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Гарри Тюрк: Die Stunde der toten Augen

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Гарри Тюрк Die Stunde der toten Augen

Die Stunde der toten Augen: краткое содержание, описание и аннотация

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Junge Menschen am Ende des Zweiten Weltkriegs; als Fallschirmjäger werden sie hinter den feindlichen Linien der Ostfront abgesetzt, um Sabotageakte zu verüben. Der Krieg ist bereits verloren, aber das Sterben geht weiter… bis zuletzt auch sie an der Reihe sind – Thürks berühmter Antikriegsroman. Verwegene Landsknechte kämpfen als Soldaten einer Fallschirmjäger-Frontaufklärungskompanie an der Ostfront. Sie sind mit dem Kriegshandwerk vertraut, aber sie merken, daß ihre Einzelerfolge fragwürdig sind, und ihnen kommen Zweifel an der Sache, für die sie kämpfen. Harry Thürk schrieb ein unerhört spannendes Buch. Bestechend wie kaum bei einem anderen literarischen Werk der Nachkriegszeit ist die Echtheit, mit der der Autor das Geschehen an der Front schildert. Die Gestalten dieses Romans sind der Wirklichkeit nachgezeichnet. Harry Thürk widmet das Buch seinen gefallenen Kameraden, die in dem Irrtum befangen waren, Helden zu sein, und deren Verwegenheit einer besseren Sache wert gewesen wäre.

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Sie kletterten den Bahndamm hinab. Vorsichtig wichen sie einem Haufen leerer Konservenbüchsen aus, der zwischen dem Gebüsch und dem Bahndamm lag. Alte, verrostete Büchsen.

»Meinst du, daß du es machen kannst?« fragte Zado. Er sah Bindig von der Seite an und dachte: Dieser verdammte Ruß! Man kann nicht einmal sehen, ob sein Gesicht bleich ist. Man weiß nicht, ob er nicht vielleicht umfällt, wenn wir die Tür von diesem Bahnwärterhäuschen aufstoßen. Es ist eine unsichere Sache. Man muß genau wissen, ob man sich auf ihn verlassen kann. Es war, als hätte Bindig seine Gedanken erraten. Er schüttelte leicht den Kopf, und er wirkte wieder sehr sicher, als er sagte; »Hab keine Angst. Es ist vorbei. Es geht immer schnell vorbei. Richtig schlimm wird es erst, wenn wir zu Hause sind.«

»Zu Hause?« sagte Zado mürrisch, aber zufrieden, weil der Tonfall in Bindigs Stimme seine Zweifel beseitigte. »Zu Hause schlafen die jungen Mädchen mit den alten Möpsen, weil wir so lange wegbleiben…«

»Im Dorf, meine ich. In Haselgarten.«

»Im Dorf…«, brummte Zado angeekelt, »das ganze Dorf kotzt mich an.«

Die Taschenlampe des Unteroffiziers blinkte noch einmal auf und wies ihnen den Weg. Die anderen lagen dicht beisammen in einer Mulde, zwischen kniehohem Gebüsch. Der Unteroffizier erhob sich, als die beiden heran waren. Er sah ihnen in die Gesichter und fragte kurz: »Alles klar?«

»Alles klar«, sagte Zado. »Wie viele stecken in dem Häuschen?«

»Vier Mann«, sagte der Unteroffizier.

Er führte die Gruppe länger als vier Jahre. Sie kannten ihn. Die ganze Kompanie wußte, daß in Wirklichkeit er das Kommando über die Kompanie hatte, nicht der Leutnant mit dem Kindergesicht und der Kriegsschulweisheit. Er hatte seine eigene Art, mit den Männern umzugehen, und diese Art war in der Heeresdienstvorschrift nicht vorgesehen. Unteroffizier Timm übersah Disziplinlosigkeiten, wenn die Männer im Dorf lagen. Er schützte sie und verschaffte ihnen Ruhe. Er hatte auf alles, was der Leutnant oder die Leute vom Stab an den Männern auszusetzen hatten, nur immer eine Antwort: »Fliegen Sie das nächste Mal mit. Danach sprechen wir weiter über meine Leute.« Damit brachte er jeden zum Verstummen, ganz gleich, welchen Dienstgrad er hatte. Er tat das nicht um der Gerechtigkeit willen. Er tat es, weil er vielleicht wenige Tage später wieder auf die Männer angewiesen sein würde. Und weil er sie zu dem gemacht hatte, was sie waren, und weil er auf das Ergebnis seiner Erziehung stolz war.

Zado öffnete den Mantel und gab einem der anderen das Gewehr. Dann schlug er die Ärmel des Mantels um, damit er seine Hände besser bewegen konnte. Während er die Pistole aus der Tasche zog und sie mit dem dünnen, geschmeidigen Riemen um das Handgelenk festband, sagte er zu dem Unteroffizier: »Vier Mann? Dann schlafen sie immer nur vier Stunden zwischen den Wachen. Ein verflucht strammer Dienst!«

»Sei froh, daß es nicht mehr sind«, sagte der Unteroffizier. »Sie haben eine Karbidlampe brennen, aber sie schlafen.« Er blickte Bindig an, der, dem Beispiel Zados folgend, seine Pistole am Handgelenk befestigte.

»Was war da vorn los?« fragte er. »Es sah so aus, als ob du hinfallen wolltest. Dabei kann das Gewehr losgehen…«

»Er ist gestolpert«, antwortete Zado, »diese Schwellen sind bei der Dunkelheit kaum zu sehen. Aber ich habe ihn aufgefangen.«

Timm nahm ihnen die Gewehre ab und ihre Stahlhelme. Er musterte sie kritisch, und dann sagte er: »Los, gehen wir. Wir müssen das schnell erledigen. Wenn ein Zug kommt, müssen Posten auf der Brücke sein.«

Während sie sich gebückt durch das Buschwerk auf das Bahnwärterhäuschen zu bewegten, merkte Bindig, daß sie nur sechs waren, und er erinnerte sich daran, daß die anderen zwei inzwischen an dem Häuschen standen. Es kann nichts passieren, dachte er. Es ist alles genau ausgeklügelt. Wenn das in dem Häuschen vorbei ist, haben Zado und ich Ruhe bis morgen nacht. Alles Weitere machen die anderen.

Timm ging zwischen ihnen. Er zog sie dicht zu sich heran und erklärte ihnen im Gehen: »Das Häuschen hat an jeder Seite ein Fenster. Man könnte es einfach von draußen machen, durch die Fenster. Aber das ist zu laut. Zwei werden an den Fenstern stehen bleiben. Wenn ihr Pech habt, werden sie schießen. Aber ihr dürft kein Pech haben. Man weiß nicht, ob nicht doch irgendwo einer was hört. Übereilt euch nicht. Macht erst die Tür zu, wenn ihr drin seid. Sie sind verschlafen. Sie werden euch in den Mänteln und in den Mützen nicht gleich erkennen. Das sind die entscheidenden Sekunden für euch.«

Die anderen umstanden das Häuschen, als Zado und Bindig die Tür aufstießen und eintraten. Sie lauschten, die Pistolen in den erhobenen Händen. Timm hatte den einen Soldaten vom Fenster weg geschoben und sich selbst dort aufgestellt. Er sah die beiden eintreten in ihren braunen Mänteln, mit den Pelzmützen über den geschwärzten Gesichtern. Er beobachtete ihre Bewegungen und die Bewegungen der Schläfer. Er hatte die Pistole in der Hand, aber er brauchte sie nicht. Die Schüsse in dem Häuschen knallten kurz und trocken. Sie waren ein paar Meter weiter nicht mehr zu hören. Als Timm sich von dem Fenster abwandte, dachte er: Sie sind die besten Pistolenschützen aus dem ganzen Haufen. Tadellose Soldaten hat Deutschland hervorgebracht. Sie beißen sich nicht einmal auf die Lippen, wenn sie töten. Jung und kalt. Sie töten wie die Schlächter.

Der Oberkellner aus Stuttgart stieg zunächst in das Flußbett hinab. Er untersuchte die Brückenpfeiler, beklopfte sie prüfend und stieg dann wieselflink wieder die Böschung hinauf. Oben lagen die anderen. Zado und Bindig patrouillierten so, wie es die beiden Posten zuvor getan hatten, über die Brücke. Sie hatten die Kragen der Mäntel hochgeschlagen, und über ihren Pelzmützen schimmerten die dünnen, scharfkantigen Bajonette. An der Brücke lagen alle anderen außer einem, den sie bei dem Bahnwärterhäuschen zurückgelassen hatten.

Der Oberkellner ging auf Timm zu und sagte: »Ziemlich massiv. Wir müssen zwei Pfeiler absprengen.«

»Reicht das?« fragte Timm.

Der kleine Soldat zog die Schultern hoch. Er hatte den Stahlhelm abgelegt, und auch die anderen umstanden ihn mit bloßen Köpfen.

»Wenn wir sie möglichst hoch absprengen und dabei noch was unter die Schienen packen, gibt es ein ziemlich großes Loch«, sagte der Oberkellner, »aber lange wird es nicht vorhalten. Sie werden es in einer Woche repariert haben.«

»Eine Woche ist sehr viel Zeit.«

»Ja«, sagte der Soldat, »wenn wir mehr Sprengstoff hätten, würden wir ihnen das Ding so zusammensprengen, daß sie das Kreuz darüber schlagen könnten.«

Er wickelte das Seil auf und schnallte sich den breiten ledernen Gurt um den Leib. Dann befestigte er den flachen Karabinerhaken des Seils an dem Ledergurt und stieg auf die Brücke hinaus. An dem Gurt hingen ein paar Werkzeuge, die er brauchte. Zu dritt gingen sie mit dem Seil in den Fäusten hinter ihm her und ließen ihn über den Rand der Brücke hinab, das Seil festhaltend und sein Ende an einer der Stahlschwellen des Bahngleises befestigend. Der kleine Oberkellner war geschickt wie eine Katze. Man hörte ihn kaum. Nur ab und zu gab es ein leises, schnarrendes Geräusch, ein Klirren von Metall auf Stein. Er verständigte sich mit den drei anderen durch kurze Zurufe, und sie gaben so viel von dem Seil frei, daß er um den Pfeiler herumklettern konnte. Timm ging mit dem letzten Soldaten zu dem Bahnwärterhäuschen. Als sie nach einer Weile zurückkamen, schleppten sie eine Zeltplane voll Handgranaten und Munition heran, die sie in dem Häuschen zusammengelesen hatten. Sie hatten die Zeltplane gerade im Schatten der Büsche niedergelegt, als in der Ferne das rollende Geräusch eines Zuges hörbar wurde.

Die drei auf der Brücke knüpften das Seil fest um die Schwelle und verschwanden hinter den Büschen. Der Oberkellner blieb an seinem Seil hängen. Er war wütend, weil seine Arbeit unterbrochen wurde. Er hämmerte weiter an dem Gestein herum, und es war gar nicht gefährlich, daß er es tat, denn von der Brücke aus konnte ihn niemand sehen, und der Zug würde so viel Geräusch machen, daß die Schläge seines Hammers darin untergingen. Zado und Bindig blieben an den Enden der Brücke stehen, die Gesichter abgewandt, die Mantelkragen hochgeschlagen. Sie standen so, daß sie vom Zug aus jeder sehen, aber niemand ihre Gesichter erkennen konnte. Es war ein Transport Fahrzeuge. Die endlose Schlange der Wagen glitt hinter der ohne Licht fahrenden Lokomotive heran, klirrend und klappernd. Auf den Plateauwagen standen festgezurrt die Autos. Schwere, dick bereifte Fahrzeuge, solche mit Planendach und andere, von deren Rücken sich die Laufe der Salvengeschütze drohend unter den Planen abzeichneten. Ein paar Spähwagen und Bulldogs.

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