Rita Brown - Böse Zungen

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Voller Situationskomik ist dieser neue Roman Rita Mae Browns, der in der amerikanischen Kleinstadt Runnymede spielt. Dort leben die beiden ebenso unzertrennlichen wie streitlustigen Hunsenmeir-Schwestern, die immer wieder aufs Neue für allerhand Aufruhr im Ort sorgen.Die Hunsenmeir-Schwestern sind wieder da! Und in der Kleinstadt Runnymede zerreißt man sich einmal mehr herzerwärmend das Maul. Denn: Die ebenso unzertrennlichen wie streitlustigen Schwestern Wheezie und Juts, bekannt aus "Jacke wie Hose" und "Bingo", treiben es wie gewohnt bunt...
Bei Kaffee und Kuchen sitzen die beiden in Cadwalder's Drugstore. Doch bald geraten sie darüber, ob ein grauenhaftes Ereignis in Wheezies Leben (ihr vierzigster Geburtstag) geheim bleiben soll, in ein gnadenloses Handgemenge, bei dem das halbe Lokal zu Bruch geht. Um den Schaden ersetzen zu können, werden die Schwestern unternehmerisch tätig und eröffnen einen Schönheitssalon - bekanntlich ein Ort intimer Geständnisse und äußerster Diskretion. Diskretion? Bald dringt von dort allerhand interessanter Klatsch an die lauschenden Ohren der Mitmenschen.Введите сюда краткую аннотацию

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»Und der Schaden ist angerichtet.«

»Oh, großartig, jetzt ist Nicky geschädigt.«

»Ich habe nicht Nicky gemeint. Ich meinte, daß du das mit den Kampfflugzeugen an die große Glocke gehängt hast.«

»Ich finde, wir sind quitt.«

»Das sehe ich auch so. Jetzt gebt euch die Hand und vertragt euch, und um Gottes willen haltet endlich den Mund.«

Widerwillig gaben sich die beiden Schwestern die Hand.

Als Cora an diesem Abend in den Schlaf hinüberglitt, fragte sie sich, ob sie eine gute Mutter gewesen war. Sie konnte ihre beiden Töchter nie zu der Einsicht bewegen, daß sie beide ins selbe Horn tuteten.

83

»Guck mal.« Nicky reichte Juts ein gelb gebundenes Handbuch.

»Sie wird begeistert sein.« Juts lachte und klemmte sich das Vollständige Gitarrengebetsbuch unter den Arm. »Tante Whee­zie kann alles spielen.«

»Auch Mundharmonika?« Nicky zog ein Mundharmonika­buch hervor.

»Darüber ist sie erhaben. Komm weiter, wir müssen eine Bü­chermappe für dich finden.«

»Aber ich möchte ein Buch für Daddy.«

»Daddy ist nicht gerade eine Leseratte, Herzchen.«

»Aber er liest mir vor.«

»Das ist was anderes. Du mußt lernen, daß nicht alle die Din­ge mögen, die du gern hast. Daddy würde sich bestimmt über eine neue Fliege freuen. Wir gehen nachher ins Bon-Ton.«

»Okay.«

Hand in Hand schlenderten sie durch den Gang zur Abteilung für Schulbedarf. Rote Büchermappen, blaue, hellbraune, sogar knallgrüne, füllten eine Reihe im Regal. Juts nahm eine in die Hand und legte sie zurück. Sie war viel zu groß.

»Die hier gefällt mir, Momma.«

Juts nahm die knallrote Leinenmappe und machte sie auf. In der Klappe war Platz für Stifte und ein Lineal. Die große Innen­tasche war zweigeteilt. Der Riemen aus stabilem Gurtband soll­te wenigstens ein Schuljahr halten. Sie sah nach dem Preis: $ 6,95. Das war etwas mehr, als sie ausgeben wollte.

»Halt sie mal.«

»Die gefällt mir«, wiederholte Nicky.

»Mir auch, aber laß mich die anderen noch angucken. Die hier ist ein bißchen teuer.«

Sie stöberte herum, konnte aber keine finden, die ihr besser gefiel. Die Billigeren waren zu schäbig, die Teureren kamen nicht in Frage.

Nicky hielt den Mund. Sie hatte gelernt, daß es nichts half, ih­re Mutter zu bedrängen.

»Schön, ich kaufe sie, wenn wir dafür auf etwas anderes ver­zichten.«

»Ich brauch kein neues Kleid«, sagte Nickel, die Kleider nicht ausstehen konnte.

»Ein großes Opfer.« Juts lachte, dann erspähte sie Louise, die gerade die Eingangstür zu dem Discount-Laden aufstieß. »Hier, nimm das, Louise soll es nicht sehen.« Sie gab Nicky das Voll­ständige Gitarrengebetsbuch zurück. »Was machst du hier?« Sie winkte Louise zu.

»Hallo, Nicky.«

»Hallo, Tante Wheezie.«

»Wir sind in der Kirche früher fertig geworden. Das ist das erste Mal seit der Gründung, daß eine Versammlung des Da­menvereins zur Besserung im Namen Jesu zeitig aufgehört hat.«

»Du hast dich gebessert, wo du kannst.« Juts zwinkerte Nicky zu, dann hakte sie Louise unter. »Ich möchte dir etwas zeigen.« Hinter ihrem Rücken gab sie Nicky per Handzeichen zu verste­hen, sie solle die Büchermappe und das Buch zur Kasse brin­gen. Als Juts und Louise hinzukamen, hatte Verna BonBon, noch eine aus der umfangreichen Sippschaft, die Sachen schon in eine braune Papiertüte gesteckt. Louise kaufte ein Paar koral­lenrote quadratische Ohrringe mit einem präparierten Seepferd­chen in der Mitte.

Sie traten in die Hitze der letzten Augusttage hinaus.

»Wo geht der Sommer hin?«, sagte Louise seufzend. »Bald haben wir schon September.«

»Ich weiß es nicht, aber er vergeht jedenfalls schneller als der Winter.« Juts deutete auf eine Parkbank. »Setzen wir uns. Nicky möchte dir ein Geschenk machen.«

Nicky zog eifrig das Vollständige Gitarrengebetsbuch hervor.

»Das ist aber nett.« Louise küßte sie auf die Wange, dann schlug sie das Buch bei Heilig, heilig, heilig< auf. »Das ist einfach. Oh, Maizie und ich können im Duett spielen. Ich spiele Klavier. Sie verliert sich zu sehr am Klavier.«

»Momma sagt, Maizie sieht genauso aus wie du.« Nickel streckte die Füße auf der Parkbank von sich. »Aber ich seh nicht aus wie meine Momma.« »Ich glaube, Maizie und ich sehen uns wirklich ähnlich. Und Juts und ich haben eine starke Ähnlichkeit. Sie hat das hübsche­re Lächeln.«

Juts erwiderte das Kompliment. »Du hast die schöneren Haa­re.«

»Ich finde euch beide hübsch. Wenn ich groß bin, will ich aussehen wie ihr.«

»Wenn du groß bist, siehst du aus wie du. Und wie wir heute aussehen, wird bis dahin sowieso so aus der Mode sein, daß du darüber lachst.«

»Meinst du?«

»Meine ich«, erwiderte Juts.

»Weißt du noch, diese gräßlichen hohen Knöpfstiefel, die wir immer getragen haben? Das hielten wir damals für den letzten Schrei.« Louise lachte.

»Ja.« Juts lächelte. »Weißt du, woran ich mich erinnere? Als wir klein waren, ging eine Dame im Sommer nicht ohne Son­nenschirm aus dem Haus. Eigentlich war es doch hübsch, mit Mom über den Platz zu gehen, und alle Damen hatten Sonnen­schirme in verschiedenen Farben - manche mit Spitze, andere mit Rüschen. Damals wußte man sich noch zu kleiden. Wenn das so weitergeht, trägt man überhaupt nichts mehr, wenn Nik­ky groß ist.«

»Der menschliche Körper wurde geschaffen, sich zu bedecken. Im Garten Eden.«

Juts unterbrach sie. »Der Garten Eden hat damit nichts zu tun. Kannst du dir Josephine Smith nackt vorstellen?«

»Lieber nicht.«

»Und Walter Falkenroth, dürr wie eine Bohnenstange?«

Louise schüttelte angewidert den Kopf.

»Und dann Caesura Frothingham, wahrscheinlich, als würde man einen Elefanten sehen, mit vielen Runzeln. Sie muß fünf­undneunzig sein, mindestens.«

»Und Harmon Nordness?«

Darauf brachen sie in schallendes Gelächter aus, denn die Wampe des Sheriffs gewann jedes Jahr an Umfang. Bald würde er beim Gehen seinen Bauch auf einem Karren vor sich her schieben müssen.

Nicky betrachtete ihre Beine; die goldenen Härchen reflektier­ten das Sonnenlicht. »Und ich?«

»Das ist was anderes. Kinder sind schön«, antwortete Louise.

»Peepbean nicht.«

»Er sähe gar nicht übel aus, wenn man seine Zähne richten ließe.«

»Wahre Schönheit kommt von innen«, zitierte Juts.

»Hübsch ist, was gefällt.«

Beide Schwestern schnippten mit den Fingern und sagten: »Der Schein trügt.« Dann lachten sie.

»Das sagt G-Mom immer.« Nickel lachte mit ihnen.

»Wir sollten ihre Sprüche aufschreiben. Sie hat ständig Le­bensregeln zitiert. Ab und zu läßt sie eine vom Stapel, als wären wir noch Kinder.« Julia streifte ihre Espadrilles ab; ihre Füße brannten.

»Sind wir wohl auch noch; für sie werden wir immer Kinder bleiben, genau wie Mary und Maizie für mich immer Kinder bleiben werden.«

»Momma, was sind das für Regeln?« Nicky sprang von der Bank. Die harten Latten taten ihr am Hintern weh. Sie war da nicht gut gepolstert.

»Regeln. Okay, hier sind ein paar Verkehrsregeln: Steh immer zu deinem Wort. Verrate nie einen Freund. Trage jede Nieder­lage mit Fassung. Mehr fallen mir nicht ein.«

»Such dir deine Freunde mit Sorgfalt aus. Du kannst nicht je­dermanns Freund sein. Das geht nicht«, fügte Louise hinzu.

»Wie lautet die goldene Regel?«, fragte Juts Nickel.

»Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem an­deren zu.«

»Falls du die Übrigen mal vergißt, hilft dir das Sprichwort. Aber leicht ist es nicht. Puuh, ich muß was trinken. Gewöhnlich macht mir Hitze nichts aus, aber heute schafft sie mich.« Juts stand auf. Sie gingen in Richtung Cadwalder, Nickel stürmte außer Hörweite voraus.

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