Frei, Max - Die Füchse von Mahagon
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- Название:Die Füchse von Mahagon
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»Stimmt«, meinte ich und sah in ihr glückliches Gesicht. »Du machst gewaltige Fortschritte und hast durchaus Chancen, unseren Wettbewerb irgendwann zu gewinnen.«
»Langsam beginne ich, an mich zu glauben - besonders nach der heutigen Fahrt. Deine Untertanen haben eine ganz hübsche Strecke mit dir zurückgelegt.«
»Lass uns fahren. Und diesmal setze ich mich ans Steuer. Du musst mir nur den Weg weisen.«
Ich fuhr höchstens eine Stunde und erreichte dabei eine atemberaubende Geschwindigkeit. Meine angeblichen Untertanen aus Fangachra hatten es wirklich geschafft, mich fast bis ans Ende der Welt zu kutschieren. Ihre Transportelche waren offenbar sehr effizient. Unterwegs erzählte ich Melamori die kurze Geschichte meiner Befreiung, und sie lachte.
»Gibt's bei euch was Neues?«, fragte ich.
»So einiges. Mudlach muss im Cholomi-Gefängnis bleiben, hat aber nur zwei Jahre Haft wegen Lügens bekommen. Juffin wollte, dass er schneller entlassen wird, doch Kamschi ist stur geblieben. Gesetz ist Gesetz, hat er gesagt.«
»Das ist nichts Neues«, meinte ich. »Kamschi hat sich immer penibel an die Gesetze gehalten. Nur hatte er früher keine Gelegenheit, Juffin seine Dickköpfigkeit zu demonstrieren. Aber diese Eigenschaft ist für einen Gefängnisdirektor gar nicht schlecht.«
»Das sag ich ja auch gar nicht. Außerdem hat Alotho seine Kämpfer um das Gefängnis herum Position beziehen lassen. Dort müssen sie zwei Jahre aushalten, da unser Adonis befürchtet, der Grässliche Mudlach könnte entkommen. Toll, was?«
Wir passierten ein Stadttor und fuhren durch die riesigen Obstplantagen am linken Ufer des Churon.
»Du bist wahnsinnig schnell gewesen«, meinte Melamori neidisch. »Tolle Zeit! Es wird lange dauern, bis ich dir das Wasser reichen kann.«
»Irgendwann wird es dir gelingen. Wart's ab. Und die Schönlinge aus Arwaroch wollen wirklich noch zwei Jahre bei uns gastieren?«
»Eigentlich nicht. Eine Hälfte der Soldaten bleibt beim Gefängnis, die andere Hälfte kehrt mit Alotho nach Arwaroch zurück. Er hat seinem Herrscher versprochen, spätestens zum Jahreswechsel wieder da zu sein, und weil es in Arwaroch keine Stumme Rede gibt, kann unser Adonis seinem König nicht ausrichten, dass sich die Sache verzögert. Du weißt doch, dass diese seltsamen Leute sich sklavisch an ihr Wort halten. Aber er kommt in zwei Jahren wieder, um den Grässlichen Mudlach persönlich zu empfangen. Ist das nicht romantisch?«
»Ziemlich«, meinte ich und sah Melamori mitleidig an. »Ist es sehr schlimm für dich, dass Alotho wegfährt?«
»Ich weiß nicht«, sagte sie seufzend. »Vielleicht, aber nicht unbedingt. Außerdem will ich nicht darüber reden. Ach, sind wir schon da?«
»Was dachtest du denn?«, meinte ich stolz und hielt vor dem Haus an der Brücke.
»Gute Nacht, Max«, sagte Melamori lächelnd. »Ich muss nicht zum Dienst und gehe nach Hause.«
»Gute Idee. Ich will nur unserem Chef mein leidendes Gesicht zeigen, damit er mir erlaubt, in seinem Sessel zu schlafen.«
»Du klopfst Sprüche wie eh und je«, stöhnte Melamori. »Dabei seht Ihr gar nicht so fertig aus, Hoheit.«
»Ich bin noch nie beraubt worden«, rief Juffin und sah mich mitleidig an. »Und jetzt hat man mir gleich mein Nachtantlitz gestohlen! Aber ich glaube, du hast die Ehre des Kleinen Geheimen Suchtrupps verteidigt.«
»Sie reden schon wie ein gebürtiger Arwarocher«, sagte ich und setzte mich in meinen Lieblingssessel.
»Mit Alotho werde ich mich nicht so bald messen können. Hast du Hunger? Du siehst ganz schön mitgenommen aus.«
»Das kann ich mir vorstellen. Melamori war allerdings der Meinung, ich wirke nicht besonders fertig.«
»Sie ist in letzter Zeit ein tapferes Mädchen geworden«, erklärte Juffin, »und kann inzwischen einiges vertragen.«
Ich erzählte erneut mein exotisches Abenteuer und aß dabei eine so leckere wie riesige Pirogge aus der Produktion von Madame Zizinda, denn Sir Juffin hatte behauptet, das sei das Einzige, was mein müdes Gesicht entspannen könne.
»Und jetzt geh nach Haus und erhol dich, Max. Du kannst bis übermorgen faulenzen. Nach so einer Thronbesteigung braucht man Zeit, um sich zu erholen.«
»Sind Sie sicher?«, fragte ich und wollte meinen Ohren nicht trauen. »Haben Sie eigentlich schon gemerkt, dass immer ich das Opfer bin, wenn etwas Unangenehmes passiert? Ich werde sicher als Erster erfahren, dass in Echo schon wieder ein Verbrechen geschehen ist.«
»Soweit ich weiß, widerfahren dir nicht nur unangenehme Dinge. Aber jetzt husch, husch.«
Ich ging nervös zu meinem Wagen. Vielleicht hatten sich meine angeblichen Untertanen ja noch was Besonderes für mich ausgedacht?
Einmal mehr bestätigten sich meine Vorahnungen: Auf der Rückbank saß jemand. Ich näherte mich meinem Wagen und wollte mich mit meiner giftigen Spucke verteidigen.
»Großer König! Darf ich vor dir auf die Knie fallen, um dich zu begrüßen?«
Jetzt erkannte ich das zufriedene Gesicht von Melifaro.
Ich sprang vor Überraschung in die Luft und legte dann die Hand auf meine beiden Herzen.
»Das war ganz schön riskant von dir, mein Freund, denn meine Nerven sind so gut wie am Ende«, kicherte ich.
»Aber offenbar ist es dir gelungen, dich zu beherrschen. Wollen wir eine Tasse Kamra trinken?«
»Du hast wirklich Glück. Ich wollte gerade ins Wirtshaus Armstrong und Ella fahren.«
»Max, ich freue mich, nicht nur dich, sondern auch deinen Kollegen Melifaro zu sehen«, sagte Lady Techi und lächelte uns freundlich über den Tresen an. »Heute haben sich zwei Krüge verhakt. Melifaro, würdest du sie bitte kaputt machen? Das kannst du doch so gut.«
»Ich bin zwar nicht in Form, aber ich schau mal, was sich machen lässt«, sagte Melifaro mit der Stimme eines Salonlöwen. »Ich muss deine Bitte erfüllen, weil ich große Angst vor dem Tyrannen habe, mit dem ich gekommen bin. In dieser Stadt gibt es nicht viele Orte, an denen man wirklich Spaß haben kann, doch dein Bistro gehört auf jeden Fall dazu.«
Techi lächelte und stellte uns zwei Tassen von ihrer Kamra hin, die als eine der besten der Stadt galt.
Die Eingangstür quietschte, und Ande Pu stand vor uns.
»Max, das gibt's ja nicht, dass ich Sie endlich treffe. Und ausgerechnet hier! Warum haben Sie es abgelehnt, König von Fangachra zu werden? Sie glauben ja nicht, wie sehr ich Ihre süßen Kätzchen vermisse!«
Als Melifaro diesen Sermon hörte, musste er so lachen, dass er beinahe vom Stuhl fiel.
»Arbeitet dieser Junge etwa auch für euren Suchtrupp?«, fragte Techi neugierig.
Der nächste Tag war einer der glücklichsten meines Lebens. Die ganze Zeit herrschte dichter Nebel, der sich erst gegen Abend zugunsten eines grandiosen Sonnenuntergangs lichtete. Während ich die sinkende Sonne bewunderte, drang ein merkwürdiger Dialog an mein Ohr:
»Morgen reise ich ab«, flüsterte Alotho Aliroch, doch seine Stentorstimme klang sogar geflüstert ziemlich laut. Dann setzte er hinzu: »Dabei möchte ich Echo gar nicht verlassen.«
»Doch du musst fahren, stimmt's?«, fragte Melamori.
»Ja.«
»Aber bald kehrst du zurück. Schließlich musst du den Grässlichen Mudlach persönlich erledigen. Diese zwei Jahre gehen sicher schnell vorbei.«
»Zwei Jahre sind eine halbe Ewigkeit«, seufzte Alotho. »Ich will nicht fahren und darf nicht bleiben, und du möchtest nicht mit mir nach Arwaroch gehen. Was für ein Drama!«
»Am besten, du verschwindest schnellstens und lässt uns alle in Ruhe«, brummte ich und wandte mich an Kurusch.
»He, süßer Vogel, hörst du, was da draußen los ist?«
»Nein, was denn?«, fragte der Buriwuch und öffnete seine Bernsteinaugen.
»Dieser Adonis aus Arwaroch will unsere Lady Melamori unter Druck setzen. Und er gefällt ihr. Das macht die Sache gefährlich. Kurusch, kluger Vogel - dieser Alotho vergöttert dich. Misch dich also bitte in das Gespräch der beiden ein.«
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