Petra E. Jörns - FREMDE HEIMAT

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Die Erde ist verloren, die Menschheit nahezu vollständig ausradiert. Einzig der Leichte Schlachtkreuzer «Sydney» konnte mit seiner fünfzig Mann starken Besatzung dem Massaker entkommen.
Auf sich allein gestellt sucht die Mannschaft nach einer Möglichkeit zu überleben. Als sie auf der Suche nach Unterstützung in Kontakt mit den kriegerischen Krail-on kommen, stolpern sie in eine Intrige, deren Ausmaß erst nach und nach klar wird. Unversehens wird der junge Pilot Alan McBride durch die Ereignisse gezwungen, die Führung zu übernehmen. Dank seines Mutes findet er unter den Krail-on nicht nur Gegner. Es scheint gar, als könnten die letzten Menschen bei den Fremden eine neue Heimat finden. Doch es ist nicht leicht, Freund und Feind zu unterscheiden, denn der Feind sitzt auch in den eigenen Reihen.

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Die Zeit verstrich. Alan tauchte in die Zahlen ein, vergaß die Brücke um sich herum, die Bedrohung durch die Irhog und die Krail-on. Irgendwann wurden aus den Zahlengruppen Strukturen höherer Ordnung, die plötzlich Sinn ergaben. Es war wie das Erwachen aus einem Tagtraum. Der Traum wirkte realer als die Realität, die Zahlen waren so präsent, dass sie Alan mit ihrer Gegenwart erdrückten. Das Ergebnis schien so simpel.

Er wollte gerade Delacroix informieren, da drang Whites Stimme durch die Brücke. »Kehre auf die Sydney zurück, Sir. Sie können Mister McBride beglückwünschen. Rohstoffe und Schokolade. Der Handel geht klar.«

»Veranlassen Sie alles Erforderliche.«

»Ja, Sir.«

»Mister McBride.«

Alan wandte sich dem Commander zu. Hitze stieg in seine Wangen. »Die Analyse ist fertig, Sir.«

»Schicken Sie die Daten an Mister Racek. Und meinen Glückwunsch.«

»Danke, Sir.« Mit Schwung drehte sich Alan wieder dem Monitor zu und hieb in die Tasten. Es hatte funktioniert. Sie hatten Proviant erhalten und würden ihre Energiereserven auffrischen können. Und sie lebten immer noch. Kein Krail-on hatte ihren Kopf gefordert oder ihnen den Krieg erklärt.

»Doktor Hayes«, hörte Alan die Stimme des Commanders. »Sagen Sie dem Koch, er soll zur Feier des Tages die Fleischreserven anbrechen. Das wird die Stimmung hoffentlich etwas heben. Kümmern Sie sich darum.«

»Mit Vergnügen, Sir.«

Deans Ellbogen landete in Alans Seite. »Steak«, raunte er ihm zu. Seine Augen leuchteten.

In diesem Moment meldete sich White noch einmal per Funk. »Sir, noch eine Information. Sie, Mister Racek und ich wurden zwecks Besiegelung unserer Handelsbeziehungen von Sorai-an zum Essen eingeladen. Ich habe keinen Weg gefunden, diese Einladung zu umgehen, ohne dass es unhöflich wirkte. Da war nichts zu machen, Sir.«

»Verstanden, Misses White.«

Damit wurde die Verbindung gekappt.

Bevor Alan das Bedienungspanel erreichte, öffnete sich vor ihm das Schott zum Trainingsraum. Der Geruch von Schweiß und Metall schlug ihm entgegen. Ein Crewman stand vor ihm und kehrte ihm den Rücken zu. Die Neonbeleuchtung spiegelte sich in seiner Halbglatze.

»Ich sage dir, die werden uns alle verheizen. Wir sollten etwas unternehmen, bevor es zu spät ist«, ertönte es von irgendwo her.

Alan erkannte die Stimme sofort.

»Ich will damit nichts zu tun haben«, rief der Glatzkopf mit dem Bauchansatz. Im gleichen Augenblick drehte er sich um und lief direkt in Alan hinein. »Sir«, stotterte er, als er Alans Rang erkannte.

Ohne ihn eines Blickes zu würdigen, stürmte Alan an ihm vorbei in den Trainingsraum. Wie er erwartet hatte, fand er dort Hancock und Koh. Ein dritter Crewman saß bei ihnen auf der Trainingsbank, den Alan unter dem Namen Jerome kannte.

»Mister Hancock, ich hatte Sie gewarnt«, knurrte Alan.

»Sir«, begann Koh.

Hancock stand von der Bank auf und musterte Alan von oben herab. Neben ihm sprang Jerome auf.

Aber Alan hatte nicht die geringste Lust, sich irgendwelche Ausreden anzuhören. »Gehen Sie zu Lieutenant Commander White. Ich werde bei ihr Meldung erstatten. Sie wird wissen, wie sie mit Ihnen zu verfahren hat. Guten Tag, meine Herren.«

Ohne eine Antwort abzuwarten, ging Alan zu einem der Schränke und kramte seine Boxhandschuhe hervor. Er hörte, wie die drei hinter ihm mit Gemurmel abzogen. Das Zischen des Schotts zeigte ihm, dass sie gegangen waren.

Um eine Diskussion mit White zu umgehen, sprach Alan über den Schiffskomm eine kurze Mitteilung auf ihren Nachrichtenempfänger. Von White abgekanzelt zu werden, wünschte Alan nicht einmal seinem ärgsten Feind. Aber in ihrer Situation konnten sie sich solche Reden nicht leisten. Ein Funken genügte, um die Stimmung an Bord zum Kippen zu bringen.

Vielleicht hätte er noch einmal mit ihnen reden sollen, durchzuckte es ihn. Voll Zorn schlug er gegen den Spind und genoss das Krachen. Allein sein Ärger auf White hatte ihn davon abgehalten, angemessen zu reagieren. Das zu wissen, steigerte seinen Zorn umso mehr.

Alan begann, die Bandagen um seine Hände zu wickeln. Auf ein langes Warm-up hatte er heute keine Lust. Als er aufsah, entdeckte er den Crewman mit der Halbglatze, der immer noch neben dem Schott stand.

»Sir?«

»Was wollen Sie noch? Mister …?«

»Crewman Zimmermann, Sir. Ich wollte wissen … Soll ich mich auch …«

Alan runzelte die Stirn. »Weshalb? Sie haben sich von den anderen distanziert. Halten Sie sich künftig von ihnen fern.«

Mit offenem Mund starrte Zimmermann ihn an.

»Sie können gehen, Mister Zimmermann.«

Zimmermann löste sich aus seiner Starre und klappte den Mund wieder zu. »Ja, Sir. Danke, Sir«, beeilte er sich zu sagen und eilte aus dem Trainingsraum.

Alan blickte ihm hinterher. Zimmermann war sicherlich der Einzige der vier, der ihn nun nicht hassen würde. Dass er sich damit Feinde unter den Crewmen eingehandelt hatte, trug nicht dazu bei, seine Laune zu bessern.

Alan drosch auf den Sandsack ein, als ginge es um sein Leben.

»Heh, was ist los mit dir?« Dean schlang das Handtuch um seinen Hals und lümmelte sich auf eines der Trainingsgeräte. Seine Stirn zeigte nicht den Ansatz einer Schweißspur.

»Nichts«, antwortete Alan.

»Du hast doch alles, was du wolltest.«

Schweiß tropfte in Alans Augen. »Ich wollte nicht, dass sie sich von den Krail-on zum Essen einladen lassen.«

»Meinst du nicht, dass du etwas … äh … subjektiv bist, wenn es um White geht?«

»Bin ich nicht.« Alan versetzte dem Sandsack einen Haken, dass dieser ins Trudeln geriet. Er hielt inne, wischte sich den Schweiß von der Stirn und lehnte nach Atem ringend die Stirn gegen das Leder. »Sie hat’s vermasselt. Sie hätte sie dazu bringen müssen, eine Einladung bei uns anzunehmen.«

»Damit die Krail-on zu uns kommen?« Dean verdrehte die Augen. »Nun werd mal locker! Wo ist der Unterschied?«

»Der Unterschied?« Alan wirbelte zu ihm herum. »Unsere drei Führungsoffiziere wollen gemeinsam das Schiff verlassen. Das ist der Unterschied.«

»Kommst du jetzt mit den Dienstvorschriften?«

»Diese dreimal verfluchten Dienstvorschriften haben einen Sinn, Dean.«

»Dann sag es doch dem Commander.« Dean stand auf und bückte sich nach seinem Sweatshirt, das neben dem Sandsack auf dem Boden lag.

»Willst du etwa schon aufhören?« Alan hielt Dean die Hände mit den Boxhandschuhen entgegen. »Ich wollte noch ein paar Sit-ups machen.«

Dean hängte sich den Sweater um die Schultern und begann, die Schnürung von Alans Boxhandschuhen zu lösen. »Keine Lust.«

»Du könntest es vertragen.«

Dean grinste ihn an. »Dein Anblick demotiviert mich. Ich dusche lieber und mache mich fein. Ich will mein Steak nicht verpassen.«

Alan zog die Handschuhe von den Händen und warf sie in die Ecke zu seinen Sachen. Mit schnellen Bewegungen begann er, die Bandagen abzuwickeln. »Wann wollte der Commander denn seinen Besuch antreten?«

Dean sah auf die Uhr. »In einer halben Stunde, glaube ich.«

Alans Blick wanderte ebenfalls zur Uhr. »Okay. Ich komme nach.« Bei den Worten warf er die Bandagen zu den Handschuhen.

»Bis später.« Das Schott zischte, als Dean den Trainingsraum verließ.

Ohne aufzusehen, setzte sich Alan auf eine der Bänke, verschränkte die Hände hinter dem Nacken und zählte seine Sit-ups. Bei Nummer einhundertundzwanzig hielt er inne. Sein Blick wurde von der Uhr gefangen. Noch zwanzig Minuten.

Alan stand auf. Er griff nach dem Handtuch, an dessen Zipfel sich Tropfen gesammelt hatten, und rieb damit den Schweiß von seiner Brust und seinem Gesicht.

Zum Kuckuck! Mochte White ihn doch unter Arrest stellen! Er musste wenigstens versuchen, mit dem Commander zu reden. Auch auf die Gefahr hin, dass der ihn danach für paranoid hielt.

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