Frei, Max - Die Füchse von Mahagon

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Die Füchse von Mahagon: краткое содержание, описание и аннотация

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»Wenn du so weitermachst, gehe ich mit Alotho nach Arwaroch«, drohte Kurusch mir. »Dort wird mich kein Mensch mit solchen Kleinigkeiten behelligen.«

»Glaubst du etwa, dort gibt es so leckere Piroggen wie hier?«, fragte ich listig.

»Nur wegen der Piroggen lasse ich diesen Worten keine Taten folgen. Gut, wenn du wirklich meinst, ich sollte mich in das Gespräch der beiden einmischen, dann mach ich das eben.«

Kurusch flog durch die halb offene Tür in den Saal der allgemeinen Arbeit, während ich mein Büro durchs Fenster verließ, damit die beiden Turteltäubchen nicht auf die Idee kämen, ich hätte ihnen Kurusch auf den Hals geschickt.

Nach einer halben Stunde kehrte ich ins Haus an der Brücke zurück. Natürlich hatte ich nicht vergessen, Kurusch Piroggen mitzubringen. Die hatte er sich redlich verdient. Diesmal betrat ich das Haus durch die Geheimtür und lief gleich Alotho über den Weg. Sein Gesicht war verzückt - ein untrügliches Zeichen dafür, dass er mit dem Buriwuch gesprochen hatte. Das spinnenartige Wesen schlief ruhig auf seinem Rücken.

»Wo hast du dich rumgetrieben?«, fragte Melamori.

»Ich war zum Mittagessen im Gesättigten Skelett und kann dir nur empfehlen, es mir nachzutun. Das Essen dort ist heute ausgezeichnet.«

Alotho sah mich erstaunt an.

Diese Helden aus Arwaroch spüren es bestimmt, wenn man sie übers Ohr hauen will, dachte ich. Und er versucht jetzt sicher, meine Absichten herauszufinden.

Zum Glück beschäftigte sich Alotho nicht lange mit mir, und ich verschwand schnell in mein Arbeitszimmer. Kurusch döste unschuldig auf seiner Sessellehne. Ich weckte ihn nicht, sondern legte ihm nur das Päckchen mit Piroggen hin.

Am nächsten Tag musste ich schon mittags zum Dienst. Alotho und die Hälfte seiner Mannschaft segelten nach Arwaroch zurück, und wir Mitarbeiter des Kleinen Geheimen Suchtrupps mussten sie feierlich verabschieden.

Melifaro schien der glücklichste Mensch des Vereinigten Königreichs. Er setzte sich auf den Tisch, schlenkerte mit den Beinen und machte ein verträumtes Gesicht.

»Die Abwesenheit von Rulen Bagdasys tut dir gut«, meinte ich beiläufig. »Was sollen wir eigentlich mit ihm machen?«

»Das weiß ich schon lange. Aber warte kurz, Nachtantlitz. Du wirst bald sehen, was ich mit ihm vorhabe.«

»Das sehe ich bestimmt irgendwann«, meinte ich, gähnte breit und griff nach der Flasche mit dem Kachar-Balsam.

Eine halbe Stunde später waren alle in Juffins Büro. Melamori kam als Letzte. Auf ihrem Rücken saß das Spinnenwesen von Alotho und wirkte sichtlich erschrocken.

»Du hast heute aber eine schöne Brosche!«, rief Melifaro begeistert. »Ein Geschenk des Königs, vermute ich.«

»Das ist Leleo. Er ist Beschützer aller Seelen von Arwaroch. Hat man dir schon einen Seelenbeschützer geschenkt, Melifaro?«

»Einen Seelenbeschützer? Der hat mir noch gefehlt!«

»Nicht frech werden!«, rief Melamori herrisch.

»Das ist eiserne Logik«, rief Sir Kofa belustigt. »Darf ich deinen Leleo kennen lernen?«

»Warum nicht.«

Von der Straße hörte ich die monotonen Schritte der hundert Soldaten, mit denen Alotho Echo verlassen wollte.

»Keine Sorge, die bleiben draußen«, erklärte Melamori. »Alotho sieht seine Soldaten vor allem als Schmuckstücke, und wenn er ein wichtiges Treffen hat, lässt er sich von ihnen eskortieren.«

»Und als ihr beide euch getroffen habt? Waren sie da auch dabei?«, fragte Melifaro listig.

»Zum Glück nicht. Vielleicht ist das Treffen mit einer Dame für ihn kein so wichtiges Ereignis.«

Alotho Aliroch kam in Gesellschaft nur eines Soldaten zu uns. Er war sehr jung, aber ebenso hübsch wie seine Kameraden und so groß wie ich, also gar nicht klein, doch im Vergleich zu seinen Genossen natürlich winzig.

»Das ist Thota, mein Schamane«, sagte Alotho feierlich und wirkte dabei sehr aufgeregt. »Er ist einer der besten Vermittler zwischen mir und unseren Göttern.«

»Wir freuen uns sehr auf dieses ungewöhnliche Treffen«, sagte Sir Juffin, und seine blauen Augen blinzelten neugierig.

»Die Götter haben uns erlaubt, euch unsere Waffen zu schenken«, sagte der Schamane. »Unser erstes Geschenk ist für Euch, Sir«, sagte er und verbeugte sich vor Juffin.

Alotho nahm seine große Machete vom Gürtel und schenkte sie meinem Chef. Der wirkte sehr zufrieden.

»Das zweite Geschenk ist für den, dem wir es zu verdanken haben, dass wir nicht auf unseren Anführer verzichten müssen«, sagte der Schamane und sah Melifaro an. Mein Kollege bekam die große Fliegenklatsche und wirkte ebenfalls sehr zufrieden.

Dann wandte sich der Schamane an Lonely-Lokley. »Unser Gott bedankt sich auch bei Euch, Sir, sagt aber nicht, wofür.«

»Schade«, antwortete Schürf ernst. »Ich wüsste gern, womit ich diese unerwartete Sympathiebekundung verdient habe.«

»Ihr bekommt keine Waffe, da Eure Handschuhe bereits sehr effektive Waffen sind. Doch ich habe eigens für Euch diesen Fisch gefangen«, sagte er und überreichte ihn meinem Kollegen.

»Das ist ja ein wunderbares Geschenk«, sagte Lonely-Lokley sichtlich gerührt.

Der Schamane verbeugte sich nun vor Sir Kofa und überreichte ihm ein Etui.

»Diese Reitpeitsche ist eine sehr gefährliche Waffe. Aber Ihr seid klug und wisst sicher, wie Ihr sie einsetzen müsst.«

»Vielen Dank«, sagte Kofa lächelnd. »Eine Reitpeitsche hab ich noch nie bekommen.«

»Und Ihr, gnädige Frau, bekommt etwas ganz Besonderes«, fuhr der Schamane fort. »Unser Gott hat uns wissen lassen, dass Ihr die Seelen der Arwarocher zu schützen vermögt. Ihr habt schon Leleo von uns bekommen. Er muss sich noch an Euch gewöhnen. Wenn er mit Euch zufrieden ist, wird er singen.«

»Und wann wird das sein?«, fragte Melamori. »Noch weint er die ganze Zeit und jammert nach Alotho.«

»Wenn ich nicht da bin, wird er singen«, versprach Alotho ihr. »Leleo macht immer alles zur rechten Zeit.«

»Das sagst du immer, aber ich hab den Eindruck, er möchte zu dir zurück.«

Der Schamane verbeugte sich nun vor Lukfi Penz. So respektvoll wie mit ihm hatte er nicht mal mit Sir Juffin gesprochen.

»Sir, Ihr seid es, der mit den Buriwuchen spricht. Seid Ihr bereit, unser Geschenk zu empfangen?«

»Sehr nett von Ihnen, meine Herren. Ich bin gespannt.«

»Kurz vor meiner Abreise nach Echo kam unser Herrscher zu mir und hat mir diesen Mantel gegeben«, sagte Alotho. »Er wird glücklich sein, wenn er erfährt, dass ihn jemand trägt, der mit den Buriwuchen spricht.«

Dann wandte sich der Schamane an mich.

»Unser Gott kennt Euch gut. Er hat mir viel von Euch erzählt, doch ich habe kaum etwas davon verstanden. Er sagte, Ihr habt alles und braucht kein Geschenk von uns.«

»Ihr seid aber nett zu meinem Kollegen«, unterbrach Melifaros amüsierte Stimme die feierliche Stille.

»Ich würde Euch gern einen meiner Schätze anvertrauen, Sir Max«, sagte Alotho feierlich. »Aber ich darf mich dem Willen unserer Götter nicht widersetzen.«

»Ihr habt mir schon einen Eurer Schätze gegeben - ich erinnere mich sehr gut an das Lied, das Ihr gesungen habt.«

»Wie schön, dass Ihr Euch an solche Details erinnert«, sagte Alotho, der meine Worte für ein Lob gehalten hatte.

Während wir Komplimente drechselten, wandte sich Melifaro an den Schamanen.

»Haben Eure Götter etwas dagegen, wenn ich Alotho ein Geschenk mache?«

»Ihr könnt tun, was Euch beliebt. Ihr habt die Ehre unseres Anführers gerettet - und die Ehre unseres Landes.«

Melifaro nickte zufrieden, griff in die Manteltasche und zog den Ring mit dem winzigen Rulen Bagdasys hervor. Jetzt wusste ich, was er vorhatte. Dieser wunderbare Mensch wollte die beiden Ursachen seiner Depression zusammenbringen und sehen, was passierte.

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