Frei, Max - Die Füchse von Mahagon

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Die Füchse von Mahagon: краткое содержание, описание и аннотация

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Juffin merkte, dass ich mich vor Lachen kaum beherrschen konnte, und meldete sich per Stummer Rede.

»Was ist los, Max?«

»Das soll Ihnen Melifaro erzählen. Jedenfalls besteht keine Gefahr für Alotho - Ehrenwort.«

»Ich wüsste gern, was für den eine Gefahr bedeuten würde«, bemerkte Juffin seufzend.

Melifaro hob zu einer feierlichen Erklärung an: »Das ist ein tolles Geschenk, Alotho. Ihr könnt den Ring in der Tasche oder am Finger tragen - das spielt keine Rolle. Und wenn Ihr mal sehr traurig seid, werft ihn auf den Boden und wartet ab, was passiert. Der Anblick wird Euch sicher erfreuen.«

»Vielen Dank. Ich hoffe, ich werde Euer Geschenk im richtigen Moment benutzen.«

Alotho steckte sich den Ring an die Rechte. Der kleine Rulen Bagdasys passte sehr gut zu seinem übrigen Schmuck.

»Ich muss jetzt gehen, meine Herren«, sagte Alotho dann und senkte den Kopf. »Je früher ich Eure Stadt verlasse, desto eher kehre ich zurück.«

»Ich begleite dich«, sagte Melamori.

»Nein, es ist kein gutes Zeichen, wenn ein Schiff die Anker lichtet und jemand am Ufer zurückbleibt.«

Als Alotho und seine Leute endlich abzogen, machte ich ein trauriges Gesicht.

»Ich hab als Einziger kein Geschenk bekommen«, meinte ich kapriziös. »Darunter leide ich wirklich sehr.«

»Dafür haben sie dir ein Kompliment gemacht, das ich nie bekommen habe«, meinte Juffin. Als er meinen erstaunten Blick bemerkte, fügte er hinzu: »Sie haben gesagt, du hast alles, was du brauchst.

»Ja und? Was soll das bedeuten?«

»Im Heiligen Buch von Arwaroch steht: >Menschen bleiben Menschen, solange ihnen etwas fehlt««, erklärte Lonely-Lokley.

»Sie haben dich also als Gott eingestuft«, sagte Juffin und lachte.

»Hoffentlich kommt der Schamane nicht jede Nacht zu mir, um Rat zu suchen«, meinte ich. »Woher kennst du eigentlich das Heilige Buch von Arwaroch, Schürf?«

»Meine große Bibliothek enthält auch ein paar seltene Ausgaben. Unter anderem besitze ich eins von etwa fünfzehn erhaltenen Exemplaren dieses Buchs.«

Melifaro erzählte Juffin unterdessen alles über Rulen Bagdasys.

»Zuerst war ich auf die beiden stinksauer: auf den Mann aus Isamon und den aus Arwaroch. Dann hab ich mich an sie gewöhnt und sie sogar gemocht. Irgendwann wollte ich Rulen befreien, aber schließlich hab ich mich entschieden, Alotho den Ring zu schenken. Wer könnte seine Stimmung besser heben als Rulen mit seinen dummen Witzen.«

Sir Juffin sah nun wirklich glücklich aus.

»Max«, begann er belustigt, »da du König und Gott bist, sollte ich dich vielleicht fragen, ob ich nach Hause gehen darf. Ich möchte mich erholen - schlafen und lesen und so.«

Ich schwieg, weil ich nicht wusste, was ich sagen sollte.

»Na, meine Herren, vergesst bitte nicht, Sir Max jeden Abend kurz anzubeten. Und überhaupt: Tut alles, was er euch sagt. Ich gehe jetzt schlafen.«

»Verrückt«, meinte Sir Kofa, als Juffin verschwunden war. »Dieser Mann aus Kettari geht vor Sonnenuntergang schlafen. Er nimmt sogar Urlaub. Ich kenne ihn länger als ihr alle, und glaubt mir: Das ist noch nie passiert.«

»Ich kann nur sagen, dass das Abendessen im Fressfass auf die Minute pünktlich auf dem Tisch steht.«

»Vielen Dank, Max. Du bist ein netter König und Gott«, meinte Sir Kofa lächelnd. »Du hast doch nichts dagegen, wenn ich ein paar Leute von der Stadtpolizei mitnehme, oder?«

»Lady Kekki Tuotli kannst du gern mitbringen. Aber komm ja nicht auf die Idee, General Bubuta anzuschleppen.«

Wir aßen lange und ausgiebig, doch Lady Melamori tauchte nicht auf. Ich verstand, dass ihr der Sinn jetzt nicht gerade nach unserer Gesellschaft stand.

Melamori erschien um Mitternacht im Haus an der Brücke. Sie war allein und stand reglos auf der Schwelle zu meinem Büro. Mein zweites Herz spürte ihren Schmerz und blieb aus Mitleid kurz stehen.

»Ich glaube, ich hab schon wieder eine Dummheit begangen, Max«, gab sie traurig zu.

»Wir Menschen machen ab und zu Dummheiten, wie die Buriwuche zu sagen pflegen. Was hast du denn angestellt?«

»Ich hatte Angst und bin deshalb nicht mit Alotho nach Arwaroch gesegelt.«

»Das kann ich gut verstehen«, sagte ich.

»Du? Angst wäre für dich bestimmt kein Hindernis gewesen, so eine Reise anzutreten.«

Sie setzte sich zu mir, und wir plauderten bis zum Sonnenaufgang über alles Mögliche. Irgendwann unterbrach uns Leleo, der mit dünner Stimme leise ein Lied summte.

»Siehst du«, meinte ich, »er kann tatsächlich singen Das ist ein gutes Zeichen.«

»Das ist wirklich toll. Entschuldige, aber ich muss jetzt nach Hause. Ich bin zwar todmüde, aber auch erleichtert.«

Ein paar Minuten später kam Sir Kofa. Er wirkte wie immer froh und munter. Jetzt durfte auch ich endlich nach Hause. Ich schaffte es, rechtzeitig bei Techi zu erscheinen.

»Max, du kannst ruhig ab und zu bei dir schlafen«, meinte sie, als sie mir die Tür öffnete. »Das meine ich ehrlich Du hast doch ein Zuhause, oder?«

»Ich hab sogar zwei Wohnungen - genau wie ich zwei Herzen habe.«

Schließlich kam ich zur Ruhe und schlief bis Sonnenuntergang. Dann stand ich auf, wusch mich und ging runter. Ich konnte doch von Techi nicht verlangen, dass sie mir Kamra ans Bett brachte.

Unten im Wirtshaus erlebte ich einen Schock. An der Theke stand Sir Schürf und unterhielt sich mit Techi, die ihm fürsorglich Kamra nachschenkte.

»Du hast ganz schön lange geschlafen«, bemerkte Lonely-Lokley beiläufig.

Das klang, als hätte er mir das Ausschlafen beigebracht und wäre nun mit dem Ergebnis zufrieden.

»Ich hab dich gesucht«, fuhr er fort, »und wollte mich per Stummer Rede bei dir melden, hab dich aber nicht stören wollen. Ich hab dir das seltene alte Buch mitgebracht, über das wir gestern gesprochen haben. Eigentlich verleihe ich solche Raritäten nicht. Wenn du etwas von mir lesen willst, komm vorbei - kein Problem. Aber heute Nacht hab ich geträumt, dieses Buch will zu dir. Also nimm es«, sagte Schürf und gab mir den kleinen, dicken Band.

Ich öffnete das Buch vorsichtig. Es schien mir anfangs warm, bald aber heiß. Plötzlich verschwand es einfach.

»Hast du das gesehen?«, fragte er leise. »Ich hab keine Ahnung, wie das passieren konnte. Nun verstehe ich, warum das Buch unbedingt zu dir wollte. Du hast es von dem Zwang befreit, in unserer Welt zu sein. Jetzt ist es nicht mehr im Vereinigten Königreich. Ich kann das nicht gut erklären, aber du weißt doch, dass du immer für ein Wunder gut bist.«

Lonely-Lokley sah mich an, und in seinen Augen lag weder Mitleid noch Kritik. Ich hatte immer Probleme, seine Blicke zu deuten.

»Du kannst mit guten Dingen eben einfach nicht umgehen«, unterbrach uns Techi und schob mir eine Tasse Kamra vor die Nase.

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