Fred McMason - Seewölfe Paket 33

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Seewölfe Paket 33: краткое содержание, описание и аннотация

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Die «Isabella IX.» schlüpfte elegant über die Sandbank weg – nicht so die viermastige Kriegsgaleone «Casco de la Cruz», deren Capitán scharf darauf war, die «Piraten» zu den Fischen zu schicken. Die ungeheure Masse des Viermasters wälzte sich unter vollen Segeln auf die Sandbank und blieb abrupt stehen. Das Schiff lag plötzlich so fest, als hätte es eine Riesenfaust in voller Fahrt gestoppt. Die Kerle, die in den Webleinen der Wanten hingen, verloren übergangslos den Halt, weil niemand mit dem Aufprall gerechnet hatte. Sie flogen mit erstaunten Aufschrei über Bord. Auch der baumlange, dürre Capitán Don Julio de Vilches auf dem Quarterdeck wurde von den Füßen gerissen und krachte auf die Planken, was seiner Nase gar nicht guttat. Der Fockmast brach wie ein morscher Besenstiel, und durch das Batteriedeck polterten losgerissene Vierzigpfünder…

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„Aber nicht innerhalb von ein paar Stunden.“

Al Conroy schob sich entlang des Schanzkleides auf die beiden Männer zu und blieb dicht vor ihnen stehen.

„Sir? Will sich das Flaggschiff von Don Julio de Vilches in schläfrigem Frieden oder mit dem Nachdruck der königlich spanischen Culverinen dem Hafen von Vigo nähern?“

Don Juan und der Seewolf lachten schallend.

„Wie lange fährst du schon auf unserem Schiff?“ fragte schließlich der Seewolf. „Wie immer, Mister Stückmeister. Wir sind auch am Kai von Vigo auf jeden denkbaren Zwischenfall vorbereitet.“

Al Conroy hatte keine andere Antwort erwartet. Er grinste zufrieden und zeigte zu seinen Culverinen.

„In Ordnung, Sir. So halten wir’s. Meine kleinen Lieblinge werden bereit sein.“

Die Schebecke schob sich an die „Wappen von Kolberg“ heran. Arne von Manteuffel und seine Mannen erfuhren in fast allen Einzelheiten, was Hasard mit den fünf anderen Schiffen vorhatte. Brüllendes Gelächter begleitete die Schebecke, als das Schiff weit nach Backbord überlegte und auf jenen Punkt zusegelte, an dem es mit der „Isabella“ Ribaults zusammentreffen würde. Zwei Stunden danach waren die Seewölfe wieder zur Spitze des Konvois unterwegs und segelten am frühen Nachmittag querab der „Salvador“ von Don Ricardo.

„Lange werden wir die Ruhe, die wir jetzt noch haben, nicht mehr genießen können, Sir“, sagte Dan O’Flynn warnend. Auch seine Unruhe wuchs mit jeder Seemeile, die sie sich Vigo und der Küste näherten.

„Du hast sicher recht, Dan“, erwiderte der Seewolf. „Ich bin ganz fest entschlossen, Vigo zur letzten Station zu ernennen.“

„Bist du sicher?“ fragte Ferris Tucker, der immer wieder unruhig nach Osten peilte und erwartete, bald die Küstenlinie zu sehen.

„Nein.“ Hasard schüttelte heftig den Kopf.

Mittlerweile wirkten die Schebecke und die Crew der Seewölfe auf jeden, der einen Blick an Deck werfen mochte, wie ein Schiff voller Spanier. Die Kleiderlast war nahezu geplündert worden. Aber die Gesichter unter den spanischen Helmen und Hüten, über den auffallenden Kragen, sie sahen keineswegs aus, als stammten sie alle aus der Mancha oder aus Kastilien. Und blauäugige Spanier gab es auch nicht gerade häufig.

„Nein“, wiederholte Hasard einige Minuten später. „Ich bin nicht sicher. Zwischen Cabo Finisterre und unserem guten alten London warten Sturm und Gezeiten, Strömungen und viele Schiffe auf uns. Da allerdings bin ich ziemlich sicher. Aber die Spanier in Vigo werden wir mit wahrer Meisterschaft überrumpeln.“

„Und du versteckst deinen schwarzen Kopf unter Deck, Gambiamann!“ rief Big Old Shane. „Oder hat man jemals was von pechschwarzen Spaniern gehört?“

Batuti ging auf den Scherz ein und rief zurück: „Ich ziehe meine schlechtesten Lumpen an, Mistah! Dann ich sein dein Niggersklave, Yessir?“

„Wäre auch eine Lösung“, stimmte Big Old Shane zu.

Gegen Abend nahmen die richtigen und die falschen Spanier am östlichen Horizont die Wolken, dann einige Berggipfel und schließlich, im letzten Licht, die schroffe Küstenlinie wahr. Dan O’Flynn suchte die Strände, die bewaldeten grünen Hänge und die Einschnitte ab, zwischen denen sich die fjordartigen Rias abzeichneten. Die Inselchen, die im Fahrwasser jener tief ins Land reichenden Meeresbucht zu sehen sein sollten, fand er noch nicht. Sie galten als untrügliche Landmarken vor der Einfahrt nach Vigo.

„Morgen früh sind wir so dicht unter Land, daß du keine Schwierigkeit mehr haben wirst“, tröstete ihn Higgy.

„Morgen früh sind wir vielleicht viel zu nahe unter Land“, sagte Dan einschränkend. „Und das wollen wir doch vermeiden, nicht wahr, Señores?“

„Kein Legerwall, por favor“, stimmte Jung Philip zu.

„Aus diesem Grund bin ich auch besorgt“, erklärte Dan und suchte so lange weiter, bis die Dunkelheit über dem Wasser und an Land sämtliche Einzelheiten verwischte und auslöschte. Der Konvoi war kurz nach dem ersten Augenkontakt mit dem Land auf einen Kurs gegangen, den Hasard signalisiert hatte: ein Strich östlicher als Nord.

Schon im ersten, feuchten Morgengrauen stand die Gruppe der fröstelnden Seewölfe zwischen Bugspriet und Fockmast und hielt sich an Fallen und Stagen fest.

„Ich erkenne sie wieder“, sagte Don Juan gerade. „Das ist die Einfahrt nach Vigo.“

Die Ria de Vigo, nördlich der unsichtbaren Grenze von Portugal zu Nordspanien, bot den Blicken der Männer ihre dunkelgrüne Front, die nach Westen zeigte. Die kleinen Inseln vor der Einfahrt tauchten, im zunehmenden Licht der Morgendämmerung, eine nach der anderen aus dem Dunst der Küste auf.

„Alles klar“, sagte Dan und bestätigte die Beobachtungen des Spaniers. „Meinst du, daß wir einen Lotsen brauchen?“

„Nicht, wenn du dich mit deinen scharfen Augen auf die Back stellst. Du kannst ja den Sardinhas-Fischern zusehen.“

Dan verzog das Gesicht.

„Landratten-Ratschläge“, kommentierte er. „Immerhin folgen uns die anderen Schiffe.“

Vor der Küste, wie erwartet, waren die winzigen Segel kleiner Fischerboote aufgetaucht. Über dem Wasser bis zur halben Höhe der Hänge und Felsen schwebte eine Schicht aus grauem Nebel. Die Sonne versteckte sich noch hinter den Gebirgsgipfeln, die irgendwo unsichtbar im Landesinneren aufragten. Die kleinen Kaps von Tuy und Sangenjo, im Norden, schoben sich deutlicher aus dem Nebel in den Atlantik hinaus.

„Wir sind auf dem richtigen Kurs“, sagte Dan O’Flynn nach einer Weile. „Dahinter liegt Vigo. An Steuerbord.“

„Wir werden sie gebührend aufwecken“, meinte der Seewolf, gab seine Befehle und ließ als Signal für die folgenden fünf Galeonen die Drehbasse Steuerbord achtern abfeuern.

Längst hatten sich die Seewölfe auf das Kommando vorbereitet. Die Schebecke steuerte das Fahrwasser zwischen den größten mittleren Inseln an, die als natürliche Barriere und Wellenbrecher vor der Ria aus der Brandung wuchsen.

Eine Kabellänge, bevor die Schebecke die kleinen Felsbrocken in Sichtweite hatte, sagte der Seewolf in unüberhörbarer Schärfe: „Ab jetzt wird’s ernst, klar?“

Etwa zwanzig Seewölfe, die sich zwischen der Back und dem Grätingsdeck aufhielten und zur nahen Küste hinüberstarrten, riefen laut, deutlich und aus morgendlich rauhen Kehlen: „Si, si, Señor Capitán!“

Dan O’Flynn, um die Schultern einen zerschlissenen spanischen Mantel gegen die klamme Kälte, stand auf der Back und beobachtete das Fahrwasser. Bisher hatte er keine Untiefen entdecken können. Die Fischer schienen über die sechs Schiffe nicht gerade erstaunt zu sein. Sie hatten ihre Boote hinter die Inseln an den Rändern der Ria verholt und warfen die Netze aus.

„Gut so. Geradeaus weiter.“

Dan schaute sich um. Vigo breitete sich in einem unregelmäßigen Halbrund um das Ende der Bucht an Steuerbord aus. Im Hafen lagen kleine und größere Fischerboote und zwei Galeonen, deren Masten entfernt waren und vielleicht an Land oder in der Werft überholt oder neu gezimmert wurden.

Das Focksegel der Schebecke wurde eingeholt, die Rahrute hing waagerecht zum Heck. Von den Culverinen und den Drehbassen, die noch nicht ausgerannt worden waren, hatte Al Conroy längst die Persennige abgeschlagen und verstaut.

„Fahrwasser ist frei!“ rief Dan und turnte entlang des Schanzkleides nach achtern.

Die kleine Stadt erweckte einen friedlichen, fast schläfrigen Eindruck. Auf einem Burgberg thronte ein Castillo, aus dessen Mauerscharten fünf Geschützrohre hervorstarrten.

In Kiellinie passierten die fünf Galeonen, angeführt von der „Salvador“ die Inseln vor der Einfahrt. Aus den Kaminen vieler Häuser ringelten sich Rauchsäulen in die Höhe. Der Wind verwirbelte sie langsam landeinwärts. Enge und verwinkelte Gassen führten vom Hafen zwischen alten Häusern hangaufwärts.

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