Fred McMason - Seewölfe Paket 33

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Seewölfe Paket 33: краткое содержание, описание и аннотация

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Die «Isabella IX.» schlüpfte elegant über die Sandbank weg – nicht so die viermastige Kriegsgaleone «Casco de la Cruz», deren Capitán scharf darauf war, die «Piraten» zu den Fischen zu schicken. Die ungeheure Masse des Viermasters wälzte sich unter vollen Segeln auf die Sandbank und blieb abrupt stehen. Das Schiff lag plötzlich so fest, als hätte es eine Riesenfaust in voller Fahrt gestoppt. Die Kerle, die in den Webleinen der Wanten hingen, verloren übergangslos den Halt, weil niemand mit dem Aufprall gerechnet hatte. Sie flogen mit erstaunten Aufschrei über Bord. Auch der baumlange, dürre Capitán Don Julio de Vilches auf dem Quarterdeck wurde von den Füßen gerissen und krachte auf die Planken, was seiner Nase gar nicht guttat. Der Fockmast brach wie ein morscher Besenstiel, und durch das Batteriedeck polterten losgerissene Vierzigpfünder…

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Noch immer lastete Brandgeruch im Vorschiff der „Respeto“. Der kalte Rauch stammte von dem Schwelbrand, den die Besatzung anderthalb Tage hindurch einzudämmen versucht hatte und der letztlich von Don Julio de Vilches und seinen Männern gelöscht worden war, indem sie einfach angefangen hatten, das kokelnde Zeug über Bord zu werfen. Sehr zum Leidwesen von Capitán Pigatto, der das meiste als durchaus noch brauchbar eingestuft hatte. Letztlich war alles in einer Prügelei ausgeartet.

Mario Morales stellte erstaunt fest, daß sich erneut ein beachtlicher Kram angesammelt hatte, einiges davon vom Brand angekohlt. Womöglich hatte Pigatto das Zeug wieder aus der See auffischen lassen.

Er, Morales, wußte das nicht so genau, denn zu jener Zeit hatte er sich unter Deck aufgehalten, weil ihm wieder übel gewesen war wie sooft in letzter Zeit. Aber jetzt, die beiden Rumflaschen an sich gepreßt, fühlte er sich schon merklich wohler.

Selbst vor der Vorpiek lagerten Seegrasmatratzen und lose aufgeschichtete, frisch gelohte Segel. Ihnen haftete noch ein intensiver Geruch nach Eichenrinde und Fischöl an, mit dem sie vor dem Verrotten geschützt wurden. Erst durch die Tränkung erhielten die Segel ihre typische rotbraune Farbe.

Die Decksplanken, aber auch die meisten Balken in dem Bereich waren vom Feuer geschwärzt. Jemand hatte den Versuch unternommen, die dicken, teils öligen Rußflocken aufzuwischen. Das Ergebnis war eine verschmierte schwarze Schicht, die sich wohl nur noch mit Sand und Wetzsteinen beseitigen ließ.

Flüchtig blickte Mario hinter sich, ob er in dem Dreck eine sichtbare Spur hinterließ. Zufrieden stellte er fest, daß das nicht der Fall war.

Niemand würde ihn suchen, da er zur Freiwache gehörte. Ihm blieb also Zeit, sich mit den beiden Flaschen zu befassen, deren Inhalt wie Medizin wirkte. Mit nichts anderem ließen sich die bohrenden Leibschmerzen und die jedesmal stärker werdende Übelkeit vertreiben.

Der Arzt auf der „Respeto“ war ein Quacksalber. Seine Pulver und Pillen hatten absolut nichts bewirkt außer einer gräßlichen Austrocknung von Mund und Rachen. Mario erklärte sich lieber für gesund, ehe er Julio Cazalilla noch einmal unter die Augen trat.

Sorgfältig schloß er die Vorpiek hinter sich. Bewußt verzichtete er darauf, die Lampe anzuzünden, die draußen hing.

Schon nach kurzer Zeit hatten sich seine Augen an die Schwärze in dem muffigen, spitz zulaufenden Raum gewöhnt. Nach und nach registrierte er, daß die Plankennähte der Innenwand Licht durchließen. Winzige Bahnen von Helligkeit fielen herein und zeigten ihm die Umrisse der verstauten Waren.

Mario setzte sich auf einen gepreßten Wergballen. Den nach Fischöl stinkenden Eimer gleich daneben schob er mit den Füßen zur Seite. Er zupfte ein Loch in das Werg und stellte die volle Flasche hinein – auf die Weise konnte sie nicht umfallen und zerbrechen.

Aber die andere Flasche war ohnehin fast leer. Mario trank einen kräftigen Schluck, danach schüttelte er den Rest. Das Gluckern verriet ihm, daß höchstens noch eine Fingerbreite Rum drin war.

Er stierte vor sich hin.

Stampfend hob und senkte sich die Galeone. Hier vorne war die Bewegung besonders deutlich wahrzunehmen. Das Rauschen und Krachen, wenn der Bug die Wellen teilte, übertönte alle anderen Geräusche.

Die Schmerzen ließen sich kaum noch vertreiben. Mario fragte sich, was werden sollte, falls der Rum allmählich seine Wirkung verlor. Oder setzte ihm nur der kalte Rauch derart zu?

„Bald erreichen wir Irland“, murmelte er halblaut vor sich hin. „Dann wird alles besser. Ja, Mario, du wirst schon sehen.“ Eine neue Woge von Schmerzen, die sich bis unter die Rippen hinzog, ließ ihn verstummen. Für eine Weile rang er nach Atem. „Ich trinke auf meine Gesundheit“, schnaufte er in einem Anflug von Ironie. „Entweder schaffe ich es bis Irland, oder ich bin vorher tot.“

Er trank, wollte die leere Flasche wegwerfen, besann sich aber und rammte sie statt dessen mit dem Hals nach unten in den Wergballen. Die andere Buddel glitt wie von selbst in seine Hand. Vergeblich bemühte er sich, den Korken herauszuziehen, aber der Pfropfen widerstand seinen Bemühungen mit einer Hartnäckigkeit, die Mario eine Reihe schauerlicher Verwünschungen entlockte.

Ihm blieb nichts anderes übrig, als von dem Wergballen zu rutschen und in dem verhältnismäßig engen Raum nach einem brauchbaren Werkzeug zu suchen.

Die Übelkeit ließ ihn taumeln. Täuschte er sich, oder wurde der Brandgeruch plötzlich intensiver?

„Was soll’s?“ murmelte er vor sich hin.

Gleich darauf ertastete er eine Kiste voller Nägel, fingerte einen der langen Stifte heraus und versuchte, den Korken hochzuhebeln – mit dem dürftigen Erfolg, daß er zwar einige Stücke herausbrach, die Flasche aber nach wie vor verschlossen blieb.

Wütend schleuderte er den Nagel in die Ecke und stocherte mit den Fingern im Flaschenhals herum. Nach einer Weile gab er seine sinnlosen Bemühungen auf. Inzwischen war ihm alles egal, wenn er nur an den Rum gelangte.

Die Schmerzen, die seinen Leib aufwühlten, wurden schlimmer als je zuvor. Er zitterte und hatte enorme Mühe, die Flasche festzuhalten, die er jetzt am Boden packte und mit dem Hals gegen einen Balken drückte.

Mario hatte stets geglaubt, daß Glas leicht zu brechen war, daß man es eigentlich nur scharf anzublicken brauchte. Jetzt wurde er eines Besseren belehrt. Oder war er bereits zu schwach? Er stieß wieder zu und rammte den verdickten Flaschenhals gegen den Balken.

Ein leises Klirren erklang. Trotzdem bedurfte es noch zweier weiterer Versuche, bis endlich das Glas splitterte. Kostbarer Rum schwappte aus der ausgezackten Öffnung, tränkte den Balken und tropfte zu Boden, wo rasch eine kleine Lache entstand. Aber die sah Mario Morales schon nicht mehr. Mit geschlossenen Augen kippte er den Rum aus der immerhin noch zu drei Vierteln gefüllten Flasche in sich hinein.

Der Alkohol rann wie Feuer durch seine Kehle. Mario verschluckte sich, mußte husten und verschüttete noch mehr von der edlen Medizin, die diesmal wirklich half. Zum erstenmal seit Monaten fühlte er sich wohlig leicht – in dem Zustand hätte er ohne Schwierigkeiten in die höchsten Wanten aufentern und freihändig über die Rahen laufen können.

„Alles wird gut“, murmelte er. „Ich wußte es.“

Der nächste Schluck rief fast schon Euphorie hervor. Der Inhalt der Flasche ging erschreckend schnell zur Neige. Mario Morales wandte sich der Tür zu, er brauchte Nachschub von diesem vorzüglichen Heilmittel.

Der neuerliche Schmerz traf ihn wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Als hätte jemand einen glühenden Degen durch seine Nieren gestoßen. Mario stockte der Atem, er hatte nicht einmal Luft für einen gepeinigten Aufschrei.

Wo er gerade stand, brach er zusammen. Klirrend zersprang die Flasche in seiner Hand. Aber niemand hielt sich in der Nähe auf, der das Geräusch gehört hätte.

Zwei Tage zuvor hatten die Arwenacks sämtliches Gerümpel aus der Vorpiek, in der der Schwelbrand ausgebrochen war, ausgeräumt. Den Befehlen ihres Capitáns folgend, hatten die Spanier jedoch einiges davon wieder zurückgeschafft. Warum auch nicht?

Der Brand war zu jenem Zeitpunkt gelöscht gewesen und alle angekohlten Planken und die Nähte zwischen ihnen genau nach versteckten Glutnestern abgesucht worden. Also bestand überhaupt kein Risiko.

Das winzige Loch in einer Seegrasmatratze hatte niemand entdeckt. Vielleicht, wenn es einen dunklen, verkohlten Rand gehabt hätte – doch das war nicht der Fall. Der Funke, der sich durch den gespannten Stoff hindurchgefressen hatte, flammte nicht gleich hell auf, er erlosch aber auch nicht, sondern verzehrte gerade soviel von dem dürren Füllmaterial, wie er brauchte, um sich selbst zu stabilisieren.

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