Fred McMason - Seewölfe Paket 33

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Seewölfe Paket 33: краткое содержание, описание и аннотация

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Die «Isabella IX.» schlüpfte elegant über die Sandbank weg – nicht so die viermastige Kriegsgaleone «Casco de la Cruz», deren Capitán scharf darauf war, die «Piraten» zu den Fischen zu schicken. Die ungeheure Masse des Viermasters wälzte sich unter vollen Segeln auf die Sandbank und blieb abrupt stehen. Das Schiff lag plötzlich so fest, als hätte es eine Riesenfaust in voller Fahrt gestoppt. Die Kerle, die in den Webleinen der Wanten hingen, verloren übergangslos den Halt, weil niemand mit dem Aufprall gerechnet hatte. Sie flogen mit erstaunten Aufschrei über Bord. Auch der baumlange, dürre Capitán Don Julio de Vilches auf dem Quarterdeck wurde von den Füßen gerissen und krachte auf die Planken, was seiner Nase gar nicht guttat. Der Fockmast brach wie ein morscher Besenstiel, und durch das Batteriedeck polterten losgerissene Vierzigpfünder…

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Der Stückmeister, der unmittelbar vor dem Faß gestanden hatte, wurde von der Verpuffung zurückgeschleudert. Im Nu glich er einer lodernden Fackel, die nichts und niemand mehr zu löschen vermochte. Brüllend wirbelte er im Kreis herum, aber sein Schreien verstummte sehr schnell.

Avila, der mit sich selbst mehr als genug zu tun hatte und ebenfalls schwere Verbrennungen davontrug, konnte ihm nicht helfen. Bis weitere Männer, dem Lärm folgend, zu Hilfe eilten, lebte Vincente Camoiras schon nicht mehr und nur mit Mühe schafften sie es, den Navigator zu löschen und ihn aus der unmittelbaren Gefahrenzone zu schleppen.

An einigen Stellen brannte der Laderaum lichterloh. Die um sich greifende Hitze zwang die Männer, sich weiter zurückzuziehen.

7.

„Dieser Capitán Pigatto ist ein hirnloses Rindvieh“, sagte der Profos im Brustton der Überzeugung. „Man sollte ihn in den Hintern treten und danach versuchen, den Brand zu löschen.“

„Er unternimmt sicher alles in seiner Macht Stehende“, erwiderte Matt Davies, wobei er sich vergeblich bemühte, eine zwischen seinen Zähnen hängende Fleischfaser zu entfernen. Er schmatzte und schnitt Grimassen, die selbst Old Donegal das Fürchten gelehrt hätten.

„Nimm einfach den Haken!“ riet Carberry und deutete auf die Prothese, die Matts rechte Hand ersetzte.

„Was du nicht sagst.“ Davies reagierte überaus gereizt. „Deine klugen Ratschläge kannst du dir sonstwohin stecken, Mister.“

„Ach nee. Wohin zum Beispiel?“

Matt Davies schmatzte steinerweichend. Er ließ den Profos Profos sein und zeigte ihm die kalte Schulter.

Es sah nicht so aus, als hätten die Dons auf der „Respeto“ den geringsten Erfolg zu verzeichnen.

„Denen brennt der Kahn unter dem Hintern weg, und sie tun nichts dagegen“, sagte der Profos grollend. „So etwas muß man erst mal gesehen haben. Oder bist du immer noch anderer Meinung, Matt?“ Er verpaßte Davies einen freundschaftlichen Klaps zwischen die Schulterblätter, daß der beinahe über Bord gegangen wäre.

„Hoppla! Wenn ich dich nicht aufgefangen hätte, wärst du glatt naß geworden. Stehst ziemlich wacklig auf den Beinen, was, wie?“

Matt Davies schwieg. Dazu gehörte eine gehörige Portion Selbstbeherrschung. Er brachte es sogar fertig, den Profos anzulächeln.

„Du bist mir doch von allen der Liebste, lieber Edwin.“ Sprach’s, drehte sich auf dem Absatz um und verschwand, nach wie vor heftig schmatzend, unter Deck. Er ließ einen völlig verdatterten Profos zurück, der sich intensiv und nachdenklich die Nase rieb.

„Was das Rübenschweinchen damit wohl meint?“ Dan O’Flynn trat vorsichtig näher, darauf bedacht, nicht in Carberrys Reichweite zu gelangen. „Womöglich ist er ein feuriger Verehrer deiner Männlichkeit und du hast es nur noch nicht spitzgekriegt. Du solltest ihn einfach mal fragen.“

„Noch ein Wort von Feuer, und ich vergesse mich“, sagte der Profos grollend. Womit er wieder beim Thema war. Und das behagte ihm überhaupt nicht. Ob die „Respeto“ zum Teufel ging, war ihm scheißegal, aber das schöne Gold und Silber, das unwiederbringlich verloren wurde, taten ihm auf der Seele weh.

„Die Ratten schicken sich an, das sinkende Schiff zu verlassen“, sagte Dan.

„Quatsch, die sind längst von Bord.“

„Ich meine die zweibeinigen“, klärte Dan den Profos auf.

„Pigatto?“

„Der nicht – ich traue ihm nicht zu, daß er seine Männer im Stich läßt.“

Edwin Carberry kniff die Augen zusammen, als könne er auf diese Weise besser sehen. Trotzdem erkannte er nur einige vage Schatten inmitten der wirbelnden Rauchwolken.

„Wenn du mir einen Bären aufbindest, Jungchen …“

„Die Dons machen ihre Boote klar!“

„Dann wir es Zeit für uns, einzugreifen. Der Mückenschisser auf der Back paßt bestimmt nicht mehr auf.“

Philip Hasard Killigrew gelangte ungefähr gleichzeitig mit seinem Profos zu derselben Ansicht. Mittlerweile mußte der Querkopf Pigatto einsichtiger geworden und von seinem hohen Roß heruntergestiegen sein. Falls nicht, gab es genug Mittel, ihn zu einer anderen Ansicht zu bekehren. Der Profos würde dabei ganz bestimmt kräftig mitmischen.

Hasard befahl, Fahrt aufzunehmen. Langsam glitt die Schebecke näher an die qualmende Galeone heran.

Die Dons schöpften wie die Verrückten Wasser, allem Anschein nach aber ohne den erhofften durchschlagenden Erfolg. Lange konnte das nicht mehr gutgehen.

Hasard fixierte die Back der „Respeto“. Er glaubte sogar, ungefähr dort, wo die Drehbasse montiert sein mußte, eine Bewegung zu erkennen. Augenblicke später stach eine grelle Feuerlanze durch den Dunst, gefolgt vom kurzen, aber scharfen Krachen der Pulverexplosion. Die Entfernung war mittlerweile gerade so, daß ein Einpfünder treffen konnte.

Al Conroy, der unentwegt an seinen Culverinen ausharrte, wandte sich flüchtig zum Achterdeck um und winkte ab.

„Das war ein Böller, Sir!“ rief er. „Ich will mich freiwillig zum Deckschrubben melden, wenn ich das nicht heraushöre.“

Tatsächlich erfolgte nirgendwo ein Einschlag. Auch Backbord voraus stieg keine noch so kleine Fontäne auf.

„Ein Kapitän, dessen Befehle nicht mehr wortgetreu befolgt werden, hat abgewirtschaftet“, sagte Don Juan. „Wahrscheinlich hält nur noch der Kampf gegen das Feuer die Crew der ‚Respeto‘ von einer offenen Meuterei ab. Pigatto läßt auf uns schießen, und seine Geschützbedienung verzichtet auf die Kugel – deutlicher können die Verhältnisse kaum zutage treten.“

Der Seewolf nickte flüchtig. Ungefähr fünfzig Yards trennten die Schebecke noch von der Galeone. Näher heranzusegeln, verbot sich von selbst. Während des ersten Schwelbrands waren zwar die Rumvorräte von Bord geschafft worden, keineswegs aber das sicher reichlich vorhandene Schießpulver.

Hasard hatte mitgekriegt, daß die Pulverfässer und Kartuschen ursprünglich in mehrere Kammern aufgeteilt gewesen waren, um mit der schweren Gold- und Silberladung einen besseren Trimm zu erreichen, inzwischen lagerte aber wohl alles im Achterschiff.

Sobald das Feuer die Pulvervorräte erreichte, würde die „Respeto“ in einer verheerenden Explosion in die Luft fliegen. Dann waren selbst hundert Yards Distanz zu wenig, dem Feuerregen zu entgehen, der im weiten Umkreis die See brodeln lassen würde.

„Mister Carberry!“ rief Hasard. „Die Jolle zum Aussetzen bereit!“

Die Mundwinkel des Profos’ wanderten bis gefährlich nahe an seine Ohrläppchen heran, und vorübergehend sah es so aus, als würde er sich den Kiefer ausrenken.

Aber dann schallte sein begeistertes „Si, si, Capitán!“ über Deck.

Hasard wählte den Profos, Don Juan, Ferris Tucker und Bob Grey als weitere Begleitung aus. Bis er selbst in das Boot abenterte und auf der Achterducht Platz nahm, warteten sie schon begierig aufs Abstoßen.

Niemand auf der „Respeto“ schien das kleine, sich schnell nähernde Boot zu sehen. Die Dons hatten genug mit sich selbst zu tun. Hasard steuerte auf die Höhe des Großmasts zu.

Endlich wurden zwei Kerle, die hastig mit allen möglichen Gefäßen Wasser schöpften, aufmerksam. Sie ließen sich aber nicht für einen Augenblick unterbrechen.

Natürlich brachte niemand eine Jakobsleiter aus, das wäre zuviel verlangt gewesen. Bob Grey, der drahtige, blonde Engländer, kletterte über die Berghölzer und die Großmastrüsten zur Kuhl hinauf.

Edwin Carberry folgte ihm wohlweislich sozusagen auf den Fersen, und das war gut so, denn der Empfang für Bob fiel alles andere als besonders freundlich aus. Es sei denn, er hätte Gefallen an der Degenspitze gefunden, die haargenau auf seinen Bauch zielte.

Capitán Pigatto höchstpersönlich stand am anderen, dem ungefährlichen Ende des Degens. Er wirkte verbohrt.

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