Robert Wilson - Quarantäne

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Blind Lake ist eine weitläufige Forschungseinrichtung im Norden Minnesotas, streng abgeschottet von der Öffentlichkeit. Denn hier arbeiten Wissenschaftler mit einer Technologie, die sie selbst kaum verstehen: Sie beobachten intelligentes Leben auf einem Millionen von Lichtjahre entfernten Planeten. Sie können dabei keinen Kontakt mit den Außerirdischen aufnehmen oder sonstwie Einfluss nehmen — sie können nur beobachten. Doch dann wird Blind Lake vom Militär plötzlich unter Quarantäne gestellt, niemand darf das Gelände betreten oder verlassen. Haben die Aliens herausgefunden, dass sie beobachtet werden? Und fühlen sie sich dadurch so gestört, dass sie Gegenmaßnahmen ergreifen? für die Wissenschaftler beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit …
Nach seinem preisgekrönten Bestseller »Spin« stellt Robert Charles Wilson auch mit »Quarantäne« unter Beweis, dass er einer der aufregendsten Science-fiction-Autoren unserer Zeit ist.

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Es war leicht für das Subjekt, das Sterngebilde zu orten. Die Evolution hatte es und seine Art mit der Fähigkeit ausgestattet, feine Veränderungen im Magnetfeld des Planeten wahrzunehmen: Norden, Süden, Westen, Osten waren für es genauso selbstverständlich wie für uns »oben und unten«. Der Name, den man dem Sterngebilde gegeben hatte, enthielt vier geseufzte Vokale, die seine Lage ebenso präzise definierten wie ein GPS-Gerät. Doch es wusste, dass die Wanderung lang und entbehrungsreich sein würde. Es aß so viel es konnte, um Feuchtigkeit und Nährstoffe in den Schleimhäuten seines Körpers zu speichern. Es legte maßvolle Entfernungen pro Tag zurück. Es sah Dinge, die seine Neugier und Bewunderung erregten, zum Beispiel die in den Dünen versinkenden Ruinen einer Stadt, die so alt war, dass sie keinen Namen hatte, eine Ewigkeiten vor seiner Geburt aufgegebene und verlassene Stadt. Es machte häufig Rast und legte Pausen ein. Dennoch war es zum Ende seiner Reise hin sehr geschwächt, dehydriert, verwirrt und hilflos.

(Ich glaube, es hatte Mitleid mit mir, Tess. weil ich nie eine Stadt geliebt habe, während ich versucht war, es dafür zu bemitleiden, dass es nie eins seiner Mitgeschöpfe geliebt hat.)

Als es das Sterngebilde erreicht hatte, schien es ihm weniger Ehrfurcht gebietend als erwartet. Es schien eine fremdartige staubige Zusammenfügung von Rippen und Bögen zu sein, in deren Kern sich einst, das wusste es, ein Quantenprozessor befunden hatte, eine Maschine, die seine Ahnen auf dem Zenith ihrer geistigen Entwicklung gebaut hatten. Lag tatsächlich hier sein Schicksal begründet?

Es begann einiges mehr zu verstehen, als es ins Innere trat.

(Einiges von dem, was jetzt kommt, kann ich nicht erklären, Tess. Ich weiß nicht, wie die Sterngebilde das tun, was sie tun. Ich weiß im Grunde nicht, was Mirror Girl meint, wenn sie sagt, sie habe »Schwestern in den Sternen« und dieses Gebilde sei eine davon gewesen. Ich glaube, es geht hier um Dinge, die von unserem menschlichen Verstand furchtbar schwer nachzuvollziehen sind.)

Subjekt begriff, dass das, was im Innern des Gebildes auf es wartete, eine Art Apotheose war — sein physischer Tod, aber nicht das Ende seines Daseins.

Bevor es jedoch dazu kommen sollte, wollte es mehr über uns erfahren, denn es war neugierig; vielleicht ebenso neugierig auf uns wie wir auf das Subjekt.

Aus diesem Grund hat Mirror Girl mich zu ihm gebracht. Um Hallo zu sagen. Um eine Geschichte zu erzählen. Um auf Wiedersehen zu sagen.

(Eine Geschichte wie diese hier. Ergibt das irgendeinen Sinn, Tess? Ich wünschte, sie hätte einen besseren Schluss. Und ich entschuldige mich für all die großen Worte.)

Es war nahezu Nacht auf der westlichen Ebene. Der seidenblaue Himmel jenseits der Bögen färbte sich schwarz ein, und Schwärze wuchs wie etwas Lebendiges in den Schluchten und unter den nach Osten gewandten Felsterrassen. Marguerite fühlte sich seltsam schläfrig, als hätten die Nachwirkungen des Schocks ihr alle Energien entzogen.

Das Subjekt hatte seine Geschichte beendet. Jetzt wollte es seine Reise beenden. Es wollte in den Mittelpunkt des Sterngebildes und das aufsuchen, was dort auf es wartete. Marguerite spürte das Verlangen des Subjekts, sich abzuwenden, und sträubte sich plötzlich dagegen, es gehen zu lassen.

Sie sagte zu Mirror Girl: »Darf ich es berühren?«

Eine Pause. »Es sagt ja.«

Sie streckte die Hand aus und machte einen Schritt nach vorn. Das Subjekt verharrte reglos. Ihre Hand sah blass aus vor der rauen Struktur seiner Haut. Sie setzte ihre Finger auf die Stelle oberhalb des Mundschlitzes. Seine Haut fühlte sich an wie biegsame, von der Sonne gewärmte Baumrinde. Es überragte sie um einiges, und es roch absolut fürchterlich. Sie nahm ihren Mut zusammen und blickte in seine leeren weißen Augen. Sah alles. Sah nichts.

»Danke«, flüsterte sie. Und: »Es tut mir leid.«

Nachdenklich, langsam, wandte das Subjekt sich ab. Seine riesigen Füße machten auf dem sandigen Boden ein Geräusch wie das Rascheln von trockenem Laub.

Als es im schattigen Innenbereich des Sterngebildes verschwunden war, kniete Marguerite — die spürte, dass ihr Aufenthalt hier sich seinem Ende näherte — sich neben Mirror Girl nieder.

Wie seltsam, dachte sie, dieses Ding, diese Wesenheit, in der Gestalt von Tess zu sehen. Wie irreführend.

»Wie viele andere intelligente Spezies hast du kennengelernt? Du und deine Schwestern?«

Mirror Girl neigte den Kopf auf die Seite, auch dies eine typische Tess-Geste. »Abertausende von Vorläuferspezies«, sagte sie. »In Abermillionen von Jahren.«

»Kannst du dich an alle erinnern?«

»Ja, das können wir.«

Tausende von intelligenten Arten auf Welten, die um tausende von Sternen kreisten. Leben, dachte Marguerite, in einer fast unendlichen Vielfalt. Alle gleich. Keine zwei ganz gleich. »Haben sie irgendetwas gemeinsam?«

»Im physischen Sinne? Nein.«

»Dann vielleicht etwas nicht Greifbares?«

»Intelligenz ist nicht greifbar.«

»Darüber hinaus, meine ich.«

Mirror Girl schien über die Frage nachzudenken. Konsultierte womöglich ihre »Schwestern«.

»Ja«, sagte sie schließlich. Ihre Augen waren hell, hatten keine Ähnlichkeit mit Tessas Augen. Ihr Gesichtsausdruck war feierlich. »Unwissenheit«, sagte sie. »Neugier. Schmerz. Liebe.«

Marguerite nickte. »Danke.«

»Und jetzt«, sagte Mirror Girl, »solltest du wohl gehen und deiner Tochter helfen.«

Vierunddreißig

Die Fahrstuhltür öffnete sich auf die dunkle, aber von flackerndem Licht durchzuckte O/BEK-Galerie, und Ray stellte verblüfft fest, dass Tess ihn erwartete.

Sie sah ihn mit großen staunenden Augen an. Er ließ das Messer sinken, widerstand aber der Versuchung, es hinter seinem Rücken zu verstecken. Es war schwer, den Zweck oder die Bedeutung ihrer Anwesenheit zu verstehen.

»Du schwitzt«, stellte sie fest.

Es war warm. Das Licht war trüb. Die O/BEK-Geräte waren immer noch einen Flur entfernt, aber Ray hatte das Gefühl, er könne ihre Nähe spüren, ein Druck auf den Trommelfellen, ein Anflug von Kopfschmerzen. Was wollte er hier? Das Ding töten, das seine Autorität untergraben, seine Ehe zum Scheitern gebracht und den Verstand seiner Tochter verwirrt hatte. Er hatte angenommen, dass es immer noch verwundbar sei — er verfügte nur über ein Messer und seine bloßen Hände, aber er konnte einen Stecker ziehen, ein Kabel durchschneiden oder eine Versorgungsleitung kappen. Die O/BEKs existierten mit menschlichem Einverständnis, und er würde ihnen dieses Einverständnis entziehen.

Was aber, wenn die O/BEKs eine Möglichkeit entdeckt hatten, sich zu verteidigen?

»Warum willst du das tun?«, fragte Tess, als hätte er laut gesprochen. Hatte er womöglich. Er sah seine Tochter missbilligend an.

»Du dürftest gar nicht hier sein«, sagte er.

Sie griff nach seiner Hand. Ihre kleinen Finger waren wärmer als die Luft. »Komm und sieh«, sagte Tess. »Na los!«

Er folgte ihr durch eine Reihe von unbemannten Sicherheitssperren zur Galerie, zu der von Glaswänden eingefassten Plattform, von wo aus man auf die sich darunter erhebenden O/BEK-Geräte blickte und wo Ray erkannte, dass sein Plan, die Apparatur abzustellen, undurchführbar geworden war und er über eine andere Verfahrensweise würde nachdenken müssen.

Im Innern der O/BEK-Zylinder bevölkerten quasibiologische Netzwerke einen fast unendlichen Phasenraum, mit der Außenwelt verbunden anfangs über die Telemetrie aus TPF-Interferometern, die Fourier-Transformationen auf gestörte, in Rauschen übergehende Signale anwendeten, später dann (unerklärterweise), indem sie die erwünschten Informationen mit von den Theoretikern sogenannten »anderen Mitteln« erlangten. Sie hatten mit dem Universum gesprochen, dachte Ray, und das Universum hatte geantwortet. Die O/BEK-Apparatur wusste Dinge, über die die menschliche Gattung nur spekulieren konnte. Und jetzt hatte sie diese Interaktion mit der physischen Welt auf eine neue Ebene gehoben.

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