Frei, Max - Die Füchse von Mahagon

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Die Füchse von Mahagon: краткое содержание, описание и аннотация

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»Wenn das so ist«, meinte Melamori und lächelte stolz, »dann helfe ich euch gern.«

Sie zog die Schuhe aus und spazierte durchs Gästezimmer.

»Wir haben hier die Spur eines Toten, des unglücklichen Sir Warich Ariam nämlich. Außerdem gibt es eine Spur von Schürf und mir, denn wir waren gestern schon hier. Und dann gibt es weitere Spuren, aber die sind ziemlich unwichtig und stammen vermutlich von den Mitarbeitern der Stadtpolizei. Das hier ist sicher die Spur des Grässliehen Mudlach. Ich hab Ihnen ja schon erzählt, dass die Leute aus Arwaroch eine andere Spur haben als wir ... Hier war noch jemand, aber bestimmt nicht der gesuchte Mörder. Ich hab den Eindruck, diese Person ist schwer krank, aber ich kann mich irren.«

»Das war sicher der Sohn von Warich Ariam.«

»Bestimmt«, pflichtete Juffin mir bei. »Mit dem werden wir uns später noch beschäftigen. Ich hab ihn gesehen. Er ist kein mächtiger Zauberer - das kann ich beschwören.«

»Irgendwie denke ich ständig an ihn - warum nur?«, fragte ich. »Vielleicht steckt er in Schwierigkeiten? Immerhin sagt Melamori, dass er krank ist. Wir sollten uns wohl doch näher mit ihm beschäftigen.«

»Meinst du?«, fragte mein Chef skeptisch. »Na gut, dann nehmen wir ihn gleich aufs Korn und schieben das nicht weiter auf. Aber wer soll sich darum kümmern? Wenn du es tust, verschlechtert sich sein Gesundheitszustand vermutlich noch mehr. Und Melamori ist ausgelastet. Womöglich sollte ich mich seiner annehmen. So eine Gelegenheit hab ich schon lange nicht mehr gehabt!«

»Berauben Sie mich nicht meines Lebensunterhalts!«, rief Lady Melamori lächelnd. »Ich hab noch einen Toten gefunden. Das ist eine seltsame Spur. Sind Sie sicher, Juffin, dass es hier nur eine Leiche gab?«

»Wir sind absolut nicht sicher«, sagte mein Chef und zuckte die Achseln. »Aber ich hab eine Idee. Melamori, treten Sie bitte mal kurz auf die Spur von Max.«

»Warum das denn?«

»Um mir einen Gefallen zu tun.«

»Na gut«, sagte sie, kam zu mir, blieb hinter meinem Rücken stehen und seufzte leise. Ich drehte mich zu ihr um: So erschrocken hatte ich sie schon lange nicht mehr gesehen.

»Das ist wirklich deine Spur, Max«, flüsterte sie. »Wann hast du es geschafft zu sterben?«

»Gestern Abend«, erklärte Juffin. »Keine Sorge, Melamori, Max ist inzwischen wieder lebendiger als Sie und ich zusammen - glauben Sie mir.«

»Ich bin der Lebendigste aller Lebenden!«, rief ich. »Ehrenwort, Melamori - ich bin keine Leiche.«

»Ach nein?«, fragte sie kühl. »Ihr zwei seid wirklich Komiker.«

»Aber warum hab ich die Spur eines Toten?«, fragte ich Juffin erschrocken. »Bin ich vielleicht ein Zombie?«

»Mit dir ist alles in Ordnung«, beruhigte mich mein Chef. »Jeder Körper hat ein Gedächtnis, und auch dieses Gedächtnis ist Teil der Spur, die Melamori zu lesen vermag. Und dass dein Körper sich an seinen Tod erinnert, ist wahrlich kein Wunder. Daher das Missverständnis. So eine Spur ist die perfekte Tarnung. Sie ist dir bestimmt noch nützlich - glaub mir.«

»Vor wem sollte ich mich denn verstecken?«, fragte ich großspurig. »Doch wohl nicht vor Lady Melamori?«

»Wenn du erst einige Jahre im Kleinen Geheimen Suchtrupp gearbeitet hast, wirst du dir ein paar mächtige Feinde gemacht haben«, sagte mein Chef nüchtern und wandte sich an Melamori: »Seien Sie mir bitte nicht böse, Lady. Ich habe Sie nicht erschrecken wollen, aber eine Verfolgungsmeisterin sollte immer neue Erfahrungen sammeln. Oder sehen Sie das anders? Nun wissen Sie, dass die Spur eines Toten nicht bedeuten muss, dass es eine Leiche gibt.«

»Ich bin Ihnen nicht böse«, sagte Melamori leise, »aber Sie haben mich wirklich erschreckt. Na gut, ich suche weiter nach der Spur dieses mächtigen Zauberers. Aber ehrlich gesagt habe ich den Eindruck, dass es hier keine solche Spur gibt, denn eigentlich hab ich schon überall gesucht.«

»Sind Sie sicher?«, fragte Juffin finster. »Die Leiche wurde immerhin im Wohnzimmer gefunden.«

»Als ob es so schwer wäre, eine Leiche von einem Zimmer ins andere zu tragen«, meinte ich achselzuckend.

Ich hatte aus der Lektüre der vielen Krimis geschöpft, die ich in meiner alten Heimat gelesen hatte, und war erstaunt darüber, wie Juffin auf meine Frage reagierte.

»Das ist eine seltsame und eigentlich ganz abwegige Idee, Max, aber denkbar ist das natürlich schon. Da bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als das ganze Haus abzusuchen. Wo fangen wir an?«

»Vielleicht im Schlafzimmer?«, schlug ich vor. »Oder nein, in der Werkstatt. Denn hier im Wohnzimmer hat Warich das Äußere seiner Kunden sicher nicht geändert.«

»Gut«, pflichtete Juffin mir bei. »Und Sie, Melamori, treten bitte dem Grässlichen Mudlach auf die Spur. Melifaro hat sich gerade per Stummer Rede bei mir gemeldet und gesagt, der neue Gefangene im Cholomi-Gefängnis sei hundertprozentig Mudlach. Daran hatte ich keinen Zweifel. Übrigens entspricht sein Gesicht nicht der Beschreibung, die ich gestern von Warich bekommen habe. Also ist Mudlach danach noch mal hier gewesen, um sein Äußeres erneut ändern zu lassen. Daher dürfte seine Spur in Warichs Werkstatt führen.«

Melamori drehte sich im Wohnzimmer ein paar Mal um die eigene Achse und nahm dann die Treppe nach unten.

Wir kamen in einen kleinen Raum, der als Vorratskammer diente. Wieder drehte Melamori sich um sich selbst, grübelte etwas und zuckte dann die Achseln.

»Hier muss irgendwo eine Geheimtür sein«, stellte sie fest. »Die Spur verschwindet mitten in der Wand.«

»Das wird ja immer interessanter!«, rief Juffin. »Aber eine Geheimtür ist kein Problem für mich.«

Er klopfte mit der Hand gegen die Wand, und ein schwaches weißes Licht beleuchtete die Umrisse einer Tapetentür, die sich quietschend öffnete.

»Irgendwas gefällt mir hier nicht«, bemerkte unser Chef Unheil verkündend, verbeugte sich vor Melamori und sagte: »Bitte nach Ihnen.«

Melamori musste sich etwas bücken, um durch die Tür zu kommen, und Juffin und ich mussten fast auf alle viere runter.

»Je kleiner die Tür, desto besser lässt sie sich unsichtbar machen«, stellte Juffin fest. »Gut, dass wir kein Mäuseloch suchen. Na, Verfolgungsmeisterin, haben Sie was Interessantes entdeckt?«

»Und wie«, seufzte Melamori. »Eine ausgezeichnete Spur. Selbst Max kann ohne Probleme darauf treten, denn ihr Besitzer hat eine enorme Lebenskraft.«

»Ach?«, fragte Juffin. »Sind wir auf einen so starken Mann gestoßen? Na gut, dann soll Max es probieren.«

Ich ging zu Melamori. »Woher weißt du, dass er solche Kraft hat? Ich spüre hier nichts Besonderes. Die Schwester von Atwa Kurajsa war eine starke Person. Erinnerst du dich noch an sie?«

»Du spürst nichts, weil du so bodenlos egoistisch bist«, sagte mein Chef. »Wie jede Verfolgungsmeisterin kann Melamori die Kraft des Gegners objektiv einschätzen, während du nur siehst, inwieweit der Gegner für dich gefährlich ist. Lady Kurajsa hätte dich beinahe fertiggemacht. Das hast du gespürt, und deshalb warst du ihr gegenüber von Anfang an scheu. Dieser Mann hier bedeutet für dich dagegen offenbar keine Gefahr. Womöglich ist dein Egoismus also besonders gut dafür geeignet, mit Spuren klarzukommen. Schließlich geht es nur darum, am Leben zu bleiben. Verfolge deine Spuren also ruhig auf deine Art. Je schneller du den fängst, dem diese Spur gehört, desto besser für uns alle. Es hängt zwar nicht allein von dir ab, aber versuch mal, diesen Mann nicht umzubringen, einverstanden? Ich muss mit ihm reden. Und Sie, Melamori? Worauf warten Sie noch? Gehen Sie zurück ins Wohnzimmer und treten Sie auf die Spur von Warichs Sohn. Mit dem müssen wir uns intensiv beschäftigen, wenn selbst Max Vorahnungen hat, was seine Person anlangt.«

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