Charlotte Link - Der Verehrer

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Als in einem Waldstück die Leiche einer erst kürzlich ermordeten jungen Frau gefunden wird, stehen die Polizei und die Angehörigen vor einem Rätsel. Denn die Frau galt seit sechs Jahren als spurlos verschwunden. Der Telefonanruf einer ehemaligen Urlaubsbekanntschaft liefert den ersten Anhaltspunkt für die Ermittlungen — aber erst ein weiteres Verbrechen, das in Art und Ausführung dem ersten auffallend ähnelt, führt auf eine konkrete Spur.
Alle Fäden scheinen bei einer Frau zusammenzulaufen: bei der vierzigjährigen Leona Dorn, deren Leben seit einiger Zeit völlig aus den Fugen gerät. Durch einen tragischen Zufall ist sie Zeugin eines Selbstmordes geworden, ohne ihn verhindern zu können; zudem hat ihr Mann sie wegen einer anderen Frau verlassen.
Leona kann dies alles kaum verkraften.
Sie ahnt jedoch nicht, daß sie erst am Beginn einer Kette dramatischer Ereignisse steht — und daß sie am Ende all ihre Kraft und Entschlossenheit brauchen wird, um ihr Leben zu retten…

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«Danke, daß du da bist«, wisperte Carolin.

Sie hatte ein starkes Beruhigungsmittel bekommen. Ihre Bewegungen waren jetzt mechanisch wie die einer Aufziehpuppe, ihre Sprechweise ein wenig schleppend. Ihre geröteten Augen blieben trocken und hatten einen fiebrigen Glanz.

Tim war gleichzeitig mit einer ganzen Horde von Polizeibeamten im Haus eingetroffen und hatte sich ausweisen sowie eine Reihe mit scharfer Stimme gestellter Fragen beantworten müssen, ehe er eintreten und Carolin in die Arme schließen durfte.

«Was ist denn hier los?«hatte er gefragt, und Carolin, zu diesem Zeitpunkt noch ohne Medikamente, hatte ihm mit sich überschlagender Stimme erzählt, was vorgefallen war. Er hatte Mühe gehabt, ihr zu folgen und die Flut von Informationen in eine gewisse Ordnung zu bringen.

«Ich habe Wolfgang alles erzählt, obwohl wir vereinbart hatten, daß wir nichts sagen, und jetzt hat er es der Polizei gesagt, und am Ende werde ich nie erfahren, wo Felix ist, er wird sterben, Tim, er wird sterben, er wird sterben…«

Niemand wußte, wer den Arzt gerufen hatte. Wahrscheinlich, dachte Tim, hat den die Polizei organisiert. Er gab Carolin eine Spritze, und sie wurde fast augenblicklich ruhiger, beantwortete alle Fragen, die ein freundlicher Polizeibeamter ihr stellte, mit gleichmütiger Stimme. Tim saß die ganze Zeit neben ihr, hielt sie im Arm und hatte das beunruhigende Gefühl, urplötzlich in das Finale eines Gangsterfilms geraten zu sein, ohne zu wissen, wie das hatte passieren können.

«Ich habe Angst um mein Kind«, sagte Carolin, und der Beamte entgegnete:»Das verstehe ich. Wir leiten sofort eine Großfahndung ein. Wir werden Ihren Sohn finden, das verspreche ich Ihnen.«

«Glauben Sie, daß Sie diesen durchgeknallten Typ stoppen können?«fragte Tim.

Der Beamte nickte.»Der geht uns ins Netz. Wir haben das Autokennzeichen. Er wird nicht mehr weit kommen.«

«Er hat Carolins Schwester«, sagte Tim.

«Das wissen wir. Sie können mir glauben, daß wir mit derartigen Situationen umzugehen gelernt haben. Es wird niemandem etwas geschehen. «Er wandte sich wieder an Carolin.»Möchten Sie sich nicht etwas hinlegen? Sie sehen sehr erschöpft aus.«

Carolin schüttelte den Kopf.»Ich bleibe hier und warte auf Felix.«

«Wir wecken Sie sofort, wenn wir ihn gefunden haben.«

«Ich möchte hier sitzenbleiben.«

«In Ordnung. Kann ich im Augenblick noch etwas für Sie tun?«

Unendlich müde legte sie ihren Kopf an Tims Schulter.»Rufen Sie meine Mutter an«, bat sie. Sie klang jetzt wie ein kleines, verlassenes Mädchen.»Ich will, daß sie herkommt.«

20

«Warum hast du Dolly umgebracht? Das kann ich nicht begreifen. Das ist das einzige, was ich wirklich überhaupt nicht fassen kann. Eine kleine Katze! Sie hat dir vertraut.

Sie hat so viele Abende lang auf deinem Schoß gelegen… Wie konntest du das fertigbringen?«

«Es geschah nur, um dich aufzurütteln. Du hast einen großen Fehler gemacht, Leona, als du mich verlassen hast. Du hättest diesen Fehler nicht erkannt, wenn es keinerlei Sanktionen gegeben hätte. Es war der einzige Weg für uns beide.«

«Aber eine unschuldige Katze… Sie ist so schrecklich gestorben!«

«Irgendwann sterben wir alle.«

«Sie war noch kein Jahr alt.«

«Sei jetzt still!«

«Schon gut.«

«Du sollst still sein!«

«Meine Mutter hieß Ines. Sie hat sich selbst die Kehle durchgeschnitten.«

«Deine letzte Freundin hieß Ines!«

«Sie hieß Anna.«

«Aber du hast gesagt…«

«Ich wollte dir ihren richtigen Namen nicht nennen. Er spielte keine Rolle.«

«Deine Mutter hat sich die Kehle durchgeschnitten?«

«Mitten im Wohnzimmer. So viel Blut hast du noch nie gesehen. Es schwamm alles im Blut.«

«Aber wie kann man sich selbst…?«

«Man kann es eben. Man kann viel mehr, als du denkst, Leona. Viel mehr!«

«Übrigens — der Mann, den du in meiner Küche fast totgeschlagen hast, war nicht mein Liebhaber!«

«Ich möchte nicht, daß du von ihm sprichst!«

«Weißt du, wer das war? Paul. Mein Schwager. Olivias Mann. Er hat für eine Weile bei mir gewohnt, weil seine Ehe in einer Krise steckte.«

«Ich habe gesagt, ich möchte nicht, daß du von ihm sprichst.«

«Du pflasterst deinen Weg mit Angriffen auf Unschuldige. Ist dir das schon aufgefallen? Erst Dolly, dann Paul. Vorsicht! Du fährst zu schnell! Du bist eben auf der Gegenfahrbahn gewesen, hast du das bemerkt?«

«Hör auf, dummes Zeug zu reden, verdammt noch mal! Ich werde sonst noch schneller fahren. Viel schneller! Also — bist du jetzt ruhig?«

«Okay. Okay. Bitte, fahr langsamer. Bitte!«

«Ich habe schreckliche Kopfschmerzen, Leona. Schau mal im Handschuhfach nach. Vielleicht sind da Tabletten!«

«Hier sind keine Tabletten.«

«Ich brauche etwas. Ich brauche unbedingt etwas!«

«Ich kann dir keine Tabletten herbeizaubern. Warte mal, hier ist eine kleine Tasche… nein, da ist nichts gegen Kopfschmerzen… Kautabletten gegen Reiseübelkeit… möchtest du eine?«

«Ich habe doch keine Reiseübelkeit, zum Teufel!«

«Lydia! Lydia Behrenburg! Ihr gehört das Auto!«

«Wie kommst du denn darauf?«

«Weil hier ihr Name steht. In der Tasche. Lydia Behrenburg.«

«Na und? Spielt das eine Rolle? Spielt es irgendeine Rolle, wem das verdammte Auto gehört?«

«Ist sie…?«

«Was?«

«Nichts. «Ist Lydia noch am Leben?

«Manchmal denke ich, ich habe mich in dir genauso getäuscht wie in Anna.«»Inwiefern getäuscht?«

«Ihr gebt einem Mann das Gefühl, ihn zu brauchen. Und ihn zu beschützen. Ihr gebt ihm das Gefühl, bereit zu sein, eine Einheit mit ihm zu bilden. Aber dahinter steckt keine Wahrheit.«

«Ich wollte dich nie täuschen, Robert. Wenn es so ausgesehen hat, tut es mir leid.«

«Du hättest Anna sehen sollen, als ich sie kennenlernte. Abgerissen und ohne Geld. War weggegangen von daheim, in die große, weite Welt, und war gerade mal bis Ascona gekommen. Ihr ging’s dreckig. Sie wußte nicht, wovon sie leben sollte, und sie hatte Angst, sie wird ausgelacht, wenn sie daheim wiederaufkreuzt. Sie hat sich an mich gekrallt wie eine Klette. Ich habe sie aufgepäppelt. Buchstäblich. Aber kaum ging es ihr wieder gut, da wollte sie auf einmal immer mehr Abstand zu mir. Angeblich habe ich sie vereinnahmt, unter Druck gesetzt, ihr die Luft zum Atmen genommen… das ganze verdammte feministische Gequatsche, das die modernen Frauen herunterbeten wie die Priester das Vaterunser. Ich möchte wissen, wer euch so viel Mist in eure Köpfe gepflanzt hat. Ihr seid intelligent, oder? Du bist jedenfalls intelligent, und Anna war auch nicht dumm. Aber ihr begreift nicht, wie wichtig die Einheit ist. Daß man nicht leben kann ohne sie. Ihr wollt immer nur die Abgrenzung. Die Eigenständigkeit. Die Distanz. Könnt ihr nicht den Hunger spüren? Den schrecklichen Hunger?«

«Wonach bist du so hungrig?«

«Wenn du das nicht weißt, Leona, dann hast du nichts begriffen. Gar nichts. Dann bist du wirklich nicht besser als Anna. Aber das sagte ich ja schon: Ich habe mich in dir ganz genauso getäuscht.«

«Und du willst trotzdem mit mir leben?«

«Ich will nicht weiter darüber sprechen.«

«Wir sollten darüber sprechen, bevor wir in das Flugzeug steigen.«

«Ich werde dir sagen, wann wir darüber sprechen. Nicht jetzt!«

«Wann?«

«Nicht jetzt!«

Sie fuhren und fuhren, über sonnige Landstraßen, dann wieder über Autobahnen, durch Dörfer, und einmal ratterten sie sogar über einen Feldweg, dessen Unebenheiten das Auto so hüpfen und schwanken ließen, daß Leona meinte, es müsse jeden Moment auseinanderbrechen.

Zeitweise verlor sie die Orientierung, dann wieder sagten ihr die Namen größerer Städte, wo ungefähr sie sich befanden. Sie hatte nicht den Eindruck, daß Robert tatsächlich Amsterdam ansteuerte. Er schien einen willkürlichen Zickzackkurs zu fahren, der insgesamt eher in nördliche als in westliche Richtung führte. Kannte er den Weg nicht und versuchte diese Tatsache damit zu verschleiern, daß er so tat, als wisse er ganz genau, wohin er wollte? Oder hatte er seinen Plan längst geändert, strebte einem ganz anderen Ziel entgegen?

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