Regina Mars - Plötzlich Prinzgemahl

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Plötzlich Prinzgemahl: краткое содержание, описание и аннотация

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Ein Dieb, ein Prinz, ein ChaosDer Plan ist einfach: Nat wird in den Palast eindringen, ein bisschen Gold stehlen und wieder verschwinden. Wenn er dafür Frauenkleider anziehen muss – na gut, damit kann er leben.Aber warum macht Solan, der arrogante Thronfolger, ihm plötzlich schöne Augen?Eine Blitzhochzeit später hat Nat mehr Ärger am Hals als je zuvor in seinem Leben. Können der Meister der halbdurchdachten Pläne und der hübscheste Mann der Welt zusammenarbeiten? Können sie sich sogar ineinander verlieben? Und ganz nebenbei gegen die tödlichen Intrigen bei Hofe, fliegende Monster und ihre eigene Sturheit kämpfen? Ihre Chancen sind hundsmiserabel. Aber Nat und Solan sind nicht halb so unfähig, wie sie scheinen …Achtung: Enthält homoerotische Szenen, Drama und Zwergnacktrobben.

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»Wo bleiben die?« Selbst seine sonst ruhige Schwester wurde langsam nervös. Sie senkte die Stimme. »Meinst du, die verdammte Zofe weiß so viel, wie sie behauptet?«

»Das haut schon hin.« Nat lockerte seine Schultern. In der Ferne dröhnten die Glocken der großen Uhr, kaum gedämpft durch das dichte Blattwerk der Kastanie um sie herum. Neun Schläge. »Hörst du? Der Frühlingsball fängt erst um zehn an. Die guten von Dübelknechts haben noch alle Zeit der Welt, um hier rüberzuschweben.«

»Hm.« Gwenna knabberte an ihrem Daumennagel. Ihre dunklen Augen suchten den fast ebenso dunklen Himmel ab. Aber das unbewegte Leuchten der Sterne blieb das einzige Licht.

Nat streckte sich. Gähnte. Atmete tief ein, um die Hummeln in seinem Bauch zu beruhigen. Es würde gut gehen. Bestimmt. Ganz bestimmt.

Ganz, ganz bestimmt.

»Wenn man im Palast erwischt wird, was kriegt man dann nochmal? Hundert Peitschenhiebe oder die Klippe?«, fragte Gwenna, als hätte sie seine Gedanken erraten.

»Die Klippe. Todesstrafe«, brummte er und versuchte, gelassen zu klingen. »Die Zofe ist mit zehn Peitschenhieben davon gekommen, weil sie sie nur mit dem Hühnchenschlegel ertappt haben. Hätten sie gewusst, was sie sonst noch mitgenommen hat …« Er machte eine fallende Bewegung mit der Hand.

»Und wenn sie außerdem noch so getan hätte, als wäre sie adlig …« Gwenna schauderte. »Noch können wir zurück.«

»Wie? Robarth ist dabei.« Nat sah nach unten, wo er zwischen den Blättern einen kleinen Ausblick auf Robarths Stiernacken und seine Metzgerpranken erhaschen konnte. »Denkst du, der lässt uns einfach aussteigen? Da riskier ich lieber die Klippe, als von dem zerkrümelt zu werden.«

»Wir könnten abhauen?«, schlug Gwenna vor, aber ihre Stimme klang äußerst unsicher.

»Wie? Wir sitzen auf einem Baum und der Nackenbrecher steht da unten. Wie sollen wir ihm das erklären?«

»Ach, keine Ahnung.« Gwenna kniff die Lippen zusammen. »Früher oder später sehen wir eh die Klippe. Ob’s für Diebstahl oder Raub oder was anderes ist. Du hättest sie für den Pegasus bekommen und ich für die kleine Trickserei mit den Karten, wenn sie uns erwischt hätten. Dann lieber gleich ein großes Ding drehen.«

»Genau.« Er lächelte ihr zu. »Denk dran, wenn das klappt, haben wir ausgesorgt.«

»Oder kriegen die Todesstrafe.«

»Für was kriegt man inzwischen nicht die Todesstrafe?«, fragte Nat. »Hab gehört, sie verurteilen dich zur Klippe, wenn du ein Mitglied der Wache schlägst. Oder den Kaiser beleidigst. Man kriegt schon zehn Peitschenhiebe, wenn man einen anderen Mann küsst.«

Klang er so gelassen, wie er hoffte? Er hatte Gwenna nie gesagt, dass …

Ein Ruck ging durch seine Schwester.

»Da ist was«, flüsterte sie. »Da drüben.«

Ihr Finger zeigte in den trüben Nachthimmel. Und tatsächlich, ganz weit hinten, dort, wo die Silhouetten der schäbigen Häuser sich vom Nachthimmel abhoben, bewegte sich etwas. Ein winziger Lichtpunkt, der nur langsam größer wurde …

Nat fuhr hoch. Kribblige Aufregung schoss in seinen Körper. Er griff nach seinem Langbogen und verfehlte ihn. Seine Finger streiften das Holz, der Bogen wackelte, rutschte …

Und fiel.

»Du Trottel«, rief Gwenna und hechtete nach vorne. Ihre Hand schloss sich eine Sekunde zu spät und der Bogen verschwand zwischen den Blättern. Fast wäre Gwenna ihm hinterher gefallen, wenn Nat sie nicht gestützt hätte.

»Du Vollidiot, tu was!«, brüllte sie ihm ins Gesicht, anstatt sich zu bedanken. Blitzschnell hangelte er die Äste hinunter. Zweige zerkratzten sein Gesicht und peitschen über seine Arme.

»Alles in Ordnung?«, brüllte Robarth hinauf.

»Ja, ja, alles perfekt«, rief Gwenna. Wenn sie das verpatzten, würden sie sich wegen der Klippe keine Sorgen machen müssen. Robarth würde ihnen bei lebendigem Leib die Haut abziehen.

Der Bogen war auf einem Ast knapp über der Erde gelandet. Nat schnappte ihn sich, streifte ihn über seine Schulter und begann den Aufstieg.

»Wie weit sind sie?«, flüsterte er Gwenna zu.

»Fast da. Beeil dich.«

Der blöde Bogen blieb überall hängen, in jedem verdammten Zweig, in jeder verfluchten Astgabel. Nats Finger krallten sich in die rissige Rinde des nächstbesten Astes. Beinahe geschafft. Er zog sich hoch, schwang sich an seinen ursprünglichen Sitzplatz und streckte die Hand aus. Gwenna reichte ihm den schweren Pfeil.

»Das funktioniert doch nie«, flüsterte sie, ihre Stimme schrill vor Panik.

»Klar funktioniert das.« Er grinste breit, schlang die Beine um den Ast, auf dem er saß, und spannte den Bogen. Die Pfeilspitze war schwer. Sehr schwer, was an der Vorrichtung lag, die er dort angebracht hatte. Ein Lederhandschuh, gefüllt mit Metall. Drei Hufeisen und mehrere kleine Erzstücke, die er beim Schmied besorgt hatte, polsterten ihn aus. Gwenna sah ungläubig auf den Pfeil, der wie ein spindeldürrer Arm mit einer behandschuhten Faust aussah.

»Das kann gar nicht klappen. Das sieht so bescheuert aus.«

»Ein bisschen mehr Vertrauen bitte«, sagte Nat. Sein Arm zitterte jetzt schon vor Anstrengung. Wo war die verdammte Kutsche? Wo …

Dann sah er sie. Ganz nah. Ein paar Bäume entfernt, schwebte sie langsam über die Baumkronen des Stadtparks. Wunderbar tief. Klar, die Familie von Dübelknecht bestand aus Landadligen, die weit weg auf den Schären wohnten. Vermutlich wollten sie alle Eindrücke der Stadt mitnehmen, wenn sie schon einmal da waren.

Hinter der Glasscheibe erblickte er ein kleines Gesicht mit einer gigantischen Perücke darüber, das fasziniert nach unten schaute. An der Seite der ohnehin reich verzierten Kutsche prangte ein goldenes Emblem. Vier braune, geflügelte Pferde zogen sie, zwei vorne, zwei hinten, deren mächtige Flügel die Luft aufwirbelten, so stark, dass ein Hauch über seine verschwitzte Wange strich …

Noch einmal atmete er tief ein. Nur ein Schuss, erinnerte er sich. Wenn er nicht traf, war es vorbei. Dann wären sie gewarnt, dann würden sie abdrehen. Sein zitternder Arm bewegte sich noch einen Millimeter nach hinten, seine verkrampften Finger packten die Sehne fester, fixierten den Kopf des Pegasus, der ganz vorne flog …

Er schoss.

2. Der Thronerbe

Solan Benajovolan der Fünfte, Prinz des Felsenreichs, und begehrtester Junggeselle des Landes, war der schönste Mann der Welt. Seiner Meinung nach zumindest.

Zufrieden betrachtete er seine schlanke, aber muskulöse Gestalt im goldgerahmten Spiegel seines Ankleidezimmers. Seine Augen waren strahlend blau wie ein Sommerhimmel, seine Haare glänzend schwarz wie Onyx und seine Haut so köstlich karamellfarben wie Milchkaffee. Diesen Ton verdankte er seiner Mutter, die aus dem Nördlichen Wüstenreich gekommen war. Seiner verstorbenen Mutter. Er schenkte seinem Spiegelbild ein huldvolles Lächeln, bevor er sich daran machte, sich anzukleiden.

Er streifte das seidene Unterhemd über, dann das hauchdünne Kettenhemd aus Duranit. Dieses, obwohl kaum dicker als die Seide auf seiner Haut, würde ein mittelgroßes, mittelscharfes Messer abwehren.

Blieb zu hoffen, dass ihn niemand mit einem großen, scharfen Messer angriff.

Die zahlreichen kleinen Knöpfe des Mantels, eines traditionellen Ghars , zu schließen, erforderte Geduld, die der Thronerbe nur zähneknirschend aufbrachte. Aber ließe er sich von einem Diener ankleiden, bestünde die Gefahr, dass dieser Diener ihn umbrachte. So war es seinem Bruder Theolan ergangen.

In einer Lache dunklen Blutes hatten sie ihn gefunden, den stammelnden Diener mit dem Messer in der Hand über sich. Der Mann war natürlich über die Klippe gesprungen für sein Verbrechen. Aber seine Familie hatte vermutlich bis an ihr Lebensende genug zu essen gehabt. Der Adel hielt seine Versprechen, vor allem, wenn er Mörder bezahlte.

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