Fred McMason - Seewölfe Paket 33

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Seewölfe Paket 33: краткое содержание, описание и аннотация

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Die «Isabella IX.» schlüpfte elegant über die Sandbank weg – nicht so die viermastige Kriegsgaleone «Casco de la Cruz», deren Capitán scharf darauf war, die «Piraten» zu den Fischen zu schicken. Die ungeheure Masse des Viermasters wälzte sich unter vollen Segeln auf die Sandbank und blieb abrupt stehen. Das Schiff lag plötzlich so fest, als hätte es eine Riesenfaust in voller Fahrt gestoppt. Die Kerle, die in den Webleinen der Wanten hingen, verloren übergangslos den Halt, weil niemand mit dem Aufprall gerechnet hatte. Sie flogen mit erstaunten Aufschrei über Bord. Auch der baumlange, dürre Capitán Don Julio de Vilches auf dem Quarterdeck wurde von den Füßen gerissen und krachte auf die Planken, was seiner Nase gar nicht guttat. Der Fockmast brach wie ein morscher Besenstiel, und durch das Batteriedeck polterten losgerissene Vierzigpfünder…

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„Ich taufe dich auf den Namen ‚Spitzbusen‘“, röhrte er, „und wünsche dir allzeit gute Fahrt und einen prallen Stand!“

8.

Es war gegen sechs Uhr abends an diesem selben Tag. Capitán de Freitas lärmte in seiner Kammer herum. Er war inzwischen volltrunken. Genau genommen hatte er zu tief ins Glas geschaut, weil er sich über zweierlei ärgerte: über diesen Capitán de Vilches, der ihn heruntergeputzt hatte, und über seine drei Offiziere, die auf der verdammten Order herumgeritten waren – um die er allerdings selbst auch nicht herumkam.

Wenn diese Feiglinge mitgezogen hätten, wäre er der „El Tigre“ nachgesegelt, um de Vilches zur Rede zu stellen. Mit dem, seiner Mannschaft und dem Schiff war etwas faul. Aber er, de Freitas, fühlte sich berufen, der Sache auf den Grund zu gehen. Der Fehler, den er begangen hatte, war der gewesen, sich seiner Offiziere vergewissern zu wollen.

Eins war klar, das war das einzige und letzte Mal gewesen, diese Schlappschwänze an einer Entscheidung teilhaben zu lassen oder sich ihre Meinungen anzuhören. Das führte zu nichts. Hier hatte es sich gezeigt. Der Erste hatte sogar gewagt, das Kriegsgericht ins Spiel zu bringen. Und prompt waren die anderen beiden Idioten umgefallen.

„Scheißkerle!“ brüllte der Capitán und taumelte durch die Kammer zu seiner Koje.

Es klopfte. Er hörte es nicht.

Da wurde gegen das Schott gehämmert.

„Was’n los?“ lallte er und stand schwankend in der Kammer, eine Rotweinflasche in der rechten Hand.

Das Schott wurde aufgestoßen, der Erste erschien. Er preßte die Lippen zusammen, als er den Zustand seines Kapitäns bemerkte.

„Was wollnse?“ De Freitas sah seinen Ersten doppelt, und der Erste sah, daß sein Kapitän schielte.

Der Erste straffte sich. „Von achtern aus Westen segelt ein Schiff auf. Ein Dreimaster. Es könnte sich um die ‚El Tigre‘ handeln, aber das vordere Segel spricht dagegen. Ich habe ein solches Segel noch nie gesehen.“

De Freitas rülpste, schwankte hin und her, ruckte mit dem Kopf, der ständig nach vorn kippte, schielte weiter – und grinste dümmlich.

„Schei-Scheißschiff – hmmps! – so-soll sich summ T-Teufel sch-scheren“, brabbelte er.

„Haben Sie mich verstanden?“ fragte der Erste scharf. „Es kann sich um die ‚El Tigre‘ handeln!“

„Leckense michamarsch – Sie Sch-Scheißer!“

Der Erste Offizier knirschte mit den Zähnen.

„W-wiederholnse, was se sind – dasn Befehl“, lallte de Freitas.

„Sie sind ja betrunken“, sagte er Erste eisig. „Ich werde jetzt den Zweiten Offizier holen, um einen Zeugen über Ihren Zustand zu haben. Dann werde ich Sie auffordern, auf dem Achterdeck zu erscheinen, wo Ihr Platz als Kommandant eines spanischen Kriegsschiffes ist. Wenn Sie das nicht können, werde ich das Kommando über die ‚El León‘ übernehmen. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.“

Plötzlich schien de Freitas nüchterner zu werden. Er kniff die Augen zusammen und duckte sich etwas.

„Wollnse meutern?“ zischte er.

„Nein, nur an Ihre Pflichten als Kommandant erinnern“, erwiderte der Erste. „Dazu gehört, daß Sie bei Annäherung eines fremden Schiffes auf dem Achterdeck zu stehen haben, es sei denn, Sie haben das Kommando einem Ihrer Offiziere übergeben, was bis jetzt aber nicht der Fall ist. Offenbar sind Sie in Ihrem betrunkenen Zustand nicht mehr in der Lage, Entscheidungen zu treffen, und die müssen jetzt getroffen werden – das andere Schiff segelt sehr schnell auf.“

„Quatsch! Es gibt kein schnelleres Schiff als die ‚El León‘!“ Jetzt funkelte Wut in den Augen des Capitáns.

Auch in dem Ersten kochte die Wut. Er hatte sich lange geduckt, zu lange. Das war vorbei – seit er am Nachmittag dem Capitán mit seiner Meinung entgegengetreten war. Plötzlich hatte er Stärke gefühlt und gespürt, daß dieser Kommandant ein Blender war, der sich mit seiner „Lagebesprechung“ nur hatte versichern wollen. Denn wenn er gegen die Order handelte, mußte er die Offiziere auf seiner Seite haben – um sie in die Pfanne hauen zu können, wenn etwas schiefging. Seine Offiziere hätten seine Entscheidung bestätigt, würde er vor dem Kriegsgericht sagen.

Mitgefangen – mitgehangen!

„Dann überzeugen Sie sich selbst davon, daß das andere Schiff schneller als die ‚El León‘ ist“, knurrte der Erste Offizier. „Und hören Sie auf zu saufen“, setzte er hinzu, als er sah, daß der Capitán wieder aus der Flasche trinken wollte.

Plötzlich reagierte de Freitas erstaunlich schnell. Er trank nicht, sondern schleuderte die Flasche nach seinem Ersten Offizier. Und sie traf, und zwar voll. Sie zerplatzte am Kopf des Ersten, und der sackte am Schott zusammen. Es war nicht festzustellen, ob das, was über sein Gesicht lief, Blut oder Rotwein war.

Den Capitán interessierte das auch gar nicht. Über den Ersten weg stürmte er aus der Kammer und aufs Achterdeck.

Was er sah, ernüchterte ihn.

„Spektiv!“ brüllte er, und das Teniente-Jüngelchen reichte ihm hastig eins.

Unaufhaltsam rauschte das fremde Schiff in Lee von Backbord achtern heran – gezogen von einem riesigen, ballonartigen Segel am Vormast, das sich prall wölbte.

Dem Capitán blieb der Mund offenstehen.

Er riß ihn noch weiter auf, als an der Besangaffelrute die spanische Flagge niedergeholt, eine andere angesteckt und vorgeheißt wurde. Sie entfaltete sich: eine schwarze Flagge mit zwei gekreuzten goldenen Säbeln darin.

Eine Piratenflagge?

Und jetzt entdeckte der Capitán auf dem Achterdeck des anderen Schiffes den Riesen mit den wildflatternden schwarzen Haaren.

Capitán Julio de Vilches!

Der grüßte lässig und rief einen Befehl.

Die Geschützpforten rasselten hoch, sechs Culverinen rumpelten auf ihren Lafetten vor, sechs Rohre bleckten ihre Mäuler gegen die Backbordseite der „El León“.

Gleich mußte es blitzen und krachen!

Mit einem entsetzten Laut duckte sich der Capitán hinter das Schanzkleid, ja, er warf sich hin und hielt die Hände über den Kopf. Das sehen und sich gleichfalls hinwerfen, war die sofortige Reaktion des Teniente-Jünglings, das den „Feind“ hatte stellen und vernichten wollen. Im Nu lag alles auf dem Achterdeck flach.

Auf der Schebecke „El Tigre“, ertönte ein brüllendes Gelächter.

Und kein Schuß fiel!

Majestätisch zog die schlanke Schebecke in Lee an der Kriegskaravelle vorbei. Nicht einmal Verwirbelungszone und Abdeckung durch die „El León“ verlangsamten ihre Geschwindigkeit. Den Kerlen auf der Kriegskaravelle Seiner Majestät, die sich nicht in Deckung geworfen hatten, gingen fast die Augen über.

Das fremde Schiff glitt an ihnen vorbei wie ein rassiges Pferd der Araber an einem müden Klepper, der einen schwerbeladenen Karren hinter sich herzieht. Das heißt, ihre Karavelle wurde zu einer Schnecke degradiert.

Einige schlugen das Zeichen des Kreuzes, weil sie glaubten, das ginge nicht mit rechten Dingen zu. Denn sie waren erfahrene Seeleute, und sie wußten auch, wie schnell die Schiffe der nordafrikanischen Piraten waren. Nur grenzte das hier an Teufelsspuk.

Und sie sahen das fremde Segel am Vormast, das sie nicht einzuordnen vermochten. Das war gleichfalls Teufelswerk.

Und der Capitán, der bis zur Halskrause voll mit Rotwein war?

Der glaubte, sich in einem Alptraum zu befinden!

Wann fiel die tödliche Breitseite? Jetzt? Ja, jetzt mußte sie krachen. Und sie krachte!

Nein, sie krachte nicht!

Was war das?

Gelächter! Oder wieherten Pferde? Schlachtrösser?

Der Capitán würgte. Und dann erbrach er sich. Der ehrenwerte Kommandant einer Kriegskaravelle der stolzen spanischen Majestät kotzte auf die Planken des erlauchten Achterdecks wie ein mieser Kutscher, der sich den Magen mit billigem Fusel vollgepumpt hat.

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