Daphne Niko - DER FEUERVOGEL

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Ein altes Holzkreuz aus der Zeit der Entdeckung Amerikas weist den Weg zu einer heiligen Stätte der Zuñi-Indianer, dem «Ort der Entstehung» – und einem sagenhaften Goldschatz, der dort verborgen liegt. Um jedoch zu verhindern, dass dieser Ort entweiht wird, wurde das Kreuz in vier Teile zerbrochen und in alle Himmelsrichtungen verstreut.
Als Sarah Weston und Daniel Madigan während ihrer Ausgrabungen auf eines der Teile jenes Holzkreuzes stoßen, wollen sie das Rätsel lösen und den «Ort der Entstehung» finden.
Doch sie sind nicht die Einzigen, die diesem geheimnisvollen Ort nachjagen. Ein obskurer Minenbetreiber setzt alles daran, den «Ort der Entstehung» zuerst zu finden, denn offenbar birgt die Kultstätte noch ein weitaus größeres Geheimnis, als die Abenteurer ahnen.
Zusammen mit den letzten Hopi-Indianern kämpfen Sarah Weston und ihre Freunde dafür, das Geheimnis der heiligen Stätte und das Vermächtnis der Ureinwohner zu bewahren …

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Es war ein Manuskript, das sie hierhergeführt hatte. Einige Meilen von dem Punkt entfernt, an dem sich die Perle in einem Schlammfeld präsentiert hatte, waren die eingerissenen Seiten eines Kodex von einem Archäologieteam der University of Arizona ausgegraben worden. Das Papier selbst war präkolumbisch, aus mexikanischer Amatl-Rinde gefertigt, aber es war mit einem nordafrikanischen Stammesdialekt beschrieben, was die Forscher verblüffte. Daniel und Sarah, Experten der antiken Linguistik, waren um Rat gebeten worden. Daniel, der aus Tennessee stammte und Cherokee-Blut besaß, war begeisterter, diesen Teil der Welt zu erkunden, als Sarah es war. Doch am Ende beugte sie sich seinem Enthusiasmus.

»Wir sollten los.« Nakai Tsosie, ein Aufbaustudent der Universität, zeigte auf die dunkle Wolke am östlichen Horizont. »Wir werden gleich pitschnass.«

Sarah steckte die Perle in einen Probenbeutel und folgte dem Schlammpfad mit ihrem Blick. Er ging von einer mandelförmigen Spalte aus, die wie ein Auge in den Stein geschnitten war, etwa dreißig Meter über dem Grund des Canyons. Es könnte einst eine Siedlung gewesen sein oder vielleicht Teil einer Festung. Canyon de Chelly war voll von beidem.

Sie schätzte die Entfernung des Sturms ein. »Uns bleibt eine Stunde, zwei, wenn wir Glück haben. Zeit genug.«

Daniel näherte sich mit Phoebe Bellamy, der Hilfskraft, die sie auf der Expedition begleitete. »Sieh mal, was Phoebe gefunden hat«, sagte er.

Das dreizehnjährige Mädchen streckte eine schmale Hand aus. Darin lag eine schlammbedeckte Türkisscheibe.

Sarah hielt den Probenbeutel daneben. »Identisch. Wo hast du das gefunden?«

Phoebe zeigte zum anderen Ende des Schlammlaufs.

»Wenn wir warten, bis noch ein Sturm vorbeigezogen ist, werden diese Artefakte zerstreut werden und vermutlich verlorengehen.« Sarah nickte zum Einschnitt im Felsen. »Ich will sehen, was da oben ist.«

Daniel musterte das Terrain. »Das ist ein weiter Weg dort hinauf und es wird glatt sein.« Er schüttelte den Kopf. »Ich weiß nicht.«

»Ich habe eine Kletterausrüstung im Truck.«

»Kein Equipment«, sagte Nakai. »Felsenklettern ist auf Reservatsboden nicht gestattet.«

»Dann mach ich’s ohne. Es gibt genug Zehenhalte.«

»Und ich halte das für eine schlechte Idee.« Nakai zuckte die Achseln. »Nicht, dass das wichtig wäre.«

Bei den Erforschungen von Canyon de Chelly und den umliegenden Badlands war Nakai sowohl Assistenzarchäologe als auch obligatorischer Navajo-Führer. Obwohl er das letzte Wort hatte, was Navajo-Gesetze betraf, gaben Sarah und Daniel den Ton für die Expedition an. Sarah dankte Nakai für seinen Hinweis, aber sie vertraute ihren eigenen Fähigkeiten genug, um die Warnung zu übergehen.

Sie verschwendete keine Zeit, den Fels hinaufzuklettern. Jahrelanges Erforschen von hoch gelegenen Höhlen und Inschriften an Felswänden hatten ihr Selbstvertrauen in Sachen Freeclimbing gestärkt, wenngleich sie sich bei einer Neigung wie dieser wohler gefühlt hätte, wenn Daniel sie gesichert hätte. Wie so viele andere Dinge war auch das Klettern in seiner Gesellschaft leichter und angenehmer.

Zu der Öffnung zu gelangen, war nicht so problematisch, wie sie erwartet hatte. Sie sah nach unten, um Daniel ein Daumenhoch zu zeigen, und bereute es augenblicklich. Dreißig Meter über dem Boden sahen von oben weit bedrohlicher aus, besonders wenn man nicht angeseilt war.

Sie trat auf einen schmalen Vorsprung und bewegte sich, nach Griffen an der Sandsteinwand tastend, zur Öffnung weiter. Ein Wall aus Schiefer und Schlick, von unten nicht sichtbar, füllte sie aus, vielleicht das Werk der Natur, vielleicht nicht. Der Regen hatte das Material veranlasst, sich zu lösen und über die Felswand hinunterzustürzen, was der Wissenschaft einige Möglichkeiten eröffnete.

In diesem Teil der Welt entwickelte sich die Archäologie ständig weiter, da jede Laune von Wind und Wasser ein neues Flüstern vernehmen und lange gehütete Geheimnisse entdecken ließ. Es hieß, dass die Wissenschaftler noch weitere fünfhundert Jahre an diesem Ort arbeiten könnten und trotzdem nicht alles finden würden, was in seinen Erdengrenzen vergraben lag.

Sarah untersuchte den Eingang. Er war noch teilweise versiegelt, der Stein mit Sediment verklebt, was es schwer machen würde, Halt für die Hände zu finden. Sie kratzte den losen Schiefer mit einer Spitzhacke ab. Es war eine mühselige Arbeit, wie alles in der Archäologie, aber sie hatte die Geduld dafür entwickelt. Es war, fand sie, ein kleines Opfer, um ein weiteres Stück zum Puzzle der Vergangenheit der Menschheit hinzuzufügen.

Als genug Geröll geräumt war, duckte sich Sarah unter einen Überhang und ging hinein. Ehe sie den Ort beleuchtete, nahm sie sich einen Moment, um ihn in der Dunkelheit zu erleben. Als Folge der Regenfälle war die Kammer kühl und klamm und roch wie die feuchten Räume alter Landhäuser in ihrer Heimat England. Der Stein unter ihren Füßen war brüchig. Sie trat mit dem Zeh dagegen und weiterer Schiefer löste sich.

Sie schaltete die Lampe ein, die an ihrem Kopf festgeschnallt war, und bewegte sich auf allen vieren tiefer hinein, Zentimeter für Zentimeter. Der Schiefer zerfiel unter dem Gewicht ihres Körpers; seine scharfen Kanten stachen ihr in die Handflächen und Knie. Es war schwer zu sagen, ob irgendwas unter diesem Bruchstein vergraben lag. Vielleicht würde eine richtige Ausgrabung mehr enthüllen.

Am anderen Ende der Höhle bemerkte sie in eine Wand geritzte Formen. Das war für diesen Teil der Welt nicht ungewöhnlich, wo Felszeichnungen über das ganze vier amerikanische Staaten überspannende Plateau verteilt waren. Diese Zeichen waren ihr fremd: ein Kreispaar, ein großer mit einem kleinen in seinem Orbit, wie ein Planet und sein Mond.

Auf die gegenüberliegende Wand waren vier gespreizte Handabdrücke in roter Farbe abgebildet. Sie legte ihre flache Hand daneben – sie waren klein wie Kinderhände – und spürte eine greifbare Verbindung. Es war, als hätten die antiken Felsbewohner einen Teil ihrer Seelen in diesen Inschriften zurückgelassen. Ihr Wissenschaftlerverstand verweigerte eine solche Möglichkeit und doch begriff sie es. Die Ruinen der Welt besaßen eine spirituelle Würde, die man nicht ignorieren konnte. Sie flüsterten von Geheimnissen, die im Kollektivbewusstsein verblasst waren wie sepiafarbene Daguerreotypie, und enthüllten die authentischsten Wahrheiten über die Natur des Menschen. Dieser Ort war nicht anders.

Sarah griff nach ihrer Kamera und dokumentierte die Kunst ebenso wie den Zustand des Höhleninneren. Es gab viel zu tun, doch das musste bis zu einem anderen Tag warten. Das war die Natur des Wiederentdeckens: beobachten, dokumentieren und verschwinden.

Sie kroch zum Höhleneingang zurück und plante ihren Abstieg. Aus dem Augenwinkel bemerkte sie etwas neben ihrer Stiefelspitze und richtete ihren Blick nach unten, wo sie eine glatte, konkave Oberfläche entdeckte, die halb im Geröll verborgen lag. Sie kratzte am Schlick, bis sich der Rand eines Gefäßes zeigte. Sie zog behutsam daran und entnahm eine Tonscherbe. Sie wischte die Oberfläche ab und hob den Gegenstand ins Licht. Es war ein Fragment einer ausgehöhlten Kürbisflasche. War es ein Gebrauchsgegenstand, der hier von den Felsenbewohnern, die ihr Heim verlassen hatten, zurückgelassen worden war? Oder war er in einer Art Zeremonie verwendet worden?

Ein tiefes Grollen ließ die Wände der Höhle vibrieren. Der Sturm kam näher.

Sie hätte sofort gehen und den Rest von der offiziellen Ausgrabung freilegen lassen sollen. Doch sie wusste, dass noch mehr Regen und Schlammlawinen die Umgebung verändern würden und vielleicht das schmale Fenster schlössen, das ihr eröffnet worden war.

Vorsichtig grub sie im Schlamm, schickte ihre Finger auf Erkundung. Innerhalb weniger Minuten zog sie eine Glasperle, eine Feder und ein gespaltenes Holzfragment, vielleicht fünfundzwanzig Zentimeter breit und vier Zentimeter hoch, heraus.

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