Frei, Max - Die Füchse von Mahagon

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Die Füchse von Mahagon: краткое содержание, описание и аннотация

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Kaum hatte der verschlafene Bote aus dem Fressfass uns ein üppig beladenes Tablett auf den Tisch gestellt, kehrte Melifaro in Gesellschaft des sympathischen Leutnants Apura Blaki zurück.

»Wo ist Lady Tuotli?«, fragte ich erstaunt.

»Sie hat uns einen kurzen, aber aufschlussreichen Vortrag darüber gehalten, wie unnötig Partys während der Arbeitszeit sind«, murmelte Melifaro beleidigt. »Soll die geheime Königin der Stadtpolizei doch zu den Dunklen Magistern gehen!«

»Keine Ahnung, was mit ihr los ist«, seufzte Apura Blaki. »Kekki ist nett und freut sich eigentlich, wenn sie eingeladen wird. Vielleicht ist sie krank.«

»Sie hat wohl mal wieder eine menschenscheue Phase. Es ist erschreckend, wie diese Scheu sie bremsen kann.«

Ich sprang von der Fensterbank. »Ich geh mal zu ihr. Melifaro, Bruderherz, wenn es mir gelingt, sie herzubringen, halt bitte den Mund, ja? Und wenn du etwas Böses sagen willst, sag es bitte mir. Ich kann viel ertragen. Strapaziere diese empfindliche Frau bitte nicht.«

»Seit wann bist du der Beschützer der Damenwelt?«, rief Melifaro erstaunt. »Ist das eine dauerhafte Metamorphose?«

»Das wird sich zeigen. Und vergreift euch ja nicht an meiner Portion!«

»Das werde ich verhindern, Max«, sagte Kofa, der offenbar auf meiner Seite stand.

Ich ging rüber zur Stadtpolizei. Auf Zehenspitzen schlich ich zu dem Büro, in dem früher der nette Hauptmann Schichola gearbeitet hatte, und lauschte ein wenig. Hinter der Tür war ein Schniefen zu hören. Ich beschloss, das Zimmer nicht zu betreten und mich stattdessen per Stummer Rede zu melden. Schließlich möchte niemand beim Weinen überrascht werden.

»Lady Kekki«, begann ich vorsichtig. »Verzeihen Sie meine Aufdringlichkeit, aber Partys während der Arbeitszeit sind bei uns ganz normal - das können Sie mir glauben. Unter anderem deshalb mache ich weiter diesen verrückten Dienst.«

Ich spürte, dass meine unsichtbare Gesprächspartnerin lächelte.

»Sir Max, Sie klingen wirklich lustig, jedenfalls per Stummer Rede.«

»Ich bin sowieso ein lustiger Typ«, gab ich schlagfertig zurück. »Und was die Stumme Rede anlangt, hab ich damit so meine Probleme. Darf ich reinkommen?«

Lady Kekki schwieg einen Moment, öffnete dann die Tür und sah mich mit ihren wunderbaren grauen Augen keck und doch hilflos an.

»Sind Sie den blöden Melifaro leid?«, fragte ich. »Er ist wirklich ein sehr netter Kerl, aber alle Mitarbeiter unseres Suchtrupps klopfen starke Sprüche. Sein Benehmen mag manchmal schockierend wirken, aber man sollte darüber hinwegsehen.«

»Wie kommen Sie ausgerechnet auf Sir Melifaro?«, fragte Kekki erstaunt. »Er ist zwar nicht der besterzogene Mann auf dieser Seite des Churon, aber im Vergleich zu General Bubuta ist er ein Klacks.«

Genüsslich malte ich mir aus, wie Melifaro reagieren würde, wenn ich ihm diesen Vergleich unter die Nase rieb.

»Umso besser - dann können wir doch zusammen ...«

»Sir Max, Sie sind ein netter Mensch«, sagte Lady Kekki freundlich. »Sie können zwischen den Zeilen lesen - und das sogar, wenn es keine Zeilen gibt. Richten Sie Sir Melifaro bitte aus, dass ich mein Fernbleiben bedauere. Ich möchte Sie alle um Entschuldigung bitten, doch ich glaube, ich bleibe besser hier.«

»Wie Sie wollen«, seufzte ich. »Ich finde zwar, dass das keine glückliche Lösung ist, aber tun Sie, was Sie für richtig halten.«

Ich wollte gerade gehen, da meldete sich mein zweites Herz. Es pochte leicht, und ich bekam eine Vorahnung. Fast hätte ich den Kopf verloren, doch auch diesmal wirkten die Atemübungen von Sir Schürf wahre Wunder - und das, obwohl ich letzthin so selten dafür Zeit gefunden hatte.

»Ich bitte um Verzeihung, Lady Kekki«, murmelte ich. »Ich möchte nicht indiskret sein, aber warum haben Sie solche Angst vor Sir Kofa? Er ist ein ungemein netter Mensch.«

»Was? Können Sie Gedanken lesen?«

»Aber nein, ich hatte nur kurz Einblick in Ihre Gefühle. Nehmen Sie das nicht zu ernst - ich kenne Ihr Gefühlsleben eigentlich so gut wie gar nicht. Wissen Sie, manchmal ist es für mich schwer, mich zu kontrollieren.«

»Das ist nicht so schlimm«, flüsterte Lady Kekki. »Meine Gefühle sind kein großes Geheimnis.«

Plötzlich heulte sie los wie ein kleines Mädchen, und ich stand an der Tür und fühlte mich wie eine Kinderfrau, die ihren Sonnenschein zum Weinen gebracht hat.

»Sollen wir ein bisschen zusammen weinen?«, fragte ich schließlich. »Das kann ich auch.«

»Vielen Dank, ich schaff das schon allein«, sagte Kekki, hob ihr verheultes Gesicht und lächelte schwach. »Wirklich nett, dass Sie mir Ihre Gesellschaft angeboten haben. Aber Sie haben mich missverstanden: Ich habe keine Angst vor Sir Kofa. Im Gegenteil - ich träume seit meiner Kindheit davon, ihn kennen zu lernen«, sagte sie und schniefte energisch. »Meine Eltern haben alte Zeitungen aufbewahrt - die ersten Nummern der Königlichen Stimme. Dort gab es eine Serie über die Geschichte unserer Stadt. Ich hab alles verschlungen, was es da über die Erfolge von Sir Kofa zu lesen gab.«

»Das verstehe ich gut«, flüsterte ich.

»Sie verstehen noch gar nichts«, gab sie zurück. »Ich hab auf eine Karriere am Hof verzichtet und mich mit der ganzen Familie überworfen, weil ich unbedingt zur Stadtpolizei wollte, deren Chef Sir Kofa damals war. Den Alltag bei der Polizei hatte ich mir ganz anders vorgestellt. Wissen Sie, ich bin sehr scheu und sage manchmal etwas unpassende Dinge. Außerdem heißt unser Chef nun leider Bubuta, und seinetwegen sehen uns alle Mitarbeiter des Kleinen Geheimen Suchtrupps an wie Schießbudenfiguren. Und was Sir Kofa über mich denkt, kann ich mir gut vorstellen.«

»Er denkt nicht schlecht über Sie, im Gegenteil. Schon wie er Sie anschaut!«

Einen Moment war ich überzeugt, die Wahrheit zu sagen. Was tut man nicht alles, damit jemand aufhört zu weinen!

»Meinen Sie das ernst, Sir Max?«

Sie hörte auf zu heulen und wirkte erleichtert. Ich hätte mir am liebsten die lügnerische Zunge abgebissen. Aber Sir Kofa hatte sich doch wirklich verdächtig gefreut, als ich gesagt hatte, ich würde Lady Kekki holen, oder?

»Haben Sie es sich jetzt vielleicht doch anders überlegt, was unsere Party drüben angeht?«, fragte ich. »Wir werden dort erwartet. Außerdem sind wir nette Leute, mit denen man sich prima unterhalten kann.«

»Gut, ich versuche es«, flüsterte Lady Kekki. »Aber nur, wenn Sie mich davor bewahren, etwas Unpassendes zu sagen.«

»Ich hab eine bessere Idee: Ich sage einfach was Dummes. Dann fällt es gar nicht auf, wenn Sie einen kleinen Schnitzer machen.«

Lady Kekki lächelte und fuhr sich vorsichtig mit den Händen durchs Gesicht, das daraufhin längst nicht mehr so verheult aussah.

»Ich kann zwar meine Gesichtszüge nicht so gut verändern wie Sir Kofa, doch ich kann mich aufbrezeln, ohne auf Kosmetik zurückgreifen zu müssen«, erklärte sie kokett.

»Toll! Können Sie mir das beibringen?«

»Soll das ein Witz sein?«

»Aber nein. Ich kann mich einfach nicht herausputzen -weder mit noch ohne Kosmetik.«

So wechselten wir in den Teil des Hauses an der Brücke, in dem der Kleine Geheime Suchtrupp untergebracht ist. Lady Kekki hielt sich an meinem Lochimantel fest wie eine Erstklässlerin am Einschulungstag an der Hand eines älteren Bruders. Ich fand das ziemlich rührend.

»Na endlich«, begrüßte uns Sir Kofa. »Ich hab eure Portion verteidigt wie ein Held aus der guten alten Zeit.«

»Das glaub ich dir«, meinte ich lächelnd und geleitete Lady Kekki zum leeren Stuhl von Sir Juffin. Dann wandte ich mich an Melifaro. »Wie ich sehe, hat man dir nicht erlaubt, das Tablett leerzufressen.«

»Dafür hab ich genug zu trinken bekommen«, sagte er und lächelte beschwipst. »Und ich sage euch: Wenn das Schiff aus Arwaroch nicht bald in seine Heimat segelt, werde ich mich sinnlos betrinken.«

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