Martina Meier - Tysja

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Als die kleine Hexe Tysja das Haus ihrer Tante Trine erbt, beginnt für sie eine spannende Zeit. Denn die Tante hat ihr auch noch zwei Hausgenossen an die Seite gestellt – den Raben Gwendolin und die Spinne Amalia.Und die beiden wissen eine Menge über die kleine Hexe mit den roten Haaren, viel mehr, als Tysja anfangs zu glauben vermag …

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Überhaupt war ihr das Angebot des Notars gerade in diesem Augenblick sehr gelegen gekommen, hatte doch nur wenige Minuten vor dem Telefonat der Vermieter ihrer alten Wohnung die fristlose Kündigung ausgesprochen. Tysjas Hexereien, die eben nicht immer so klappten, wie sie eigentlich klappen sollten – waren ihm mächtig auf die Nerven gegangen. Nun winkte sie ihrem Vermieter mit dem schönen Namen Meisenheim beim Abflug noch einmal kurz zu, bereit für neue Abenteuer. Er allerdings schaute ein wenig erstaunt drein, denn mit einem so schnellen Auszug der kleinen Hexe mit den roten Haaren hatte er nicht gerechnet. Und eigentlich hatte er den Rauswurf auch gar nicht so böse gemeint.

*

*

Eine Freundin auf der Lampe

Hier stand sie nun, die kleine Hexe mit den roten Haaren, und hexte und fluchte leise vor sich hin, um ein wenig, wenigsten nur ein klein wenig Ordnung in das Chaos zu bringen – in das Haus in der Dümpelgasse 7 in Hexenhausen.

Sie hatte gerade die ersten Arbeiten erledigt, da fiel ihr ein: Sie hatte den Besen, ihren Hexenbesen vor der Tür vergessen. Und den braucht man ja bekanntlich, wenn man ein Haus so richtig in Ordnung bringen will.

Da das Hexen nicht geklappt hatte, musste Tysja kräftig zupacken. Einzig der Besen verrichtete seine Arbeit ohne jede weitere Hilfe alleine, denn natürlich hatte er – als echter Hexenbesen – auch magische Kräfte.

„Braver Besen“, hörte man Tysja dann auch öfter einmal murmeln, „wenn ich dich nicht hätte.“ Denn schließlich wollen auch echte Hexenbesen einmal gelobt werden.

Nicht dass die Arbeit einfach gewesen wäre, nein, das konnte Tysja wahrlich nicht behaupten. Die kleine Hexe und ihr Besen hatten eine Menge zu tun. Sie fegten hier, schüttelten dort, wischen hinten, wienerten vorne.

Doch irgendwann einmal war die Arbeit geschafft und Tysja schaute sich befriedigt um.

„Fertig“, sagte sie nicht ohne Stolz und setzte sich auf das Bett, das jetzt, wo es vom Schutz befreit war, gar nicht so übel ausschaute mit seinen vielen Verzierungen und Schnörkeleien.

„Das hier wird mein Zimmer“, überlegte Tysja laut. Ihr Blick ging zum Fenster, das nun – hübsch glänzend – die Augen in einen wunderschön verwilderten Garten einluden. Nur noch ein einziger kleiner schwarzer Fleck war zu sehen, der ließ sich beim besten Willen nicht abwischen.

„Du kommst später dran“, dachte die kleine Hexe. Sie war sehr glücklich über ihr neues Zuhause und hatte ein strahlendes Lächeln aufgesetzt.

Tysja betrachtete das Ölgemälde an der Wand, sah den Kerzenleuchter, der auf einer kleinen Anrichte stand.

Plötzlich hörte sie eine Stimme, die etwas verschlafen klang.

„Huch, was ist denn hier passiert!!“

Tysja schaute sich um, konnte aber nichts und niemanden entdecken. „Ich habe mich wohl verhört“, dachte sie, „ich hab vielleicht doch ein wenig zu viel gearbeitet.“

„Hier bin ich, du rothaariges Geschöpf“, hörte sie nach einer Weile die Stimme wieder. „Hier oben, hier auf der Lampe.“

Tysja hob den Kopf, legte ihn langsam auf die Seite, kniff ein Auge zu, genau so, wie sie es sonst immer tat, wenn ihr etwas nicht so ganz geheuer war.

„Wer bist du?“, fragte sie höflich. „Was machst du hier in meinem Haus?“

„Was für eine dumme Frage“, entgegnete das Wesen auf der Lampe ein wenig schnippisch. Bei genauerem Hinsehen entpuppte es sich nun als Spinne. „Ich wohne natürlich hier, was wohl sonst!!“

„Du wohnst hier?“, fragte Tysja erstaunt. Allerdings nicht darüber, dass die Spinne reden konnte, denn das war in einem Ort wie Hexenhausen ganz normal, sondern weil sie fest angenommen hatte, dass das Haus unbewohnt ist.

„Notar Rechtsprecher hat mir nichts von einer Mitbewohnerin erzählt“, sagte die kleine Hexe in Richtung Spinne.

„Ha, ha“, lachte diese plötzlich auf, „sag bloß der alte Rechtsverdreher lebt auch noch. Das gibt es doch nicht! Den hatte ich schon längst im ewigen Reich der alten Hexenmeister vermutet. Ne, ne, so was aber auch, der Rechtsprecher.“

Dann entstand eine kurze Pause zwischen Tysja und der Spinne, die erst wieder unterbrochen wurde, als das achtbeinige Wesen, das immer noch auf der Lampe saß, sagte: „Ach ja, wie unhöflich von mir, ich bin Amalia Wackerzahn.“

„Und ich bin Tysja, Tysja Fliegendreck“, antwortete die kleine Hexe. Seit dem Telefonat mit dem Notar hätte sie übrigens alles darum gegeben, auch den wundervollen Familiennamen Wackerzahn tragen zu dürfen wie die verstorbene Tante, von der sie bis dahin noch nie etwas gehört hatte. Aber sie hieß leider nur schlicht und einfach Fliegendreck, Tysja Fliegendreck, und war darüber mehr als unglücklich.

„Fliegendreck! Wie sich das schon anhörte. Wie Schmutzfink“, hatte die kleine Hexe oft gedacht und sich einen anderen Namen gewünscht.

Jetzt hatte sie also noch eine Vertreterin diesen ach so wundervollen Namens Wackerzahns vor sich. „Wackerzahn?“, fragte sie deshalb noch einmal nach.

„Jawoll“, antwortete die Spinne. „Wackerzahn, Amalia Wackerzahn.“

Und wo sie schon gerade einmal dabei waren, sich vorzustellen, da erzählte Tysja auch, dass sie das Haus von ihrer Großtante, der Tante ihres Vaters, der leider viel zu früh verstorben war, geerbt hatte.

Die Spinne hörte aufmerksam zu. „Och“, sagte sie, „dann bist du ja die Tochter vom kleinen Fritz. Den hab ich gut gekannt!“

Und in der Tat, so war es. Fritz, so hatten die Leute Tysjas Vater genannt, Fritz Fliegendreck. Es gab keinen Zweifel mehr, die Spinne kannte sich in Tysjas Familiengeschichte sehr gut aus.

Nun aber war es an der Zeit, das kleine Häuschen, das ordentlich gereinigt ein ganz besonderes Flair ausstrahlte, einzurichten.

Hexen ziehen natürlich nicht von einer Wohnung zu anderen um wie Familie Müller, Meier, Schulze oder Schmidt. Nein, wer das denkt, der täuscht sich mächtig.

Natürlich hatte Tysja all ihre Sachen schon dabei, da musste kein Möbelwagen vorfahren, da musste nun ein schwarzer alter Koffer ziemlich gute Dienste verrichten.

Den holte Tysja nun aus dem anderen Zimmer herbei, wuchtete das schwere Teil auf das Bett, öffnete ihn und holte diverse winzig kleine Gegenstände heraus, die sie sorgsam auf den Boden legte.

„Ja, wo ist er denn?“, fragte sie ganz in Gedanken versunken, steckte den Kopf ganz tief hinein in den Koffer, verblieb eine Weile in dieser ungewöhnlichen Position, die manchen Betrachter sicher zu mehr als einem Schmunzeln animiert hätte. Kroch dann – mehr oder weniger behäbig – wieder aus dem Koffer heraus und hielt ihren Zauberstab in der Hand, der, weil wohl einige Gegenstände im Koffer auf ihm gelegen hatten, ein wenig krumm ausschaute.

Jetzt auch fiel Tysja ein, dass sie genau diesen vorhin für ihre kleine Hexerei beim Aufräumen nicht benutzt hatte – und so hatte selbst beim richtigen Zauberspruch aus der ganzen Sache nichts werden können. Manchmal war die kleine Hexe eben ein bisschen vergesslich.

Jetzt aber, wo sie das gute Teil in Händen hielt, schwang sie ihn durch die Lüfte, dass es nur so zischte. Hielt aber noch einmal inne, richtete ihn ein wenig, denn krumme Zauberstäbe hexen bekanntlich nicht so gut, ging in den Flur, nahm ihren rot-schwarz gepunkteten Zauberhut vom Haken, den sie beim Betreten des Hauses hier abgelegt hatte, und setzte ihn auf. Nun konnte jeder sehen, dass der Hut so groß war, das Tysja darunter kaum noch zu erkennen war.

„Jetzt wird’ s wohl funktionieren mit der Zauberei“, sagte sie, nachdem sie in ihr Zimmer zurückgekehrt war mit einem Blick zur Lampe, auf der noch immer Amalia saß und der Dinge harrte, die da passieren sollten.

„Probier’s doch mal mit Abrakadabra“, empfahl sie Tysja.

Doch die schüttelte nur den Kopf. „Ne, ne“, antwortete sie, „ich hab da meinen ganz eigenen Spruch.“ Sprach es, drehte sich dreimal im Kreise und hauchte dann leise vor sich hin: „Schlubber, Bubber, Erdbeergrubber!“

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