Fred McMason - Seewölfe Paket 33

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Seewölfe Paket 33: краткое содержание, описание и аннотация

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Die «Isabella IX.» schlüpfte elegant über die Sandbank weg – nicht so die viermastige Kriegsgaleone «Casco de la Cruz», deren Capitán scharf darauf war, die «Piraten» zu den Fischen zu schicken. Die ungeheure Masse des Viermasters wälzte sich unter vollen Segeln auf die Sandbank und blieb abrupt stehen. Das Schiff lag plötzlich so fest, als hätte es eine Riesenfaust in voller Fahrt gestoppt. Die Kerle, die in den Webleinen der Wanten hingen, verloren übergangslos den Halt, weil niemand mit dem Aufprall gerechnet hatte. Sie flogen mit erstaunten Aufschrei über Bord. Auch der baumlange, dürre Capitán Don Julio de Vilches auf dem Quarterdeck wurde von den Füßen gerissen und krachte auf die Planken, was seiner Nase gar nicht guttat. Der Fockmast brach wie ein morscher Besenstiel, und durch das Batteriedeck polterten losgerissene Vierzigpfünder…

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„Bei dem Wetter jagt man keinen Hund vor die Tür“, raunte Carberry gerade so laut, daß nur Hasard und Don Juan ihn verstehen konnten.

Die Kapitänskammer war zwar nicht übermäßig geräumig, doch sie bot den insgesamt acht Personen ausreichend Platz und hatte zudem einigen Komfort, wie er auf den anderen Galeonen nicht zu finden war, angefangen von den gepolsterten Stühlen über die schweren Brokatvorhänge vor den teilweise sogar bunten, bleiverglasten Scheiben bis hin zu der mit einem Baldachin verhängten Koje.

„Ein Lotterbett“, stellte Carberry sachlich und anerkennend zugleich fest. Natürlich befleißigte er sich einer derart flüsternden Aussprache, daß keiner, der nicht auf Tuchfühlung neben ihm stand, etwas hörte, geschweige denn sah, daß er die Lippen bewegte. Für den Profos, sonst das Donnerwetter in Person, bedeutete das eine beachtliche Leistung an Selbstbeherrschung.

Ferris Tucker stieß ihm den Ellenbogen in die Seite.

„Du kennst dich aus mit Lotterbetten?“

„Ich weiß, daß das eins ist, und das genügt.“

„Bitte, Señores, setzen Sie sich“, sagte Don Ricardo de Mauro y Avila in dem Moment.

Leider waren Stühle nicht in ausreichender Zahl vorhanden. Aber das tat der sichtlich besser werdenden Laune des Profosen keinen Abbruch. Bevor ihn jemand hindern konnte, trat er die paar Schritte zur Seite, die ihn von Don Ricardos anheimelnder Schlafstatt trennten, und ließ sich wohlig grunzend auf die ausgebreiteten Decken sinken.

Die Laute, die er produzierte, vermischten sich mit dem gequälten Ächzen und Knarren der hölzernen Unterkonstruktion und dem nicht minder eindrucksvollen Rascheln der Matratze. Bis zur Hüfte versank der Profos in einer Kuhle. Das Knarzen verstärkte sich aber nicht mehr, als er probeweise wippte.

Tucker warf ihm einen bedeutungsvollen Blick zu, woraufhin der Profos sich über die Lippen leckte und bestätigend nickte.

In dem Moment sprach Hasard bereits und zog damit die Aufmerksamkeit des Generalkapitäns auf sich.

„Sie wollten eine Besprechung, Don Ricardo. Was ist von derartiger Wichtigkeit, daß es nicht noch einige Stunden Aufschub vertragen hätte?“

Der Generalkapitän lehnte sich in seinem Sessel zurück, stützte die Ellenbogen seitlich auf und legte das Kinn auf die ineinanderverschränkten Hände. Ausgerechnet er, der aggressiv wurde, sobald ihn jemand länger anblickte, starrte den Seewolf aus dieser Haltung heraus durchdringend an.

„Unser Kurs“, sagte er hart.

Grelle, zuckende Helligkeit durchflutete die Kammer und zeichnete grotesk verzerrte Schatten. Der Donner, ungewöhnlich lang anhaltend und so dumpf rumorend, als würde das Meer sich jeden Moment auftun und eine Horde monströser Kreaturen ausspeien, folgte auf dem Fuß. Alle starrten durch die verzerrenden Glasscheiben auf die glitzernden Wellen hinaus. Selbst die Mittagssonne strahlte nicht in einem derart kräftigen Weiß, wie es jetzt zu sehen war. Das Gewitter hatte sich längst nicht ausgetobt, sondern schien nach einer kurzen Phase der Beruhigung noch einmal alle zerstörerische Gewalt zu entfalten.

„Wintergewitter sind zum Glück selten“, sagte Don Juan. „Aber wenn sie losbrechen …“

„Wir sind nicht hier, um über das Wetter zu reden, Don Juan“, unterbrach der Generalkapitän schroff.

„Unser Kurs weicht nicht einen Strich von der vorgesehenen Route ab“, sagte Hasard. „So sehr ich die zusätzlichen Strapazen bedauere, die unsere Leute auf sich nehmen müssen, ich sehe keine Möglichkeit, schneller ans Ziel zu gelangen.“

„Im Sturm ohnehin gefährliche Gewässer durchkreuzen und bis fast vor die Haustür unseres Erzfeindes England segeln, wollen Sie das wirklich, Don Julio? Wir gefährden damit unnötig Schiffe, Mannschaften und vor allem unsere Fracht.“

„Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.“

„O doch“, begehrte der Generalkapitän auf. „Ich bin der Meinung, daß wir gerade darüber nicht ausführlich genug geredet haben. Die ‚Nobleza‘ ist spurlos verschwunden, die ‚Respeto‘ explodiert – sollen wir weitere Schiffe verlieren? Gold und Silber werden in Spanien dringender benötigt als je zuvor. Warum kehren wir nicht um, solange noch Zeit dazu ist, und laufen Santander, Gijón oder La Coruña an?“

Hasards Augen verengten sich. Um seine Mundwinkel lag plötzlich ein ungewöhnlicher scharfer Zug.

„Selbst als Generalkapitän stehen Ihnen solche Äußerungen nicht zu. Soll ich Ihre Rede als Meuterei auffassen?“

„Als Vorschlag, Verluste zu begrenzen.“ Während Hasard ruhig und gelassen blieb, kauerte Don Ricardo sprungbereit im Sessel. Seine Finger verkrampften sich um die Armlehnen, daß die Knöchel weiß unter der Haut hervortraten. „Hätten wir Cádiz angelaufen, könnten auch die Schätze der ‚Respeto‘ noch zur Verfügung stehen.“

„Die Unfähigkeit Ihrer Kapitäne sollten Sie denen anlasten, die sie zu verantworten haben.“

Natürlich nahm Don Ricardo den Vorwurf, wie er gemeint war, nämlich gegen seine Person gemünzt. Er verfärbte sich, seine Wangenmuskeln begannen unkontrolliert zu zucken. Im nächsten Moment sprang er auf und stierte Hasard unverhohlen feindselig an.

„Sie werden unverschämt und obendrein ausfällig, Capitán de Vilches“, schnaubte er. „Ich brauche mir ein solches Verhalten nicht bieten zu lassen, schon gar nicht auf meinem eigenen Schiff.“

„… das letztlich wie alle anderen meiner Befehlsgewalt unterstellt wurde“, sagte Hasard. „Ich will Sie in keiner Weise übergehen, Don Ricardo, ich würde mich sogar über eine Zusammenarbeit mit Ihnen freuen.“

Der Generalkapitän vollführte eine energische, geringschätzige Handbewegung.

„Nicht, solange die Schiffe weiterhin mit Kurs auf Irland segeln. Ich bin nicht länger gewillt, diesen Irrsinn zu dulden, geschweige denn zu unterstützen.“

Hasard seufzte tief, ließ sich zurücksinken und verschränkte die Arme.

Kopfschüttelnd sagte er: „Dieser Irrsinn, wie Sie sich ausdrücken, wurde von unserem Allergnädigsten König, Seiner Majestät persönlich, angeordnet. Ich darf Sie demnach dringendst bitten, sich weniger abfällig zu äußern.“

„Warum wurde uns die Order nicht mit versiegeltem Schriftstück übergeben?“ fragte Miguel Salcho, der Erste Offizier der „Salvador“, den Hasard schon bei ihrer ersten Begegnung als pedantischen Klugscheißer kennengelernt hatte.

„Das wäre auch das Mindeste gewesen, was Seine Majestät uns schuldig ist“, bemerkte Bernardo de Murcia hämisch. Er war der Zweite, ein verknöcherter, kleiner, geiernasiger Kerl mit scharfer Zunge und stechendem Blick. Seine Pergamenthaut hatte eine ungesunde Färbung, die ihn häufig genug greisenhaft erscheinen ließ.

Hasard stellte fest, daß die Offiziere und der Generalkapitän zueinander paßten wie die Faust aufs Auge.

„In Spanien herrschen Aufruhr und Unruhe.“ Don Juan wiederholte an Stelle des Seewolfs die schon benutzten Ausflüchte. „Ihnen dürfte klar sein, Señores, daß jedes Schriftstück die Gefahr birgt, in falsche Hände zu geraten. Zum Beispiel in die der Engländer. Die Folgen wären unausdenkbar.“

„Das ist geradezu lachhaft“, schnaubte der Generalkapitän. „Kein Spanier würde einen solchen Verrat üben. Eher“, er musterte den vermeintlichen Sonderbeauftragten und seine Begleiter der Reihe nach, „eher versuchen Schnapphähne und übelstes Lumpenpack, unsere Schätze zu erbeuten. Was halten Sie davon?“

„Wenig“, sagte Hasard geringschätzig. „Soll das Gesindel ruhig angreifen, die Breitseiten unserer Schiffe werden jedem das Fürchten lehren.“

Don Ricardo drehte auf dem Absatz um und blickte scheinbar gedankenverloren durch die Scheiben auf das nach wie vor wildbewegte Meer hinaus. Nur noch vereinzelt geisterten Blitze über den Himmel. Im Süden fiel ein Schimmer fahler Helligkeit durch die aufreißende Wolkendecke.

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