Fred McMason - Seewölfe Paket 33

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Seewölfe Paket 33: краткое содержание, описание и аннотация

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Die «Isabella IX.» schlüpfte elegant über die Sandbank weg – nicht so die viermastige Kriegsgaleone «Casco de la Cruz», deren Capitán scharf darauf war, die «Piraten» zu den Fischen zu schicken. Die ungeheure Masse des Viermasters wälzte sich unter vollen Segeln auf die Sandbank und blieb abrupt stehen. Das Schiff lag plötzlich so fest, als hätte es eine Riesenfaust in voller Fahrt gestoppt. Die Kerle, die in den Webleinen der Wanten hingen, verloren übergangslos den Halt, weil niemand mit dem Aufprall gerechnet hatte. Sie flogen mit erstaunten Aufschrei über Bord. Auch der baumlange, dürre Capitán Don Julio de Vilches auf dem Quarterdeck wurde von den Füßen gerissen und krachte auf die Planken, was seiner Nase gar nicht guttat. Der Fockmast brach wie ein morscher Besenstiel, und durch das Batteriedeck polterten losgerissene Vierzigpfünder…

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Aber daß spanische Offiziere die Planken küßten, hatten die Arwenacks noch nicht erlebt. Nein, die stolzen, blaublütigen Caballeros boten dem Feind die Brust dar, allerdings eine gepanzerte, und schauten ihm kühn ins Auge. Und so standen sie auch, wenn es blitzte und krachte und die Kugeln flogen. So war das bei der Armee und bei der Marine.

Irgendwann hatte Hasard einmal gesagt, Dummheit müsse bestraft werden. Das traf den Kern. Es war nichts weiter als töricht, sich als Zielscheibe anzubieten. Im Kampf Mann gegen Mann konnte noch genug Tapferkeit gezeigt werden, aber im Artillerieduell war das unangebracht. Da hatte man geradezu die Pflicht, zu überleben, um für das Nahgefecht und den Enterkampf bereit zu sein.

Weit voraus vor der „El León“ ließ Hasard in den Wind gehen, den „Spitzbusen“, einholen und wieder die Lateinerfock setzen. Im Gefecht mit den vielen möglichen Wende- und Halsemanövern war das neue Segel eher hinderlich. Will Thorne und Roger Brighton hatten dieses Wundersegel geschaffen, um der Schebecke auf Raumschotskursen und vor dem Wind mehr Schnelligkeit zu verleihen. Das war gelungen. Und damit hatten die Arwenacks wieder eine Geheimwaffe, die entscheidend sein konnte, wenn Schnelligkeit gefordert wurde – wie in diesem Fall bei der Jagd auf die „El León“.

Ohne das neue Segel – das ging Hasard durch den Kopf – hätten sie die Kriegskaravelle nicht mehr bei Tageslicht erreichen können. Und eine Suche bei Nacht barg immer Unwägbarkeiten. Der Capitán brauchte nur aus irgendeinem Grund den Kurs zu ändern, und schon wäre die Schebecke ins Leere gestoßen.

Daß sie die Kriegskaravelle stellen konnten, hatten sie einzig und allein dem „Spitzbusen“ zu verdanken – und damit Will Thorne und Roger Brighton, den beiden Experten für Segel und Rigg.

Die Schebecke war gefechtsklar – sie war es schon gewesen, als Hasard den Befehl gegeben hatte, die Flagge des Bundes der Korsaren zu setzen und die Kanonen auszurennen.

Bewußt hatte er auf den Vorteil verzichtet, der nicht gefechtsbereiten Kriegskaravelle beim Vorbeisegeln eine volle Breitseite zu verpassen, bei der die Fetzen geflogen wären. Ben Brighton hatte ihn schief, wenn nicht vorwurfsvoll angeschaut. Auch Fairneß war Dummheit, weil sie den Arwenacks Schaden bringen konnte. Aber Hasard konnte nicht aus seiner Haut.

Darum verfügte die Schebecke über zwei hervorragende Bogenschützen und das chinesische Raketenarsenal sowie die teuflischen Flaschenbomben. Alles war einsatzbereit.

Sie segelten westwärts gegen die untergehende Sonne, die grell blendete. Hasard dachte nicht daran, diesen Nachteil in Kauf zu nehmen. Er ließ Pete Ballie eine Parabel steuern – in Luv des Gegners und außerhalb der Schußentfernung.

So passierten sie die Kriegskaravelle, die stur auf Ostkurs blieb. Offenbar hoffte Capitán de Freitas, nach Cadiz durchbrechen zu können. Das war eine Vermutung Don Juans, der gesagt hatte, es gäbe für die Avisos eine Order der Admiralität, nur Aufklärung zu fahren und Gefechtsberührungen zu vermeiden. Meldungen über den Gegner seien wichtiger als das Risiko, in einem Gefecht beschädigt oder gar vernichtet zu werden. Immerhin waren jetzt die Kanonen auf der „El León“ ausgerannt.

In Luv des Kielwassers der Kriegskaravelle ließ Hasard halsen und ging wieder auf Verfolgerkurs. Auch jetzt stellte sich heraus, daß die Schebecke schneller als die „El León“ war.

Wäre Hasard auf der Kriegskaravelle gewesen, hätte er hören können, wie der Schnauzbart fluchte. Denn dessen anmaßende Vorstellung von der Schnelligkeit seines Schiffes erwies sich als Hirngespinst. Leider erlebte dies der Erste Offizier nicht mehr.

Dieser Capitán de Freitas wurde nervös. Viel zu früh ließ er aus den Heck-Drehbassen das Feuer auf den Verfolger eröffnen, vermutlich in der Hoffnung, ihn abzuschrecken. Auch das war ein Hirngespinst. Die „El Tigre“ blieb auf Kurs. Die Schüsse zauberten lediglich hübsche Fontänen weit vor ihr aus dem Wasser.

Und unaufhörlich schmolz die Entfernung zwischen den beiden Schiffen zusammen.

„Shane, Batuti!“ rief Hasard nach vorn, wo die beiden Bogenschützen standen. „Nehmt Pulverpfeile! Und dann auf die Kerle an den Heck-Drehbassen!“

Die beiden Riesen zeigten klar, und Sekunden später zischten ihre Pfeile von den Sehnen der Langbögen. Selten hatten sie so gute Bedingungen, denn Karavellenheck, Drehbassen und Geschützmannschaften hoben sich scharf gestochen im Schein der untergehenden Sonne ab. Ja, jetzt hatten die Arwenacks die Sonne im Rücken, und die Dons mußten die Augen zusammenkneifen.

Treffer auf Treffer!

Über die Geschützmannschaften an den Heck-Drehbassen brach die Hölle herein. Ein Pulverpfeil raste in die Hecklaterne und brachte sie zur Explosion. Glassplitter fetzten über das Achterdeck. Männer brachen brüllend zusammen oder taumelten über das Deck.

Da wurde nicht mehr zurückgeschossen, obwohl sich Capitán de Freitas wieder mal heiser brüllte. Aber jetzt konnte er nicht mit Rotwein seine Kehle ölen. Dafür warf er sich wieder hin, als über ihn weg flammende Pfeile zischten, in den Besan schlugen und dort hängenblieben. Das Segel fing Feuer.

Dann krachten zwei Drehbassen auf der „El Tigre“, und zwei Kugeln zertrümmerten die Ruderanlage der Kriegskaravelle. Sie geigte in den Wind, die Segel knatterten und schlugen, die Schoten tanzten wie wilde Schlangen durch die Luft.

Über die Decks, achtern, mittschiffs und vorn, taumelten merkwürdige Flaschen, aus denen sprühende Zündschnüre ragten. Und dann flogen die Flaschen mit grellem Getöse auseinander – einige noch in der Luft, die anderen, während sie über die Planken kullerten. Sie brachten Tod und Verderben, denn nach allen Seiten rasten Glassplitter, heiße Nägel und Metallfetzen. Die Seesoldaten und Decksleute fielen reihenweise.

„Feuer frei! Feuer frei!“ brüllte der Capitán.

Niemand kümmerte sich darum.

Es ging alles Schlag auf Schlag, und die Schläge waren von erbarmungsloser Härte.

Als die Kriegskaravelle in den Wind schoß, passierte die Schebecke auf fünfzig Yards Distanz ihr zerschossenes Heck, und Hasard gab den Feuerbefehl für die Steuerbordbreitseite.

Die Culverinen brüllten auf und schmetterten ihre Ladungen in das Heck der „El León“. Es wurde restlos zertrümmert. Holzfetzen wirbelten durch die Luft, Drehbassen kippten ins Wasser, der Besanmast mit dem brennenden Segel neigte sich und stürzte nach voraus krachend an Deck. Die Nock der Besangaffelrute streifte das Großsegel und fetzte es von oben nach unten auf.

Panik breitete sich aus.

Unter dem brennenden Besansegel waren Männer begraben, die sich wie die Wahnsinnigen zu befreien versuchten. Sie zerschlitzten mit Messern das Segeltuch, taumelten unter dem Wirrwarr hervor, einige hatten Feuer gefangen und stürzten sich über Bord.

Die Schebecke lief nach Osten ab, luvte an, setzte sich vor die Kriegskaravelle und wartete ab.

Das Achterschiff der „El León“ sackte tiefer. Von dem brennenden Besansegel her breitete sich Feuer aus und griff auf das Holz über. Niemand löschte. Immer mehr Männer sprangen über Bord. Die eine Hälfte der Sonne stand noch über der Kimm und verwandelte die See in rotes Feuer.

Capitán de Freitas sah sich wild und gehetzt um. Seine Augen flackerten, seine Lippen zuckten. Er sprang zum Achterdecksschott, hob es aus den Angeln, schleppte es zum Steuerbordschanzkleid, wuchtete es hinüber und kippte es außenbords.

Dann sprang er hinterher, sackte unter Wasser, tauchte wieder auf, schwamm zu dem Schott und wälzte sich hinauf.

In diesem Moment flog die Kriegskaravelle „El León“ mit einer grellen Stichflamme in die Luft.

Wer sich noch an Bord befunden hatte, überlebte die Explosion nicht, aber er hatte einen schnellen und jähen Tod. Und auch das war eine Gnade.

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