Patricia Brandt - Imkersterben

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Imkern ist der neueste Trend – und ein gefährliches Geschäft? Als sich Imker Kurt Tietjen auf seinem Moped wegen eines über den Feldweg gespannten Drahtes das Genick bricht, spielt die Polizeiführung den Fall herunter. Doch Kommissar Oke Oltmanns spürt, dass mehr dahintersteckt. Dann findet er heraus, dass Tietjens Honig mit Glyphosat verseucht war. Als es ein weiteres Opfer aus der Bienen-Branche gibt, ist Oke sich sicher, dass an der Küste neben dem Bienensterben das Imkersterben beginnt …

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Oke sah von seiner Warte aus nur die mattschwarzen Gesundheitsschuhe mit dem Klettverschluss und einen Teil ihrer auf Falte gebügelten Stoffhose. Die Meyersche hatte offenbar nicht mitbekommen, dass er nicht an seinem Schreibtisch saß. »Hier unten!«, dröhnte Oke schlecht gelaunt.

Sieglinde Meyer bückte sich. Oke sah in ein fragendes Gesicht, das ihn an eine schrumpelige Kartoffel denken ließ. »Was machen Sie da?«, krächzte sie verwundert.

Er wusste, dass sie die Ironie nicht verstehen würde, aber er sagte trotzdem: »Verbreker söken.«

Endlich beendete Jana Schmidt ihr Telefonat. Sie hatte gegen seinen ausdrücklichen Willen das Plöner Krankenhaus angerufen. »Wenn Sie Anzeige erstatten wollen, Frau Meyer, müssen Sie jetzt nach Lütjenburg fahren«, informierte sie die Dorfälteste. So unbarmherzig kannte er seine ehemalige Kollegin gar nicht. Vermutlich machte sie sich wirklich Sorgen um ihn – oder sie hatte zu lang mit einem Bullerjan gearbeitet …

Die Meyersche fasste sich ans Ohr. »Haben Sie Lütjenburg gesagt, junge Deern? Mit dem Ding soll ich nach Lütjenburg hin?« Sie stieß mit dem Fuß gegen die Gehhilfe. Da hatte Hallbohm es: Mit dem Rollator waren neun Kilometer eine ganze Ecke.

»Haben Sie wieder die Kerle mit den Taschenlampen gesehen?«, fragte Oke unterm Tisch liegend. Schließlich kannte er seine Pappenheimer. Und der Meyerschen würde er noch hundertmal erklären müssen, dass die »Kerle« nur Jugendliche waren, die auf virtuelle Pokémons Jagd machten.

In der Notaufnahme im Plöner Kreiskrankenhaus wollte eine zierliche Ärztin wissen, ob die Schmerzen vom Rücken ins Bein ausstrahlten. »Ne«, antwortete er knapp.

Die Ärztin konfrontierte ihn nun mit einer Feststellung, die ihm nicht viel sagte: »Sie haben vermutlich eine Bandscheibenvorwölbung.« Er erhaschte einen Blick auf ihr Namensschild: »Dr. Holtzbrink«, stand darauf.

Es hatte ihm nie viel ausgemacht, in seiner Werkstatt Tiere zu zerlegen. Über die Beschaffenheit seiner eigenen Bandscheibe hingegen wollte er nicht nachdenken. Oke wollte weder hören, dass »jede unserer 23 Bandscheiben im Inneren aus einem Gallertkern besteht«, noch, »dass sie von einem harten Faserring in Position gehalten« würden. Und schon gar nicht wollte er von Dr. Holtzbrink wissen, »dass mit dem Alter die Elastizität des Rings nachlässt«.

Die Ärztin ignorierte sein gelegentliches Stöhnen: »Es passiert gar nicht so selten, dass der Gallertkern den Faserring durchbricht. Dann kommt es zum Prolaps.« Bei dem Gedanken daran, dass in seinem Körper irgendwo etwas Gallertartiges herausquoll, wurde ihm ganz anders.

Ob es sich um eine Vorwölbung oder sogar um einen Riss handele, könne niemand ohne weitergehende Untersuchung sagen, dozierte Holtzbrink. »Ich kann Sie einweisen. Dann wissen wir bald mehr.«

Einweisen. Das Wort hallte in seinem Kopf. Oke rappelte sich ächzend hoch: »Niemand weist mich ein!«

Eine Stunde später hatte Inse ihn zwischen zwei kratzige Paillettenkissen drapiert; die Knie durch Unterlegen einer Getränkekiste samt Wolldecke im 90-Grad-Winkel angewinkelt. »So, das entlastet jetzt wunderbar die Bandscheiben.« Mit diesen Worten hauchte sie ihm einen Kuss auf die gerunzelte Stirn und er war umgeben von einem Hauch Honigduft. Seit sie auf dem Bienen-Trip war, wusch sie ihr Haar nur noch mit Tildas selbstgefertigtem Honigshampoo.

Mit der Getränkekiste konnte er sich vielleicht abfinden, mit den Paillettenkissen sicher nicht. Sie schürften ihm bereits die Haut vom Wangenknochen. Doch er fühlte sich zu schwach, um zu protestieren.

So sah es aus: Draußen wütete ein Feuerteufel, Kurt Tietjen lief wahrscheinlich Amok und Oke Oltmanns war zur Bewegungslosigkeit verdammt. Nicht mal Fernsehen durfte er, stattdessen musste er sich einen Vortrag von Inse anhören: »Ich habe dir immer gesagt, dass du zu viel sitzt!« Ihre Stimme – ein einziger Vorwurf. »Dazu kommt deine ungesunde Ernährung. Glaube ja nicht, ich wüsste nicht, dass du dich heimlich zusätzlich mit Hackepeter-Brötchen und Donuts in der Bäckerei eindeckst. Du hältst es vielleicht für Hexerei, aber: Ich kann Zwiebelmett riechen!«

Gott

Dä Himmel üvver Hohwacht wor ärg schön! Er stand an der Tür zur Bäckerei, hatte den Griff schon in der Hand und konnte dennoch den Blick nicht abwenden. Das Wolkenpanorama sah aus, als hätte Monet es mit ein paar Pinselstrichen auf die Leinwand gebracht: weiße Tupfen auf hellblauen Grund. Er konnte sich nicht sattsehen an dieser flüchtigen Schönheit. So einen Himmel gab es in Köln nicht. Er dachte an Theodor Storm:

Aber die Gedanken tragen

Durch des Himmels ewig Blau

Weiter, als die Wellen schlagen,

Als der kühnsten Augen Wagen,

Mich zur heißgeliebten Frau.

»Moin, Herr Gott.« Schon am Klang ihrer Stimme bemerkte er, dass die Bäckereifachverkäuferin Edeltraut sehnsüchtig auf die Polizeikräfte des Ortes gewartet hatte. »Was war denn da bloß los heute Nacht bei Tietjen im Wald? Waren ja eine Menge Sirenen zu hören …«, erkundigte sie sich eifrig.

Um Edeltraut ein bisschen auf die Folter zu spannen, zeigte er seelenruhig auf ein Schokohörnchen. »Ich nemme dat Croissant.« Sie packte ihm das süße Brötchen ein, ließ ihn aber nicht aus den Augen. »Unbekannte han e Feuerwerk jezündt.«

Edeltraut hielt sich erschrocken die Hand vor den Mund. »Was ist mit Annemie? Kurt? Sarah? Alle unverletzt?« Gott tat der Bäckereifachverkäuferin den Gefallen und schilderte ihr in allen Einzelheiten, wie die Hohwachter Feuerwehrleute gerade noch einen großen Flächenbrand hatten verhindern können. Edeltrauts sorgfältig gewundener Haartuff und ihr Doppelkinn zitterten vor Aufregung. »Hat Oschi die Täter?«

Gott straffte die Schultern und gab lässig zu verstehen: »Noch ha’ mer die nit, die dat jedon han.« Die Betonung lag auf »mer«.

Er legte das Kleingeld auf den Tresen, ein Zehncentstück rollte davon.

Während Gott sich bückte, um das Geldstück zu suchen, kam ihr offenbar etwas in den Sinn: »Wüllst nicht een Brötchen für Oschi köpen?«

Gott richtete sich erneut zu voller Größe auf und erklärte, dass sein Kollege außer Gefecht gesetzt worden war und er nun den Fall da draußen allein lösen würde. »Ich fahre jetz allein noch ens erus.«

Tonlos fragte sie, Bestürzung im Blick, ob Oke Oltmanns ein Opfer der Flammen geworden sei. Gott winkte ab. »Ne, ävver et bliev nix wie et wor.« Sie sah ihn verständnislos an. Er erklärte ihr geduldig, dass Oke im Bett lag, da er was mit der Bandscheibe hatte und man in Hohwacht nun offen für Neuerungen sein musste: Nichts bleibt, wie es war.

Er ließ eine geschockte Edeltraut zurück. Hohwacht ohne den XXL-Kommissar – das war was ganz Neues.

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