Fred McMason - Seewölfe Paket 33

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Seewölfe Paket 33: краткое содержание, описание и аннотация

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Die «Isabella IX.» schlüpfte elegant über die Sandbank weg – nicht so die viermastige Kriegsgaleone «Casco de la Cruz», deren Capitán scharf darauf war, die «Piraten» zu den Fischen zu schicken. Die ungeheure Masse des Viermasters wälzte sich unter vollen Segeln auf die Sandbank und blieb abrupt stehen. Das Schiff lag plötzlich so fest, als hätte es eine Riesenfaust in voller Fahrt gestoppt. Die Kerle, die in den Webleinen der Wanten hingen, verloren übergangslos den Halt, weil niemand mit dem Aufprall gerechnet hatte. Sie flogen mit erstaunten Aufschrei über Bord. Auch der baumlange, dürre Capitán Don Julio de Vilches auf dem Quarterdeck wurde von den Füßen gerissen und krachte auf die Planken, was seiner Nase gar nicht guttat. Der Fockmast brach wie ein morscher Besenstiel, und durch das Batteriedeck polterten losgerissene Vierzigpfünder…

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„Ich habe niemanden an Bord gebeten!“ fuhr er Bob an.

„Da er aber auch nun schon an Bord ist, werden Sie ihn nicht wieder wegschicken. Mich übrigens auch nicht.“ Der Profos schwang sich über die Verschanzung und deutete einen eleganten Kratzfuß an, der dem Kapitän wie blanker Hohn erscheinen mußte.

„Runter von meinem Schiff!“ schnaubte Pigatto.

Bob Grey war für ihn nicht mehr interessant. Die Klinge zuckte herum und zielte auf Carberry.

„Was glaubst du Affenarsch eigentlich, wer du bist?“ Der Profos wich so schnell zur Seite hin aus und packte zu, daß dem Capitán die Zeit für eine angemessene Reaktion fehlte. Carberrys Finger schlossen sich bereits um Pigattos Handgelenk, als er den Degen nach vorn stieß.

„Ts-ts-ts“, sagte der Profos, „das hätte ins Auge gehen können.“

Er packte nur ein klein wenig fester zu, aber der Kapitän stieß einen gellenden Aufschrei aus und ließ den Degen fallen. Carberry bemühte sich gar nicht erst, die Waffe aufzuheben. Mit dem Fuß fuhr er unter die Klinge und wirbelte sie hoch, und geschickt faßte er mit der Rechten nach dem Griffstück.

Als er Pigatto gleich darauf den Degen zurückgab, war der zwar nur mehr halb so lang, bestand dafür aber immerhin aus zwei Teilen.

„Vorsichtig damit umgehen“, sagte er warnend. „Der Piekser ist verdammt spitz.“ Eindringlich fixierte er den Kapitän. „Wir sind hier, um zu helfen, nicht um uns zu prügeln.“

Um Pigattos Mundwinkel zuckte es verächtlich.

„Nur über meine Leiche“, antwortete er.

Carberrys Grinsen wurde noch eine Spur breiter, als es ohnehin schon war.

„Das kannst du haben, Señor“, sagte er freundlich.

Miguel Pigatto wechselte mehrmals rasch hintereinander die Farbe. Er schien etwas erwidern zu wollen, brachte aber nur ein halb ersticktes Ächzen hervor. Sein Gesicht war jetzt rot wie eine überreife Tomate.

Er starrte den zerbrochenen Degen an, dann den Profos und schließlich den vermeintlichen Don Julio de Vilches, Sonderbeauftragter seiner Majestät Philipp III., der eine bessere Behandlung verdient hatte, als sie ihm und seinen Leuten momentan widerfuhr. Dabei hatte der ehrenwerte Capitán diesen Don Julio schon einmal aufrichtig bewundert, nachdem der den letzten Schwelbrand gelöscht hatte. Aber das war Pigatto wieder entfallen.

Tomas d’Alvarez, der Bootsmann, schien sich ebenfalls nur mühsam zu beherrschen. Schließlich galt es, das Feuer zu bekämpfen, und nicht die eigenen Landsleute. Die übrige Crew schuftete indessen unbeeindruckt weiter.

„Ab sofort übernehme ich das Kommando über die ‚Respeto‘!“ rief Hasard über die Decks.

Capitán Pigatto wollte aufbegehren, doch der Profos überzeugte ihn sehr schnell davon, was ihm zuträglich war und was nicht. Ein sanfter Klaps auf die Wangen hatte noch nahezu jeden Dickkopf zur Räson gebracht.

„Capitán de Vilches kann das“, sagte Carberry betont. „Er könnte sogar dafür sorgen, daß du nie wieder ein Schiff betrittst.“

Pigatto schluckte, verzichtete aber auf eine Antwort.

Der Seewolf ließ sich von einigen Decksleuten erklären, wie es um die Galeone stand. Etwas Ähnliches hatte er beinahe erwartet. Die Bemühungen, von oben her den Brand, der sich mittlerweile noch weiter ausgebreitet hatte, zu bekämpfen, mußten Stückwerk bleiben.

Inzwischen war die Hitzeentwicklung unter Deck so stark, daß sich kaum mehr jemand dem Feuer nähern konnte.

„Die Männer müssen von Bord!“ bestimmte Hasard. „Lediglich ein kleines Kommando bleibt zurück.“

„Sie sind verrückt!“ begehrte Pigatto auf. „Ebensogut könnten Sie das Schiff anbohren, um es sofort auf Grund zu setzen.“

„Vielleicht werde ich das sogar tun“, sagte der Seewolf. „So abwegig ist der Gedanke gar nicht.“

Der Capitán plusterte sich auf wie ein Gockel während der Balz.

„Ein Ochsenfrosch ist nichts dagegen.“ Edwin Carberry wartete gespannt darauf, daß Pigatto mit lautem Knall platzte.

Doch den Gefallen tat ihm der schwarzbärtige Spanier mit der Knubbelnase nicht. Brüllend begann er Luft abzulassen.

„Sie sind eine Gefahr für den Konvoi, Capitán de Vilches. Sie behaupten, im Namen Seiner Majestät zu befehlen, aber Sie legen es darauf an, daß die ‚Respeto‘ sinkt. Sie sind ein Narr, dem wir alle viel zu lange Glauben geschenkt haben.“

„Vorsichtig, Mann!“ warnte der Profos. Wer ihn kannte, der wußte, daß das Gewitter auf dem Fuß folgte.

Miguel Pigatto kannte ihn nicht. Deshalb hörte er nicht auf zu brüllen.

„Sie sind verantwortlich, wenn die Schätze der ‚Respeto‘ verlorengehen. Sie allein, de Vilches, weil Sie mich an der Ausübung meiner Pflicht hindern. Ich werde auf dem schnellsten Weg nach Spanien segeln und Sie anklagen …“

Der Profos schlug zu. So plötzlich und unerwartet wie ein tropischer Hurrikan.

Für den Kapitän war es, als schlage ein Blitz ein. Wahrscheinlich sah er auch viele bunte Sterne. Als Carberrys Faust sein Kinn traf, wurde er aus den Stiefeln gehoben und lernte fliegen. Leider stand der Großmast im Weg. Und Pigatto hatte hinten keine Augen. Deshalb spürte er das Hindernis erst, als er schon dagegenkrachte – sofern er zu dem Zeitpunkt überhaupt noch etwas spürte und nicht bereits die Englein singen hörte.

„Hat er etwas gesagt?“ erkundigte sich der Profos fürsorglich.

„Ich glaube – pfft“, erklärte Bob Grey.

„Dann ist es gut.“

In sich zusammengesunken wie ein Häufchen Elend hing der Kapitän halb über der Mastbeting. Seltsamerweise traf keiner der Mannschaft Anstalten ihm beizustehen.

„Du Mistkerl hast ihn umgebracht!“ schrie Tomas d’Alvarez mit sich überschlagender Stimme. „Das wirst du büßen!“

Der Profos blickte geradewegs in die Mündung einer Pistole.

„Du bist doch derselbe Pavianarsch wie dein Capitán“, sagte er grimmig.

D’Alvarez’ Zeigefinger krümmte sich um den Abzug. Die Waffe entlud sich krachend und in einer Wolke von wirbelndem Pulverdampf, aber die für den Profos bestimmte Kugel verlor sich sonstwo zwischen den Spieren. Der Bootsmann führte da bereits einen Veitstanz auf und hüpfte im Kreis, daß jeder Wilde vor Neid erblaßt wäre.

Bob Grey hatte eins seiner Messer geworfen. Die Klinge hatte d’Alvarez’ Waffenhand durchbohrt, und da steckte sie noch und zwang ihm die mörderischsten Rachegedanken auf.

Hasard achtete nicht mehr auf ihn. Die beiden Zwischenfälle hatten unnötig Zeit gekostet. Ein rascher Rundblick verriet ihm, daß viele der Männer erschöpft waren. Sie noch für Löscharbeiten einzusetzen, wäre sinnlos gewesen.

„Geht in die Boote!“ befahl er. „Setzt zu den anderen Galeonen über. Wer versteht sich aufs Signalisieren?“

Ein glatzköpfiger, feister Bursche meldete sich. Er schien Vertrauen zu de Vilches zu haben, wie überhaupt die Mehrzahl der Männer ihm zutraute, daß er die „Respeto“ noch retten könne. Nur einige wenige bedachten ihn mit verächtlichen Blicken – das waren wohl jene, die bei der Schiffsführung lieb Kind sein wollten.

„Wir brauchen Jollen von den anderen Schiffen und Männer, die noch ausgeruht sind“, bestimmte Hasard. „Außerdem Zimmermannswerkzeug und nach Möglichkeit geteertes Segeltuch. Wer ist im Tauchen geübt?“

„Tito Menéndez.“

„Noch jemand?“

„Keiner von den Männern, die zurückgeblieben sind.“

„Gut.“ Hasard nickte. „Hängt einen Bootsmannsstuhl vor die Galion. Außerdem …“

Vom Achterdeck her brandete Geschrei auf. Der Seewolf erkannte, daß mehrere Männer aus dem Niedergang wankten. Sie waren erschöpft, mit rußgeschwärzten Gesichtern und halb verkohlter Kleidung, die nur mehr in Fetzen an ihnen hing.

„Das Pulver!“ keuchten sie. „Das Feuer wird in Kürze in die provisorische Waffenkammer hinter dem Großmast eindringen. Wir haben versucht, die Flammen zu löschen, wir schaffen es nicht.“

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