihr mich überhaupt geweckt? Hat etwas nicht geklappt, oder habt ihr Lebensmittel für mich gefunden?“
„Sie haben geschlafen, Sir. Die Tiefkühlung hat ausgezeichnet funktioniert.“
Ross staunte. Er hatte nach seiner Meinung nur wenige Minuten im Tiefschlaf gelegen. „Wie lange habe ich geschlafen?“
„Dreiundvierzigtausend Jahre, Sir.“
Es war wie ein Keulenschlag. Ross konnte kein Wort hervorwürgen. Auch während der Fahrt nach oben war er noch so benommen, daß er keine Frage zu stellen vermochte. An der Oberfläche erlebte er aber eine noch größere Überraschung.
Die Sonne stand wieder grell und stechend an einem azurblauen Himmel und schickte sengende Strahlen auf die Erde herab. Unter sich sah Ross den weiten, grünlich schimmernden Ozean mit weißen Wellenkämmen, Er konnte sogar wieder die fünf Kilometer weit entfernten Hügel erkennen. Die Luft war klar und würzig wie nie zuvor — so frisch, daß er sie zu trinken, nicht aber zu atmen glaubte. Sein Herz hämmerte gegen die Rippen; Tränen schossen in seine Augen. Er drehte sich um und blickte nach hinten. Dann sah er für kurze Augenblicke nichts, denn die salzigen Tränen nahmen ihm die Sicht. Als er die Augen öffnete, sah er, daß dicke weiße Cumulus-Wolken am Horizont den blaßblauen Himmel vom tiefblauen Ozean trennten. Wogen mit weißen Schaumkronen füllten die Bucht, und die dicksten Brecher, die Ross jemals gesehen hatte, rollten wie flüssiger Schnee auf einen Strand, der, so weit das Auge sehen konnte, aus hellgelbem Sand bestand.
„Es hat viel länger gedauert, als Sie vermuteten“, sagte „Schwester“ hinter ihm, „bis das Gras aus den Samen im künstlichen Ultraviolett gedieh und Versuche auf Beeten an der Oberfläche gelangen. Diese Beete wurden mit durchsichtigen Kunststoffglocken bedeckt, und wieder dauerte es lange Zeit, bis die Gräser ohne diesen Schutz wuchsen. Feine Aschenteilchen in der Atmosphäre, die das Sonnenlicht abschirmten, hemmten das Wachstum der Pflanzen. Die Zeit jedoch und natürliche Mutationen schufen Exemplare, die sich in der veränderten Umgebung behaupten konnten.“
Eifrig sprach „Schwester“ weiter. „Während sich diese Pflanzen entwickelten, wurden die Aschenteilchen von Land und Wasser aufgenommen, wodurch mehr Sonnenlicht zur Erde drang. Dies beschleunigte die Verbreitung der Gräser, was einen wiederum erhöhten Abbau der Aschenteile bewirkte. Und da niemand und nichts das Gras ausrottete, erfolgte diese Ausbreitung erstaunlich schnell. Es dauerte jedoch noch einige Jahrtausende, bis wir eine Auslese treffen und eßbare Körner gewinnen konnten, die dann zu Nahrungsmitteln verarbeitet wurden. Jetzt ist Ihre Ernährung gesichert.“
„Danke“, murmelte Ross. Er konnte seinen Blick nicht von dem hellgelben Sand am Strand losreißen. Wind, Regen und Salzwasser — hauptsächlich das Salzwasser, dachte er — hatten der vorher schmutzigen Landschaft ein frisch gewaschenes Aussehen verliehen. Und was war dazu nötig gewesen? Nur ein bißchen Zeit.
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