Fred McMason - Seewölfe Paket 33

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Seewölfe Paket 33: краткое содержание, описание и аннотация

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Die «Isabella IX.» schlüpfte elegant über die Sandbank weg – nicht so die viermastige Kriegsgaleone «Casco de la Cruz», deren Capitán scharf darauf war, die «Piraten» zu den Fischen zu schicken. Die ungeheure Masse des Viermasters wälzte sich unter vollen Segeln auf die Sandbank und blieb abrupt stehen. Das Schiff lag plötzlich so fest, als hätte es eine Riesenfaust in voller Fahrt gestoppt. Die Kerle, die in den Webleinen der Wanten hingen, verloren übergangslos den Halt, weil niemand mit dem Aufprall gerechnet hatte. Sie flogen mit erstaunten Aufschrei über Bord. Auch der baumlange, dürre Capitán Don Julio de Vilches auf dem Quarterdeck wurde von den Füßen gerissen und krachte auf die Planken, was seiner Nase gar nicht guttat. Der Fockmast brach wie ein morscher Besenstiel, und durch das Batteriedeck polterten losgerissene Vierzigpfünder…

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Zwei oder drei Kerle folgten ihm. Ihre Schritte polterten den Niedergang hinunter.

„Geht nach achtern!“ befahl Pigatto. „Irgendwo muß der verdammte Qualm seine Ursache haben.“

Das Spill für den Buganker lag vor ihm. Wenige Yards dahinter führten noch einmal Stufen nach unten.

Dem Kapitän fiel das Atmen zunehmend schwerer. Das Gefühl, ersticken zu müssen, ließ sich nicht mehr ignorieren. Tränen schossen ihm in die Augen, die zu brennen begannen.

Der Qualm war überall.

Pigatto wollte einen Befehl zur Kuhl rufen, doch schon der erste krächzende Laut hatte einen keuchenden Hustenanfall zur Folge. Er taumelte, krachte ans Spill und klammerte sich daran fest wie ein Ertrinkender an der nächstbesten aufschwimmenden Planke.

Der Schwelbrand war wieder aufgeflackert. Eine andere Erklärung fand er nicht. Aber vielleicht ließ sich die Glut noch löschen. Wasser mußte her. Verdammt, wo blieben die Kerle mit den Pützen? Falls Schiff und Ladung durch ihr Zögern verlorengingen, würde er jeden einzelnen zur Rechenschaft ziehen.

Keuchend und hustend, fast blind vor Tränen und Qualm, wandte er sich um und taumelte zurück. Seine Füße schienen kaum noch die Planken zu berühren. Im nächsten Moment geriet alles um ihn herum in Bewegung. Das Gefühl, inmitten eines rasenden Wirbels zu stehen, wurde übermächtig. Capitán Pigatto brach zusammen, bevor er den nach oben führenden Niedergang erreichte.

Nur mehr wie aus weiter Ferne registrierte er sich nähernde Schritte. Gleich darauf prallte jemand gegen ihn.

„Da liegt einer“, hörte er.

Die Männer bückten sich. Ohrenbetäubend laut schwoll das Dröhnen des Blutes in seinen Schläfen an. Pigattos Herz schlug wie rasend und vom Magen ging ein stärker werdendes Würgen aus. Vor seinen Augen wirbelten bunte Sterne durcheinander.

Ein Schwall kalten, salzigen Wassers schlug über ihm zusammen und ließ die Benommenheit vorübergehend erträglicher werden.

„Das ist der Capitán!“ Seltsam verzerrt drang die Stimme an sein Ohr. Aber immerhin verstand er noch, was der Kerl sagte.

„Wir müssen ihn nach oben schaffen. Pack schon mit an!“

„He!“ rief der andere offenbar zur Kuhl hinauf. „Fangt die Pütz auf und helft uns.“

Pigatto fühlte sich hochgehoben und unsanft über die Stufen in die Höhe gezerrt. Er war viel zu benommen, um sich gegen die rauhe Behandlung zu sträuben. Ununterbrochen hörte er jemanden stöhnen. Als er endlich begriff, daß er selbst die kläglichen Laute produzierte, wuchteten ihn die Kerle schon aus der Luke.

„Der Qualm da unten ist fürchterlich, der Capitán muß halb erstickt sein.“

„Habt ihr Feuer gesehen?“

„Nur Rauch. Doch der ist dichter als der schlimmste Nebel. Wenn einer von uns unter Deck gewesen wäre, hätten wir das Scheiß-Feuer vielleicht rechtzeitig bemerkt. Aber Pigatto mußte uns ja bestrafen. Damit hat er sich selbst einen verdammt schlechten Dienst …“

„Halt’s Maul, Berco!“ brüllte der Bootsmann.

„Die Wahrheit will niemand hören“, begehrte Angel Berco auf.

Tomas d’Alvarez, der Bootsmann, schlug überraschend zu. Seine Faust traf Berco mitten ins Gesicht und riß ihn von den Füßen.

„Noch ein Wort, und du bist der erste, der unter Deck krepiert!“

D’Alvarez wandte sich an den Feldscher, der neben dem Kapitän kniete und dessen Schläfen massierte:

„Was ist mit ihm?“

„Er hat die Besinnung verloren“, erwiderte Cazalilla. „Der Rauch lähmt seine Atmung. Gebt mir nasse Tücher!“

Barbara, Zapata und einige weitere Männer verschwanden in der Luke. Andere hantierten inzwischen auf dem Achterdeck, das vom Qualm noch verschont blieb, und drangen von dort aus vor. Aber auch sie hatten ihre Halstücher ins Wasser getaucht und schützend vors Gesicht gebunden. Der Rauch ließ sich so wesentlich besser ertragen.

Julio Cazalilla erhielt das Gewünschte. Erst betupfte er Pigattos Stirn, gleich darauf schlug er ihm das zusammengeraffte Tuch um die Ohren, daß es laut klatschte. Wenigstens erhielt der Kapitän auf diese Weise eine gesunde Gesichtsfarbe zurück.

Krampfhaft würgend, schlug er die Augen auf. Doch sein Blick ging durch den Arzt hindurch und verlor sich in weiter Ferne.

„Schafft ihn zum Schanzkleid! Schnell! Hängt ihn bäuchlings über den Handlauf, aber haltet ihn fest.“

Drei Männer genügten, um Cazalillas Befehl auszuführen. Der Kapitän hing kaum kopfüber außenbords, als er sich auch schon erbrach. Aus dem Würgen wurde ein krampfhafter, anhaltender Husten, der den Körper heftig schüttelte.

Der Arzt grinste breit.

„Capitán Pigatto ist unverwüstlich“, sagte er. „Was wollt ihr mehr?“

Wassereimer in Händen, tasteten sie sich vorwärts. Juan Barbara war überzeugt davon, daß der Qualm aus der Nähe der Vorpiek heraufdrang. Wahrscheinlich war der Schwelbrand wieder aufgeflammt, obwohl keiner der Crew das noch für möglich gehalten hätte. Manchmal ging es eben saudumm zu.

„Wir müssen bis zum untersten Deck“, bestimmte Barbara. Hinter dem Tuch klang seine Stimme seltsam dumpf.

„Wenn der Kahn inzwischen absäuft, sitzen wir gewaltig in der Tinte“, erwiderte Zapata.

„Denk an die Schätze in den Laderäumen.“

„Davon habe ich herzlich wenig, wenn ich erst im Himmel bin.“

„In der Hölle“, berichtigte der Segelmacher.

„Hä?“

Langsam drang der Rauch auch durch die feuchten Tücher hindurch. Jorge Zapata spürte ein stärker werdendes Brennen im Hals, das nur davon herrühren konnte.

Im Bereich des Vorschiffs und unmittelbar über der Bilge waberte der Rauch besonders dick. Zudem breitete sich ein Gestank wie nach verbranntem Fisch aus. Von hier in die Piek vorzudringen, war schier unmöglich.

„Wir müssen zurück!“ bestimmte Barbara. „Kippt das Wasser meinetwegen hier hin.“

Die Männer akzeptierten ihn als Anführer, weil er oft bewiesen hatte, daß er zu improvisieren verstand und seit mehr als zwanzig Jahren zur See fuhr. Die Erfahrung blieb bei einem so langen Zeitraum nicht aus.

Sie mußten zusehen, daß sie wieder an die frische Luft gelangten. Der Rauch rief bohrende Kopfschmerzen und eine zunehmend bleierne Schwere in den Beinen hervor.

„Wir können nur von oben her an die Vorpiek heran“, sagte Barbara. „Wenn wir die Planken über den Zwischendecksbalken zerschlagen …“

„Wenn! Wieviel Zeit bleibt uns überhaupt?“

„Auf jeden Fall genug. Sagt dem Zimmermann Bescheid und holt euch Pigattos Zustimmung.“

Unvermittelt fühlte sich Jorge Zapata an der Schulter gepackt. Der Segelmacher hinderte ihn daran, den anderen nach oben zu folgen.

„Wir gehen nach achtern“, raunte Juan Barbara ihm zu. „Ich habe mit dir zu reden.“

Der Rauch war inzwischen überall, er kroch wie ein unersättlicher Moloch durch die „Respeto“. Unter dem Achterdeck, ungefähr auf der Höhe des Spills für den Heckanker, war er aber noch einigermaßen erträglich.

„Wieviel Rum hast du herangeschafft?“ fragte der Segelmacher unvermittelt.

„Wieviel …? Ich verstehe nicht.“

„Du weißt, von was ich rede. Oder soll ich dir auf die Sprünge helfen?“

„Laß mich in Ruhe. Das Schiff ist in Gefahr, und dir fällt nichts Besseres ein, als über Rum zu reden.“ Zapata wollte sich losreißen, doch da geriet er bei Juan Barbara an den Falschen. Der hielt ihn mit eisernem Griff zurück.

„Wenn es dir lieber ist, daß ich dem Kapitän die Augen öffne! Ich habe im Gegensatz zu dir nichts zu verlieren.“

Zapata erschrak, aber er ließ sich nichts anmerken. Was wußte Juan? Hatte er eine Ahnung, wie der Schwelbrand in der Vorpiek ursprünglich entstanden war? Oder ging es ihm lediglich um den heimlich an Bord geschafften Rum?

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