Clara Viebig - Elisabeth Reinharz' Ehe. Es lebe die Kunst!

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Es ist auf dem großartigen Empfang des Bankiers Mannhardt, dass die junge Elisabeth Reinharz, die erst seit kurzem – aus der Provinz kommend – allein in Berlin lebt, eine ihrer Novellen zum Besten geben darf. Die Reaktion darauf ist positiv, aber noch verhalten. Es bedarf schon ihres ganzen Einsatzes in der Folgezeit, ihre Werke bei Redakteuren und Verlegern unterzubringen. Gleichzeitig beginnt aber der eine oder andere, sich für Elisabeth zu interessieren, was das Leben für sie nicht einfacher macht. Es vergeht noch einige Zeit, bis sie den richtigen Weg für ihr Leben gefunden hat.-

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Wie Heimatluft wehte es von einem zum andern. Elisabeth gab sich ganz einem impulsiven Empfinden hin; sie war erfreut, wie ein Echo kamen ihr die eigenen Gedanken und Ansichten zurück. Das Wort glitt ihr so leicht von der Lippe; bei aller Freundlichkeit, mit der man sie bei Mannhardts und bei Kistemachers überschüttete, war doch immer eine Schranke, kaum gesehen, kaum gefühlt, und doch war sie da. Hier war keine.

Sie reichten einander die Hände mit einem herzlichen Druck.

„Glück auf, Fräulein Reinharz!“ sagte Heider frisch. „Ich weiss, Sie schreiben gut, ich lese es auf Ihrem Gesicht. Sie haben einen Mund, ein Kinn, so energisch, wie ich’s noch bei keinem Frauenzimmer gesehen habe. Und in Ihren Augen ist Lyrik, viel warme Empfindung — Mund und Augen, eine glückliche Vereinigung!“ Er zog den Hut von der schwarzen Mähne und schwenkte ihn mit einer komischen Galanterie: „Alle Achtung! Ich bin noch keinem Mädchen begegnet, das mir so gut gefallen hätte. Und ich bin Kenner.“

„Danke!“ sagte sie heiter und hob das frische Gesicht zu ihm auf und lachte ihn aus freundlich strahlenden Augen an. „Sie gefallen mir auch sehr gut.“

Er küsste nicht ihre Hand, aber er hielt sie eine ganze Weile in der seinen. Seine Augen ruhten mit einem warmen Blick auf dem Mädchen; die Vorübergehenden mochten sie wohl für ein Liebespaar halten.

„Wir wollen uns wiedersehen. Ist es Ihnen recht, Fräulein Reinharz, wenn ich Sie besuche?“ sagte er. „Sie müssen in unsern Kreis kommen; tüchtige Kerle dabei — und unsre Mutter Maria, na, warten Sie nur! Es geht freilich etwas einfacher zu als bei Ihren Mannhardts und bei den drei Literaturparzen — wenn die sich doch nur einmal gegenseitig den Faden abschnitten!“

Elisabeth sah ihn erschrocken an.

„Nein, nein!“ Er lachte. „Haben Sie nur keine Angst, ich bin durchaus nicht gegen schriftstellernde Frauen. Im Gegenteil, wenn ein Weib ehrlich sein Herz gibt, den Mut seiner Meinung hat und doch nicht vergisst, dass es einen Unterrock anhat, dann — Hut ab! Aber die Weiber, die sich mit angelogenen Empfindungen aufplustern und die Welt mit einem Siruppinsel anmalen — sind lächerlich. Die sich und ihre Mitschwestern ausziehen bis aufs Intimste und rufen: ‚Seht, so sind wir!’ — die sind ekelhaft. Die ihre Weiblichkeit in Hosen verstecken: ‚Lasst uns den Männern gleich sein!’ — die verdienen Prügel. Ehrlich, ehrlich, Fräulein Reinharz!“

Er hatte sich heiss und rot geredet.

„Seien Sie immer ehrlich, und auf das, was die Leute sagen, das Publikum, die Kritik, na, da ...“ Er stiess einen langgezogenen Pfiff aus. „Ich hoffe doch, Sie können pfeifen, Fräulein Reinharz?“

Er sah sie unter zusammengezogenen Augenbrauen, plötzlich ernst geworden, an.

„Oh, famos!“ Sie spitzte die Lippen. „Ich kann pfeifen wie ein Schäferknecht!“

Und nun lachte Elisabeth wieder, voll von einer glückseligen, kindlich frohen, übermütigen Stimmung. Woran konnte es ihr fehlen? So viel Glück auf einen Tag! Einen Gott in der Brust, einen Verleger zur Hand, einen Freund zur Seite, und in der Ferne — da, ach da! Ein wonniger, zitternder Atemzug hob ihr die Brust.

Als sie in ihr Haus trat, lag die Strasse getaucht in Mittagsglut, ein goldener Traum. Drüben am Fenster sang laut ein Vogel, schmetternd und jauchzend; es klang wie eine Siegesfanfare. Und Rosen blühten im Vorgärtchen, volle, rote, stark duftende Rosen.

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