Fred McMason - Seewölfe Paket 33

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Seewölfe Paket 33: краткое содержание, описание и аннотация

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Die «Isabella IX.» schlüpfte elegant über die Sandbank weg – nicht so die viermastige Kriegsgaleone «Casco de la Cruz», deren Capitán scharf darauf war, die «Piraten» zu den Fischen zu schicken. Die ungeheure Masse des Viermasters wälzte sich unter vollen Segeln auf die Sandbank und blieb abrupt stehen. Das Schiff lag plötzlich so fest, als hätte es eine Riesenfaust in voller Fahrt gestoppt. Die Kerle, die in den Webleinen der Wanten hingen, verloren übergangslos den Halt, weil niemand mit dem Aufprall gerechnet hatte. Sie flogen mit erstaunten Aufschrei über Bord. Auch der baumlange, dürre Capitán Don Julio de Vilches auf dem Quarterdeck wurde von den Füßen gerissen und krachte auf die Planken, was seiner Nase gar nicht guttat. Der Fockmast brach wie ein morscher Besenstiel, und durch das Batteriedeck polterten losgerissene Vierzigpfünder…

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Die ursächlichen Brandherde waren gelöscht und damit die Gefahr vorerst gebannt, daß der Rumpf aufbrach. Über Luken und Niedergänge hatten sich die Flammen aber auch nach oben ausgebreitet – nur waren sie da eben wesentlich leichter zu bekämpfen.

„Zurück an Bord!“ befahl Hasard. „Die Stückpforten schließen, falls die See schwerer wird, und vor allem die achtere Pulverkammer sichern.“

Außer seinen vier Mannen verfügte er über acht Spanier. Die anderen Dons hatten sich zu den am nächsten liegenden Galeonen geflüchtet. Ihnen standen Kapitän Pigatto, der Bootsmann d’Alvarez und drei Decksleute gegenüber.

Pigatto war noch immer nicht vernünftig geworden. Um seine Mundwinkel hatte sich ein harter Zug eingegraben, und in seinen Augen glomm ein wildes Feuer. Die Anspannung und der Zwiespalt, in dem er sich befand, schienen ihm zuzusetzen. Offenbar wandelte er auf dem schmalen Grat zwischen Genialität und geistiger Verwirrung, nur war er selbst am allerwenigsten in der Lage, darauf Einfluß zu nehmen.

Die mehrschüssige Steinschloßpistole, die er auf Hasard richtete, redete eine deutliche Sprache.

„Ich habe sie nicht an Bord gebeten, de Vilches.“ Seine Stimme vibrierte merklich. „Sobald Sie über das Schanzkleid steigen, schieße ich.“

„Wir wollen Ihr Schiff retten, Pigatto.“

„Ich bin der Kapitän.“

„Daran zweifelt niemand.“

„Dann verschwinden Sie! Sie und Ihre Männer haben genug getan, lassen Sie mich wenigstens den Rest zu Ende bringen.“

„Von Ihrer Bevormundung haben wir die Schnauze voll“, sagte Tomas d’Alvarez. „Sie wurden uns aufgezwungen, Capitán, verstehen Sie? Gegen unseren Willen. Wir wollen nicht nach Irland segeln.“

Das also steckte letzten Endes dahinter. Die Probleme wuchsen, zumal Spanien querab und fast zum Greifen nahe lag. Kein Wunder, daß der eine oder andere der Dons durchzudrehen begann.

Hasard hätte eine Menge Argumente dagegen vorzubringen gehabt, doch keins, das wirklich überzeugte. Der Bootsmann hielt ebenfalls eine Pistole im Anschlag. Und die Decksleute waren mit Säbeln und Belegnägeln bewaffnet.

„Don Julio“, raunte der Profos neben dem Seewolf, „wenn wir zugleich angreifen, haben wir durchaus eine Chance.“

„Pigatto ist zu allem entschlossen“, flüsterte Hasard zurück. „Ich würde es mir nie verzeihen, falls ihre Kugeln einen von uns töten.“

„Du willst also zusehen, wie dieser Affenarsch Oberwasser behält?“

„Ich gehöre zu Ihnen, Capitán“, rief unvermittelt einer der Spanier neben Hasard. „Bitte schießen Sie nicht!“

Der Kerl schwang sich über das Schanzkleid, blieb flüchtig stehen und lief weiter, als Pigatto ihm wohlwollend zunickte.

„Wir müssen die achtere Pulverkammer absichern, Señor Capitán“, sagte er und nahm damit dem Seewolf das Wort aus dem Mund. „Sie dürfte vom Wasser nur teilweise erreicht worden sein.“

Pigatto schien kurz zu überlegen. „Gut“, sagte er dann. „Ich schätze dich als zuverlässig ein, Angel Camoiras. Wer von den anderen ebenfalls an Bord gehen will, soll dir helfen.“

Für einen Moment war er abgelenkt, weil er den Blick über die Verschanzung schweifen ließ. Camoiras nutzte die winzige Zeitspanne, um sich nach vorn zu schnellen. Er riß den Dolch aus seinem Gürtel und warf sich auf den Kapitän.

„Nimm das für Vincente, meinen Bruder. Du hast ihn in den Tod geschickt …“

Ein Schuß peitschte auf.

Angel Camoiras blieb so abrupt stehen, als sei er gegen eine unsichtbare Wand geprallt. Ein Ausdruck ungläubigen Erstaunens erschien auf seinem Gesicht. Er wollte etwas sagen, doch brachte er keinen Laut mehr über die Lippen. Seine Finger öffneten sich, der Dolch klirrte auf die Planken. Unendlich langsam sank er in die Knie und schlug der Länge nach hin.

Miguel Pigatto hielt da die Pistole schon wieder auf Hasard gerichtet.

„Verschwinden Sie, ehe ich die Beherrschung verliere und Sie ebenfalls erschieße! Ich werde nach Spanien segeln, Capitán de Vilches, ob Ihnen das genehm ist oder nicht. Und ich werde Sie wegen Anstiftung zur Meuterei anklagen.“

„Wenn Sie glauben, das tun zu müssen, ich hindere Sie nicht daran“, sagte Hasard. „Aber kümmern Sie sich vorher um die Pulverkammer.“

Pigatto lachte schrill.

„Sie legen mich nicht rein, de Vilches, noch dazu mit dem gleichen Trick, den schon dieser Wahnsinnige versucht hat.“ Er deutete auf Camoiras. „Wenn wirklich Gefahr bestünde, würden Sie und Ihre Leute kaum seelenruhig auf den Berghölzern warten. Verschwinden Sie!“

Hasard wußte, wann er verloren hatte.

„Zurück zur Schebecke!“ forderte er seine Mannen auf.

„Du kannst doch nicht das viele Gold und Silber …“ Carberry zog instinktiv den Kopf ein, als der nächste Schuß peitschte. „Du kannst wirklich.“

Hinterher behauptete er steif und fest, er hätte die Kugel unmittelbar an seinem linken Ohr vorbeipfeifen hören, und wer ihm nicht glauben wollte, dem drohte er fürchterliche Dresche an.

Sie sprangen in die Jolle und griffen sofort nach den Riemen. Auch die Spanier pullten, was das Zeug hielt. Falls noch immer keiner der auf der „Respeto“ zurückbleibenden Männer kapierte, was die Stunde geschlagen hatte, war ihnen absolut nicht mehr zu helfen.

Hasard blickte stumm zur Galeone zurück.

„Warum so schweigsam?“ fragte Don Juan.

„Vielleicht hätte ich Pigatto anders anfassen müssen“, sagte der Seewolf bedrückt. „Immerhin stehen fünf Menschenleben auf dem Spiel. Ich muß mir selbst vorwerfen, nicht alles in meiner Kraft Stehende versucht zu haben, um sie zu retten.“

„Laß dir seinetwegen keine grauen Haare wachsen.“ Der Profos spie in hohem Bogen aus. „Pigatto ist einer von denen, die du nie überzeugen kannst. Er hat sein wahres Gesicht rechtzeitig gezeigt – Kerlen wie ihm folgen Leid und Tod auf dem Fuß.“

Ein Fauchen wie von einem chinesischen Brandsatz war zu vernehmen, nur um etliches lauter. Aus der achteren Geschützpforte der „Respeto“ zuckten mannslange Stichflammen hervor, begleitet von dichtem, schwerem Pulverqualm.

„Es geht los!“ sagte der Profos.

Urplötzlich schien sich das gesamte Heck der Galeone aufzublähen. Für die Dauer eines einzigen Lidschlags wuchs das Schiff auf das Doppelte seiner Größe an, dann brachen die Verbände und Planken auseinander und gaben den Blick frei auf ein bizarres Muster aus Glut und Flammen, das die Zwischenräume ausfüllte.

Dann erst rollte der Explosionsdonner heran, gefolgt von einer fauchenden Druckwelle.

Das Achterschiff der „Respeto“ wurde aus dem Wasser gelüftet. Höher als die Masttoppen wirbelten Balken und ganze Schottsegmente hinauf, und ein Regen brennender kleiner Trümmerstücke ging im Umkreis nieder.

Zum Glück hatte die Galeone tief im Wasser gelegen, so daß der Druck vor allem nach oben gerichtet wirkte. Die Schebecke und die anderen Schiffe blieben deshalb vom Feuer weitgehend verschont. Wo dennoch glühende Spieren und kokelnde Taustücke niedergingen, waren die Mannschaften sofort zur Stelle.

Die „Respeto“ war mitten auseinandergebrochen. In einem schneller werdenden Sog, eingehüllt von Dampf und Gischt, sackte der Bug weg. Die Trümmer des Achterschiffs trieben brennend auf der Wasseroberfläche.

Obwohl es wenig Sinn hatte, nach Überlebenden der Katastrophe zu suchen, ließ sich Hasard nochmals mit der Jolle hinpullen. Auch von den anderen Galeonen wurden Boote ausgeschickt. Aber schon sehr bald stellten sie die Suche wieder ein.

Der Seewolf hatte es eilig, den Konvoi neu zu formieren und unter Segel gehen zu lassen. Dennoch vergingen beinahe zwei Stunden, bis dann endlich die Übernahme der „Respeto“-Crew auf die anderen Galeonen geregelt war.

Während dieser Zeit und auch für den Rest des Tages standen verstärkte Wachen auf der Schebecke und suchten vor allem die östliche Kimm ab. Aber nicht einmal Dan O’Flynn entdeckte Segel im Dunst der heraufziehenden Nacht …

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