Daphne Niko - DER FEUERVOGEL

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Ein altes Holzkreuz aus der Zeit der Entdeckung Amerikas weist den Weg zu einer heiligen Stätte der Zuñi-Indianer, dem «Ort der Entstehung» – und einem sagenhaften Goldschatz, der dort verborgen liegt. Um jedoch zu verhindern, dass dieser Ort entweiht wird, wurde das Kreuz in vier Teile zerbrochen und in alle Himmelsrichtungen verstreut.
Als Sarah Weston und Daniel Madigan während ihrer Ausgrabungen auf eines der Teile jenes Holzkreuzes stoßen, wollen sie das Rätsel lösen und den «Ort der Entstehung» finden.
Doch sie sind nicht die Einzigen, die diesem geheimnisvollen Ort nachjagen. Ein obskurer Minenbetreiber setzt alles daran, den «Ort der Entstehung» zuerst zu finden, denn offenbar birgt die Kultstätte noch ein weitaus größeres Geheimnis, als die Abenteurer ahnen.
Zusammen mit den letzten Hopi-Indianern kämpfen Sarah Weston und ihre Freunde dafür, das Geheimnis der heiligen Stätte und das Vermächtnis der Ureinwohner zu bewahren …

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Sarah war bis zum Kinn eingesunken. Zu ihrer Erleichterung war das Holzstück noch bei ihr. Sie versuchte, sich hoch- und rauszuziehen, aber der Schlamm saugte an ihrer Haut und hielt sie gefangen. Sie spürte, wie sie zentimeterweise tiefer sank, bis ihr der Schlick zu den Lippen reichte. Treibsand. Flüssige Erde.

Sie rief nach Daniel, Nakai, Phoebe, nach jedem in Rufweite. Sie hörte Daniels Stimme hinter sich, konnte aber nicht verstehen, was er sagte.

Ein Automotor heulte auf, als ein Gaspedal bis zum Anschlag durchgetreten wurde. Ein staubiger SUV näherte sich vom anderen, trockeneren Teil des Tals her.

»Sarah, Daniel. Haltet durch!« Phoebe beugte sich aus dem Fenster des Jeeps. Nakai saß am Steuer.

Sarah sank tiefer, schmeckte die sandige Brühe aus verflüssigter Erde. Das Fahrzeug blieb stehen und Nakai stieg mit einem Seil aus. Er band ein Gewicht ans eine Ende und befestigte das andere an der Wagenfront. Er warf es Sarah zu.

»Das Gewicht wird das Seil versenken, dann kannst du danach greifen. Sag Bescheid, wenn du es hast, dann zieh ich dich raus.« Nakai kehrte auf den Fahrersitz zurück.

Sarah bezweifelte, dass das klappen würde, aber sie hatte keine andere Wahl, als dem jungen Assistenten zu vertrauen. Es war vermutlich nicht das erste Mal, dass er so etwas tat. Tatsächlich war es genau, wie er versprochen hatte: Das beschwerte Seil senkte sich in den Schlamm und sie griff danach, wickelte es um ihr Handgelenk, damit es besseren Halt hatte. »Okay«, sagte sie und schluckte einen Mundvoll Schlamm.

Er fuhr langsam rückwärts, ermöglichte es ihr, Stück für Stück aufzutauchen. Als sie sicher draußen war, tat er dasselbe für Daniel.

Sarah kroch auf festen Boden und zog das Holzstück aus ihrem Shirt. Der Regen, wütender denn je, malträtierte ihre Haut wie tausende kalte Nadeln. Daniel kam herübergestolpert und setzte sich neben sie. Ströme schlammigen Wassers rannen von seinen Haaren in sein Gesicht und über seinen Hals.

Sie setzte sich auf. »Es ist meine Schuld. Ich hätte nicht …«

Er zeigte auf den Gegenstand neben ihr. »Und, war es das Risiko wert?«

Sie fuhr mit dem Finger über die raue Holzfaser. »Ich glaube, es hat eine Geschichte zu erzählen.«

Er lächelte schief, ein vertrauter Gesichtsausdruck, der ihr verriet, dass er eher amüsiert als verärgert war. »Tja, dann schätze ich, wir sollten es ins Labor schaffen.«

Ein Blitz teilte den stahlgrauen Himmel. Ein Windstoß wehte Sarah den Regen ins Gesicht. Sie stand mit zitternden Beinen auf, streckte ihm eine Hand entgegen. Sie konnte es kaum erwarten, nach Ganado zu kommen.

Kapitel 2

Die Artefakte, welche die Schlammlawine hervorgebracht hatte, lagen unter einem Meterstab auf dem Probentisch, alle in einer Reihe wie Todesopfer eines sinnlosen Massakers. Nichts passte zusammen: Türkisperlen, höchstwahrscheinlich aus einer längst stillgelegten Mine in New Mexiko; eine aus Europa stammende Glasperle, die Händler mitgebracht hatten; eine hellrote Arafeder, vermutlich von südlich der Grenze; ein Stück Holz, an dem gerade noch so eine dünne Schicht weißer Farbe haftete; und ein Fragment einer Kürbisflasche mit oberflächlichen Kratzern, für das bloße Auge unsichtbar, die ihren rituellen Einsatz bestätigten.

Die Pueblo-Indianer der Four-Corners-Gegend trieben eifrig Handel, insbesondere mit ihren mesoamerikanischen Pendants, die die Fähigkeit und die Ressourcen besaßen, die Wüstengegenden des Nordens zu bereisen, und so war das Sammelsurium aus Gegenständen nicht besonders ungewöhnlich. Viel ungewöhnlicher war etwas, das Sarah aus dem Amatl-Kodex übersetzt hatte.

So sicher, wie die Sonne hinter die Hügel sinkt, so nähert sich der Untergang des Heilers.

Das war die allererste Zeile. Ob sie von jemandem geschrieben worden war, der Kenntnis vom Ableben eines anderen hatte oder von seinem eigenen, war unklar. Aber der Hinweis auf den Heiler in Kombination mit der Nähe, in der die Artefakte gefunden worden waren, ließen Sarah eine Beziehung zwischen den Gegenständen vermuten. Sie las die übersetzten Zeilen des Manuskripts wieder und wieder, auf der Suche nach Hinweisen.

Das Gefäß der Geheimnisse ist übergelaufen, jedes aus freien Stücken anvertraute Wort zum Dolch geworden, der auf das Herz des Betrachters zielt.

Und ich sage: Es existiert! Lasst die Tyrannen nicht davon erfahren, sondern behaltet es für unser Volk.

Die Wahrheit hat sich in alle Himmelsrichtungen zerstreut und allein dem Rechtschaffenen wird sie gehören.

Sarah hatte die Worte so oft betrachtet, dass sie nun miteinander verschmolzen, sie verhöhnten. Wer war dieser Heiler, dem man Geheimnisse anvertraut hatte, und wie führte das zu seinem Tod? Bezeichnete »unser Volk« andere Ureinwohner oder jene, die die Sprache des Autors sprachen? Und die Tyrannen – war das ein Bezug auf die Spanier?

Die Einheimischen waren keine Hilfe. Alle Pueblo-Völker hatten ihre mündlichen Überlieferungen, aber wenige waren gewillt, diese mit Außenstehenden zu teilen. Selbst Daniel, dessen Erfahrung als Kulturantropologe ihm dabei half, Informationen durch das Beobachten von Stammespraktiken zu sammeln, stand mit leeren Händen da.

Der beste Hinweis, den sie hatten, war die Sprache selbst: eine frühe Konsonantenschrift, die älter war als Tifinagh, die Sprache der Stämme des Maghreb. Obwohl sie hauptsächlich von den Tuareg und später den Berbern gesprochen wurde, ordnete Sarah diesen speziellen Dialekt der Bergregion des Hohen Atlas zwischen Marokko und Algerien zu. Die Assoziation schien unmöglich, von einem Faktor abgesehen: den Sklaven der spanischen Konquistadoren. Das Problem bei dieser Theorie lag darin, dass beinahe alle Sklaven Analphabeten gewesen waren und somit unfähig, etwas derart Komplexes zu verfassen.

Sie hielt eine Lupe an die Seiten und studierte die Buchstaben, die Tintenflecke und das Papier selbst, das nach traditioneller Amatl-Art hergestellt zu sein schien: mithilfe von Baumrinden und Steinholländern. Amatl wurde seit der Aztekenzeit in Mexiko benutzt, zumeist zu rituellen oder offiziellen Zwecken. Vielleicht hatten die Spanier das Papier aus diesem Grund verboten, es als ein Mittel der Hexerei verworfen, aber manche Dörfer im Norden Mexikos hatten es weiterhin hergestellt, um den unliebsamen Unterdrückern zu trotzen.

»Sarah?«

Sie drehte sich in die Richtung der schwachen Stimme. Phoebe stand im Eingang zum Raum. Sie trug alte Jeans und Cowboystiefel.

»Nakai hat mich zum Reiten in den Blue Canyon eingeladen. Darf ich?«

Nakai hatte sich mit Phoebe angefreundet, behandelte sie wie seine kleine Schwester. Wenn sie nicht arbeiteten, hatte er Freude daran, ihr Dinge zu zeigen, die ihr – unglaublicherweise – fremd waren: den Nachthimmel zu deuten, ein Omelett zuzubereiten, ein Feuer zu entfachen. Er hatte davon gesprochen, sie auf ein Pferd zu setzen, hatte gesagt, es gäbe keine stärkere Bindung auf der ganzen Welt als die zwischen Pferd und Reiter. Sarah vertraute seinen Fähigkeiten – er kannte jede Klamm und jede Serpentine der Badlands von Ostarizona und er kannte die Geschichte seines Volkes so gut, wie die Tauben die Morgendämmerung kannten –, aber sie war noch immer nicht sicher, was seine Absichten betraf.

Außerdem war der Blue Canyon ein schwieriges Stück Hinterland, weit weg von Ganado. So viel konnte passieren.

Sarah klappte ihre Akten zu und stand auf. »Weißt du, ich könnte mir auch mal die Beine vertreten. Hast du was dagegen, wenn ich mitkomme?«

Phoebes Züge bildeten ein zurückhaltendes Lächeln. »Nein. Wenn du nicht zu beschäftigt bist.«

Sarah glaubte, einen Funken Freude in ihrem jungen Schützling zu sehen. Das passierte nicht oft. An den meisten Tagen nahm das Mädchen die Forschungsarbeit still in Angriff und vermied den Kontakt mit anderen Teammitgliedern. Sarah kannte ihre Geschichte, weswegen es sie nicht überraschte. Seit sie sich vor einem Jahr in den Bergen Zentralgriechenlands begegnet waren, hatte Phoebe einem ganzen Berg von Dämonen eine Identität abringen müssen. Sie hatte die Wahrheit darüber, was ihr widerfahren war, nicht sofort begriffen. Stattdessen kam die Erkenntnis in Stößen und Schüben, die ihr emotionales Pendel zwischen absoluter Stärke und nackter Verzweiflung hin und her schwingen ließen.

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