Rita Brown - Böse Zungen

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Voller Situationskomik ist dieser neue Roman Rita Mae Browns, der in der amerikanischen Kleinstadt Runnymede spielt. Dort leben die beiden ebenso unzertrennlichen wie streitlustigen Hunsenmeir-Schwestern, die immer wieder aufs Neue für allerhand Aufruhr im Ort sorgen.Die Hunsenmeir-Schwestern sind wieder da! Und in der Kleinstadt Runnymede zerreißt man sich einmal mehr herzerwärmend das Maul. Denn: Die ebenso unzertrennlichen wie streitlustigen Schwestern Wheezie und Juts, bekannt aus "Jacke wie Hose" und "Bingo", treiben es wie gewohnt bunt...
Bei Kaffee und Kuchen sitzen die beiden in Cadwalder's Drugstore. Doch bald geraten sie darüber, ob ein grauenhaftes Ereignis in Wheezies Leben (ihr vierzigster Geburtstag) geheim bleiben soll, in ein gnadenloses Handgemenge, bei dem das halbe Lokal zu Bruch geht. Um den Schaden ersetzen zu können, werden die Schwestern unternehmerisch tätig und eröffnen einen Schönheitssalon - bekanntlich ein Ort intimer Geständnisse und äußerster Diskretion. Diskretion? Bald dringt von dort allerhand interessanter Klatsch an die lauschenden Ohren der Mitmenschen.Введите сюда краткую аннотацию

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Ein Klopfen am Fenster unterbrach sie. Sie kurbelte es herun­ter.

»Mrs. Creighton, ich habe vergessen, Sie zu fragen, wann ge­nau Sie den Brandgeruch bemerkt haben.«

»Gegen halb neun.«

»Danke. Hallo, Chester. Wissen Sie irgend etwas?«

»Ich bin dümmer, als die Polizei erlaubt, Popeye, das wissen Sie doch.«

Er linste über seine Brille hinweg. »Wie haben Sie denn dann von dem Brand erfahren?«

»Ich habe auf dem Heimweg den roten Schein gesehen, und da bin ich hierher gefahren.« Er streichelte die verschreckte Katze. »Hab auch die Sirenen gehört.«

Popeye blätterte in seinem Stenoblock. »Lassen Sie mich das überprüfen.« Er lächelte Fannie an. »Sie haben zu der Zeit, als Sie das Feuer rochen, ein Auto wegfahren sehen?«

»Popeye, das habe ich Ihnen doch schon gesagt. Ich habe ei­nen alten Ford gesehen, einen Model A, und das Nummern­schild war übermalt.«

»Hmmm.«

»Warum sind Sie nicht eingezogen worden?« Ein Anflug von Boshaftigkeit färbte ihre Stimme.

Er erwiderte gleichmütig: »Plattfüße.«

»Wie praktisch«, bemerkte sie bissig.

»Sie könnten zum Zivilen Luftschutz gehen«, schlug Chessy freundlich vor.

»Ein Reporter ist vierundzwanzig Stunden im Einsatz. Die freie Presse ist das Rückgrat einer Demokratie, also leiste ich meinen Beitrag.«

»Darauf möchte ich wetten.« Fannie funkelte ihn böse an.

Popeye wandte sich an Chessy: »Irgendeine Ahnung, wer so etwas tun könnte?«

»Ein Arschloch.«

»Aber, aber«, schalt er. »Das können wir nicht drucken.«

»Dann lassen Sie's bleiben.« Wut ballte sich in Chessys Kehle zusammen. »Wer das getan hat, sollte auf dem Runnymede Square ausgepeitscht werden. Noe Mojo kann ebenso wenig dafür, daß er gebürtiger Japaner ist, wie ich dafür kann, daß meine Familie aus England stammt. Er ist ein guter Mensch. Wie Sie wissen, Popeye, ist Noe kein reicher Mann. Er kann diesen Verlust nicht abdecken.«

»Das Gebäude gehört den Rifes.« Popeye kritzelte noch et­was.

»Es gehört ihnen zwar, aber wir kennen den Vertrag nicht. Wenn Noe nun haftbar gemacht wird? Dann ist er ruiniert.«

»Ich rufe Zeb Vance an. Danke für den Hinweis.«

Zeb Vance betrieb eine Versicherungsgesellschaft in der Stadt.

»Machen Sie, was Sie wollen«, sagte Fannie. »Popeye, ich kürze hiermit das Interview ab. Orrie braucht mich.«

In seinen Augen ging ein Licht an. »Oh.«

»Ja, und wenn Sie mir folgen und versuchen, Aufnahmen zu machen, schlag ich Ihnen die Fresse ein. Könnte sogar eine Verbesserung sein.« Sie startete ihren Motor, brachte ihn auf Touren und ließ Popeye auf dem Parkplatz stehen.

29

Im Curl 'n' Twirl herrschte am nächsten Morgen gedrückte Stimmung.

Juts und Louise hatten nicht die Kraft, aufeinander herumzu­hacken, geschweige denn, auf anderen.

Freundinnen, die zu ihrem verabredeten Termin kamen, be­klagten die jüngsten Ereignisse. Wer würde in einem Ort wie Runnymede absichtlich Feuer legen?

Mutmaßungen kursierten reichlich; einige Frauen waren über­zeugt, daß der Missetäter ein Jugendlicher sei, der ein bißchen Aufregung suchte. Die beunruhigendste Ansicht vertrat Celeste Chalfonte. Sie war der Meinung, ein Vorfall wie der in Pearl Harbor biete faulen Menschen einen Vorwand, Rache zu üben. Die Tat habe nur scheinbar einen politischen Hintergrund.

»Was meinen Sie genau damit?« Juts hielt die Polierbürste über Celestes langen, aristokratischen Fingernägeln in der Luft.

»Noe ist erfolgreich. Der Brandstifter nicht. Der Brandstifter ist der getretene Wurm.«

»Sie glauben also, es ist jemand von uns.«

»Nicht jemand von uns in diesem Raum, aber - ja.«

Julia schauderte. »Ein entsetzlicher Gedanke.«

Louise rührte eine Bleichlösung für Ev Most an, die dies ab­streiten würde, wenn man sie fragte. Ev, Juts' beste Freundin, hatte gerade sechs schwere Monate in Clarksburg, West Virgi­nia, hinter sich, wo sie die todkranke Mutter ihres Mannes ge­pflegt hatte. Die leidende Seele war endlich erlöst worden. »Als der alte Brutus noch lebte, konnten wir ihn für jede Tragödie verantwortlich machen.«

»Die gegenwärtige Rife-Sippe würde eher Blut saugen als vergießen.« Celeste lehnte sich mit halb geschlossenen Augen zurück. »Brutus war wenigstens ein ernst zu nehmender Geg­ner. Nein - hier haben wir es mit einem unbedeutenden Wicht zu tun, der sich jetzt sehr mächtig vorkommt.« Dann fragte sie: »Wann kommt Noes Zug an?« »Halb acht«, erwiderte Louise. Sie hatte bereits allen erzählt, daß Orrie die Nachricht sehr tapfer aufgenommen hatte und heilfroh war, daß Matilda lebte.

»Meine Damen, wir sollten den Zug in Empfang nehmen.«

Viele teilten Celestes Meinung. Als Noe am Bahnhofausstieg, waren seine Freunde und die ihm Wohlgesinnten zur Stelle, ebenso der unvermeidliche Popeye Huffstetler.

Noe teilte dem lästigen Reporter mit, daß man ihn bei der Ar­mee genommen hatte und ihn höchstwahrscheinlich einsetzen würde, um Nachrichten des Feindes zu entschlüsseln.

»Was ist das für ein Gefühl, gegen Ihr Land zu kämpfen?«, fragte Popeye.

Noe, der im Angesicht der Dummheit die Fassung bewahrte, antwortete: »Dies ist mein Land.«

»Aber sind Sie nicht wütend? Jemand hat Ihren Betrieb in Brand gesteckt.«

Noe zuckte die Achseln. »Ich bin wütend, ich bin traurig.«

»Was glauben Sie, wer das getan hat?« Popeye ließ nicht locker.

»Halten Sie endlich den Mund.« Chessy zog Noe fort.

Walter Falkenroth stand in der Gruppe, doch es war sein ei­sernes Prinzip, sich bei seinen Reportern nicht einzumischen. Allerdings warf er Popeye einen mißbilligenden Blick zu.

Orrie hielt sich tapfer, bis sie ihren Mann umarmte, dann weinte sie wie ein Baby.

»Unsere ganze harte Arbeit«, schluchzte sie.

Er flüsterte ihr ins Ohr: »Es wird schon wieder, Liebes. Wir sind noch jung. Wir bauen alles wieder auf, wenn der Krieg vorüber ist.«

Extra Billy hatte den Arm um Mary gelegt und küßte sie auf die Wange.

»Billy, weißt du irgendwas darüber?«, fragte Mary ihre Quelle der Weisheit.

»Nein, aber ich würde es gern rauskriegen.«

Ihre Augen trübten sich. »Ich kann nicht glauben, daß du mich verläßt.«

»Ich komm ja wieder.« Er küßte sie nochmals.

Zeb Vance schob sich nach vorn. »Noe, Sie sollen wissen, daß Julius und Pole Rife mit mir zusammenarbeiten. Wir finden eine Lösung, keine Bange.«

»Danke, Zeb.«

»Ich trete in sechs Wochen meinen Militärdienst an. Wenn wir bis dahin nicht alles unter Dach und Fach haben, übernimmt Priscilla Donaldson in meinem Büro den Fall. Sie wird ihre Arbeit gut machen.« Er drückte Noe die Hand und scherzte: »Ihr Mädels werdet wohl ohne uns auskommen müssen.«

Marys lautes Heulen durchdrang die Stille. Dann fingen auch die anderen Frauen an zu weinen.

Father O'Reilly hob die Hand zum Segen. »Freunde, lasset uns zusammen beten.«

Gesagt, getan, und jeder wußte, daß sie zum letzten Mal alle zusammen waren.

30

Anfangs hatten ihre pelzgefütterten Halbstiefel die Kälte ab­gehalten, aber Juts war den ganzen Tag auf den Beinen gewesen - einkaufen. Inzwischen waren ihre Zehen blau gefroren.

Louise, Toots und Juts hatten sich jeweils einen Tag frei ge­nommen, um ihre Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Juts mein­te, an alle gedacht zu haben - sie hatte eine große Katzenmin­zemaus für Yoyo gekauft und Kauknochen für Buster und Doodlebug -, dann fiel ihr ein, daß sie ein Geschenk für Hans­ford brauchte. Sie hatte den kranken Mann nicht in ihr Herz geschlossen, aber sie konnte ihn nicht übergehen - nicht Weih­nachten.

Ihre Kundinnen bekamen alle eine kostenlose Maniküre. So konnte niemand behaupten, daß sie jemanden begünstige.

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