Ricarda Huch - Deutsche Geschichte

Здесь есть возможность читать онлайн «Ricarda Huch - Deutsche Geschichte» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Deutsche Geschichte: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Deutsche Geschichte»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Ricarda Huch widmete sich seit den 1910er Jahren der italienischen, deutschen und russischen Geschichte. Ihr Hauptwerk zur deutschen Geschichte entstand zwischen 1934 und 1947 und umfasst sowohl das Mittelalter als auch die Frühe Neuzeit.Diese Sammlung fasst in neuer deutscher Rechtschreibung erstmalig alle 3 Bände zusammen:Band I – Römisches Reich Deutscher NationBand II – Das Zeitalter der GlaubensspaltungBand III – Untergang des Römischen Reiches Deutscher NationNull Papier Verlag

Deutsche Geschichte — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Deutsche Geschichte», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Von dem Au­gen­blick an, wo es nicht mehr durch in­ne­re Zer­würf­nis­se ge­schwächt war, blick­te Frank­reich ei­fer­süch­tig auf das Rö­mi­sche Reich deut­scher Na­ti­on. Al­ler­dings dämpf­te der be­gin­nen­de Ge­gen­satz zwi­schen Eng­land und Frank­reich die Feind­se­lig­keit Lud­wigs VII., aber sie war doch so we­nig ver­hehlt, dass Alex­an­der III. sich mit ihm ver­stän­di­gen konn­te; es ge­lang ihm so­gar, einen Frie­den zwi­schen Eng­land und Frank­reich zu­stan­de zu brin­gen. Da­mit be­gann das sich im­mer er­neu­ern­de und fes­ti­gen­de Bünd­nis, des­sen Spit­ze sich ge­gen Deutsch­land kehr­te, von dem der fran­zö­si­sche Kö­nig als Frucht die Über­tra­gung des Kai­ser­tums von Deutsch­land auf Frank­reich er­hoff­te.

Der Tod Vik­tors IV. im Jah­re 1164 gab Ge­le­gen­heit, das Schis­ma auf­zu­he­ben, wenn Fried­rich sich zur Aner­ken­nung Alex­an­ders be­quem­te. Es ist an­zu­neh­men, dass er dazu ge­neigt war. Ein Schis­ma führ­te viel Un­zu­träg­lich­kei­ten für das gan­ze Reich mit, es ge­hör­te zu den ers­ten Pf­lich­ten des Kai­sers, die gute Be­zie­hung zwi­schen Ku­rie und Im­pe­ri­um her­zu­stel­len. Wie konn­te er wis­sen, wie lan­ge die Treue der Fürs­ten in so ge­spann­ter Lage aus­dau­ern wür­de. Aber schon seit ei­ner Rei­he von Jah­ren herrsch­te ein an­de­rer ne­ben dem Kai­ser: Rainald von Das­sel. Der stol­ze Sach­se er­wog nichts als sei­nen Hass und sei­ne Kraft; kein Zwei­fel kam ihm an, ob er in dem un­ge­heu­ren Kamp­fe sie­gen könn­te. Um dem Kai­ser die Mög­lich­keit der Ver­söh­nung ab­zu­schnei­den, be­trieb er in Eile die Wahl ei­nes neu­en kai­ser­li­chen Paps­tes; es war Pa­scha­lis III. Wenn der Kai­ser über die Ei­gen­mäch­tig­keit des Erz­bi­schofs ver­stimmt war, so war er es nicht auf lan­ge; auch dass Rainald mit ei­nem Bru­der des Kai­sers im Strei­te lag, wur­de ver­zie­hen. Als Zei­chen sei­ner Gunst be­schenk­te Fried­rich sei­nen Ge­treu­en mit ei­ner Re­li­quie von un­schätz­ba­rem Wert, den Lei­bern der Hei­li­gen Drei Kö­ni­ge, der Ma­gier, wie man sie zu nen­nen pfleg­te. Der Sage nach führ­te der Erz­bi­schof den wun­der­tä­ti­gen Schatz, der sei­ne Stadt zum hei­li­gen Köln mach­te, durch die zier­li­che Pfor­te bei Sankt Ma­ria im Ka­pi­tol heim, nach­dem er sich auf Um­we­gen durch Hoch­bur­gund rei­send vor den Nach­stel­lun­gen des Paps­tes und Frank­reichs ge­ret­tet hat­te. Um sei­ner Po­li­tik Er­folg zu si­chern, ging er nach Eng­land und brach­te ein Bünd­nis mit Kö­nig Hein­rich II. zu­stan­de. Nicht nur die Ver­bin­dung ei­ner Toch­ter des eng­li­schen Kö­nigs mit ei­nem Soh­ne Bar­ba­ros­sas wur­de zur Be­sie­ge­lung des Bun­des ins Auge ge­fasst, son­dern auch die Ver­mäh­lung von Hein­richs Toch­ter Mat­hil­de mit Hein­rich dem Lö­wen; die Ehe des Her­zogs mit Cle­men­tia von Zäh­rin­gen muss­te zu die­sem Zweck auf­ge­löst wer­den. Auf ei­nem Reichs­ta­ge zu Würz­burg im Früh­ling des Jah­res 1165 er­rang Rainald einen fast er­schre­cken­den Tri­umph, in­dem er den Kai­ser und alle an­we­sen­den Fürs­ten be­wog, sich durch einen Eid zu ver­pflich­ten, dass sie im­mer an Pa­scha­lis fest­hal­ten, nie­mals zu Alex­an­der über­ge­hen woll­ten. Umso er­staun­li­cher war der Er­folg, als nicht nur der Kai­ser einen so ge­walt­tä­ti­gen Schritt miss­bil­lig­te, son­dern auch ein so be­deu­ten­der und ein­fluss­rei­cher Mann wie der Erz­bi­schof Wich­mann von Mag­de­burg da­ge­gen war. War sein Wil­le der Zau­ber, der die Her­zen wen­de­te? Das des Kai­sers ge­hör­te wie­der ganz ihm. Im Hoch­ge­fühl sei­ner welt­be­herr­schen­den Macht ließ Fried­rich, als er in Aa­chen das Weih­nachts­fest fei­er­te, den Sar­ko­phag Karls des Gro­ßen öff­nen und den Be­grün­der des Rei­ches durch Pa­scha­lis hei­lig­spre­chen. Aa­che­ner Gold­schmie­de be­ka­men den Auf­trag, einen Schrein zur Auf­nah­me der Ge­bei­ne her­zu­stel­len.

Die au­gen­schein­li­che Ab­sicht der Mai­län­der, ihre zer­stör­te Stadt wie­der auf­zu­bau­en, und die Um­trie­be des Ge­gen­paps­tes Alex­an­der führ­ten den Kai­ser nach Ita­li­en; Rainald war ihm vor­aus­ge­gan­gen, um Pa­scha­lis nach Rom zu füh­ren. Wäh­rend der Kai­ser sieg­reich die Lom­bar­dei durch­zog, kam es um Pfings­ten 1167 bei Tus­cu­lum zur Schlacht. Die­se stets kai­ser­li­che Stadt hat­te Rainald mit sei­nem klei­nen Heer Köl­ner Rit­ter auf­ge­nom­men und wur­de nun durch ein an Zahl weit über­le­ge­nes rö­mi­sches be­la­gert. Die Lage der Ein­ge­schlos­se­nen war ver­zwei­felt, als in letz­ter Stun­de Erz­bi­schof Chris­ti­an von Mainz mit bra­ban­ti­schen Sol­da­ten her­an­rück­te, um Tus­cu­lum zu ent­set­zen. Dem Heer der Rö­mer ge­gen­über war ihre Zahl so ge­ring, dass sie trotz al­ler Tap­fer­keit zu wei­chen be­gan­nen; da brach Rainald mit sei­nen köl­ni­schen Rit­tern, hoch­ed­le nann­te er selbst sie, aus der Stadt her­vor, und die bei­den krie­ge­ri­schen Erz­bi­schö­fe er­foch­ten ge­mein­sam einen voll­stän­di­gen, einen über­wäl­ti­gen­den Sieg. Von 30 000 Rö­mern kehr­ten nach Rainalds An­ga­be nur 2000 zu­rück. Die Beu­te, so schrieb er sei­nen Köl­nern, hät­ten sei­ne Köl­ner Rit­ter, mit dem Sie­ge zu­frie­den, den Bra­ban­tern über­las­sen, um ih­ren ho­hen Sinn ge­gen­über den Söld­nern zu zei­gen. Rainald hat­te sei­ne Auf­ga­be ge­löst: er führ­te Kai­ser und Papst nach Rom, wo Pa­scha­lis die Kai­se­rin Bea­trix, die ih­ren Mann stets zu be­glei­ten pfleg­te, krön­te und salb­te. Alex­an­der III. war aus Rom ent­flo­hen und hat­te Zuf­lucht in Be­ne­vent ge­fun­den.

Fried­richs Oheim, Bi­schof Otto von Frei­sing, macht in sei­nem Buch von den Ta­ten des Kai­sers ein­mal die Be­mer­kung, die Ärz­te sa­gen, es sei bes­ser zur Höhe als auf der Höhe; denn die aus vie­ler­lei zu­sam­men­ge­setz­te Na­tur blei­be nie im glei­chen Zu­stan­de, stre­be zur Auf­lö­sung. Was auf der Höhe an­ge­langt sei, müs­se sich ab­wärts be­we­gen. Dies Ge­setz voll­zog sich nach dem Sie­ge von Tus­cu­lum mit grau­en­vol­ler Pünkt­lich­keit. Es war Som­mer, eine Seu­che brach aus und ver­brei­te­te sich, an der das Heer und sei­ne Füh­rer zu­grun­de gin­gen. Es star­ben Her­zog Fried­rich von Schwa­ben, der Sohn Kö­nig Kon­rads III., der jün­ge­re Welf, der an Stel­le sei­nes Va­ters des­sen ita­lie­ni­sche Be­sit­zun­gen ver­wal­te­te, der Pfalz­graf von Tü­bin­gen, die Gra­fen von Sulz­bach und Lip­pe, die Bi­schö­fe von Prag, Ver­den, Lüt­tich, Re­gens­burg, Augs­burg, Zeitz und Spey­er und, als Uner­setz­lichs­ter von al­len, Rainald von Das­sel, der Erz­bi­schof von Köln. Wie ein ge­schla­ge­nes Heer flüch­te­ten die Über­le­ben­den, wie und wo ein je­der konn­te, über die Ber­ge nach Deutsch­land zu­rück.

Ausgang

In je­dem Un­glück, das ihn traf, of­fen­bar­te Fried­rich sei­nen elas­ti­schen Geist. Nicht ein­mal sei­ne Mie­nen ver­rie­ten Nie­der­ge­schla­gen­heit, viel we­ni­ger Ver­wir­rung oder Un­si­cher­heit sei­ne Hand­lun­gen. Vi­el­leicht war es zu sei­nem Hei­le, dass das ver­we­ge­ne Herz des Gra­fen von Das­sel nicht mehr schlug und ihn nicht mehr über die Schran­ken, die er sich selbst ge­setzt hat­te, fort­rei­ßen konn­te. In­fol­ge sei­ner Nie­der­la­ge konn­ten al­ler­dings die Wi­der­stre­ben­den un­ter den lom­bar­di­schen Städ­ten all­mäh­lich neue Kraft sam­meln; aber im deut­schen Rei­che blieb sein An­se­hen un­er­schüt­tert, und es ge­lang ihm, dank dem Zu­sam­men­wir­ken mit Hein­rich dem Lö­wen, einen leid­li­chen Frie­dens­stand zu er­hal­ten.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Deutsche Geschichte»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Deutsche Geschichte» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Deutsche Geschichte»

Обсуждение, отзывы о книге «Deutsche Geschichte» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.