Charlotte Link - Der Verehrer

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Als in einem Waldstück die Leiche einer erst kürzlich ermordeten jungen Frau gefunden wird, stehen die Polizei und die Angehörigen vor einem Rätsel. Denn die Frau galt seit sechs Jahren als spurlos verschwunden. Der Telefonanruf einer ehemaligen Urlaubsbekanntschaft liefert den ersten Anhaltspunkt für die Ermittlungen — aber erst ein weiteres Verbrechen, das in Art und Ausführung dem ersten auffallend ähnelt, führt auf eine konkrete Spur.
Alle Fäden scheinen bei einer Frau zusammenzulaufen: bei der vierzigjährigen Leona Dorn, deren Leben seit einiger Zeit völlig aus den Fugen gerät. Durch einen tragischen Zufall ist sie Zeugin eines Selbstmordes geworden, ohne ihn verhindern zu können; zudem hat ihr Mann sie wegen einer anderen Frau verlassen.
Leona kann dies alles kaum verkraften.
Sie ahnt jedoch nicht, daß sie erst am Beginn einer Kette dramatischer Ereignisse steht — und daß sie am Ende all ihre Kraft und Entschlossenheit brauchen wird, um ihr Leben zu retten…

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Sie sah ihn von der Seite an. Er hatte seit über einer Stunde nicht mehr von seinen Kopfschmerzen gesprochen, aber es hatte den Anschein, als quälten sie ihn immer stärker. Er war fast grau im Gesicht, und an der rechten Schläfe trat eine feine blaue Ader hervor und zuckte in unregelmäßigen Abständen. Auf seiner Stirn glänzte der Schweiß.

Als sie durch ein Dorf kamen, sagte Leona:»Sollten wir nicht bei einer Apotheke halten und irgend etwas gegen deine Kopfschmerzen kaufen? Du siehst gar nicht gut aus.«

Gereizt antwortete er:»Es ist Sonntag, falls dir das entgangen ist!«

«Ich weiß. Aber wir könnten bei irgendeiner Apotheke halten und nachsehen, wo die nächste Notapotheke ist. Das schreiben sie doch immer auf einen Zettel an der Tür.«

Er schien zu überlegen. Schließlich nickte er.

«Gut. Gut, so machen wir es. Das ist eine Idee.«

Sie steuerten die nächste Apotheke an, stiegen beide aus. Ein kopfsteingepflasterter Marktplatz in einer Kleinstadt, ausgestorben unter der heißen Sonne, in feiertäglichem Schweigen versunken. Das Schild an der Tür nannte ihnen den Namen eines anderen Dorfes.

«Und woher wissen wir jetzt, wo das ist?«fragte Robert ungeduldig. Seine Lippen hatten praktisch keine Farbe mehr.

«Also, durch ein Dorf mit diesem Namen sind wir bisher nicht gekommen. Ich würde vorschlagen, wir folgen der Landstraße. Vielleicht ist es schon das nächste.«

«Gut. Gut, so machen wir es«, sagte er wieder.

Er klang nervös. Es ging ihm schlecht. Leona war jetzt überzeugt, daß er anfing, die Kontrolle über die Situation zu verlieren. Tatsächlich fanden sie ohne Schwierigkeiten das betreffende Dorf und dort wiederum sogleich die Apotheke. Sie lag ebenfalls am Rande eines Marktplatzes, der so ausgestorben war wie der vorherige. Kastanienbäume umstanden und beschatteten ihn. Leona blickte auf ihre Uhr. Es war fast eins. Sie vermutete, daß alle Menschen jetzt beim Mittagessen waren und sich Plätze und Straßen erst später wieder mit Spaziergängern füllen würden.

Robert lehnte sich in seinem Sitz zurück. Seine Nase wirkte spitzer als sonst.

«Geh du«, sagte er.»Sag denen, du brauchst etwas Starkes. Mehr als nur ein Aspirin oder so, verstehst du?«

«Ich bring’ dir was.«

Sie stieg aus. Es war heiß draußen, aber nicht so heiß wie im Auto. Sie atmete leichter.

Ich könnte weglaufen, dachte sie, ich könnte dem Apotheker etwas sagen, ich könnte… Aber was dann? Was wird dann aus Felix?

Der Apotheker erschien erst nach dreimaligem Klingeln an der Tür. Er brachte den Geruch von Fleisch und Kohl mit sich und zeigte sich verärgert, beim Mittagessen gestört zu werden. Leona schätzte ihn auf über siebzig Jahre, gebeugt und schlurfend, wie er daherkam. Er war nicht der Typ, bei dem es einen Sinn hatte, ihm zu erklären, daß man mit einem gesuchten Killer unterwegs war, der seinerseits irgendwo ein fünfjähriges Kind versteckt hielt, das in wenigen Tagen verhungern und verdursten würde.

«Ich brauche ein starkes Kopfschmerzmittel. Mein…«, sie zögerte,»mein Mann hat schlimme Schmerzen.«

«Aspirin«, brummte der Alte.

«Das ist zu schwach. Ich brauche etwas Stärkeres.«

Am besten eine Droge, unter deren Einfluß er mir sagt, wo er…

Es war zwecklos. Bis sie diesem Mann verklickert hätte, was los war, würde Robert längst mißtrauisch aus dem Auto gestiegen sein und sie geholt haben.

Der Apotheker brachte ein Kopfschmerzmittel, Leona bezahlte. Sie fühlte sich, als habe sie Blei an den Füßen, als sie zum Wagen zurückging. Verschwinde, rief ihr eine innere Stimme zu. Mach, daß du wegkommst! Lauf weg!

Sie stieg ein. Robert schaltete gerade das Radio aus. Seine Lippen zitterten.

«Die haben eine Suchmeldung gebracht nach dem Kind! Eben im Radio! Deine hirnlose Schwester hat tatsächlich die Polizei alarmiert!«

«Bist du sicher, daß es um dieses Kind ging? Es

verschwinden doch auch andere…«

«Hältst du mich für bescheuert?«blaffte er.»Natürlich ging es um dieses Kind. Ich laß mich doch nicht für dumm verkaufen. Hast du das Medikament?«

Sie reichte ihm die Packung. Er riß sie unbeherrscht auf, nahm sich, ohne den Beipackzettel zu lesen, zwei Pillen, warf sie in den Mund, schluckte sie ohne Wasser hinunter. Finster starrte er vor sich hin.

«Dann haben die auch das Autokennzeichen. Das hat sich die Schlampe bestimmt gemerkt. Die wissen jetzt…«

«Vielleicht wissen sie es gar nicht. Ich glaube nicht, daß Carolin…«

«Du glaubst, du glaubst, du glaubst! Weißt du, was mir dein Glauben nützt? Einen Scheißdreck! Ich muß damit rechnen, daß sie es wissen, verstehst du?«

Er ließ den Motor an, trat dabei auf das Gaspedal, daß der Wagen aufheulte. Meine letzte Chance, dachte Leona, die allerletzte…

Sie versuchte, die Wagentür aufzureißen, wollte hinausspringen.

«Du bleibst drin!«brüllte Robert.

Das Auto schoß nach vorn. Leona wurde gegen Robert geschleudert. Waghalsig — denn er jagte in völlig überhöhter Geschwindigkeit bereits die Dorfstraße entlang — griff er über sie hinweg und schlug ihre halb geöffnete Tür zu.

«Tu das nie wieder!«schrie er.»Tu das nie wieder!«

«Wo willst du jetzt hin?«

Er antwortete nicht. Sie schaute auf den Geschwindigkeitsanzeiger. Er fuhr den Wagen mit hundertsechzig Stundenkilometern zum Dorf hinaus. Eine Katze brachte sich in letzter Sekunde in Sicherheit.

Roberts Gesicht war verzerrt. Leona wußte, daß ihn nichts mehr von all dem, was sie auch sagte, erreichen würde.

21

Fast die ganze Familie hatte sich im Häuschen versammelt. Nur Olivia war wegen Dany daheimgeblieben. Aber Elisabeth und Julius waren da, Ben und sogar Wolfgang, der genausogut hätte in Frankfurt bleiben können, der es aber dort nicht ausgehalten hatte. Carolin saß noch immer auf dem Sofa, und Tim hatte den Arm um sie gelegt; ein Anblick, der Ben zutiefst irritierte. Er wußte nicht, wer dieser Mann war, und hoffte, es handele sich um irgendeinen hilfreichen Nachbarn. Er fand ohnehin nicht wirklich die Kraft, sich über diesen plötzlich aufgetauchten Tröster Carolins aufzuregen: Es war sein Sohn, der entführt und in ein unbekanntes Versteck gebracht worden war. Seine Nerven vibrierten, er hätte heulen mögen und fühlte sich dabei zu betäubt, um auch nur eine einzige Träne weinen zu können.

Elisabeth behielt die Nerven. Sie kochte Kaffee für die noch immer in Haus und Garten herumwuselnden Polizisten, machte belegte Brote für alle und holte Mineralwasser aus dem Keller.

«Wir dürfen jetzt nicht zusammenklappen«, sagte sie,»wir müssen essen und trinken und die Beherrschung wahren!«

Wolfgang lief im Wohnzimmer auf und ab, ruhelos wie ein eingesperrter Tiger.

«Er hat Leona! Dieser Wahnsinnige hat Leona in seinem Auto. Ich begreife das nicht!«Er blieb vor Carolin stehen.»Wie konnte sie, um Himmels willen, bei ihm einsteigen? Mit ihm wegfahren? Dieser Mann ist ein mehrfacher Mörder! Er ist geisteskrank! Wie konntest du das zulassen?«

«Er hat gedroht, daß er sonst niemals sagen wird, wo er Felix…«

«Ich habe bereits begriffen, was er gesagt hat! Trotzdem verstehe ich nicht, wie ihr euch darauf habt einlassen können. Ist euch nicht klar gewesen, daß ihr ihm damit zwei Geiseln in die Hände gespielt habt? Felix und Leona! Das war eine solche

Dummheit, daß ich…«

«Moment!«unterbrach ihn Ben.»Du solltest dir überlegen, in welchem Ton du mit ihr sprichst, Wolfgang! Carolin ging es um Felix. Und der ist auch mein Sohn!«

«Erstaunlich, daß du dich darauf auch einmal besinnst«, entgegnete Wolfgang eisig.»Ich hatte bisher eher den Eindruck, die Vaterrolle beschränkte sich bei dir allein auf den Akt der Zeugung.«

Ben sprang auf, und einen Moment hatte es den Anschein, als wolle er mit erhobenen Fäusten auf Wolfgang losgehen. Er gewann im letzten Augenblick die Kontrolle über sich und sagte leise:»Du kannst jetzt wahrscheinlich nur so reden. Um von dir selber abzulenken. Du weißt ganz genau, daß du die Lawine losgetreten hast, weil du unter allen Umständen im Bett einer anderen Frau mit deiner Potenz protzen mußtest und…«

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