Frei, Max - Die Füchse von Mahagon
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- Название:Die Füchse von Mahagon
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Ich spürte, dass ich nicht stillstehen konnte. Ich musste einen Fuß vor den anderen setzen, immer schneller. Ich wollte wieder nach oben, stellte aber zu meinem Erstaunen fest, dass die Spur nicht die Treppe hinaufführte, sondern direkt in die nächste Wand. Ich blieb dort stehen, wo sich die Spur verlor.
»Juffin«, rief ich verlegen. »Hier ist schon wieder eine Geheimtür. Bitte helfen Sie mir.«
Mein Chef kam sofort, untersuchte die Wand und schüttelte den Kopf.
»Hier ist keine Geheimtür. Der Mann hat das Treppenhaus auf dem Dunklen Weg verlassen. Das ist für erfahrene Verfolgungsmeister eigentlich ein Klacks, aber wenn du das nicht schaffst, erledigt Melamori das für dich.«
»Aber Sie haben doch gesagt, dieser Mann sei für mich nicht gefährlich. Wie er auf Melamori wirkt, wissen wir dagegen nicht. Ich probiere es allein. Sagen Sie mir bitte, was ich tun soll.«
»Ganz einfach: Bleib stehen und warte, bis die Spur sich wieder meldet. Du musst dich auf deine Sinneswahrnehmungen konzentrieren. Alles klar?«
»Natürlich nicht«, antwortete ich lächelnd. »Aber ich versuch es trotzdem.«
Das war wirklich eine leichte Aufgabe! Ich spürte ein solches Kribbeln in den Beinen, dass ich mich auf nichts anderes mehr konzentrieren konnte.
Nach ein paar Minuten spürte ich einen kalten Wind im Gesicht, öffnete die Augen und sah mich um.
Ich befand mich auf einer Brücke, die nach dem Helden Kulug Menontsch benannt war, und sah auf die Burg Jafach hinüber, die Hauptresidenz des Ordens des Siebenzackigen Blatts. Aber die Spur trieb mich weiter.
Zu meiner Überraschung endete sie vor der Geheimtür in die Burg. Und wie ich schon erzählt habe, können nur Mitglieder des Ordens diese Tür öffnen.
Das darf doch nicht wahr sein, dachte ich verwirrt. Der Mörder gehört also zur näheren Umgebung des Großen Magisters Nuflin Monimach oder bekleidet ein wichtiges Staatsamt. Und ich kleines Nachtantlitz verfolge so ein hohes Tier! Na ja, eigentlich verfolge ich niemanden, weil ich nicht durch diese Tür komme.
Da hatte ich eine Erleuchtung: Ich konnte mich doch an Lady Sotowa wenden, eine der mächtigsten Frauen des Ordens und eine alte Freundin von Sir Juffin, die obendrein ein Faible für mich hatte! Ich meldete mich per Stummer Rede bei ihr.
»Lady Sotowa, hier spricht Max. Wären Sie so lieb, mich einzulassen? Ich stehe gerade vor der Geheimtür in die Burg.«
»Junge, was gibt's? Was ist in dich gefahren, dass du hier auf tauchst?«
»Ich hab ein Problem.«
Die runde alte Dame stand nun lächelnd vor mir. Wie sie es geschafft haben mochte, binnen Sekundenbruchteilen vor mir auf zu tauchen, mögen die Magister wissen. Sie umarmte mich zur Begrüßung, und ich staunte: Ihre Herzlichkeit übertraf all meine Erwartungen.
Sie nahm mich an die Hand, befahl mir, die Augen zu schließen, und führte mich. Nach ein paar Sekunden roch ich den Duft der Schottbäume und öffnete die Lider. Wir standen im Obstgarten der Ordensresidenz.
»Was hast du die letzten anderthalb Jahre gemacht? Seit deiner Rückkehr aus Kettari hast du nicht mal für eine Sekunde vorbeigeschaut.«
»Stimmt«, sagte ich beschämt. »Ich hatte es zwar vor, aber
»Ich weiß, du hast über ein Jahr geschlafen. Und was ist jetzt mit dir los? Erzähl mal.«
»Warten Sie kurz. Ich muss mich erst etwas beruhigen. Ich verfolge gerade eine merkwürdige Spur und kann jetzt nicht alles erklären.«
»Oh doch, das kannst du - keine Sorge. Du verfolgst weiter deine Spur, aber bitte nicht so schnell, und ich leiste dir Gesellschaft. Unterwegs erzählst du mir alles. Warum bist du eigentlich einem Mitglied unseres Ordens auf die Spur getreten?«
Ich berichtete Lady Sotowa in aller Kürze, was am Abend geschehen war. Sie wirkte nun sehr ernst und sagte: »Das ist ja ein starkes Stück! Gut, dass du so klug warst, dich bei mir zu melden. Weißt du, ich bin mir sicher, dass niemand von uns den Mord an Warich Ariam auf dem Gewissen hat. Warum sollte ein Mitglied unseres Ordens versuchen, seine Spur durch das Benutzen von Geheimtüren zum Verschwinden zu bringen?«
»Wir sind fast da. Das spür ich«, sagte ich. »Wissen Sie, wie sich ein Verfolgungsmeister kurz vor dem Ziel fühlt?«
»Keine Ahnung. Muss ich das wissen?«, fragte Lady Sotowa. »Aber was immer du sagst: Ich glaube dir.«
»Er sitzt hier irgendwo«, flüsterte ich und zeigte auf ein dichtes Gebüsch.
»Wirklich?«, fragte Lady Sotowa. »Was kann ein normaler Mensch dort in der Nacht treiben? Schauen wir doch mal nach ... Sündige Magister - da hockt ja der Alte Magister Jorinmuk Wanzifis, der neue Liebling unseres Nuflin Monimach. Nach meinem Eindruck ist er ein talentloser Schmeichler, aber Nuflin gefällt so was natürlich. Schläft er?«
»Ich glaube, es steht schlimmer um ihn, als Sie denken. Ich fürchte, Lady Melamori hat seine Kraft überschätzt, und ich hab ihn aus Versehen getötet. Juffin hat mich gebeten, ihn lebendig ins Haus an der Brücke zu bringen, und wenn er das erfährt, wird er mich lynchen.«
»Keine Sorge - der döst nur«, meinte Lady Sotowa und rüttelte den Schlafenden, der den weißblauen Lochimantel seines Ordens trug, wach. »Das ist ja gar nicht Jorinmuk! Der sieht ihm nur täuschend ähnlich! Wo treibt sich wohl der echte Jorinmuk herum? Das ist ja ein starkes Stück!«
»Sehen Sie!«, sagte ich. »Wenn wir den Fall erst gelöst haben, melde ich mich per Stummer Rede bei Ihnen und erzähle Ihnen alles.«
»Ich hab eine bessere Idee. Wenn du nächstes Mal vor der Geheimtür stehst und um Einlass bittest, trinken wir zusammen eine Tasse Kamra - einverstanden?«
»Vielen Dank für die Einladung, Lady Sotowa.«
»Jetzt nimm deinen Schatz und geh mit ihm zu Juffin. Der Alte wird sich sicher freuen.«
Das unglückliche Opfer meiner Verfolgung landete - wie schon so mancher vor ihm - zwischen Daumen und Zeigefinger meiner linken Hand. Lady Sotowa führte mich am Ellbogen einen Pfad entlang, der in der Dunkelheit unsichtbar war. Vor der Mauer blieb sie kurz stehen und musterte mich.
»Wie gefällt dir dein zweites Herz, Junge?«
»Ich hab noch kaum einen Unterschied bemerkt.«
»Du wirst mit deinem Doppelherzen noch die interessantesten Dinge erleben - das weiß ich. Die Tochter von Lojso Pondochwa hat dir wirklich einen großen Dienst erwiesen. Sie gefällt dir, stimmt's?«
Ich nickte verlegen.
»Lustig«, sagte Lady Sotowa und lächelte, was süße Grübchen auf ihr Gesicht zauberte. »Wer hätte geglaubt, dass ihr zwei zusammenkommt! Aber das Schicksal weiß, was es tut - egal, was die Leute sich gedacht haben mögen.
Vergiss nicht, dass die Kinder von Lojso ganz anders sind als andere Menschen - auch wenn dir das nicht gleich auffallen sollte.«
»Aber auch ich unterscheide mich von anderen, stimmt's?«
»Ja, aber dir kann nichts passieren, womit du nicht fertig wirst. Na schön, geh jetzt zu Juffin. Er sehnt sich bestimmt schon nach dir. Und vergiss nicht, mich ab und an zu besuchen.«
»Bestimmt nicht. Wenn ich lange nicht auf kreuzen sollte, heißt das nur, dass ich Scheu vor Ihnen habe. So was passiert mir gelegentlich.«
»Vor mir? Da könntest du dir wirklich Schlimmere aussuchen. Aber jetzt gute Nacht!«
Sie berührte mich leicht an der Schulter, und ehe ich mich versah, stand ich wieder vor der Burg Jafach auf der Straße. Sofort meldete ich mich per Stummer Rede bei Juffin.
»Unser Kunde ist schon verpackt«, sagte ich lakonisch. »Könnten Sie mir vielleicht ein A-Mobil schicken? Ich stehe vor der Burg Jafach.«
»Und was machst du da?«, fragte mein Chef.
»Ich hatte ein Tete a`-Tete mit Lady Sotowa«, gab ich zu. »Aber sie hat mich wieder auf die Straße geschickt.«
»Gut, ich will dich nicht weiter mit Stummer Rede quälen. Erzähl mir alles im Haus an der Brücke. Das A-Mobil holt dich in einer Viertelstunde ab.«
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