Frei, Max - Die Füchse von Mahagon

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Die Füchse von Mahagon: краткое содержание, описание и аннотация

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»Verständlich«, nickte Kofa mitfühlend. »Du hast die Schönlinge wirklich satt, was?«

»Und wie! Schenk mir bitte nach. Und du, Max, sieh mich nicht an wie ein Ausbund an Nüchternheit.«

»Mir liegt nur mein Wohl am Herzen. Ich hab nämlich keine Lust, dich am Abend wieder ausziehen zu müssen, weil du eingeschlafen und nicht mehr wachzurütteln bist.«

Melifaro wollte schon protestieren, winkte dann aber kichernd ab. Auch Sir Kofa und Leutnant Apura Blaki lachten laut, und selbst Lady Kekki lächelte freundlich.

Nanu, ich hab doch gar nichts Lustiges gesagt, dachte ich erstaunt und biss genüsslich in eine noch warme Pirogge. Dabei warf ich Kekki einen Seitenblick zu, doch sie hatte offenbar keinen Appetit. Manche Leute sollten einfach ein, zwei Glas trinken, damit sie ihre Hemmungen verlieren.

»Kofa, gieß Lady Kekki und mir bitte ein Gläschen ein«, bat ich. »Wir müssen unbedingt Brüderschaft trinken.«

»Wie Sie meinen«, sagte Lady Kekki schicksalsergeben. In ihrer Stimme lag inzwischen eine angenehme Leichtigkeit, die sie langsam zu einer guten Gesprächspartnerin machte.

Wie oft habe ich mir schon vorgenommen, mich nicht in die Angelegenheiten anderer einzumischen - umsonst! Manchmal stürzen sich Freunde auf mich, und ich bin gleich bereit, ihnen zu helfen, ihr verpfuschtes Leben zu verbessern. Bisher haben solche Aktionen aber stets ins Fiasko geführt.

An diesem Abend nun trank ich nur mit Lady Kekki eine ganze Flasche Dschubatinischen Säufer. Das Getränk hatte auf sie eine wunderbare Wirkung. Sie lächelte entspannt und aß sogar etwas. Ich beobachtete sie kurz und meldete mich dann per Stummer Rede bei Sir Kofa.

»Auch wenn du mir nicht glaubst: Lady Kekki ist verrückt nach dir. Aber bewahre bitte die Ruhe, denn sie soll nicht merken, dass ich dir das verraten habe. Als Kind hat sie von deinen Abenteuern gelesen, und seither träumt sie davon, dich kennen zu lernen. Kein Wunder, dass sie etwas Angst vor dir hat. Also behandele sie rücksichtsvoll.«

»Vielen Dank für die nette Nachricht«, gab Kofa per Stummer Rede zurück und wandte sich dann laut an Melifaro: »Mein Süßer, was hast du da gefunden?«

»Das hier!«, rief Melifaro und zeigte allen sein Glas, in dem eine grüne Raupe kroch. »Wie ist die nur hierhergeraten?«

»Durch die Luft«, erklärte ich mit einer Stimme, die keinen Widerspruch duldete. »Vermutlich will sie was trinken.«

Melifaro besah sich sein Glas. »Na ja, ein paar Tropfen sind noch drin. Die dürften reichen.«

Sekunden später allerdings beförderte er die Raupe aus seinem Glas und murmelte: »Schluss jetzt.« Leutnant Apura Blaki schlug gleich vor, sie zu füttern. Eigentlich wollte ich die weitere Entwicklung der Dinge abwarten, aber Sir Juffin meldete sich per Stummer Rede bei mir.

»Komm her, Max. Das dürfte dich interessieren.«

Ich sprang von der Fensterbank, zog die Flasche mit Kachar-Balsam aus dem Schreibtischversteck und nahm einen kräftigen Schluck. Die Schläfrigkeit, die mich nach einer halben Flasche Dschubatinischem Säufer befallen hatte, war wie weggeblasen. Ich nickte zufrieden, schob die Flasche ins Versteck zurück und ging zur Tür.

»Wo willst du hin?«, fragte Sir Kofa finster.

»Zu Juffin, wohin sonst? Er hat mich eben gerufen«, sagte ich und hob schuldbewusst die Arme. »Mästet mir die Raupe nicht zu sehr - sie muss noch ein Schmetterling werden.«

»Meinst du, dafür ist sie zu dick?«, fragte Melifaro erschrocken.

»Das kann ich noch nicht sagen, aber bleibt hübsch brav.«

Im Keller erwartete mich Juffin. Er stand neben dem Eingang zur Isolationskammer und sah müde und besorgt aus.

»Geh lieber nicht rein«, meinte er und wies mit dem Kopf auf die Tür. »Dort drin war es so nett! Wie kann ich ohne dieses Zimmer arbeiten?«

»Zaubern Sie sich doch eine neue Kammer. Hier im Keller ist Platz genug. Was ist da drin überhaupt passiert?«

»Na ja, nachdem ich mich beim Zaubern etwas angestrengt und Hechta Bonbon wieder zum Bewusstsein gebracht hatte, hat er meine Fragen ausführlich beantwortet. Dann aber hat er plötzlich gemerkt, dass er nichts zu verlieren hat, und mit mir zu kämpfen begonnen. Sehr romantisch.«

»Und vor allem sehr unvorsichtig«, murmelte ich.

»Na ja, er hat mich überrumpelt. Einige Zeit sah es sogar aus, als könnte er mich besiegen, aber am Ende war ich ihm doch über. Eigentlich hab ich dich gerufen, um dir zu zeigen, wie ein Zimmer nach der Anwendung Offenkundiger Magie 234. Grades aussieht.«

»Ist das der höchste Grad?«, fragte ich.

»Eigentlich ja ... Es gibt zwar Indizien dafür, dass Lojso Pondochwa Magie 235. Grades benutzt hat, aber Lojso ist eine Legende, und man sollte nicht alles glauben, was über ihn erzählt wird. Na schön, jetzt schau dir das Zimmer mal an.«

Juffin führte mich zur Tür und machte sie einen Spalt weit auf. Erwartungsvoll steckte ich die Nase in die schmale Öffnung, doch bis auf grelles Licht gab es nichts zu sehen. Das Licht kam mir lebendig und irgendwie böse vor.

»Oh«, seufzte ich und drehte mich zu Juffin um. »Kein übles Feuerwerk. Wird das so bleiben?«

»Kommt Zeit, kommt Rat, aber ich fürchte, es wird noch einige Zeit dauern.«

»Und was passiert, wenn ich da reingehe?«

»Das lässt sich ganz und gar nicht sagen. Ich kann dir nur raten, es zu lassen. Ein normaler Mensch verschwindet einfach darin - genau wie der verrückte Hechta. Offen gesagt habe ich diesen Trick heute zum ersten Mal angewandt, Max.«

»Wahnsinn!«, rief ich. »Ich hätte nie gedacht, dass es noch Dinge gibt, die Sie zum ersten Mal tun.«

»So kann man sich täuschen«, meinte Juffin und lächelte müde. »Na schön, fahr mich jetzt bitte nach Hause. Unterwegs erzähle ich dir Details aus dem Verhör. Oder kannst du dir schon denken, wie alles gelaufen ist?«

»Einigermaßen. Ich vermute, Magister Hechta Bonbon wollte in die Burg Jafach, um alte Rechnungen mit Sir Nuflin Monimach zu begleichen - hab ich Recht?«

»Nicht schlecht. Weiter.«

Während des Gesprächs waren wir aus dem Keller gestiegen und traten nun auf die Straße.

»Ich hoffe, Kimpa verübelt mir nicht, dass ich seine Pflichten übernehme«, sagte ich und setzte mich ans Steuer von Sir Juffins Dienstwagen. »Immerhin ist es sein Privileg, Sie nach Hause kutschieren zu dürfen.«

»Kimpa ist in Landland, um die Hochzeit seines Enkels zu feiern. Das wird er sicher ausgedehnt tun. Ich hab lange gebraucht, ihn davon zu überzeugen, dass ich seine Abwesenheit verkraften kann. Aber jetzt rede weiter, Max. Deine Version der Geschehnisse interessiert mich, denn sie kommt dem sehr nahe, was tatsächlich passiert ist.«

Ich fuhr schnell los und erzählte weiter: »Hechta hat offenbar Kontakt zur näheren Umgebung von Sir Nuflin Monimach gesucht. Das ist ihm mit Hilfe von Warich Ariam auch gelungen. Und den armen Jorinmuk, dessen Gesicht er übernommen hat, hat er irgendwann später umgebracht, stimmt's?«

»Nicht erst später, Max - gleich am Anfang! Wo bleibt deine Logik? Unser Verbrecher konnte doch nicht von Anfang an wissen, an wen aus der Umgebung von Nuflin Monimach er sich würde heranmachen können.«

»Verstehe. Hechta Bonbon hat Jurinmuk also umgebracht, aber was hat er mit der Leiche getan?«

»Für einen Großen Magister stellt eine Leiche keine große Herausforderung dar.«

»Auch das verstehe ich. Doch warum hat Hechta Bonbon, wenn er so ein erfahrener Zauberer war, ständig die Hilfe von Warich Ariam gebraucht?«

»Um einen Menschen äußerlich zu verwandeln, braucht man nicht nur Zaubermacht, sondern auch viel Erfahrung. Genialität reicht dafür nicht aus.«

»Verstehe. Warich Ariam musste also auch deshalb sterben, weil er ein unbequemer Zeuge war.«

»Genau. Weiter.«

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