Rita Brown - Böse Zungen

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Böse Zungen: краткое содержание, описание и аннотация

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Voller Situationskomik ist dieser neue Roman Rita Mae Browns, der in der amerikanischen Kleinstadt Runnymede spielt. Dort leben die beiden ebenso unzertrennlichen wie streitlustigen Hunsenmeir-Schwestern, die immer wieder aufs Neue für allerhand Aufruhr im Ort sorgen.Die Hunsenmeir-Schwestern sind wieder da! Und in der Kleinstadt Runnymede zerreißt man sich einmal mehr herzerwärmend das Maul. Denn: Die ebenso unzertrennlichen wie streitlustigen Schwestern Wheezie und Juts, bekannt aus "Jacke wie Hose" und "Bingo", treiben es wie gewohnt bunt...
Bei Kaffee und Kuchen sitzen die beiden in Cadwalder's Drugstore. Doch bald geraten sie darüber, ob ein grauenhaftes Ereignis in Wheezies Leben (ihr vierzigster Geburtstag) geheim bleiben soll, in ein gnadenloses Handgemenge, bei dem das halbe Lokal zu Bruch geht. Um den Schaden ersetzen zu können, werden die Schwestern unternehmerisch tätig und eröffnen einen Schönheitssalon - bekanntlich ein Ort intimer Geständnisse und äußerster Diskretion. Diskretion? Bald dringt von dort allerhand interessanter Klatsch an die lauschenden Ohren der Mitmenschen.Введите сюда краткую аннотацию

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»Bei Buster hat sie es prima gemacht, als er noch klein war.«

»O Chester« - sie hob in gespielter Belustigung die Stimme -, »Kinder und Hunde sind durchaus nicht dasselbe. Deine Julia Ellen taugt nicht zur Mutter. Du dagegen wärst ein wunderbarer Vater.«

Nichts geht über Küsse und Schläge zur gleichen Zeit.

Chester erwiderte gelassen: »Kinder verändern die Menschen. Ich glaube, Julia hätte genug Verantwortungsbewußtsein.«

»Verdorbenes Blut. Hör auf mich. Was habe ich dir gesagt?«

»Wie steht es mit Hansfords Seite?« Er änderte seine Taktik.

»Von Hansford oder seinem Geschlecht kann nichts Gutes kommen.« Sie klappte den Mund zu wie eine Schildkröte.

Chester hatte begriffen, daß Angehörige einer Generation sich auf eine Weise kannten, die die jüngere Generation erst ergrün­den konnte, wenn auch sie älter geworden war. Es war ihm nicht in den Sinn gekommen, seine Mutter oder seinen Vater je nach Hansford zu fragen, weil ja niemand gewußt hatte, daß er noch am Leben war. Nachdem er aufgetaucht war, wurden all­mählich Fragen laut, bei Chester und auch bei anderen.

»Mutter, was meinst du, was mit ihm passiert ist, in all den Jahren, die er fort war?«

Sie starrte aus dem Fenster. »Er hat bekommen, was er ver­dient hat, das ist passiert.«

»Was meinst du damit?«

»Nichts.«

»Vielleicht kanntest du ihn besser, als ich dachte.« Chester wagte es ausnahmsweise, sie zu reizen.

»Was soll das nun wieder heißen? Ich habe meinen Söhnen nicht beigebracht, unverschämt zu sein.«

»Ich bin nicht unverschämt«, sagte er ruhig, »nur neugierig.«

»Neugierde brachte die Katze um.« Sie hielt inne. »Besucht eure noch den Gottesdienst in der Christuskirche?«

»Nein. Sie betet jetzt zu Hause.«

Mutter Smith drehte den Kopf und sah ihren Sohn an. Er hatte einen ausgeprägten Sinn für Humor, und da sie gar keinen hatte, war er ihr zuweilen ein Rätsel, was sie natürlich nie zugeben würde. Es gehörte zu ihrem Rüstzeug, ihren Söhnen und ihrem Mann sowie jedem, der das Pech hatte, in ihr Kreuzfeuer zu geraten, zu erzählen, daß sie ihre Söhne in- und auswendig kannte.

Sie kamen zum Haus. Die schneebestäubte Blaufichte davor hätte einer Postkarte zur Zierde gereichen können.

Er begleitete seine Mutter zur Tür. »Mutter, wenn Julia und ich keine Kinder bekommen können.«

»Unsinn. Es liegt an ihr, nicht an dir.«

»Das spielt keine Rolle. Zum Ringelpiez gehören zwei.«

»Du sollst in meiner Gegenwart nicht ordinär sein.«

»Wenn sich herausstellt« - er blieb unbeirrt bei seinem Anlie­gen -, »daß wir keine Kinder bekommen können, erwägen wir eine Adoption. Würdest du ein Adoptivkind als Enkelkind an­erkennen?«

»Niemals.«

43

»Meinst du, Louise setzt ihren weißen Luftschutzhelm je wieder ab? Vielleicht ist er auf ihren Kopf gepfropft.« Celeste zog an ihrer Zigarre, einer Montecristo Nr. 3, ein Laster, das sie vor allen außer Cora und Ramelle verbarg.

Cora, die Celestes erlesen gemustertes Tafelsilber mit einer in Silberpflegemittel getauchten Zahnbürste putzte, lachte. »Das Gute am Krieg ist, daß er mein Kind ein bißchen von Mary ablenkt.«

»Es bleibt ihr wohl nicht viel anderes übrig, als die Zügel zu lockern.« Celeste tat einen Zug, dann setzte sie hinzu: »Das nehme ich zurück. Sie könnte Gegenbeschuldigungen zu neuen Höhen verhelfen.«

»Sie kann die Klappe nicht halten, falls du das meinst.«

»Gewissermaßen.« Celeste nahm eine schwere Gabel und rieb sie mit einem grünen Tuch ab.

»Laß mich das machen.«

»Müßigkeit ist aller Laster Anfang.« Celeste lächelte und nahm sich die nächste Gabel vor. »Wie geht es Hansford heu­te?«

»Er ist bei O. B. im Stall. Er sagt, er will die Sattelkammer aufmöbeln, aber das Wort »aufmöbeln« beunruhigt mich.«

»Mich auch. Ich fürchte, es bedeutet Dollars.«

»Nein.« Cora schüttelte den Kopf. »Er würde hier anmar­schiert kommen und dir Bescheid sagen, wenn es Geld kosten würde.«

»Bist du froh, ihn wieder zu Hause zu haben?«

Cora zuckte die Achseln. »Manches an ihm erinner ich noch von damals, aber ansonsten ist er ein alter Mann, den ich kaum kenne.«

»Ich glaube, nichts ist uns so fremd wie wir selbst, als wir jung waren. Er muß dich an dich erinnern, als du jung warst.«

»Da hab ich nicht drüber nachgedacht.«

»Hast du nie darüber nachgedacht, wer du warst, als du jung warst?«

»Nein.« »Cora« - Celeste stieß einen perfekten blauen Rauchring aus, der sich träge aufwärts kringelte -, »du erstaunst mich.«

»Was sollte ich über mich nachdenken - damals oder heute? Ich bin, was ich bin.«

»Glaubst du nicht, daß die Zeit die Menschen verändert?«

»Doch - aber was nützt es, sich deswegen den Kopf zu zer­brechen?«

»Ich zerbreche mir nicht den Kopf - ich drehe und wende den Gedanken, wie wir früher die Pfeilspitzen gedreht und gewen­det haben, die wir als Kinder fanden. Jeder kleine Splitter hat uns beglückt und fasziniert.«

»So laufen meine Gedanken nicht ab.« Cora lächelte, die Hände auf den Hüften. »Manchmal läuft da überhaupt nichts. Wie gesagt, manchmal sitz ich da und denk, und manchmal sitz ich nur.«

»Und ich denke manchmal zu viel.« Celeste pfiff einen Melo­diefetzen, dann fragte sie: »Und - denkst du über irgend etwas nach?«

»Über Mary. Den Krieg. Unser Land gerät scheint's so alle zwanzig Jahre in so 'n Schlamassel. Wir ziehen eine neue Ge­neration Männer groß, und die bleiben dann auf der Strecke.«

»Ja, darüber denke ich auch nach.«

Cora tauchte das Tafelsilber nach dem Abreiben in eine Scha­le mit warmem Wasser. »Juts macht mir Sorgen.«

»Julia?« Celeste hob überrascht die Stimme.

»Sie hat Chessy endlich dazu gebracht, zu Doc Horning zu gehen. Sie war in den letzten Jahren zweimal bei ihm. Bei ihr ist alles in Butter. Und wenn mit Chester was nicht stimmt?«

»Ah - das ist wirklich ein Problem.«

»Juts möchte unbedingt ein Baby.«

»Vielleicht könnte sie es ohne Hilfe ihres Mannes zustande bringen?« Celeste lächelte süffisant.

»Das wäre eine schöne Bescherung, was?«

»Viele Wege führen nach Rom.«

Cora schüttelte den Kopf. »Ich glaub nicht, daß mein Kind so was tun würde. Mit jedem Jahr wird ihr Kinderwunsch stärker.« »Ich habe Juts sehr gern, aber sie ist denkbar ungeeignet für das Leben einer Mutter, diesen Altar, auf dem das Ich täglich geopfert wird.«

»Das mit dem Altar hab ich nicht verstanden, aber ich würde sagen, sie hat noch viel zu lernen.«

Celeste lachte. »Juts ist der Inbegriff der kleinen Schwester: aufsässig, egoistisch und hinreißend.«

Cora lächelte. »Die beiden Mädchen hätten mich fast zur Fla­sche greifen lassen, als sie klein waren. Ich dachte mir, ach, eines Tages sind sie erwachsen, und dann ist Schluß mit dem Gebalge und Gezanke. Sie werden die besten Freundinnen.« Sie hielt einen tropfenden Löffel hoch. »Sie balgen und zanken noch immer.«

»Es ist unglaublich, nicht? Einzeln benehmen sie sich wie ei­nigermaßen normale Menschen. Kaum sind sie zusammen, sind sie wieder sechs und zehn Jahre alt. Der Vorfall letztes Jahr bei Cadwalder war doch die Höhe.«

»Und das bloß, weil Juts keine Mutter ist. Siehst du, das macht mir Sorgen.«

»Ich dachte, weil Julia Louise daran erinnert hat, daß sie vier­zig ist.« Sie tippte sich kurz mit dem Finger an die Nase. »Herr­je, ihr einundvierzigster Geburtstag steht doch vor der Tür, oder? Und sie wird bald Großmutter. Und Juts wird.«

»Siebenunddreißig, am 6. März. Wenn Louise doch bloß vor Juts Geburtstag hätte, dann könnte sie besser schwindeln.« Cora schüttelte verzagt den Kopf.

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