Daphne Niko - DER FEUERVOGEL

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Ein altes Holzkreuz aus der Zeit der Entdeckung Amerikas weist den Weg zu einer heiligen Stätte der Zuñi-Indianer, dem «Ort der Entstehung» – und einem sagenhaften Goldschatz, der dort verborgen liegt. Um jedoch zu verhindern, dass dieser Ort entweiht wird, wurde das Kreuz in vier Teile zerbrochen und in alle Himmelsrichtungen verstreut.
Als Sarah Weston und Daniel Madigan während ihrer Ausgrabungen auf eines der Teile jenes Holzkreuzes stoßen, wollen sie das Rätsel lösen und den «Ort der Entstehung» finden.
Doch sie sind nicht die Einzigen, die diesem geheimnisvollen Ort nachjagen. Ein obskurer Minenbetreiber setzt alles daran, den «Ort der Entstehung» zuerst zu finden, denn offenbar birgt die Kultstätte noch ein weitaus größeres Geheimnis, als die Abenteurer ahnen.
Zusammen mit den letzten Hopi-Indianern kämpfen Sarah Weston und ihre Freunde dafür, das Geheimnis der heiligen Stätte und das Vermächtnis der Ureinwohner zu bewahren …

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Er nahm das Kreuz vom Mönch. »Was hat das zu bedeuten?«

»Laut des Ureinwohners, der es brachte, fand Esteban eine Stadt sondergleichen: mehrere Stockwerke hohe Steinhäuser, stabiler Handel, mit Türkisen gepflasterte Straßen, mit Edelsteinen geschmückte Türöffnungen. Er nannte sie Cibola.« Er beugte sich vor und flüsterte verschwörerisch: »Das könnte die Stadt aus Gold sein, nach der wir suchten.«

»Aber dieses Kreuz ist eine Karte dorthin. Warum folgt Ihr nicht einfach der Route, um Euch selbst ein Bild davon zu machen?«

Der Mönch kratzte sich am Kopf. »Ja, nun, das wäre ein ausgezeichneter Plan, doch hier gibt es arme Seelen, um die ich mich kümmern muss. Ich habe die Pflicht, Gottes Werk zu verrichten. Doch Ihr …« Er tätschelte den Arm des Konquistadoren ein wenig zu aggressiv. »Ihr seid nicht an derartige Verpflichtungen gebunden.«

Es war eine schlecht verschleierte Beleidigung. Wie Esteban war auch Juan Garrido als Maure geboren und von einem spanischen Standesherren und Entdecker in die Sklaverei gekauft worden. Doch im deutlichen Gegensatz zu anderen Sklaven, die mit den Spaniern in die Neue Welt gesegelt waren, hatte sich Garrido während der Eroberungen von dreißig Jahren als so nützlich erwiesen, dass ihm seine Freiheit geschenkt worden war und er sich den Titel eines Konquistadoren verdient hatte. Da er jedoch schwarz war, erkannten leidenschaftliche Ethnozentriker wie de Niza seine Legitimität nicht an. Einmal ein Sklave, flüsterten sie hinter seinem Rücken, immer ein Sklave.

Mit Esteban war es anders. Als Sklave, der nie nach einer höheren sozialen Stellung strebte, wurde er von den Wundern der Reise angezogen, dem Kitzel der Entdeckung. Er war ungemein charismatisch, ein bärenstarker Bursche mit einem Glanz in den Augen, der jeden faszinierte, der ihm begegnete. Er hatte sich angewöhnt, sich als Schamane auszugeben, nutzte das Wissen über Pflanzen und pflanzliche Extrakte, das er in seiner Jugend in den Bergen des Hohen Atlas erlangt hatte, um den Kranken zu helfen. Die Eingeborenen betrachteten ihn als Wunderwirker und begrüßten ihn mit offenen Armen, was sogar so weit ging, dass sie ihm ihr Vieh und ihre Frauen gaben.

Garrido selbst hatte es erlebt, als Estebans Gruppe, damals vom Entdecker Cabeza de Vaca angeführt, Mexiko-Stadt passierte. Obwohl gut fünfundzwanzig Jahre zwischen ihnen lagen, verstand sich Garrido sofort mit seinem Landsmann. Weil sie beide aus demselben Teil des Maghreb stammten und dieselbe Sprache sprachen, berührte Esteban mit seiner leidenschaftlichen Art einen Teil von Garridos Seele, der sich seit seiner Entscheidung für den Weg des Konquistadoren in einen brachliegenden Garten verwandelt hatte. Trotz ihrer unterschiedlichen sozialen Stellungen war das Gespräch ungezwungen und die Zuneigung echt. Man konnte sogar sagen, dass Garrido Esteban um seine Anziehungskraft und Exzentrik beneidete; es war fraglich, welcher der beiden wirklich frei war.

Garrido hätte auf die spitzen Bemerkungen des Mönches reagieren können – es war immer ein Vergnügen, einen verbalen Schlagabtausch mit einem Heuchler zu gewinnen –, entschied sich aber dagegen, ihm diese Befriedigung zu schenken. In Wahrheit war ihm das sesshafte Ruhestandsleben langweilig geworden und die Aussicht darauf, in unerforschtes Terrain aufzubrechen, faszinierte ihn, insbesondere wenn das, was die Eingeborenen sagten, stimmte.

»Ich werde es für Mendoza tun.« Er steckte das Kreuz in die Falten seines schwarzen Umhangs und bestieg sein Pferd.

Der Mönch verschränkte seine Finger wie zum Gebet. »Möge Gott Euch auf Eurer Reise leiten, Juan Garrido. Und vergesst nicht, meinen Sklaven zurückzubringen. Meine Arbeit hängt davon ab.«

Etwas sagte ihm, dass Esteban nicht zurückkäme. »Seid versichert, dass ich tun werde, was gerecht ist, Bruder Marcos.« Mit einem Peitschenhieb ritt er zu seinem wartenden Gefolge.

Die Abenddämmerung senkte sich rasch über den Steilhang aus Sandstein und Granit, der von der eisernen Strenge der Vorzeit in wunderliche Schichten gezwungen worden war. Die hochaufragenden Felswände drängten sich in einer kreisförmigen Formation aneinander, wie eine Art antikes Amphitheater. Garrido stand am Rand der Kante und beobachtete, wie die schwindende Sonne die Schlucht in herrliche Schattierungen von Purpur und Gold färbte. Von allen Schauspielen, die er auf seinen Reisen bezeugt hatte – von seinem Geburtsort in Westafrika über sein angenommenes Heimatland an der Algarve zu seinen Landnahmen von Kuba, Hispaniola und Neuspanien –, war dies wohl das beeindruckendste.

»Wir werden hier unser Lager aufschlagen«, sagte er zu seinen Männern. Er band sein Pferd fest und holte ein kleines Notizbuch hervor, das unter einem Querriemen gesichert war. Seit er sich in der ciudad zur Ruhe gesetzt hatte, hatte er begonnen, seine Erinnerungen und Beobachtungen aufzuzeichnen, immer in seiner Muttersprache, denn sie waren als persönliche Memoiren gedacht und nicht als offizielle Angelegenheit.

Während die Nacht die Schlucht in vollständige Stille hüllte, lehnte sich Garrido an einen Felsen und beschrieb die merkwürdigen Begegnungen der vergangenen zwei Tage im Detail. Das Gefolge war auf Estebans Spur, höchstens einige stramme Reitstunden entfernt, oder so hatten die Dorfbewohner behauptet, die sie unterwegs getroffen hatten. Jene Eingeborenen sprachen von einem Heiler, dessen Haut so dunkel war wie die Nacht, um dessen Schultern eine Büffelhaut lag und dessen Kopf das Gefieder vieler Vögel schmückte. Er trug eine Kette aus Türkisperlen quer über seinem nackten Oberkörper und schwang eine Kalebassenrassel, während er die Geister beschwor, die Kranken und Leidenden zu heilen.

Es hieß, er habe ein ordentliches Gefolge versammelt – über zweihundert Menschen, laut mancher Berichte. Gemeinsam drang dieser bunt zusammengewürfelte Stamm in fremde Gebiete vor, handelte und sammelte Ressourcen. Esteban, so schien es, hatte eine neue Heimat inmitten dieser Menschen gefunden, und er hatte nicht die Absicht, in die Tyrannei von Marcos de Niza und Neuspanien zurückzukehren.

Garrido bemerkte nicht, dass er eingeschlafen war, bis er von starken Händen wachgerüttelt wurde. Er sprang auf und zog sein Schwert. Vor ihm stand ein einheimischer Mann, dessen nackter Oberkörper blutverschmiert war. Hinter ihm standen einige Dutzend Krieger, ähnlich zugerichtet. Der Fremde hob seine Hände als Zeichen des Friedens.

Ohne unvorsichtig zu werden, bedeutete Garrido dem Anführer, zu sprechen. Mittels Handgesten und verängstigter Laute berichtete der Mann von einem Massaker und zeigte dem Konquistador ein gespaltenes Holzstück, das in der Art von Bruder Marcos’ Kreuz geschnitzt war. Er drehte es um. Darauf standen die Worte Fliege auf schwarzen Schwingen geschrieben, in einer Sprache, die nur Garrido und Esteban verstanden.

»Bringt mich zu ihm«, sagte Garrido.

Die Stammesmänner und der Konquistador ritten rasch durch die Nacht, aus der Schlucht hinaus und an einem fruchtbaren Flusstal vorüber, bis sie Felsland und eine ockerfarbene Wüstenfläche erreichten. Der Anführer deutete auf einen Berg mit flacher Spitze, der aussah, als sei sein Gipfel von einem scharfen Schwert abgetrennt worden. Viereckige Steingebäude, die im Morgenlicht erröteten, ergossen sich vom Berggipfel über seine Flanken, eine eingeborene Version der Fischerdörfer an den zerklüfteten Küsten Spaniens. Konnte es das Cibola der Legenden sein? Die Aussicht versetzte Garrido in Aufregung.

Er hatte gehofft, sie würden dorthin gehen, doch der Anführer ritt vorbei und in einen kleinen Canyon am Rand der Siedlung. Der Ort lag in den Schatten von Sandsteinüberhängen, die so breit waren, dass die Finger der Sonne nie bis hinein reichten. Garrido schauderte. Es war mehr als nur dunkel und kalt; es fühlte sich an, als wohne eine unheilvolle Präsenz darin. Selbst die Pferde waren unruhig.

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