Fred McMason - Seewölfe Paket 33

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Seewölfe Paket 33: краткое содержание, описание и аннотация

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Die «Isabella IX.» schlüpfte elegant über die Sandbank weg – nicht so die viermastige Kriegsgaleone «Casco de la Cruz», deren Capitán scharf darauf war, die «Piraten» zu den Fischen zu schicken. Die ungeheure Masse des Viermasters wälzte sich unter vollen Segeln auf die Sandbank und blieb abrupt stehen. Das Schiff lag plötzlich so fest, als hätte es eine Riesenfaust in voller Fahrt gestoppt. Die Kerle, die in den Webleinen der Wanten hingen, verloren übergangslos den Halt, weil niemand mit dem Aufprall gerechnet hatte. Sie flogen mit erstaunten Aufschrei über Bord. Auch der baumlange, dürre Capitán Don Julio de Vilches auf dem Quarterdeck wurde von den Füßen gerissen und krachte auf die Planken, was seiner Nase gar nicht guttat. Der Fockmast brach wie ein morscher Besenstiel, und durch das Batteriedeck polterten losgerissene Vierzigpfünder…

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„Ungerechtfertigt?“ Um Vaqueros Mundwinkel zuckte es verhalten. „Wer mit dem Feuer spielt, muß damit rechnen, daß ihm eine brennbare Flüssigkeit abgenommen wird.“

„Höre ich aus deinen Worten wirklich Schadenfreude heraus?“ fragte Zapata.

„Das kannst du halten, wie du willst.“

Menéndez, der unmittelbar vor einer Nagelbank stand, griff spontan hinter sich. Seine Finger verkrampften sich um einen der Belegnägel.

Eine handfeste Auseinandersetzung war jedoch keineswegs das, was Jorge Zapata gebrauchen konnte, deshalb warf er Tito einen warnenden Blick zu und sagte grollend: „Steht nicht herum und haltet Maulaffen feil! Schafft den Rum in die Jolle!“

Bis jetzt hatte es keine Zwischenfälle gegeben. Doch das mußte nicht so bleiben. Zapata lag wenig daran, das Schicksal unnötig herauszufordern. Sieben Glasen hallten über das Deck der „Honestidad“. Damit blieb noch genau eine halbe Stunde Zeit bis zum Wachwechsel.

Das Umladen ging rasch und reibungslos vonstatten. Die Fäßchen wurden nacheinander abgefiert, während die Männer von der „Respeto“ die wenigen Flaschen in Händen hielten, als sie wieder über die Jakobsleiter abenterten.

„Ich hoffe doch, wir können jederzeit mit Gegendiensten rechnen!“ rief Vaquero ihnen hinterher.

„Das ist selbstverständlich“, erwiderte Zapata. „Einer hilft dem anderen aus der Klemme.“

Sie werfen die Leinen los, pullten die Jolle aus der unmittelbaren Nähe der Galeone und setzten schließlich das Segel. Immerhin waren sie da bereits einige Dutzend Schritte weit hinter die „Honestidad“ zurückgefallen.

Der Wind blähte das Tuch und ließ das kleine Boot, unterstützt von kräftigen Riemenschlägen, beachtliche Fahrt laufen. Wie ein Schatten glitt es an Steuerbord der Galeone vorbei und folgte der mit bloßem Auge gerade noch erkennbaren Silhouette der „Respeto“.

3.

Die Schebecke der Seewölfe segelte in dieser Nacht eine gute halbe Seemeile querab des Konvois. Alle Laternen waren gelöscht. Schon aus hundert Yards Entfernung war der Dreimaster mit den Lateinersegeln lediglich als dunkler Schemen vor dem etwas helleren Hintergrund des Nachthimmels zu erkennen. Auf größere Distanz blieb das Schiff unsichtbar.

Seit dem Einbruch der Dunkelheit stand Dan O’Flynn auf dem Achterdeck und beobachtete. Er sah Details, die anderen Männern trotz des Spektivs verborgen geblieben wären.

Die Schatzschiffe lagen exakt auf Kurs und in Kiellinie. Im fahlen Schein ihrer Hecklaternen sah Dan die Deckswachen auf und ab gehen. Es war der ewig gleiche und monotone Trott.

Einige Arwenacks hockten auf den Tritten der Niedergänge, den Luken oder auch auf dem Vorspill. Obwohl es nichts zu tun gab, fanden die Männer noch keinen Schlaf. Sie genossen die Ruhe und das Glitzern der nächtlichen See. Trotz des Windes war es nicht kalt, sondern eher lauschig. Kurzum: eine Nacht zum Träumen, in der die Gedanken auf Wanderschaft gingen, aber keine Nacht für Seegefechte oder Enterkämpfe.

Irgend jemand sang leise vor sich hin. Dan konnte die rauhe Stimme, die er nur bruchstückweise vernahm, nicht identifizieren. Vielleicht Luke Morgan oder Bob Grey, aber auch Smoky, der Decksälteste, konnte der Spaßvogel sein.

„… eine Jungfrau aus Manchester

hatte eine rassige Schwester,

die wollt’ alle Männer stets lieben,

drum ist die andere Jungfer geblieben …“

Die Spanier waren viel zu weit entfernt, um etwas davon mitzukriegen. Deshalb brauchten sich die Männer nur hinsichtlich der Lautstärke zurückzuhalten.

„He!“ erklang es von der Back her. „Stammt der dusselige Reim von dir, Smoky?“

Der Gesang verstummte abrupt. „Was ist daran dusselig?“ fragte der Decksälteste.

Jan Ranse, der Holländer, war der Zwischenrufer.

„Paß auf“, sagte er. „Du mußt dich ins Leben hineindenken, wie es wirklich ist:

Sie stand oft im Hafen und winkte den Schiffen,

die Jungfrau aus São Vicente

hat sehr schnell begriffen,

das war dann der Jungfernschaft Ende.“

Verhaltenes Lachen, zugleich auch unwilliges Murmeln erklangen als Antwort auf den Vers.

„Besser war das nicht“, erklärte Smoky.

„Aber die spanischen Señoritas sind heißblütiger“, widersprach Jan. „Und dein Manchester liegt nicht am Meer.“

„Das ist doch wohl pottegal.“

„Ganz und gar nicht.“

„Aber sicher“, protestierte Smoky. „Laß einfach die Crew entscheiden, welcher Reim besser war.“

„Glaubst du, ich schrecke davor zurück?“

„Dann ist es ja gut.“ Smoky hatte noch etwas hinzufügen wollen, unterbrach sich jedoch, als urplötzlich ein winziges Fläminchen Helligkeit in einer Luke aufflackerte. Es reichte gerade aus, um Mac Pellews sauertöpfische Miene erkennen zu lassen.

Der zweite Koch schob sich halb aus der Öffnung, ließ seine Laterne aber unten stehen.

„Ihr seid beide gleich gut oder auch gleich schlecht“, sagte er. „Entscheidend ist, daß niemand Kartoffeln mit Seegurken vergleichen kann.“

„Was willst du damit ausdrücken?“

„Daß ihr von unterschiedlichen Voraussetzungen ausgeht. Ich schlage vor, ich nenne eine Stadt, und wer am schnellsten einen brauchbaren Reim findet, der ist der bessere.“

„Einverstanden“, sagte Smoky.

„Ha!“ Jan Ranse stieß einen kurzen Zischlaut aus. „Glaubst du, ich könnte nicht mithalten?“

Die Spur eines Lächelns huschte über Mac Pellews Gesicht. „Ihr erhaltet Chancengleichheit. Deshalb also ein französisches Kaff: Perpignan.“

Smoky hielt die Luft an und atmete dann fauchend aus.

Der Holländer begann da aber bereits: „Eine Jungfrau aus Perpignan …“

„… die hatte nie was an!“ Smoky fiel ihm kurzerhand ins Wort. Sein Einwand löste Heiterkeit aus. Doch das gedämpfte Gelächter verklang rasch.

Philip junior meldete sich. „Eine Jungfrau aus Biarritz, die …“ Weiter schaffte er es nicht, weil ihm Old Donegal Daniel O’Flynn, sein Großvater, die Krücke zwischen die Rippen bohrte – eine sehr wirkungsvolle Methode, ihn verstummen zu lassen.

„Das junge Gemüse bringt tatsächlich die schlimmsten Unanständigkeiten zustande“, schimpfte der Alte. „In meiner Jugend war das ganz anders.“

„Du weißt überhaupt nicht, was ich sagen wollte“, protestierte Philip. Mit einer Hand griff er nach Sir John, dem Bordpapagei, der unruhig auf seiner Schulter hin und her trippelte und versuchte, ihm die Ohrläppchen länger zu ziehen.

„Klar weiß ich das“, schnaubte Old Donegal. „Deine Gedanken liegen wie ein aufgeschlagenes Buch vor mir. Ich dürfte nicht dein Grandad sein …“

„Pißnelke!“ kreischte Sir John unvermittelt. „Karierter Fliegenschiß!“

Old O’Flynn starrte den Papagei verbiestert an. „Mistkrähe!“

Sir John reckte den Hals und plusterte das Gefieder auf. „Luv an!“ plärrte er. „Schwing die Hufe!“

Das war zuviel. Der Alte langte zum zweitenmal mit seiner Krücke zu, daß der Schwung ihn fast von den Füßen riß. Philip junior konnte gerade noch den Kopf einziehen, sonst wäre er das Opfer dieser Attacke geworden – Sir John war ohnehin schneller und verschwand pfeifend in der Dunkelheit. Von irgendwo, vermutlich vom Großmast her, schimpfte er weiter.

„Dir rupfe ich jede Feder einzeln aus“, drohte Old Donegal. „Und danach schmorst du in der Bratpfanne, bis du genießbar bist.“

„Achtung!“ rief Dan. „Auf der ‚Respeto‘ tut sich was. Sie fieren eine Jolle ab.“

Philip Hasard Killigrew trat hinter der Querbalustrade hervor, wo er wohl die ganze Zeit über gestanden hatte, ohne von den Männern bemerkt zu werden.

„Alle auf ihre Stationen!“ befahl er.

Die Arwenacks wußten, was sie zu tun hatten. Selbst in stockfinsterster Nacht mußte jeder Handgriff sitzen, egal ob es sich um Segelmanöver oder den Angriff auf ein feindliches Kriegsschiff handelte. Das Leben aller hing in solchen Situationen von jedem einzelnen ab.

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