Fred McMason - Seewölfe Paket 33

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Seewölfe Paket 33: краткое содержание, описание и аннотация

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Die «Isabella IX.» schlüpfte elegant über die Sandbank weg – nicht so die viermastige Kriegsgaleone «Casco de la Cruz», deren Capitán scharf darauf war, die «Piraten» zu den Fischen zu schicken. Die ungeheure Masse des Viermasters wälzte sich unter vollen Segeln auf die Sandbank und blieb abrupt stehen. Das Schiff lag plötzlich so fest, als hätte es eine Riesenfaust in voller Fahrt gestoppt. Die Kerle, die in den Webleinen der Wanten hingen, verloren übergangslos den Halt, weil niemand mit dem Aufprall gerechnet hatte. Sie flogen mit erstaunten Aufschrei über Bord. Auch der baumlange, dürre Capitán Don Julio de Vilches auf dem Quarterdeck wurde von den Füßen gerissen und krachte auf die Planken, was seiner Nase gar nicht guttat. Der Fockmast brach wie ein morscher Besenstiel, und durch das Batteriedeck polterten losgerissene Vierzigpfünder…

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Der tropfende Mönch schüttelte sich. Die meisten Arwenacks sahen, daß sich Don Juan um den Vorfall kümmerte und Big Old Shane mit vor der Brust verschränkten Armen wachsam hinter ihm stand.

Die Arwenacks arbeiteten schnell und schweigend weiter. Sie wußten, daß viel davon abhing, als erstes Schiff wieder bereit zum Auslaufen zu sein.

Die zweite Ladung gefüllter Wasserfässer wurde eines nach dem anderen über den Steg an Bord gemannt. Der Kutscher schleppte ein Faß aus dünneren Holzdauben, das voller gesalzener Butter war, über die schwankende Planke. Der Mönch ließ sich von Don Juan und Big Old Shane über den Steg bis zum Kai führen.

„Sie müssen sofort in Ihre Klause, Don Ferrer“, sagte Don Juan drängend. „Bei diesem Wetter holen Sie sich den Tod, schneller, als es das Schicksal wollte.“

„Was wissen Sie schon vom Schicksal? Meines ist in der Hand des Herrn“, murmelte der Mönch.

„Da gehört es auch hin“, brummte Big Old Shane. „Dürfen wir sie dorthin bringen, wo Sie Trockenheit, Wärme und Gemütlichkeit finden?“

„Zur Kirche“, ächzte Hernando Ferrer. „Zum Stadtgeistlichen.“

Dan O’Flynn, sagte sich Don Juan, wäre in stilles Grinsen ausgebrochen, wenn er diese eindrucksvolle Szene gesehen und miterlebt hätte. Er verbeugte sich tief vor dem nassen Jesuiten und dachte daran, wie viele aufrechte Männer die Inquisition in die Kerker geworfen, verurteilt, um ihren Besitz gebracht und schließlich bei lebendigem Leib verbrannt hatte. Mit dem Mönch hatte er nicht eine Spur Mitleid. Ganz im Gegenteil: wenn Hernando wieder trocken war, würde er sich um so mehr um das rätselhafte Schiff kümmern.

„Zeigen Sie uns den Weg“, sagte Big Old Shane mitfühlend.

„Ja. Mir ist kalt. Ich friere. Don Leon kümmert sich um die Notwendigkeit meines Leibes.“

„Wenn Sie sich von meinen Kameraden ins Wasser gestoßen fühlen, dann entschuldige ich mich in ihrem Namen“, sagte Don Juan und schob den Mönch in die Richtung des Kirchturms. „Vielleicht klingelt in der nächsten Kollekte ein großes, glänzendes Goldstück.“

„Für die Armen der Gemeinde“, meinte Big Old Shane, der den anderen Arm des Mönches gepackt hatte.

An verblüfften Stadtbewohnern vorbei, die sich ihr Grinsen nur mühsam verkniffen und erst dann laut lachten, als die seltsame Gruppe außer Sichtweite war, zogen sie den Mönch. Stufen, ein Stück Sandfahrweg, einige uralte Seitengassen, deren Pflaster aufgerissen und voller Pfützen war, schlossen sich an. Zwischen zwei engbrüstigen Häusern traten sie auf einen freien Platz, in dessen Mitte sich die Kirche samt ihren Nebengebäuden erhob.

„Wohin, Hochwürden?“ fragte Don Juan, innerlich sehr erheitert, aber äußerlich ruhig und zuvorkommend. „Ins Pfarrhaus?“

„Ja, dorthin. Nach rechts.“

„Bueno.“

Sie zogen den Mönch, dessen schwerer Kuttenstoff sich voller Wasser gesogen hatte und auf der Haut des hageren Körpers klebte, zu der schmalen Tür des abseits angebauten Pfarrhauses. Die Tür ging auf, kaum daß Don Juan angeklopft hatte. Ein dicker Geistlicher mit rotem Gesicht öffnete.

„Ein Unglück, Don Ginestra“, zeterte der Jesuit. „Man stieß mich ins Wasser.“

„Eine Ungeschicklichkeit seinerseits“, beteuerte Don Juan mit ausgesuchter Liebenswürdigkeit. „Er ist auf dem nassen Steg ausgerutscht.“

Don Ginestra musterte die seltsame Gruppe und zog den Mönch ins Haus.

„Rasch! Ans Feuer! Trockenes Zeug für Padre Ferrer.“

Er rief aufgeregt in das Innere des Hauses. Der Jesuit warf beiden Seewölfen böse Blicke zu und drängte sich an seinem Gastgeber vorbei. Der Geistliche breitete entschuldigend beide Arme aus.

„Er ist ein wenig aufgeregt“, sagte er. „Ihr seid von den Schiffen, die heute früh eingelaufen sind?“

„So ist es, Hochwürden“, erwiderte Big Old Shane. „Und wir laufen bald wieder aus, wenn wir unseren Proviant gebunkert haben.“

„War Hernando Ferrer schon an Bord?“ erkundigte sich der Dicke.

„Nein. Was sollte er dort?“ fragte Don Juan sofort zurück.

„Er ist Vertreter der heiligen Inquisition. Zwar richtet sich die Durchsuchung der Bücher und Schriften nur gegen ausländische Schiffe, aber auch die spanischen Kapitäne müssen Rede und Antwort stehen, wenn nach verdächtigen Büchern und verschlossenen Paketen gesucht wird.“

„Derlei Teufelswerk findet sich nicht an Bord unserer Schiffe“, sagte Don Juan de Alcazar und bemühte sich, seinen Schrecken und seine Betroffenheit nicht zu zeigen. „Wenn er wieder trocken ist, werden wir ihm an Bord ein herzliches Willkommen bieten.“

Er verbeugte sich. Big Old Shane rang sich zu einem langsamen Nicken des mächtigen Schädels durch.

„Bis dahin: Buenas dias, Hochwürden.“

Er verbeugte sich ein zweites Mal, packte Old Shane am Arm und zog ihn mit sich. Jetzt kannte er den Grund seines Mißtrauens. Er hatte vergessen, daß in jedem spanischen Hafen fremde Handelsschiffe nicht nur von den Vertretern der Gesundheitsbehörden, des Zolls und der Hafenverwaltung durchsucht wurden, sondern daß in Spanien die Inquisition herrschte.

Der Jesuit unter Deck? fragte er sich und grinste kalt. Das wäre die dümmste Maßnahme, den ganzen Plan mit einem Schlag auffliegen zu lassen!

„Jetzt wird’s gefährlich“, sagte er entschlossen. „Die Inquisition streckt ihre Finger nach unserer Schebecke aus. Das muß verhindert werden, Old Shane.“

„Ich verstehe kein Wort“, erwiderte der Schiffsschmied. „Aber es klingt nicht gut.“

Sie eilten zurück zum Hafen. Das Gewimmel um die Schiffe war deutlich größer geworden.

4.

Vergebens versuchte Don Juan den Seewolf in der Nähe der Schebecke zu entdecken. Die Kapitäne waren wohl noch zu Gast bei Don Jaime. Er drehte den Kopf und schaute hinauf zum Burgberg. Das Castillo del Castro thronte über dem Fischerhafen und den verschachtelten Häusern der Fischer. Hinter den Geschützen bewegten sich einige Männer, das Tor stand offen.

Zwischen den Bäumen und Büschen erkannte Don Juan die Reste uralter Säulen und Mauern. Sie stammten von den Römern, war ihm erklärt worden. Am Ende des Steges traf er auf eine Gruppe Seewölfe.

„Freunde“, sagte er leise, „wir müssen unbedingt etwas unternehmen. Ich habe übersehen, daß die Inquisition das Land beherrscht. Und unser Schiff sieht nun wirklich nicht aus wie eine spanische Galeone.“

„Wirklich nicht“, stimmte Old Donegal zu. „Und was sollen wir tun? Ein wenig um uns schießen?“

„Nein. Weiß jemand, wann Hasard zurückkehrt?“ fragte Don Juan.

„Wir warten alle, auch die Spanier da drüben“, erwiderte Mac Pellew.

Don Juan entschloß sich, vorläufig die Sachlage zu klären.

Er wandte sich an den Kutscher. „Wie steht es mit dem Proviant und dem Wasser an Bord?“

„Wenn’s danach geht“, entgegnete der Kutscher mit gewohnter Zuverlässigkeit, „dann können wir sofort ablegen. Drei große Fässer zur Reserve sind an Deck festgezurrt – für irgendein anderes Schiff.“

„Ausgezeichnet“, sagte Don Juan. „Bevor der Mönch wieder trocken ist, müssen wir mindestens in der Mitte des Hafens stehen. Bereitet euch vor, das Schiff blitzschnell zu verholen. Es geht darum, eine Durchsuchung der Schebecke zu verhindern. Es muß alles wie Zufall aussehen, klar? Keine Gegenwehr, sonst haben wir jedes spanische Schiff aus Galiciens Häfen in unserem Kielwasser.“

Roger Brighton sagte kurz: „Ich gehe zu Hasard und hole ihn. Klar?“

„Einverstanden. Erfinde eine gute Ausrede“, sagte Don Juan. Er schlug Roger auf die Schultern und überlegte kurz. „Gibt es Schwierigkeiten mit dem Castillo dort oben?“

„Bisher noch nicht.“

„Also“, brummte Big Old Shane verdrossen und warf wieder einen sehnsüchtigen Blick in die Richtung der einladenden Schenken, „es ist besser, wenn ich an Bord verhole. Und ihr auch, wenn ihr nichts mehr zu tun habt. Meine Einladung gilt, Juan.“

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