Frei, Max - Die Füchse von Mahagon

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Die Füchse von Mahagon: краткое содержание, описание и аннотация

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»Eure Füße sollen endlich Heimaterde berühren, Fangachra - das wird Euch helfen, für immer dort zu bleiben«, sagte der widerspenstige Alte überzeugt. »In Echo gibt es schreckliche Zauberer aus Uguland, die Euch verhext haben. Deshalb habt Ihr Euch von Eurem Stamm abgewandt. Wenn Ihr aber wieder in Euer Heimatland kommt, wird Euer Herz erwachen.«

»Wenn ihr mich nicht sofort freigebt, wird es euch übel ergehen. Ich hoffe, ihr lasst es nicht darauf ankommen.«

»Könnt Ihr Euch etwa aus unseren Fesseln befreien?«, fragte der alte Mann ungläubig.

»Na gut«, sagte ich verärgert. »Ich hatte euch gewarnt.«

Ich konzentrierte mich. Eigentlich wollte ich diese lustigen Leute, die mich für ihren König hielten, nicht töten. Sie gehörten zu einem kleinen, aber durchaus sympathischen Stamm, und ihr hartnäckiger Wunsch, mich zu ihrem Herrscher zu machen, ging mir zwar auf die Nerven, schmeichelte aber auch meiner Eigenliebe.

Also entspannte ich mich, um meinen Zorn loszuwerden. Wenn es hart auf hart kam, blieben mir als letzte Waffe noch immer die tödlichen Blitze. Es musste mir nur gelingen, meine Wünsche zu zähmen. Hoffentlich besaß ich dafür Disziplin genug. Dazu allerdings musste ich diese hartnäckigen Menschen zwingen, nach meiner Pfeife zu tanzen - und zwar sofort, denn eine Reise bis an die Grenze des Vereinigten Königreichs harmonierte schlecht mit meinen abendlichen Plänen.

Nach ein paar Minuten spürte ich, dass ich mit meiner Befreiung beginnen konnte. Vorsichtig schnippte ich mit der linken Hand, und grüne Kugelblitze drangen durch den Teppich nach draußen. Mir blieb nur zu hoffen, dass sie ihr Ziel erreichten.

Etwas später merkte ich, dass ich Erfolg gehabt hatte, denn eine Stimme sagte: »Ich stehe Euch zu Diensten, Herr.«

Ausgerechnet der hartnäckige Alte war mein erstes Opfer geworden.

»Ich stehe Euch zu Diensten, Herr«, hörte ich alsdann verschiedene Stimmen sagen.

»Prima«, meinte ich. »Und jetzt lasst mich bitte frei.«

Meine Landsleute wickelten mich aus dem Teppich, schauten mich begeistert an und schnitten mit zitternden Händen die Schnüre durch, mit denen sie mich an Händen und Füßen gefesselt hatten.

Ich bewegte meine eingeschlafenen Arme und Beine und sah mich um. Wir saßen in einem großen Leiterwagen und standen mitten in einem seltsamen Wäldchen. Ringsum spazierten Elche und schauten uns gleichgültig an.

Mühsam kletterte ich vom Wagen. Dann warf ich meinen Landsleuten einen bitterbösen Blick zu und rief: »Wehe, ihr behandelt mich noch mal auf diese Art und Weise! Wie habt ihr mich überhaupt fangen können? Na los, erzählt!«

»Wir haben die Leute in Echo nach Eurem Wagen gefragt und uns unterm Sitz versteckt. Dann haben wir Euch von hinten überwältigt und gefesselt. Euer Leben war nie in Gefahr.«

»Gut, Leute, fahrt nach Hause. Na los, schiebt ab. Viele Stämme kommen gut ohne König aus. Ihr solltet das auch mal probieren. Das ist kein Befehl, sondern nur ein freundlicher Rat. Außerdem solltet ihr aufhören, diese merkwürdigen Sachen zu tragen. Die stehen euch wirklich nicht. Ein Turban würde euch besser kleiden. Darf ich?«, fragte ich und griff nach einem Stück Stoff, das einer meiner Landsleute in der Hand hielt. Leider gelang es mir nicht, es zu einem Turban zu binden, doch ich bekam wenigstens ein Piratentuch hin.

Offenbar war Antschifa Melifaros Einfluss auf mich stärker als vermutet.

»Ihr könntet eure Tücher zum Beispiel so tragen«, meinte ich. »Habt ihr das kapiert?«

»Wir tun, was Ihr befehlt, Fangachra«, versprach mir der Alte.

Die Bewohner der Grenzgebiete waren nun fleißig damit beschäftigt, ihre Kopfbedeckung zu revolutionieren. Nach ein paar Minuten sahen sie aus, als wären sie dem Fluch der Karibik entsprungen. Nur Johnny Depp war nirgendwo zu sehen.

»Toll«, rief ich begeistert. »Und jetzt, meine Adler, hab ich eine neue Aufgabe für euch. Ihr legt euch auf den Boden, schließt die Augen, konzentriert euch und ... befreit euch von der Macht, die ich über euch habe.«

Meine Landsleute taten, wie ihnen geheißen. Als sie sich nach ein paar Minuten wieder erhoben, wirkten sie erschrocken und verlegen, waren aber wenigstens wieder zurechnungsfähig.

»Was habt Ihr mit uns getan, Fangachra?«, fragte der Alte. »Kein Mensch kann so was mit anderen anstellen. Vielleicht seid Ihr ein Gott!«

»Das wird ja immer schlimmer mit euch. Vorhin war ich noch euer König, jetzt bin ich schon euer Gott. Für mich ist dieses Gespräch beendet. Lebt wohl, meine Herren. Ich wünsche euch eine schöne Heimreise.«

»Ihr kommt also nicht mit?«, fragte der Alte hartnäckig. »Dabei hatte ich so darauf gehofft.«

»Hoffnungen sind trügerisch. Das hab ich euch schon mal gesagt. Es wird euch auch ohne mich gut gehen.«

Ich sah meinen angeblichen Landsleuten nach, bis sie um die nächste Biegung verschwunden waren. Dann schüttelte ich erleichtert den Kopf und meldete mich per Stummer Rede bei Sir Juffin. Mein Chef überraschte mich mit einem langen Monolog:

»Prima, dass du dich endlich bei mir meldest, Max. Ich wollte dich gerade fragen, ob dir klar ist, dass du ab und an im Haus an der Brücke auftauchen solltest. Dein A-Mobil steht zwar vor der Tür, doch von dir ist weit und breit nichts zu sehen. Ich wüsste gern, wie du gestern nach Hause gekommen bist. Was ist überhaupt mit dir los?«

»Sie vermuten mich offenbar in Echo«, gab ich zurück.

»Wo solltest du sonst sein, Max?«

»Das weiß ich selbst nicht. Jedenfalls bin ich nicht in Echo. Man hat mich entführt.«

»Wer?«

»Meine so genannten Untertanen. Und ich dachte, die ganze Stadt würde fieberhaft nach mir suchen.«

»Davon hab ich nichts mitbekommen«, seufzte mein Chef. »Tut mir wirklich leid.«

»Nachdem Sie Magie 234. Grades anwenden mussten, haben Sie sicher tief geschlafen«, meinte ich verständnisvoll. »Außerdem war es halb so wild. Meine angeblichen Landsleute wollten mir nichts tun. Ich hab mich ziemlich leicht befreien können und bin wohlauf.«

»Gut, mein Held. Willst du wieder nach Hause?«

»Unbedingt. Schicken Sie bitte Lady Melamori. Sie soll auf meine Spur treten und mich aus dieser Einöde retten.«

»Alles klar, Max. Ende.«

Nach diesem Gespräch meldete ich mich kurz bei Lady Techi. Wir waren verabredet, und sie hätte gute Gründe gehabt, mir Vorwürfe zu machen, klang aber sehr nett.

»Wohin haben die Dunklen Magister dich verschleppt?«, fragte sie besorgt.

Ich erzählte ihr kurz von meinem neuesten Abenteuer.

»Ich hoffe, so was passiert mir nicht so bald wieder«, setzte ich abschließend hinzu.

Eine halbe Stunde später spürte ich, wie müde ich war. Stumme Rede erschöpft mich ungemein. Also verabschiedete ich mich von Techi, legte mich ins Gras und betrachtete den wolkenlosen Himmel. Ich war vollkommen glücklich, und das passiert mir selten. Gleich darauf schlief ich ein.

Das Fauchen eines A-Mobils weckte mich. Ich träumte gerade, ich würde vor zwölf Ärzten im weißen Kittel fliehen, die ständig riefen, sie wollten mir doch nur ein wenig bei meinem zweiten Herzen helfen. Ich wollte mich allerdings nicht von meinem doppelten Organ trennen. Na ja - ein ganz normaler Albtraum eben. Ich erwachte zwar in kaltem Schweiß gebadet, war aber herzlich froh, diese Szene nicht wirklich erlebt zu haben.

»Was ist passiert?«, fragte Melamori erschrocken. »Geht's dir nicht gut?«

»Keine Sorge, ich hab nur schlecht geträumt.«

»Das ist auch nicht angenehm«, meinte sie und lächelte. »Ich hab deinen Wagen genommen, weil ich mir dachte, du würdest dich darauf freuen. Auf der Rückbank liegt übrigens dein Turban. Setz ihn bitte auf, denn du siehst wahnsinnig zerzaust aus. Ich hab schnell hergefunden, was? Es ist noch nicht mal dunkel.«

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