Fred McMason - Seewölfe Paket 33

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Seewölfe Paket 33: краткое содержание, описание и аннотация

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Die «Isabella IX.» schlüpfte elegant über die Sandbank weg – nicht so die viermastige Kriegsgaleone «Casco de la Cruz», deren Capitán scharf darauf war, die «Piraten» zu den Fischen zu schicken. Die ungeheure Masse des Viermasters wälzte sich unter vollen Segeln auf die Sandbank und blieb abrupt stehen. Das Schiff lag plötzlich so fest, als hätte es eine Riesenfaust in voller Fahrt gestoppt. Die Kerle, die in den Webleinen der Wanten hingen, verloren übergangslos den Halt, weil niemand mit dem Aufprall gerechnet hatte. Sie flogen mit erstaunten Aufschrei über Bord. Auch der baumlange, dürre Capitán Don Julio de Vilches auf dem Quarterdeck wurde von den Füßen gerissen und krachte auf die Planken, was seiner Nase gar nicht guttat. Der Fockmast brach wie ein morscher Besenstiel, und durch das Batteriedeck polterten losgerissene Vierzigpfünder…

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Seit er zurückdenken konnte, segelte Chinchilla über die Meere. Er mußte zwölf oder dreizehn Jahre alt gewesen sein, als sein Vater, ein Kaufmann, ihn an Bord seines Handelsschiffs genommen hatte. Die Neue Welt war damals ein überwältigender Eindruck gewesen, und er hatte sich geschworen, zurückzukehren. Ein Schwur, den er in den über vierzig Jahren, die seitdem vergangen waren, nie vergessen hatte.

Längst hatte er ein eigenes Kommando auf der Dreimast-Galeone „Nuestra Señora de lagrimas“. Seit fünf Jahren, jeweils vor den schweren Winterstürmen, segelte er mit einer Schiffsladung voll Gold und Silber in die Heimat.

Die Hände im Nacken verschränkt, lag er ausgestreckt in seiner Koje und starrte zu den Deckenbalken und Planken hinauf, ohne sie bewußt wahrzunehmen.

Diese Überfahrt war anders als alle vorangegangenen. Zumindest seit der Konvoi Santa Cruz de Tenerife erreicht hatte und dem Befehl des Don Julio de Vilches unterstand.

Es war verrückt, Irland anzulaufen.

Verrückt und möglicherweise tödlich.

Nur die Tatsache, daß de Vilches erwartet worden war, hatte Chinchilla bislang davon abgehalten, den Geleitzug zu verlassen und auf eigene Faust nach Spanien zu segeln, wie dies der Kapitän der „Nobleza“ getan hatte. Doch je länger die Fahrt dauerte und je mehr Unzulänglichkeiten auftraten – wie die mangelhafte Versorgung mit Nahrungsmitteln, – desto mehr verfiel er ins Grübeln.

De Vilches war mit einem schwer armierten Kriegsschiff erwartet worden. Aber anstelle der „Casco de la Cruz“ waren diese drei sonderbaren Schiffe erschienen, die seit Teneriffa für den Geleitschutz sorgten.

„Ich will verdammt sein, wenn das alles mit rechten Dingen zugeht“, murmelte Alvaro Chinchilla im Selbstgespräch. „Was wissen wir schon von diesem de Vilches? Daß er ein Sonderbeauftragter des Königs ist. Na schön. Doch das schützt ihn nicht vor Eigennutz.“

Er starrte immer noch die Planken an. Der flackernde Widerschein einer kleinen Lampe und die Maserung des Holzes ließen ihn Gesichter sehen, wo keine waren. Sie grinsten, zogen hämische Fratzen, schienen ihn zu verspotten.

Ärgerlich wälzte er sich auf die Seite und zog sich die Decke bis über die Ohren. Aber selbst jetzt fand er keinen Schlaf. Das war so, seit sie Spanien hinter sich gelassen hatten, seit sich seine Hoffnung auf einen überraschenden Kurswechsel nach La Coruña oder Santander zerschlagen hatte.

De Vilches segelte tatsächlich nach Irland und hatte das nicht nur als Schutzbehauptung vorgegeben, um sich vor möglichem Verrat zu sichern. Immerhin wurden solche Schätze wie diesmal sehr selten in einem einzigen Geleitzug transportiert.

Warum Irland?

Die Freundschaft mit Spanien reichte als Erklärung nicht aus. Gold und Silber wurden im Mutterland dringender denn je gebraucht. Chinchilla hatte noch in Havanna allerlei munkeln hören. Die Staatsschulden sollten enorm sein.

Kein vernünftig denkender Mensch verschiffte unter solchen Umständen Gold und Silber in andere Länder. Es sei denn, er wollte den Reichtum vor seinen Gläubigern in Sicherheit wissen.

Mit einer Verwünschung auf den Lippen setzte sich der Kapitän der „Nuestra Señora de lagrimas“ in der Koje auf. Er konnte die Sache drehen und wenden, wie er wollte, zu einem vernünftigen Ergebnis gelangte er nicht.

Erst vor wenigen Stunden hatte der Generalkapitän einen Kurswechsel versucht. Die „Salvador“ wäre daraufhin um ein Haar von der Schebecke gerammt worden.

Die Müdigkeit war endgültig verflogen. Alvaro Chincilla, der nie anders als in voller Kleidung schlief, schlüpfte in die Stiefel und schnallte sich den Waffengurt um. Haare und Bart brauchte er wegen der Kürze ihres Wuchses nicht zu bändigen.

Ohne sonderliche Hast verließ er seine Kammer und trat durch den Niedergang aufs Achterdeck hinaus.

Die sternenlose Schwärze der Nacht irritierte ihn. Wenn ihn seine Erfahrung nicht täuschte, und das hatte sie nie getan, mußte während der folgenden Tage mit widrigen Wetterverhältnissen gerechnet werden. Daß zur Zeit ein guter Wind wehte und die See sich wieder von ihrer angenehmen Seite zeigte, war nicht mehr als ein Zwischenspiel, ein Atemholen der Natur, die danach um so schlimmer zuschlagen würde.

Auch deshalb war eine Umkehr nach Spanien zu erwägen. Die Winterstürme im Nordatlantik waren häufig genug von mörderischer Härte.

Der Wachgänger auf dem Achterdeck trat auf den Kapitän zu.

„Alles in Ordnung, Señor Capitán“, meldete Antonio Rojas. „Wir halten unverändert Kurs.“

Die anderen Schiffe ebenfalls, wie sich Chinchilla mit einem schnellen Rundblick überzeugte. Nicht weit voraus tanzte die Hecklaterne der „Honestidad“ auf und ab, und vor ihr das Licht der „Reputacion“. Vorlich an Steuerbord, etwa um zehn Winkelgrade versetzt, das mußte die Schebecke sein.

Der Anblick des Mittelmeerdreimasters weckte in Alvaro Chinchilla stets die Vorstellung von Piraten, weil er vor Jahren von einer Horde algerischer Schnapphähne bedrängt worden war, die ihm mit einer Schebecke schwer zugesetzt hatten. Was nicht hieß, daß er Don de Vilches und seine Männer mit Piraten gleichzusetzen gedachte. Das keinesfalls.

Er verstand nur nicht, warum die Gold- und Silberladungen ausgerechnet nach Irland gehen sollten. Das hatte es noch nie gegeben, und dahinter steckte mit Sicherheit ein abgekartetes, hinterhältiges Spiel. Legten gewisse Adelskreise es darauf an, den König schon nach wenigen Wochen wieder zu stürzen? Oder ging es schlicht um Reichtum, Macht und Einflußnahme?

„Bist du mit dem Kurs nach Irland einverstanden, Rojas?“ murmelte er gedankenverloren.

Der Wachgänger blickte ihn verdutzt an und schluckte ein paarmal, zog es aber vor, zu schweigen.

„Du darfst deine Meinung ehrlich sagen“, betonte der Kapitän. „Sie interessiert mich sogar.“

„Sie werden wenig erbaut davon sein, Capitán.“

„Zerbrich dir nicht meinen Kopf, Rojas. Also heraus mit der Sprache!“

Antonio Rojas führ sich mit der Hand über den Mund. Dann gab er sich einen merklichen Ruck.

„Etliche Männer murren“, sagte er. „Sie wollen nicht nach Irland, fürchten Piraten und vor allem die Engländer. Wir sind zu schlecht armiert, meinen sie, und selbst die Begleitschiffe sind zu schwach, um uns im Ernstfall zu schützen.“

„Ist das alles?“

„Ich habe gesagt, was ich weiß, Capitán. Verlangen Sie nicht, daß ich Namen preisgebe.“

„Ach, Unsinn“, sagte Chinchilla schroff. „Warum sind die Männer unzufrieden? Fürchten sie wirklich nur die Engländer?“

Endlich verstand Rojas, auf was der Kapitän abzielte. Ein flüchtiges, hoffnungsvolles Aufblitzen zeigte sich in seinen Augen.

„Vordergründig, ja“, erwiderte er. „Niemand stirbt gern, ohne zu wissen, für was. Aber da ist auch noch die Frage, ob wir Spanien wirklich den Rücken wenden müssen. Das versteht niemand. Die Schätze wurden immer nur ins Mutterland verschifft.“

„Und du?“ fragte Alvaro Chinchilla. „Liegt dir daran, nach Irland zu segeln?“

Rojas schüttelte den Kopf.

„Ich will deine Antwort hören!“ forderte der Kapitän.

„Wenn es nach mir ginge, würde ich sofort Gegenkurs einschlagen“, sagte Rojas. „Gut die Hälfte der Mannschaft denkt so.“

„Na also.“ Chinchilla fischte sein Spektiv aus dem Gürtel, zog es auseinander und blickte suchend vorlich nach Steuerbord. Sofort fand er die eine Laterne, an der ihm gelegen war.

„Das ist die Schebecke. Sie paßt auf uns auf wie eine Glucke auf ihre Küken.“

Verwirrt kaute Rojas auf seiner Unterlippe. Was den Kapitän bewegte, erschien ihm so ungeheuerlich, daß er sich selbst einen Narren schimpfte, Derartiges überhaupt in Erwägung zu ziehen.

„Du segelst also lieber nach Spanien als nach Irland“, sagte Chinchilla in dem Moment. „Geh und wecke die Männer, die mit dir einer Meinung sind. Sie sollen an Deck erscheinen, aber jeden Lärm vermeiden.“

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