Vasil Bykaú - Eine Nacht

Здесь есть возможность читать онлайн «Vasil Bykaú - Eine Nacht» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: prose_military, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Eine Nacht: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Eine Nacht»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Eine Nacht — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Eine Nacht», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

«Stoi!» schrie Waloka Hagemann nach. «Fritz! Stoi!»

Der Deutsche zuckte zusammen und hob den Kopf. Sein Gesicht, so schien es Waloka, verzog sich wie vor Schmerz. Er hielt inne und warf einen Blick zu Waloka und dann zu der Grünanlage hinüber, wo die Deutschen, erstaunt über die Zurufe zwischen ihrem Kameraden und einem Russen, stehenblieben und sich ihnen zuwandten. Doch sie besannen sich nicht lange. Schlösser knackten, und eine gellende Offiziersstimme hallte über die Trümmer:

«Hagemann, hierher! Wir schießen!»

Fritz wälzte sich über den Ziegelbrocken, der ihm den Weg zu seinen Kameraden versperrte. Waloka fühlte, daß jetzt alles aus war, er dachte nicht mehr an sich selbst, sondern nur noch daran, diesen Mann nicht dem Feind zu überlassen, und gab einen Feuerstoß auf ihn ab. Die Kugeln wirbelten in den Trümmern Staub auf und spritzten nach allen Seiten.

Der Deutsche fuhr herum und warf ihm einen Blick zu, aus dem die tierische Wut eines in die Enge getriebenen Menschen sprach. Waloka warf sich hin, ohne den Deutschen aus den Augen zu lassen, und sah, wie dieser mit fieberhafter Hast in die Tasche griff, ausholte und etwas zu ihm herüberschleuderte. Klein und schnell, sauste es wie ein schwarzer Vogel durch die Morgenluft und schlug vor ihm dumpf gegen den Putz der Wand. Waloka erfaßte nicht sofort, daß es eine Handgranate war; erst als sie abprallte und in seiner Nähe niederfiel, begriff er, daß es keine Rettung mehr gab. Da riß er die Maschinenpistole an die Schulter und drückte ab.

Seine Schüsse hörte er nicht, er sah nur noch im Bruchteil einer Sekunde, wie Fritz Hagemann sich um sich selbst drehte und zu Boden stürzte. Fast gleichzeitig detonierte krachend die Handgranate. Waloka bekam einen heftigen Schlag gegen die Schulter, und gleich darauf verschwand er im Staub, der die Trümmer als dichte, stickige Wolke einhüllte.

Der Staub rettete ihn.

Er hörte die Deutschen mit MPis schießen, mehrere Kugeln zerschmetterten Ziegelsteine in seiner Nähe. Doch behende zog er sich geduckt zurück, warf sich hin, sprang wieder auf, rollte sich über einen großen Steinbrocken, lief um das Loch in dem tiefen Trichter herum, aus dem sie kurz zuvor herausgeklettert waren, und gelangte aus der Ruine auf ein mit Trümmern übersätes Grundstück. Auf einem mit Betonplatten ausgelegten Weg lief er bis zu einer Dornenhecke, zwängte sich durch das dichte Gestrüpp, das ihm die Sachen zerriß, und befand sich in einer schmalen Gasse.

Im nächsten Augenblick hätten ihn beinahe sowjetische MPi-Schützen über den Haufen gerannt. Mit lautem Getrappel kamen sie vorbeigelaufen, offenbar um den Deutschen, die längs der Grünanlagen vorgingen, den Weg zu verlegen. Der letzte warf einen finsteren Blick auf Walokas blutigen Kopf, sagte jedoch nichts. Erst jetzt spürte Waloka, daß der brennende Schmerz seine ganze Schulter erfaßt hatte.

Die MPi-Schützen verschwanden um die Ecke, und die trümmerübersäte Gasse lag verödet. Waloka schaute in die eine Richtung, dann in die andere, hängte sich die MPi um und wankte, die von Splittern verletzte Schulter schonend, dahin, wo seine Kameraden hergekommen waren. Hoch oben am klaren Frühlingshimmel krachte, pfiff und donnerte das laute Echo des Kampfes. Wie ist das nur möglich? Was ist das bloß? Erst jetzt befielen ihn Verwunderung und Nachdenklichkeit. Vergeblich versuchte er, etwas zu begreifen, sich an etwas zu erinnern. Innerlich aufgewühlt und erschöpft, spürte er nur, daß ein entsetzliches, ihm noch nicht voll verständliches Unrecht geschehen war, dem er und auch Fritz Hagemann machtlos gegenüberstanden. Von ohnmächtiger Kränkung und Schmerz gewürgt, hätte er am liebsten losgeheult.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Eine Nacht»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Eine Nacht» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Eine Nacht»

Обсуждение, отзывы о книге «Eine Nacht» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x