Fred McMason - Seewölfe Paket 33

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Seewölfe Paket 33: краткое содержание, описание и аннотация

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Die «Isabella IX.» schlüpfte elegant über die Sandbank weg – nicht so die viermastige Kriegsgaleone «Casco de la Cruz», deren Capitán scharf darauf war, die «Piraten» zu den Fischen zu schicken. Die ungeheure Masse des Viermasters wälzte sich unter vollen Segeln auf die Sandbank und blieb abrupt stehen. Das Schiff lag plötzlich so fest, als hätte es eine Riesenfaust in voller Fahrt gestoppt. Die Kerle, die in den Webleinen der Wanten hingen, verloren übergangslos den Halt, weil niemand mit dem Aufprall gerechnet hatte. Sie flogen mit erstaunten Aufschrei über Bord. Auch der baumlange, dürre Capitán Don Julio de Vilches auf dem Quarterdeck wurde von den Füßen gerissen und krachte auf die Planken, was seiner Nase gar nicht guttat. Der Fockmast brach wie ein morscher Besenstiel, und durch das Batteriedeck polterten losgerissene Vierzigpfünder…

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Endlich stieg ein unordentlich angezogener, kleiner Mann die Treppe hinunter, breitete die Arme aus und rief: „Willkommen, die Señores! Ich habe mir erlaubt, einen Imbiß bereiten zu lassen. Willkommen! Kommt bitte herauf.“

Die Löwenstimme gehörte zu einem Zwerg, nicht größer als fünf Fuß. Er verbeugte sich vor den Männern, deutete zur Treppe und war von überströmender Höflichkeit.

„Gestatten Sie, Gouverneur, daß wir uns vorstellen“, begann Don Ricardo. „Wir brauchen dringend für neun Schiffe Proviant und Wasser. Und vielleicht ein Fäßchen Wein dazu.“

Der Gouverneur schüttelte die Hände und rief begeistert: „Bestes, frisches Wasser von den Quellen der glücklichen Hügel – ihr werdet unser Vigo-Wasser mit Genuß trinken!“

Don Jaime führte die Gäste die Treppe hinauf und in seine Räume. Eine Tafel war schon gedeckt, Mägde und Diener hasteten herum. In Vigo schien jede Unterbrechung des täglichen Einerleis mit Begeisterung aufgenommen zu werden.

„Und wie steht es mit Proviant? Wir haben noch etliche Tage einer langen Reise vor uns“, sagte Hasard. „Ich habe Order, die Schiffe möglichst schnell und natürlich sicher zum Zielhafen zu bringen. Dazu gehört, die Proviantlasten wieder zu füllen. Wenn der Gouverneur den Proviant nicht herbeischafft, dann kaufen wir, was wir brauchen, von den Bauern. Lerma und unser König Philipp haben genaue Anweisungen erteilt.“

Don Jaime wies ihnen Plätze zu und setzte sich an das Kopfende der Tafel. Die Spanier schnallten die hinderlichen Waffengurte ab und hängten sie über die Sessellehnen.

„Sie werden alles empfangen, was Sie brauchen“, beteuerte der Gouverneur. „Ich habe schon nach den Boten geschickt.“

Frisches Brot verbreitete seinen herrlichen Geruch. Die Diener brachten heiße, dünne Schokolade und gossen sie in die Becher. Butter und Käse wurden aufgefrischt, und aus der Küche ertönte das verheißungsvolle Klappern von Geschirr.

„Wir können nicht drei Tage in Vigo liegen, trotz eurer angepriesenen Schenken und Bodegas“, sagte Ben Brighton. „Danke für das reichhaltige Frühstück.“

Die Spanier fingen zu tafeln an, als hätten sie seit zwei Monaten nichts zwischen den Zähnen gehabt. Je mehr sie abbissen und kauten, desto wacher wurden sie. Die Unterhaltung wurde lauter und drehte sich natürlich nur um die Erlebnisse, Gefechte und Verhältnisse auf See.

„Ich spüre es in den Knochen“, dröhnte der kleine Gouverneur. „In den nächsten Tagen gibt’s schweres Wetter.“

„Wir werden den Sturm auf See ertragen“, entgegnete Hasard.

Nacheinander erschienen einige Boten. Der Gouverneur verlangte Papier und wollte wissen, welche Nahrungsmittel und wieviel davon die einzelnen Schiffe brauchten. Er schrieb die Zahlen untereinander und rechnete aus.

Dem Boten rief er zu: „Mit dem Wasser ist alles klar?“

„Die Fässer verladen sie auf Fuhrwerke und bringen sie zu den Schiffen zurück, wenn sie gereinigt und gefüllt sind.“

„Gut so. Helft ihnen! Sie haben es eilig.“

„Sehr wohl, Don Jaime.“

Der Bote rannte hinaus. Die Spanier nickten beifällig. Ihnen gefiel die Eile, die Don Jaime zeigte. Und die frischen und lecker zubereiteten Speisen, die aus der Küche herbeigeschleppt wurden, fanden reichlich Zuspruch.

Hasard hob seinen Becher, visierte Don Jaime an und sagte: „Es ist gut, als Spanier von einem Spanier auf solch angenehme Weise in Vigo willkommen geheißen zu werden. Ich werde nicht versäumen, bei Hofe zu schildern, wie aufmerksam Sie waren, Gouverneur.“

„Eine Selbstverständlichkeit, Señor“, erwiderte La Roda und führte eine großartige Geste aus. „Jedenfalls für Vigo.“

Der nächste Bote wurde abgefertigt. Ein paar Kannen Wein standen plötzlich zwischen den leeren Tellern und den Resten.

„Haben Sie Magazine und Vorräte, um Schiffe auszurüsten?“ fragte Ben den Gouverneur.

„Eine kleine Werft. Die Galeonen werden gerade repariert, späte Opfer der englischen Geschütze. Sonst haben wir da nur ein paar Fässer Mehl, Wein und Bier, aber nichts, mit dem man eure kleine Flotte ausstatten könnte.“

„Ich bin ermächtigt“, erklärte Hasard, „für den königlichen Seerechnungshof einzukaufen und vernünftige Preise zu zahlen.“

„Das war es“, antwortete Don Jaime, „was ich den Boten sagte. Es wird sich sehr schnell herumsprechen, daß Sie Proviant brauchen. Die Schiffe werden umlagert sein von Bauern und Händlern.“

„Das hoffen wir.“

Hasard und Ben Brighton wechselten einige unauffällige Signale. Sie beschlossen, noch zu warten und die Verproviantierung der Schebecke dem Kutscher zu überlassen. Überdies würde Don Juan alles unternehmen, was er für nötig hielt. Und bisher waren sie mit ihren geschickten Lügen sehr gut gefahren.

3.

Daß Don Juan de Alcazar kein Spanier wäre, nicht durch und durch ein Grande, ein wahrer Don – nicht einer der schätzungsweise fünfhundert Einwohner von Vigo bezweifelte seine wirkliche Herkunft. Kühl, arrogant und mit scharfen Adleraugen stand er am Ende des Steges auf den nassen Quadern und hielt seine Hand mit affektiert abgespreizten Fingern am Degengriff.

Unter den tiefhängenden Wolken, die über der Bucht von Vigo aus Südosten herantrieben und Regen versprachen, waren die Seewölfe wieder einmal die schnellsten.

Zurufe und Kommandos erfolgten in Spanisch. Er grinste dünn, wer sich der Sprache nicht sicher war, redete einfach nichts oder tauschte Bemerkungen in sehr leisem Ton aus.

Die leeren Fässer, von denen der Kutscher und Mac Pellew auch die letzten verräterischen Schriftzeichen in Englisch abgeputzt hatten, waren über den Steg geschleppt und gerollt worden. Jetzt verhandelten Hasard und Philip junior mit einem Gespannführer, schienen handelseins geworden und winkten Smoky, Pete Ballie und Carberry zur Hilfe herbei.

Spanische Silbermünzen wechselten den Besitzer. Dann setzten sich zwei Gespanne in Bewegung. Der Brunnen lag ungefähr drei Kabellängen weit entfernt, etwa in der Mitte des Buchtendes, vor einigen größeren Häusern.

Roger Brighton und Ferris Tucker hielten Listen der beiden Köche in den Händen.

Sie verhandelten mit Bauern und Händlern, die schon vom Anblick der einlaufenden Schiffe in den Hafen gelockt worden waren – und durch die Gerüchte, daß sie auf leichte Weise viel Geld verdienen konnten.

Auch die Seeleute der fünf Galeonen luden alle Fässer aus, die leer oder teilweise leer waren. Schließlich mußte rund die Hälfte auf See an die anderen Schiffe übergeben werden.

Viele aus der Seewölfe-Crew packten mit an. Sie dachten an das gemeinsame Ziel, und für den Erfolg des großen Raids taten sie fast alles.

Unter dem Gewimmel der Menschen fesselte schließlich, nach mehr als einer Stunde schärfster Beobachtung, eine einzelne Gestalt Don Juan de Alcazar.

Langsam und wie unabsichtlich ging Don Juan auf Big Old Shane zu, der an einer Hausmauer lehnte und dem geräuschvollen Treiben zusah. Higgy und Sven Nyberg schleppten vier riesige Schinken auf den Schultern über den knarrenden Steg an Bord der Schebecke.

„Siehst du dort drüben die braune Kutte und ihren mißtrauischen Inhalt?“ fragte Don Juan flüsternd.

„Beim Ladebaum am Kai?“ fragte der Schiffsschmied. Das spanische Wams über seinen Schultern krachte in den Nähten.

„Richtig. Ein Angehöriger der Gesellschaft Jesu. Ein Jesuit, ein Mönch. Man betreibt in diesem Land die Inquisition. Ich habe euch erzählt, was das bedeutet. Abgesehen davon, daß Fremde ohnehin alle als Ketzer, Schismatiker, Ungläubige und andere Unglückliche von Staats wegen zu verfolgen sind. Warum betrachtet dieser Kerl unser Schiff so genau?“

Die Männer schauten einander in die Augen. Der Schiffsschmied kratzte sich unschlüssig im Gestrüpp seines Bartes und beantwortete Don Juans Frage.

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