Rita Brown - Böse Zungen

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Voller Situationskomik ist dieser neue Roman Rita Mae Browns, der in der amerikanischen Kleinstadt Runnymede spielt. Dort leben die beiden ebenso unzertrennlichen wie streitlustigen Hunsenmeir-Schwestern, die immer wieder aufs Neue für allerhand Aufruhr im Ort sorgen.Die Hunsenmeir-Schwestern sind wieder da! Und in der Kleinstadt Runnymede zerreißt man sich einmal mehr herzerwärmend das Maul. Denn: Die ebenso unzertrennlichen wie streitlustigen Schwestern Wheezie und Juts, bekannt aus "Jacke wie Hose" und "Bingo", treiben es wie gewohnt bunt...
Bei Kaffee und Kuchen sitzen die beiden in Cadwalder's Drugstore. Doch bald geraten sie darüber, ob ein grauenhaftes Ereignis in Wheezies Leben (ihr vierzigster Geburtstag) geheim bleiben soll, in ein gnadenloses Handgemenge, bei dem das halbe Lokal zu Bruch geht. Um den Schaden ersetzen zu können, werden die Schwestern unternehmerisch tätig und eröffnen einen Schönheitssalon - bekanntlich ein Ort intimer Geständnisse und äußerster Diskretion. Diskretion? Bald dringt von dort allerhand interessanter Klatsch an die lauschenden Ohren der Mitmenschen.Введите сюда краткую аннотацию

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»Bin ich, ich meine, mach ich, Tante Juts.« Sie holte ein fri­sches Geschirrtuch aus einer Schublade und betupfte damit die Oberseite der gebratenen Hühnerteile. »Ich werde im Januar sechzehn, und dann kann ich selber bestimmten, ob ich heirate.« Sie lächelte. »Ich streiche jeden Tag im Kalender rot an. Und weißt du, was mich wirklich ärgert, Tante Julia, ich finde es einfach so gemein, Mutter kann so gemein sein. Sie sagt« - Mary stemmte die Hand in die Hüfte und ahmte ihre Mutter nach - »>Unwissenheit ist ein Segen.<���«

»Warum sind dann nicht mehr Menschen glücklich?« Dann bemerkte Juts eine kleine fettige Schleifspur auf dem Küchen­boden. Sie folgte ihr, fand einen größeren Fettfleck um die Ecke, an dem Buster leckte. Yoyo lag zusammengerollt auf dem Sofa, als hätte dies nicht das Geringste mit ihr zu tun. Juts zog eine Grimasse, dann lachte sie über sich selbst. »Gott, es ist furchtbar, von der eigenen Katze überlistet zu werden.«

16

»Wenn du dich nicht beeilst, kommen wir zu spät«, drängte Juts ihren Mann, der gerade seine Fliege band. »Du bist immer zu spät dran. Du kommst noch zu spät zu deiner eigenen Beerdi­gung.«

»Ich bin fast fertig«, sagte er gelassen.

Chester, der schon sein ganzes Leben von seiner Mutter und nun von seiner Frau geschubst und gedrängelt wurde, erschien regelmäßig mindestens eine halbe Stunde zu spät.

Das Telefon klingelte zweimal, ihr Signal, seit sie einen Ge­meinschaftsanschluß hatten, wie alle in Runnymede außer Cele­ste und den Rifes. Juts lief zur Treppe, nahm ab, brummte dann: »Deine Mutter.«

Chester griff nach dem Hörer; seine Fliege war gebunden, sein Hemd weiß und frisch gestärkt, seine Hose hatte Bügelfalten, seine zweifarbigen Budapester Schuhe waren auf Hochglanz poliert. Nachdem er seine Mutter begrüßt hatte, hörte er ihr einen Augenblick zu.

»Ist gut. Bis gleich.« Er drehte sich zu seiner Frau um, die die Hände in die Hüften stemmte. »Ich bring dich zu Wheezie, dann kannst du mit ihr fahren. Mom braucht mich eine Minute, um ihre Hintertür zu reparieren.«

»Herrgott noch mal«, rief Juts so laut, daß Buster bellte. »Sie braucht dich andauernd. Warum kann dein Vater sie nicht repa­rieren?«

»Weil er heute Abend auf einer Versammlung ist.«

»Schön, Chessy. Sie kann also ihre Hintertür nicht zumachen. Na und?«

»Sie hat Angst, daß der Wind die Tür aus den Angeln reißt und dann größere Reparaturen fällig wären.«

»So ein Quatsch.«

»Komm schon, ich fahr dich zu Wheezie.«

So wütend, daß sie nicht sprechen konnte, stakste Juts zu dem Chevrolet Roadster Cabriolet Baujahr 1933, das Chessy ge­braucht gekauft hatte. Er hatte den flaschengrünen Wagen mit Pflegemitteln überschüttet, bis er funkelte, als sei er zur Aus­stellung im Verkaufsraum bestimmt.

Juts knallte die Tür so fest zu, daß das schwere Gefährt wackelte. Sie war noch nie gebeten worden, ihren Fuß in Josephine Smith' Haus zu setzen - das war die Rache ihrer Schwiegermut­ter dafür, daß Chester unter seinem Stand geheiratet hatte. Juts haßte jede Minute, die Chester bei dieser Frau verbrachte.

Chessy rutschte schweigend hinters Steuer und legte seinen steifen Strohhut zwischen sie auf den Sitz. Die weiche gelb­braune genoppte Polsterung war noch völlig intakt.

Yoyo und Buster blickten wehmütig aus dem vorderen Fen­ster, als das Auto rückwärts aus der Einfahrt setzte.

»Du kommst nicht vor zehn zu Dingledines. Ich kenne deine Mutter. Erst reparierst du ihre Hintertür, und dann läßt sie dich den Heizkessel nachsehen, und danach will sie, daß du die Mes­ser vom Rasenmäher schleifst, weil Rup sich wegen seiner Zip­perlein nicht so lange bücken kann.«

»Da wären wir.« Er rang sich ein Lächeln ab, als sie bei Loui­ses Haus ankamen. »Gerade zur rechten Zeit.«

Louise, Paul, Mary und Maizie stiegen soeben ins Auto. Ohne ein Wort des Abschieds knallte Juts die Tür zu. Chester winkte den Trumbulls und setzte zurück.

»Was gibt's Neues?«, fragte Louise.

»Mutter Smith braucht ihren Sohn.«

»Oh.« Wheezie quetschte sich neben ihren Mann, damit Juts noch vorne hinpaßte. Die Mädchen auf dem Rücksitz kicherten.

»Heiratet nie einen Mann, bevor ihr euch seine Mutter genau angesehen habt«, rief Juts über die Schulter. »Hört ihr mich da hinten?«

»Ja, Tante Juts«, ertönte es einstimmig.

»Daddy, was hast du gedacht, als du G-Mom zum ersten Mal begegnet bist?«, fragte Mary.

»Ich wünschte, du würdest sie nicht G-Mom nennen. Das klingt, als sei sie ein Gangster«, murrte Wheezie.

»Ich dachte«, sagte Pearlie lächelnd, als er sich an jenen weit zurückliegenden Tag erinnerte, »daß sie die netteste, charman­teste Dame ist, der ich je begegnet bin - ganz ähnlich wie meine eigene Mutter.«

Pearlies Mutter war gestorben, bevor die Mädchen geboren wurden. Obwohl das siebzehn Jahre zurücklag, vermißte er sie immer noch.

»Das hast du aber lieb gesagt.« Louise tätschelte seinen Arm.

»Mom, was hast du gedacht, als du Mrs. Smith kennen gelernt hast?« Mary weitete das Thema aus.

»Oh.«

»Nicht ausweichen, Wheezer«, sagte Juts.

»Ich habe gedacht«, Louise wägte ihre Worte, »daß Josephine Smith eine sehr hohe Meinung von sich und eine niedrige Mei­nung von uns Übrigen hat - aber ich habe sie ja von klein auf gekannt. Sie hat nie mit einer Hunsenmeir gesprochen.«

Wie Julia vorausgesagt hatte, fand Jo zahlreiche Aufgaben für ihren Sohn. Chester reparierte die Tür, dann sah er nach einem tropfenden Wasserhahn in der hinteren Toilette und tauschte eine Dichtung aus. Als sie ihn zu dem alten Stall hinterm Haus lotsen wollte, der jetzt als Garage diente, sträubte er sich. Che­ster hielt nichts davon, die Stimme zu erheben, schon gar nicht gegenüber seiner Mutter. Sie schimpfte über lockere Moral, über zunehmenden Alkoholgenuß im Gesellschaftsleben, über die Dingledines, die viel zu viel für eine kümmerliche Azalee berechneten, und über Julia Ellen, die sich beim Tanzen scham­los produzierte. Sie erinnerte ihren Ältesten daran, daß er nicht tanzen konnte, also wozu die Eile?

»Mutter, ich bin ohnehin schon spät dran.«

»Du hörst mir nicht zu. Nicht ein bißchen.«

»Doch.«

»Du bist Ostern für genau eine Stunde hergekommen. Eine Stunde für deine eigene Familie.«

Da er wußte, daß man es ihr nicht recht machen konnte, küßte er sie auf die Wange und ging. Sie stand in der Tür und schimpfte noch, als er schon davonfuhr.

Das Fest war in vollem Gang. Er setzte sich zu Maizie an den Tisch, da alle außer ihr tanzten.

»Hallo, junge Dame.« Er strahlte sie an, und sie strahlte ihren großen blonden Onkel ebenfalls an. »Läßt du diesen Tanz aus?«

»Onkel Chessy, nur mein Daddy hat mich zum Tanzen aufge­fordert.« Ihr Gesicht verzog sich, als sie das sagte.

»Tatsächlich?«

»Magst du nicht mit mir tanzen?«

»Ich kann nicht tanzen. Ich hab zwei linke Füße.«

Tränen schossen ihr in die haselnußbraunen Augen. »Niemand hat mich gern.«

Er legte seinen mächtigen Arm um ihre schmalen Schultern. »Das ist nicht wahr. Ich hab dich gern. Ich finde, du bist das hübscheste Mädchen hier. Du bist noch jung, und hier sind nicht viele Jungs in deinem Alter. Ehrlich gesagt sehe ich kei­nen Einzigen.«

»Ich bin vierzehn.«

Sie war am 1. April vierzehn geworden.

»Du wirst mit jedem Tag größer.« Er bemerkte das rundliche Gesicht, die einst pummeligen Gliedmaßen, die jetzt schlaksig wurden. Bei Maizie stand ein neuer Wachstumsschub bevor. Er fragte sich, wie seine Kinder aussehen würden, wenn er welche hätte.

»Onkel Chessy, ich wünschte, du würdest tanzen lernen.«

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