Fred McMason - Seewölfe Paket 33

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Seewölfe Paket 33: краткое содержание, описание и аннотация

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Die «Isabella IX.» schlüpfte elegant über die Sandbank weg – nicht so die viermastige Kriegsgaleone «Casco de la Cruz», deren Capitán scharf darauf war, die «Piraten» zu den Fischen zu schicken. Die ungeheure Masse des Viermasters wälzte sich unter vollen Segeln auf die Sandbank und blieb abrupt stehen. Das Schiff lag plötzlich so fest, als hätte es eine Riesenfaust in voller Fahrt gestoppt. Die Kerle, die in den Webleinen der Wanten hingen, verloren übergangslos den Halt, weil niemand mit dem Aufprall gerechnet hatte. Sie flogen mit erstaunten Aufschrei über Bord. Auch der baumlange, dürre Capitán Don Julio de Vilches auf dem Quarterdeck wurde von den Füßen gerissen und krachte auf die Planken, was seiner Nase gar nicht guttat. Der Fockmast brach wie ein morscher Besenstiel, und durch das Batteriedeck polterten losgerissene Vierzigpfünder…

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Der Segelmacher entging dem zweifellos tödlichen Hieb gegen seinen Kopf um Haaresbreite. Die Verzweiflung mobilisierte nochmals seine Kräfte. Er kriegte den Eimer zu fassen und zerrte Zapata ruckartig zu sich heran.

Im nächsten Moment wälzten sie sich in verbissenem Zweikampf über den Boden. Juan Barbara hatte seine Linke in den Haaren des Decksmannes verkrallt und versuchte, mit der Rechten den Dolch aus dem Gürtel zu ziehen.

Zapata hingegen tastete mit beiden Händen nach seiner Kehle. Sie keuchten halb erstickt. Die Glut und der fehlende Sauerstoff setzten ihnen zu. Ihre Griffe erlahmten von selbst.

Irgendwie schaffte Barbara das Kunststück, die Knie anzuziehen und den Gegner zur Seite zu drücken. Zapatas Gesicht, das er gerade eine Handspanne vor sich sah, war zur haßverzerrten Fratze geworden.

Undeutlich und wie aus weiter Ferne vernahm der Segelmacher eine Stimme vom oberen Deck, die nach ihnen rief.

Im selben Moment zerbarst das Teerfaß. Wie glühende, zähflüssige Lava ergoß sich die brennende Masse auf die Planken, keine zwei Schritte von den Kämpfenden entfernt.

Die Hitze versengte ihre Haare und verbrannte die Haut. Juan Barbara rang nach Luft, da schlug Zapata mit einer brennenden Daube aus dem Faßmantel zu.

Taumelnd richtete sich der Decksmann auf. Seltsamerweise empfand er keine Erleichterung, sondern nur eine grenzenlose Leere. Ohne daß er es merkte, ließ er das brennende Holz fallen.

Die Hitze war nicht mehr zu ertragen.

Weg von hier! schoß es ihm durch den Sinn. Oder du stirbst ebenfalls in den Flammen.

Erst jetzt hörte er das Geschrei von oben. Die Jakobsleiter hatte Feuer gefangen und wurde herabgeworfen. Zugleich kippten die Männer Pütz um Pütz voll Seewasser aus. Jorge war dennoch der Rückweg abgeschnitten.

Der brennende Teer ließ die Vorpiek zur Todesfalle werden. Schützend die Arme vors Gesicht geschlagen, torkelte Zapata an der Wand entlang. Zum Glück fand er das Schott auf Anhieb, weil sie sich als helleres, stärker brennendes Viereck inmitten der glimmenden Beplankung abzeichnete.

Mit dem letzten Rest von Selbstbeherrschung warf er sich dagegen. Das Schott sprang auf, Zapata stürzte und kämpfte verzweifelt gegen die beginnende Ohnmacht an. Die Außenluft empfand er als angenehm kühl auf der glühenden Haut. Der Qualm war nur über dem Boden etwas lichter.

Jorge atmete kurz und hastig. Auf allen vieren schleppte er sich vorwärts, weg von der Hölle, die er eben erlebt hatte. Er glaubte nicht mehr daran, daß die „Respeto“ noch zu retten war.

Neben ihm huschten kleine, blaue, zitternde Flämmchen durch die Plankennähte. Weitere Brandherde hatten sich in dem vor der Piek lagernden Gerümpel gebildet, und auch in dem anschließenden Laderaum flackerten schon die Flammen.

Zapata dachte an den Rum. Zwei der Fäßchen waren aufs höchste gefährdet. Falls sie zu brennen begannen, würde sich das Feuer schlagartig weiter ausbreiten.

Er hörte Stimmen.

Im einen Moment waren sie ganz nahe und so laut, daß seine Trommelfelle schier zerplatzten – im nächsten Moment schwanden sie zum verhaltenen Raunen eines Maienlüftchens und schienen möglicherweise gar nicht mehr vorhanden zu sein, sondern auf bloßer Einbildung zu beruhen.

Jorge Zapata verstand ohnehin nicht, was sie sagten.

Seine Lider waren schwer wie Blei. Er hatte Mühe, sie wenigstens so weit zu öffnen, daß er unter den Wimpern hindurch verschwommen seine Umgebung wahrnehmen konnte.

Rauch wölkte über ihm. Aber da waren auch straff durchgeholte Taue und ein im Dunst verschwindender Mast. Und flüchtig gewahrte er ein winziges Stückchen blauen Himmels, das sich jedoch rasch wieder verhängte.

Er lag an Deck und wußte nicht, wie er es geschafft hatte, nach oben zu gelangen. In seiner Erinnerung klaffte eine mehr oder weniger große Lücke.

Die Stimmen wurden deutlicher. Jorge Zapata hörte den Capitán Befehle brüllen. Hand in Hand mühte sich die Crew, von außenbords Wasser in Pützen aufzuhieven und unter Deck zu mannen. Aber offenbar war das Feuer nicht einzudämmen.

Wie lange mochte er ohne Besinnung gewesen sein? Zapata hatte keine Ahnung. Ebensowenig wußte er, was geschehen war. Hatte er sich aus eigener Kraft über die Niedergänge nach oben geschleppt, oder war er von jemandem entdeckt und gerettet worden?

Gesicht und Hände glühten, die Kopfhaut juckte schier unerträglich. Mühsam versuchte er, sich zu bewegen. Wieder wurde ihm schwarz vor Augen, aber er schaffte es, einen Arm zu heben und sich mit den Fingern durchs Haar zu fahren.

Die Berührung erzeugte einen stechenden Schmerz. Erschrocken zog Zapata die Hand zurück. Abgesehen von den großflächigen Brandblasen, war sie plötzlich rußgeschwärzt. Versengte Haare klebten zwischen den Fingern.

Bruchstückweise entsann er sich. Erst die Vorpiek, danach der Laderaum, aber auch hier Feuer und Flammen, die ihn einschlossen.

Verzweifelt raffte er sich auf, um dem Tod zu entgehen. Er kroch, taumelte und stolperte vorwärts, seine Kleidung fing Feuer, er schlug die Flammen aus, doch sie züngelten von neuem hoch. Aber plötzlich waren da schemenhafte Gestalten. Die jähe Kälte über ihm zusammenschlagenden Wassers raubte ihm endgültig die Besinnung …

Mühsam stemmte er sich hoch. Niemand achtete auf ihn, die Mannschaft befand sich in Panikstimmung. Aber noch dachte keiner daran, die Jollen klarzumachen und auszusetzen. Der Capitán hatte befohlen, die „Respeto“ zu retten. Wer unter diesen Umständen nicht bis zum Letzten seinen Mann stand, würde wenig zu lachen haben.

Julio Cazalilla, der Feldscher, nahm sich seiner an. Ein verflucht mulmiges Gefühl breitete sich in Zapatas Magengegend aus, als er endlich die vielen Verbrennungen sah, die er erlitten hatte. Daß er noch lebte, schien schlichtweg ein Wunder zu sein.

Andere hatten weniger Glück als der Decksmann. Während sich die einen verbissen bemühten, das Feuer in der Vorpiek von oben her unter Kontrolle zu bringen und Unmengen von Wasser auf das schwelende und brennende Gerümpel ausleerten, versuchten die anderen, ein weiteres Ausbreiten der Flammen zum Achterschiff hin zu verhindern, was sich letztlich als schwieriger erwies als angenommen.

Das ausgedörrte Werg in den Plankennähten wirkte zum Teil wie eine Pulverspur, so schnell und zielstrebig fraß sich die Glut daran entlang.

Und plötzlich loderten irgendwo neue Flammen auf und griffen gierig um sich.

Rußgeschwärzte, schwitzende Gestalten hasteten durch den Qualm, der sich wieder dichter ausbreitete. Verschalkungen wurden eingerissen und Latten und Taue nach achtern geschleppt, um dem Feuer möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten.

Aber auch Gold und Silber behinderten die Löschmannschaften, zumal Glutnester überall entstanden – es war nur noch eine Frage der Zeit, bis der massive Rumpf der Galeone entweder durch die Flammen selbst oder durch langsam kokelnde Balken so weit geschwächt sein würde, daß er dem Wasser nicht mehr standhielt. Die „Respeto“ war dann unweigerlich verloren.

Francisco Avila, der Navigator, und Vincente Camoiras, der Stückmeister, hatten gerade im vorderen Teil eines Laderaums alle Glutnester gelöscht und waren im Begriff, goldene indianische Kultgegenstände umzuladen, als sie unvermittelt auf ein Fäßchen stießen, dessen Dauben bereits brannten. Seltsamerweise wirkten die Bodenplanken rundherum, als böten sie den Flammen besonders viel Nahrung.

Das Faß gehörte bestimmt nicht hierher. Bevor Avila sich jedoch darüber klarwerden konnte, sagte Camoiras: „Das ist Rum!“

Er deutete auf die Dauben, zwischen denen eine sofort hell auflodernde Flüssigkeit hervorquoll.

Im selben Moment schlug das Feuer durch. Eine grelle Stichflamme sprengte das Holz und die schon lockeren Eisenreifen.

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