Marion Petznick - Das Böse ruht nie

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Um dem Meer nah zu sein, zog Lisa Liebich von Rostock nach Graal-Müritz. Viele Jahre arbeitete sie als Polizistin, jetzt plant sie beruflich eine neue Herausforderung anzunehmen. Die Nachricht, dass ihre Jugendfreundin Sarah tot in der Rostocker Heide aufgefunden wurde, wirbelt ihre Pläne heftig durcheinander. Die Polizistin will sich unbedingt an der Suche nach dem Täter beteiligen. Eine Soko wird gegründet, die den Namen der Blume trägt, die eines der Markenzeichen des Täters zu sein scheint.

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„Ist ja gut, stell durch und hoffentlich hast du recht.“ Kaum hatte er seinen brummigen Kommentar abgelassen, war ein leises Stammeln zu hören: „Bin ich richtig bei Ihnen?“

„Das werden wir gleich feststellen. Erzählen Sie mir kurz, warum Sie anrufen.“

„Wir haben, äh, unser Hund hat im Wald …“ Dann war nur noch ein lautes Atmen zu hören.

„Bleiben Sie ganz ruhig und erzählen der Reihe nach! Was hat Ihr Hund gefunden?“ Heilmeyer spürte die Nervosität der Anruferin und ging besonders behutsam auf sie ein, auch wenn er innerlich bebte. Zwar verlor er selten die Beherrschung, aber jetzt schien er kurz davor zu stehen. Seine Intuition sagte ihm aber, dass es sich um etwas Ernstzunehmendes handeln könnte. Er spürte, wie die Frau am anderen Ende der Leitung um ihre Fassung rang und sie war nur stotternd zu verstehen: „Eine junge Frau liegt im … Wald …“ Dann machte sie erneut eine Pause.

„Lassen Sie sich nicht jedes Wort aus der Nase ziehen! Lebt sie, was ist mit der Frau?“

„Wir glauben, äh, ja, nein. Wir sind eigentlich sicher. Nein, die Frau lebt nicht mehr. Obwohl, na ja, eigentlich sieht sie aus, als ob sie nur schläft.“

„Wie schlafen? Was soll das denn? Wo genau sind Sie?“

„In Wiethagen am Waldrand, wo die ersten Häuser beginnen. Wir konnten nicht früher anrufen, weil das Handy …“

„Okay, okay, ist ja gut. Bleiben Sie an Ort und Stelle. In wenigen Minuten sind wir bei Ihnen.“ Er rief noch ein „Danke“ hinterher, aber die Frau hatte längst aufgelegt.

„Tatsächlich ein Volltreffer! Jens ruf die anderen von der Spusi zusammen! Die sollen sich schon mal auf den Weg nach Wiethagen machen. Die Frau im Wald könnte tatsächlich unsere gesuchte Frau sein.“

Wenige Minuten später saßen sie bereits im Auto. Jens, der Techniker in Heilmeyers Team, saß am Steuer und gab kräftig Gas. Heilmeyer missfiel sein Fahrstil.

Vorsichtig mahnte er ihn: „Jens denk daran, auf der Straße sind ortsunkundige Touristen unterwegs, denen sollten wir ihren wohlverdienten Urlaub nicht verderben.“

Jetzt erst erkannte auch Jens, dass er kaum aufs Tacho geschaut hatte. Und wirklich, so schnell waren sie selten unterwegs. Für die Strecke Rostock Mitte bis an ihr Ziel brauchten sie knapp dreißig Minuten. Einige Meter vom Ortsschild Wiethagen entfernt erkannten sie zwei Leute, die unruhig auf- und abgingen.

„Die beiden sehen total mitgenommen aus. Ehrlich, so sieht man nur aus, wenn etwas Furchtbares passiert ist.“

Heilmeyer stieg als erster aus und ging direkt dem Ehepaar entgegen. Auf der Hälfte des Weges trafen sie sich. Thea wiederholte das, was sie bereits am Telefon gesagt hatte. Geduldig hörte sich der Hauptkommissar den gesamten Bericht noch einmal an.

„Das hört sich wirklich schlimm an, da müssen Sie ja geschockt sein“, versuchte der Kommissar beruhigend auf das Ehepaar einzureden. „Aber jetzt sind wir ja da und kümmern uns um den Fall. Versuchen Sie abzuschalten und das Ganze zu vergessen, wenn das irgendwie möglich ist. Aber gut, dass Sie sich gleich bei uns gemeldet haben. Vielen Dank dafür. Wenn Sie sich erholt haben, kommen Sie morgen ins Kommissariat, wir nehmen dann ein Protokoll auf. Sind Sie in der Lage uns eine Wegbeschreibung zu machen?“

„Bestimmt, Michael kann das!“ Theas Mann beschrieb sofort der Polizei den kürzesten Weg, der direkt zum Fundort führte. „Mit dem Auto geht das auf alle Fälle schneller“, fügte er ergänzend hinzu.

Nachdem die Eheleute sich verabschiedet hatten, versprachen sie wegen des Protokolls vorbeizukommen.

„Na dann bis morgen oder übermorgen. Rufen Sie vorher an und wir machen einen Termin, damit sie nicht so lange warten müssen“, meinte Heilmeyer freundlich zum Abschied.

Thea und Michael verließen sofort den Schreckensort und waren froh wieder in ihrem Auto zu sitzen, um in Richtung Rostock zu fahren. Michael fand als erster seine Sprache wieder: „Für heute habe ich genug vom Wald und die Lust am Baden ist mir ohnehin vergangen. Wenn du morgen beim Sport Claudia triffst, wird die garantiert den Mund nicht mehr zu kriegen. Wo die an jeder Ecke kriminelle Idioten wittert. Wer weiß, ob sie danach immer noch so wild auf den Ruhewald ist. Schließlich haben sie und ihr toller Freund uns das Ganze eingebrockt.“

„Hör bloß auf! Wenn ein kranker Typ sich brutal im Wald zu schaffen macht, kann niemand was dafür. Wenn Gras über diese Geschichte gewachsen und der Täter gefasst ist, kommen auch wir wieder her.“

„Garantiert nicht so schnell, wie du dir das vorstellst. Damit du gleich Bescheid weißt; Deinen RuheForst zu beehren, das ist mir erst einmal gehörig vergangen.“

„Wer weiß? Bis dahin bleibt ja noch Zeit. Lass uns später darüber reden. Jetzt sollten wir erst einmal nach Hause fahren und dieses schlimme Erlebnis verdauen.“

Thea ging gedanklich noch einmal zurück zum gestrigen Abend. Als sie sich spontan für diesen Ausflug entschieden hatte, da fühlte sich alles noch so gut an. Ihr lang gehegter Wunsch sollte endlich in die Tat umgesetzt werden. Sie wollte den RuheForst kennenlernen. Der Wetterbericht versprach erneut gutes Wetter, da wollte sie nicht länger warten. Ihr Mann kam abends mit ausgesprochen guter Laune von der Arbeit nach Hause und sie spürte den günstigen Moment für ihren Plan. Ihr Instinkt täuschte sie selten. Die gute Stimmung ihres Mannes ließ sich mit einem Glas seines Lieblings-Chiantis toppen. Zu ihrem Erstaunen willigte Michael leicht beschwipst wirklich gleich ein, ohne seine langatmigen Ausreden. Und dann kam alles ganz anders.

Rostocker Heide

Heilmeyer und seine Leute waren auf demselben Weg wie kurz zuvor das Ehepaar, allerdings ging es mit dem Auto deutlich flotter. „Erstaunlich, dass der Mann trotz seines wirren Eindrucks den Weg so gut beschreiben konnte. Ab Holzschild geradeaus fahren, sagte er oder? Nicht nach rechts.“ Olli redete nervös auf Jens ein.

Der auf beiden Seiten des Weges hochwachsende Farn ließ kaum eine Sicht in den Wald zu. „Hast du den beiden nicht richtig zugehört? Bis zur Schneise, dann an der nächsten Gabelung nach rechts“, korrigierte Jens bereits zum zweiten Mal seinen Kollegen.

Heilmeyer war längst in das allseits bekannte Schweigen gefallen. Das schien seine spezielle Art zu sein, mit schwierigen Situationen umzugehen. Packte ihn eine Vorahnung, musste er mit seinen Gedanken allein bleiben. Er zog sich tief ins Innerste zurück, bis er endlich das aussprach, was ihm logisch erschien. Auch dieses Mal schien er sicher zu sein. Nach einigen Minuten meldete er sich endlich zu Wort: „Dieser Mord wird einen verdammt langen Atem von uns brauchen. Die Beschreibung hörte sich jedenfalls mysteriös an. Erstaunlich, dass die Eheleute sich durch den dichten Farn gewühlt haben. Durch den hohen Farn fühlte sich der Täter garantiert sicher, nicht entdeckt zu werden. Ein ausgeklügeltes Versteck, in dem niemand die Frau schnell finden sollte. Normalerweise bleiben Spaziergänger meist auf ausgewiesenen Wegen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Eheleute nicht zu viel Spuren hinterlassen haben.“

Peter Heilmeyer dachte an die Sisyphusarbeit, die ihnen bevorstand. Er wusste, dass er sich auf seine Mitarbeiter verlassen konnte. Alle im Team arbeiteten genauso präzise und pingelig wie er selbst. Eigenschaften, die Heilmeyer voraussetzte. Die meisten ihrer Fälle aus den letzten Jahren waren unberechenbarer geworden und erforderten von allen die höchste Disziplin. Die Maschen junger, krimineller Banden nahmen ständig zu. Sie kamen vor allem aus dem osteuropäischem Raum. Kaum hatten sie eine Straftat durchschaut, gab es neue Tricks. Dabei schnappten sie meist nur kleine Lichter aus der Fraktion Mitläufer. Die festgenommenen Täter wurden sofort nach der Festnahme von anderen ersetzt. Die Drahtzieher selbst blieben im Hintergrund und waren in kürzester Zeit wieder aktiv. Selten genug, meist nur durch Zufall, wurden sie entlarvt. Für Heilmeyer und sein Team wurden die Aufklärungen komplizierter, weil die Verbrecher abgebrühter wurden und kein Unrechtsbewusstsein mehr kannten. Den Sitz der Banden vermutete man meist in der Karibik, Libyen, Rumänien oder in anderen osteuropäischen Ländern. Selbst in ländlichen Gebieten nahm die Cyberkriminalität extrem zu. Der sogenannte Enkeltrick klappte im Norden immer noch, obwohl in den Medien regelmäßig davor gewarnt wurde. Anrufer gaben sich als nahe Verwandte von älteren Personen aus. Nach dem Anruf kam prompt die Bitte um Geld. Sie schickten allerdings einen Vertreter, der die alten Leutchen um größere Geldsummen erleichterten. Hinzu kamen Ausschreitungen und Überfälle im Zusammenhang mit Asylbewerbern. Das waren zwar Arbeiten, die nicht zu seinem Ressort gehörten, aber wenn Not am Mann war, halfen sie da auch schon mal mit.

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