Robert Wilson - Quarantäne

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Blind Lake ist eine weitläufige Forschungseinrichtung im Norden Minnesotas, streng abgeschottet von der Öffentlichkeit. Denn hier arbeiten Wissenschaftler mit einer Technologie, die sie selbst kaum verstehen: Sie beobachten intelligentes Leben auf einem Millionen von Lichtjahre entfernten Planeten. Sie können dabei keinen Kontakt mit den Außerirdischen aufnehmen oder sonstwie Einfluss nehmen — sie können nur beobachten. Doch dann wird Blind Lake vom Militär plötzlich unter Quarantäne gestellt, niemand darf das Gelände betreten oder verlassen. Haben die Aliens herausgefunden, dass sie beobachtet werden? Und fühlen sie sich dadurch so gestört, dass sie Gegenmaßnahmen ergreifen? für die Wissenschaftler beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit …
Nach seinem preisgekrönten Bestseller »Spin« stellt Robert Charles Wilson auch mit »Quarantäne« unter Beweis, dass er einer der aufregendsten Science-fiction-Autoren unserer Zeit ist.

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Die Wahrheit. Was immer das bedeutete. Wo war die »Wahrheit« zu Hause, und warum war sie so verführerisch, wenn sie sich doch andererseits ständig entzog? »Ich rede nicht gern darüber, Tess.«

Sie verlagerte demonstrativ das Gewicht, von einem Fuß auf den anderen. »War es ein Unfall?«

»Nein.«

Sie blickte wieder in den Abgrund. »War es deine Schuld?«

Noch einen winzigen Schritt näher. »Sie … ich hätte es besser machen können. Ich hätte sie retten müssen.«

»Aber war es deine Schuld?«

Diese Erinnerungen lebten an einem finsteren Ort. Porrys mörderischer Freund. Porrys Freund, heulend. Ich schwöre bei Gott, ich werde sie nicht anrühren. Es ist nur der Scheißalkohol, Mann, ich will das gar nicht. Porrys Freund, am letzten Tag ihres Lebens, nach besoffenem Schweiß stinkend und Wiedergutmachung versprechend.

Und ich habe dem Drecksack geglaubt. War es also meine Schuld?

Wie sollte er dieses Monument des Schmerzes je abtragen, das er im Lauf der Jahre aufgetürmt hatte? Aus zahllosen selbst geschlagenen Wunden, mit denen er um seine Schwester trauerte?

Tess verlangte die Wahrheit.

»Nein«, sagte er. »Nein. Es war nicht meine Schuld.«

»Aber die Geschichte hat kein Happy End.«

Ein Schritt. Noch einer. »Nicht alle Geschichten haben eins.«

Ihre Augen schimmerten. »Ich wünschte, sie wäre nicht gestorben, Chris.«

»Das wünschte ich auch.«

»Hat meine Geschichte ein Happy End?«

»Ich weiß es nicht. Niemand weiß das. Ich kann versuchen, dazu beizutragen.«

Tränen liefen ihr übers Gesicht. »Aber du kannst es nicht versprechen.«

»Ich kann versprechen, es zu versuchen.«

»Ist das die Wahrheit?«

»Das ist die Wahrheit«, sagte Chris. »Und jetzt gib mir deine Hand.«

Er zog sie in seine Arme und rannte mit ihr von der Galerie herunter, rannte zur Treppe, rannte gegen den Schlag seines Herzens an, bis er die Schärfe des Winters schmecken und jedenfalls ein bisschen Sonne sehen konnte.

VIERTER TEIL

Verstehbarkeit

Verwundere dich nicht, werter Freund, wenn ich zu dir von Überirdischem und der Luft Zugehörigem zu sprechen scheine. Ich stelle, kurz gesagt, nur die Umrisse einer Reise dar, die ich kürzlich unternahm.

Lukian von Samosata, Ikaromenippos, ca. 150 n. Chr.

Achtunddreißig

Sie überquerten die Grenze nach Ohio am Ende eines trägen Augustnachmittags.

Auf der letzten Etappe der Reise saß Chris am Steuer, während Marguerite Musik hörte und Tess auf dem Rücksitz döste. Eigentlich waren sie auf dem Weg nach New York, wo Chris eine Reihe von Terminen mit seinem Verleger hatte, aber Marguerite hatte sich dafür stark gemacht, vorher noch ein Wochenende zu Besuch bei ihrem Vater zu verbringen; ein paar Tage sanfte Dekompression, bevor sie in die Welt zurückgeworfen wurden.

Es war beruhigend zu sehen, fand Chris, wie wenig dieser Teil des Landes sich seit den Ereignissen des letzten Jahres verändert hatte. Ein Kontrollpunkt der Nationalgarde stand verlassen an der Grenze von Indiana, ein stummer Zeuge sowohl der Krise als auch ihrer Überwindung; ansonsten sahen sie überwiegend Kühe und Mähdrescher, Raststätten und die Schilder der diversen County-Grenzen. Viele dieser Straßen waren nie automatisiert worden, und es war ein Vergnügen, stundenlang nur mit den eigenen Händen am Steuer zu fahren — ohne Näherungsalarm, Autopilot-Eingriffe oder Anweisungen zur Stauvermeidung, nur Mensch und Maschine, so wie von Gott geplant.

Er stieß Marguerite an, als sie ihr Ziel erreichten.

Sie nahm die Kopfhörer ab und blickte sich um. Sie sei schon zu lange nicht mehr hier gewesen, erzählte sie Chris; sie sei bekümmert über die schäbigen Einkaufszentren, all die zweifelhaften Bars und Vergnügungsstätten, die entlang des alten Highways aus dem Boden geschossen waren.

Aber das Stadtzentrum war noch genau so, wie sie es in Erinnerung hatte: die ein Jahrhundert alte Polizeiwache, die von Kastanien gesäumte öffentliche Grünfläche, die etwas moderneren Windmühlen auf dem Kamm einer entfernten Hügelkette. Die diversen Kirchen, einschließlich der presbyterianischen, der ihr Vater einst vorgestanden hatte.

Inzwischen war ihr Vater im Ruhestand. Er war aus dem Pfarrhaus in ein Holzhaus in der Butternut Street gezogen, südlich des Geschäftsviertels. Chris folgte ihren Hinweisen und parkte schließlich am Kantstein vor dem Haus.

»Wach auf, Tess«, sagte Marguerite. »Wir sind da.«

Tess stieg aus und lächelte, noch etwas angeschlagen, ihrem Großvater entgegen, der mit strahlendem Gesicht die Verandatreppe herunterkam.

Marguerite hatte sich Sorgen gemacht, dass die Begegnung zwischen Chris und ihrem Vater schwierig verlaufen könnte. Diese Befürchtung erwies sich als unbegründet. Mit milder Überraschung beobachtete sie, wie ihr Vater Chris herzlich die Hand schüttelte und ihn ins Haus führte.

Chuck Hauser hatte sich in den drei Jahren seit ihrem letzten Besuch kaum verändert. Er war einer jener Männer, die sich im mittleren Alter auf einem gewissen körperlichen Niveau einpendeln und anschließend, nur unwesentlich von der Zeit berührt, den Siebzigern entgegengleiten — noch immer also hatte er den graugesprenkelten Bart, den Stoppelhaarschnitt, das respektable Bäuchlein, trug noch immer die einfarbigen Baumwollhemden, denen er seit jeher den Vorzug gab, unabhängig von der gerade herrschenden Mode. Hatte die gleichen blauen Augen, trotz einer kürzlich erfolgten Augenlaser-OP.

Er hatte eine Mahlzeit vorbereitet: Hackbraten, Erbsen, Mais und Kartoffelbrei, angerichtet auf dem großen Esszimmertisch, an dem (so teilte er Tess mit) Marguerite als Mädchen immer ihre Hausaufgaben gemacht hatte. Das war damals im Pfarrhaus in der Glendavid Avenue gewesen. Jeden Abend nach dem Essen hatte sie an Mathematikaufgaben getüftelt, auf einem Stuhl gleich neben einer großen Pseudo-Tiffanylampe, die, wie sie sich erinnerte, ein buttergelbes Licht warf, fast warm genug, dass man es schmecken konnte.

Das Gespräch bei Tisch nahm keinerlei Bezug auf Crossbank, Blind Lake, Ray Scutter oder die globalen Ereignisse des vergangenen Jahres. Ihr Vater forderte Chris auf, ihn mit »Chuck« anzureden; er und Marguerite schwelgten ausgiebig in Erinnerungen, und als Tess unruhig zu werden begann, erlaubte er ihr, ihren Nachtisch ins Wohnzimmer zu tragen, wo sie das seltsam gerundete alte Videogerät einschaltete und nach Zeichentrickfilmen suchte.

Er kehrte mit einer Kanne Kaffee und drei Bechern zum Tisch zurück. »Bis zu dem Tag im Februar, als ich den Anruf aus Provo erhielt, wusste ich nicht, ob du noch am Leben warst oder nicht.«

Provo, Utah, war der Ort, wo man die Leute aus Blind Lake nach dem Ende der Abriegelung hingeschafft hatte — sechs weitere Monate medizinischer und psychologischer Quarantäne, ein Leben wie als Flüchtling, auf einer stillgelegten Basis der Kontinentalen Streitkräfte. Sechs Monate Warten darauf, für gesund erklärt zu werden, sich bescheinigen zu lassen, nicht kontaminiert zu sein, keine Bedrohung für die übrige Bevölkerung darzustellen. »Es muss schrecklich gewesen sein«, sagte Marguerite, »diese Ungewissheit.«

»Für euch mehr als für mich, kann ich mir vorstellen. Ich hatte es im Gefühl, dass du durchkommst.«

Draußen war der Himmel schon dunkel geworden. Chris trank seinen Kaffee aus und erklärte sich bereit, Tess Gesellschaft zu leisten. Marguerites Vater schaltete eine Stehlampe an, die einen hinter dem Tisch stehenden Bücherschrank aus Eichenholz beleuchtete. Als ein Kind, das sehr gern las, war Marguerite von diesen Regalen sowohl angezogen als auch abgestoßen worden: so viele reizvolle Lederbände, gelbbraun oder bernsteingelb, standen darin, die sich aber bei näherer Untersuchung durchweg als kirchenbezogene oder »der Inspiration dienende« Werke entpuppten. (Immerhin hatte sie sich die Geschichten für Kinder von Rudyard Kipling stibitzt.) Sie bemerkte einige Bücher, die in letzter Zeit hinzugekommen waren — Astronomie- und Kosmologie-Titel, überwiegend in den letzten paar Jahren erschienen. Sogar Sebastian Vogels Gott-und-Wissenschaft-Türstopper befand sich darunter.

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