Martina Meier - Das Lachen des Schmetterlings

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Das Lachen des Schmetterlings: краткое содержание, описание и аннотация

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Es weht ein kräftiger Wind. Emma, erhitzt vom Kuchenbacken, steht mit geröteten Wangen auf der Veranda des Hauses und betrachtet den Garten. Im letzten Licht des Tages wiegen sich die Bäume am Ende der Rasenfläche wie tanzende Wesen. Ihre harmonischen Bewegungen werden immer wieder durchbrochen von Böen, die den Blätterwald nach allen Seiten auseinanderstieben lassen. Die Luft schmeckt nach Frühling, kein bisschen nach der Jahreszeit, die vor der Tür steht. Den Kopf in den Nacken gelegt, verfolgt Emma die dunklen Wolken, die über sie hinwegjagen, zwischendurch den Blick auf den kugelrunden Mond und den noch hellen Himmel freigeben. Ein bisschen weniger Wind, denkt sie, wäre besser für ihr Unterfangen. … Dieses Buch vereint 35 Kurzgeschichten, die nicht nur jungen LeserInnen Freude bereiten.

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Sehr genau leuchtet Emma die Umgebung des Grabsteins ab, Max schaut ihr zu. Nichts, kein Wesen, nicht der kleinste Wurm, geschweige denn ein Hund lässt sich blicken. Aber sie sehen, wer hier war. Ein Maulwurf. Das erkennt auch Max, dessen Finger sich jetzt nicht mehr um ihre Hand verkrampfen. Einen Steinwurf von ihnen entfernt knattert die verwaiste Piratenfahne im Wind. Sie haben genug gesehen, beschließt Emma und will den Rückzug antreten.

Urplötzlich registriert sie ein Geräusch, das sich von dem Rauschen des Sturmes abhebt. Ein leises Winseln, fast ein Jammern. Sehr schnell steigt es zu einem Geheul an, das sich nicht einordnen lässt. Irgendwie nach gequälter Kreatur klingt.

Oder wie nicht von dieser Welt.

Emma merkt, wie es ihr kalt den Rücken hinabläuft.

Mit schreckgeweiteten Augen starrt Max Emma an, seine Hände liegen wie Schraubstöcke um ihre Handgelenke. Beide stehen sie zu Salzsäulen erstarrt da, lauschen diesem gräulichen Ton, der jetzt in wechselnder Lautstärke zu ihnen dringt.

Sekunden später gewinnt Emmas Verstand wieder die Oberhand. Sie schleift Max in die Richtung, aus der das Jaulen kommt. Nur auf Zehenspitzen kann sie über die Friedhofsmauer spähen. Sie leuchtet mit der Taschenlampe. Mit einem Schreckensschrei stürzt eine Handvoll Kinder davon, zwischen sich die schwanzwedelnde Dogge von Familie Schmidt, direkt in die Arme einer Gestalt, die sich nun aus der Dunkelheit löst.

Emma schwenkt mit der Taschenlampe dorthin. Die Person wehrt den Lichtstrahl mit der Hand ab, trotzdem kann Emma erkennen, wer es ist: Der Junge, der ab und zu in der Bäckerei arbeitet. Einer der wenigen aus dem Dorf, der sie freundlich grüßt und anlächelt.

Als Nächstes bekommt sie mit, wie er mit den Kindern schimpft. Mit hängenden Köpfen lassen sie die Standpauke über sich ergehen. Offenbar genießt der Ältere Respekt.

Das muss sie Max zeigen. Emma hebt ihren Bruder hoch, damit er über die Mauer sehen kann. Dessen Augen weiten sich, dieses Mal ist es die Überraschung, die ihm ins Gesicht geschrieben steht. Erleichterung gesellt sich hinzu, ein Funken Mut, denn Max traut sich, die versammelte kleine Gruppe mit der Taschenlampe anzuleuchten.

Als Emma ihn wieder herunterlässt und er fest auf dem Boden steht, schlingt er die Arme um ihre Taille und schmiegt sich an sie. Emma hält ihren kleinen Bruder einfach nur fest.

„Gut, dass wir das gemacht haben“, hört sie ihn in ihre Jacke murmeln.

„Emma!“ Ein Ruf dringt von der anderen Seite der Mauer zu ihr. Sie lässt die Taschenlampe einmal aufblitzen, nur um sich zu vergewissern, die Stimme gehört zu dem Jungen aus der Bäckerei. „Es tut mir leid. Die Jungs haben nichts als Dummheiten im Kopf. Sie wollten Max erschrecken, aber sie werden sich morgen bei ihm entschuldigen.“

Unzählige Gedanken schießen Emma gleichzeitig durch den Kopf: Sie weiß nicht, wie er heißt. Vielleicht kann er Max eine Brücke bauen. Er ist nett. Woher kennt er ihre Namen? Und der nächste Gedanke plumpst in ihr Hirn: „Das ist die Gelegenheit!“

„Ich habe Kuchen gebacken. Wollt ihr zu uns kommen?“, sprudelt es aus Emma heraus, ehe sie der Mut verlässt. Mit klopfendem Herzen blickt sie über die Mauer, ohne etwas in der Dunkelheit erkennen zu können.

„Gute Idee“, hört sie nach einer gefühlten Ewigkeit. Das Lächeln, das seine Mundwinkel umspielt und das sich ihr von seinen Begrüßungen eingeprägt hat, kann sie spüren. „Ich heiße übrigens Philipp.“ Philipp!

Emma nimmt Max an die Hand. Während sie zurück zum Haus spazieren, hüpft er neben ihr her, lässt bald ihre Hand los und rennt mit weit ausgebreiteten Armen durch den Herbststurm.

Bettina Schneider, 1968 in Berlin geboren, verheiratet, zwei Kinder und ein Hund, Studium der Betriebswirtschaftslehre, im Anschluss zehn abwechslungsreiche Jahre im Rechnungswesen in der Privatwirtschaft, heute Freiraum für kreative Tätigkeit. Sie schreibt Kurzgeschichten und Erzählungen, einige davon sind veröffentlicht. Hobbys: Lesen, Schreiben, Tagebuchschreiben, Spaziergänge und Joggen.

*

Das Geheimnis des Bergmonsters

„Kiara, hast du alles gepackt?“

Kiki, die nur von ihrer Mutter Kiara genannt wurde, sah ein fünftes Mal ihren Koffer durch. „Ja, es ist alles drin!“, schrie sie die Treppe hinunter.

Ihre Familie wollte nämlich in den Urlaub und drehte deshalb vollkommen durch. Ihre Mutter war hysterisch und hatte Angst, etwas zu vergessen. Ihr Vater sah sich tausendmal die Strecke an, die sie fahren wollten. Sie hatten zwar ein Navi, aber dem traute er nicht über den Weg. Ihrem kleinen Bruder Kai war das alles egal. Er las wie immer sein Micky-Maus-Heft und überlegte sich wahrscheinlich schon die nächsten Streiche, die er seiner Schwester spielen wollte. Das war eines seiner größten Hobbys.

Was er ihr nicht alles schon angetan hatte. Das Schlimmste war bis jetzt gewesen, als er Farbe in ihr Shampoo gemischt und sie mit lilafarbenen Haaren in die Schule gemusst hatte. Das war kein schöner Tag für Kiki gewesen.

Kiki freute sich vor allem auf den Urlaub, weil sie mit den Beckers fuhren. Die Beckers waren eine befreundete Familie, allerdings mit zwei Jungs. Jonas war der jüngere, acht Jahre wie Kikis kleiner Bruder. Sein älterer Bruder war Christian und der war Kikis bester Freund. Solange sie denken konnte, hatten Christian und sie alles zusammen gemacht. Und jetzt fuhren sie sogar gemeinsam in den Urlaub.

Nur war der Ort nicht unbedingt das, was sie wollten. Wandern in den Bergen war nicht unbedingt die Aktivität, die die beiden sich ausgesucht hätten. Nur waren ihre Eltern unheimlich begeistert von der Idee.

Endlich ging es los. Sie setzten sich ins Auto und Kiki steckte sich direkt ihre Kopfhörer in die Ohren. Ihren kleinen Bruder wollte sie nicht ständig quasseln hören.

Sie schmiedete Pläne, was sie mit Christian alles anstellen könnte. Sie würde ihn erst in dem gemeinsamen Ferienhaus treffen. Tja, was sollte man schon in den Bergen anstellen? Gab es da noch was außer Wiesen und Hügeln?

„So, alle aussteigen!“

Kiki erschrak. Sie war eingeschlafen und wurde von den lauten Worten ihres übermotivierten Vaters aufgeweckt.

Mit verschlafenen Augen sah sie aus dem Autofenster und entdeckte ein kleines Haus. Es sah eigentlich gar nicht schlecht aus. Neben dem Haus war ein kleiner Spielplatz und von dem führte ein Weg in den Wald. Alles in allem ganz nett.

Kiki stieg aus und im selben Moment drückte Christian die Tür vom Haus auf und schrie begeistert ihren Namen. Die Beckers waren offenbar vor ihnen angekommen.

Am Abend grillten sie alle miteinander und Michael, Christians Vater, begann am Lagerfeuer, eine Geschichte zu erzählen.

„Kennt ihr die Geschichte vom Bergmonster?“ Alle schüttelten den Kopf.

Kiki liebte seine Geschichten, die hatte sie schon immer gemocht.

„Nun gut, also, die geht so: Ein verliebtes Pärchen machte eines Abends einen gemeinsamen Spaziergang ...“

„Ihhh“, schrie Jonas. „Ich hasse Liebesgeschichten.“

Michael schnaubte. „Nun hör doch erst mal zu. Also, sie tätigten einen gemeinsamen Spaziergang. Während sie liefen, kamen sie an einen See und setzten sich auf den Steg. Auf einmal hörten sie ein Rascheln. Erst dachten sie, es wäre nur ein kleines Tier, aber dann wurde das Rascheln lauter. Es musste ein großes Tier sein. Sie bekamen es beide mit der Angst zu tun und beschlossen, auf schnellstem Weg umzukehren. Doch immer wieder hörten sie dieses Rascheln. Sie wagten es nicht, sich umzuschauen. Irgendwann wurde der Mann zu neugierig und wandte sich doch um. Er sah ein Monster, doppelt so groß wie er selbst, und es bestand aus purem Stein. Jetzt sah auch die Frau hinter sich und sog scharf die Luft ein. Das Paar schaute einander an, drehte sich um und rannte weiter. Plötzlich stolperte die Frau und dann ...“

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