Marion Petznick - Das Böse ruht nie

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Um dem Meer nah zu sein, zog Lisa Liebich von Rostock nach Graal-Müritz. Viele Jahre arbeitete sie als Polizistin, jetzt plant sie beruflich eine neue Herausforderung anzunehmen. Die Nachricht, dass ihre Jugendfreundin Sarah tot in der Rostocker Heide aufgefunden wurde, wirbelt ihre Pläne heftig durcheinander. Die Polizistin will sich unbedingt an der Suche nach dem Täter beteiligen. Eine Soko wird gegründet, die den Namen der Blume trägt, die eines der Markenzeichen des Täters zu sein scheint.

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„Wo denkst du hin. Bei den unregelmäßigen Zeiten im Job kann ich mir keinen festen Partner leisten. Aber Frau weiß halt wie Frau tickt. Wahrscheinlich kann ich mich besser in eine hineinversetzen als du.“

„Wer weiß, was tatsächlich mit der Frau los ist? Vorgestern hatte sie angeblich eine Verabredung mit einer Freundin in Poppendorf, das meinte zumindest der Ex. Die Freundin sagte allerdings, dass es gar keine Verabredung gab. Das ist seltsam, oder?“

„Ja schon, aber der beste Beweis für meine These. Die Frau hatte Besseres vor, und plante ihren Schritt aus langer Hand.“

„Wenn du meinst. Hoffentlich ist die Lösung tatsächlich so simpel! Wir müssen uns beeilen, am Nachmittag sind weitere Befragungen dran. Die Freundin wird die Erste sein.“

„Gut wäre es, wenn du recht behältst und sich alles als harmloser Irrtum entpuppt. Vielleicht sitzt sie tatsächlich gemütlich zu Hause und lässt es sich gut gehen.“

„Das glaube ich nicht. Davon hätten wir längst erfahren.“

„Kennt ihr den Namen? Oder wisst ihr, wo sie herkommt?“

„Das ist Chefsache! Bestimmt erfährst du in deiner Dienstelle mehr. Die Kripo Rostock arbeitet eng mit allen Polizeidienststellen zusammen, bestimmt auch mit deiner am Hafen. Es soll eine Soko eingerichtet werden, wenn es bis morgen kein Ergebnis gibt. Hattest du am Strand was entdeckt?“

Lisa überlegte, ob sie die Frauensachen angeben sollte. Schob den Gedanken schnell weg, ihr Gefühl sagte, dass sie sich nur lächerlich machen würde. „Nö, hier ist nichts los. Auffälliges hätte der da oben mit seiner Kamera längst entdeckt. Mein freier Tag hätte nur entspannter ablaufen können.“

Sie verabschiedeten sich und der VW Motor heulte wieder laut auf. Die Zwei rauschten in derselben Geschwindigkeit an ihr vorbei, wie sie gekommen waren. Inzwischen parkte eine riesige Autokarawane auf dem Parkplatz. Sind ja deutlich mehr Leute am Strand, als ich dachte. Die meisten Sonnenhungrigen blieben allerdings gleich hier am Mittelweg. Am Aufgang 10 war dagegen deutlich weniger los. Das war auch gut so. Schließlich soll er auch künftig mein Lieblingsstrand bleiben. Ihre Kollegen waren nicht mehr zu sehen. Sie warfen nicht mal einen Blick auf einige wilde Falschparker.

Lisa schaffte es nur mit allergrößter Mühe, ihr Auto aus der engen Lücke zu befreien. Sie startete zwar ihr Auto, legte aber keinen Gang rein. Ihre Gedanken kreisten immer noch um die Worte ihrer Kollegen. Sie schaltete den Motor wieder ab und ging noch einmal den Weg am Strand zurück. Genau an die Stelle, von der sie gerade herkam. Während sie den weiten Weg zurücklief, ärgerte sie sich mehrmals über sich selbst, weil ihre ungewöhnlich starke Phantasie sie wieder mal nicht in Ruhe ließ. Endlich angekommen, fand sie die Tasche immer noch unberührt am Strand. Sie hob einen zufällig neben der Tasche liegenden Stock auf und stocherte in der Tasche herum. Dabei kamen nicht nur ein Handy und ein Portemonnaie zum Vorschein, sondern mehrere typische Frauenutensilien, wie Bürste, Lippenstifte und Schminkzeug. Vorsichtig hob sie mit einem Taschentuch das Portemonnaie auf und schaute nach einem Ausweis. Tatsächlich, sie fand eine Karte mit einem Namen darauf. Zufrieden steckte sie alles in die Tasche zurück und beeilte sich zu ihrem Auto zurück zu kommen. Während sie den langen Weg zurücklief, überlegte sie, ob sie den Namen schon einmal gehört hatte.

In den letzten Jahren musste ich oft daran denken, was du mir angetan hast, als ich noch ein Kind war. Gerade fünf Jahre alt war ich damals. Mit diesen seltsamen Spielen begann alles. Zuerst musste ich mich auf deinen Schoß setzen. Die ersten Male fühlte sich das ganz harmlos an. Schnell wolltest du mehr und deine Berührungen wurden intensiver. Mit deiner starken Stimme hast du mich gemahnt, ruhig zu bleiben. Diese Berührungen fühlten sich für mich immer falsch an. Mutter bekam nichts mit. Ob sie etwas wusste, werde ich wohl nie erfahren. Vielleicht aber hatte sie auch ganz bewusst die Augen verschlossen. Ich habe sie nie danach fragen können. Später wurde dein abartiges Spiel fast zur Normalität.

Heute steht nur noch der Sessel, auf dem du mich quältest, verlassen auf seinem Platz, neben dem Fenster. So wie immer. Er erinnert mich an meine schlimmsten Tage und Nächte. Doch gibt es von diesem Sessel aus auch die beste Sicht in den Wald, weit hinein, bis zu unserem Versteck.

Als ich damals plötzlich ohne Ankündigung allein zurückblieb, fühlte ich mich schlecht. Ich war ein Kind und blieb mit zu vielen Fragen allein zurück. Lange Zeit wollte mir nichts mehr gelingen. Wie gelähmt war ich, meine bis dahin vertraute Welt brach wie ein morscher Baum einfach in sich zusammen. Nichts, was mit mir passierte, hatte ich wirklich verstanden. Ein unerträglicher Zustand, der mich mehr und mehr mürbe und einsam werden ließ.

Ich erinnere mich, dass ich erst viele Wochen nachdem ich allein zurückblieb, mich wieder auf den Weg in die Höhle machen konnte. Mit dem was ich sah, konnte ich allein nichts anfangen. In diesem Loch spürte ich zum ersten Mal eine wahnsinnige Einsamkeit. Ein Zustand, den ich bis dahin nicht benennen konnte. Seitdem bin ich praktisch stumm und mache alles nur noch mit mir allein ab. Mit wem hätte ich denn damals sprechen sollen?

Später, viel später, es war an einem düsteren Wintertag, da wurde mir plötzlich klar, dass ich das begonnene Werk allein zu Ende bringen musste, auch wenn es deine Idee war. Ob ich will oder nicht, damit werde ich auch dein begonnenes Werk vollenden. Vielleicht wirst du das Ergebnis irgendwann ja sehen? Wie du staunen wirst. Alles ist so, wie du es mir einst beigebracht hast. Du wirst erkennen, dass ich deine Regeln befolgt habe. Inzwischen bin ich viel geschickter und traue mir mehr zu.

Wenn ich dir früher zusah, fühlte ich, wie tief du mit dieser Arbeit verbunden warst. Und nur hier war es, wo ich dein zweites Gesicht erlebte. Du warst ganz anders als zu Hause. Du hast mich, glaube ich, sogar als gleichberechtigten Partner gesehen, nicht als deinen Sohn. Und ich war stolz, weil du mich in deinen geheimen Plan eingeweiht hattest. Ich wollte von dir lernen und beobachtete ganz genau jeden deiner Handgriffe. Selbst deine dunkle Seite konnte ich in diesen Stunden mal vergessen.

Viel später entdeckte ich, dass ich einige deiner Gewohnheiten übernommen hatte. Weißt du noch am Wochenende dein morgendlicher Trott durch den Wald? So wie du früher, mache ich mich jetzt auch an jedem Freitag im Haus zu schaffen. Ich lebe im Einklang mit gewohnten Beschäftigungen, das bekommt meinem Seelenleben gut. Ekel überkommt mich nur, wenn ich in den Spiegel sehe. Ich sehe DICH in meinem Spiegelbild. Mir ist als schaute ich in deine Augen. Lange ertrage ich diesen Anblick nicht mehr. Stattdessen würde ich manchmal lieber das Haus verlassen, genau wie du und Mutter damals. Dann kam mir eine Idee, die sich breit und breiter machte. Ein Gedanke, der mich wieder an das Haus kettete. Bist du meinetwegen fort? Vielleicht erfahre ich die Wahrheit nie.

Du sagtest einmal, dass du mich auf die Probe stellst und mir deshalb die Schmerzen zufügst. Du meintest, weil ich dir so viel bedeute, musste das sein. Muss ich noch mehr dafür tun? Bestimmt bist du in der Nähe und beobachtest mich. Du wirst doch wissen wollen, ob dein Sohn dir nacheifert und dein Werk vollendet?

Was ich bisher da unten geschafft habe, könnte auch für dich eine Genugtuung sein. So dicht bin ich an dein Konzept herangekommen. Etwas fehlt noch. Das werde ich auch noch schaffen. Ich bin mir sicher!

Rostock, Polizeirevier am Hafen

Lisa fuhr im Tempo ihrer Kollegen und steuerte die Richtung ihres Lieblingskaffees an. Voller Vorfreude spürte sie bereits den feinen Duft eines Latte Macchiato in ihrer Nase. Sie stieg gerade aus, als ihr Handy zum ersten Mal an diesem Tag einen Ton von sich gab.

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